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tiefe Töne sprechen schlecht an
#1
Schaut nur mal vorbei
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Hallo,

beir mir sprechen die tiefen Töne (d,c usw.) schlecht an. D.h. beim ersten anspielen kommen die immer eine Okave höher.
Ich muß mich bisher immer erst "rantasten" und die tiefen Töne vorsichtig anspielen.
Das ist nervig, besonders natürlich bei Wechseln von Mittlere zu tiefer Tonlage oder von hoch zu tief.

Liegt das einfach an mir oder kann das auch mechanische Ursachen haben?
Welche Tricks und Kniffe habt ihr da?

(PS: auf der Klarinette habe ich das Problem nicht, da kommten alle Töne wie sie müssen und sofort ...)

Vielen Dank schon mal.

Geschrieben: 18.01.2013
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Aw: tiefe Töne sprechen schlecht an
#2
Ist fast schon zuhause hier
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Hallo werg,

Was für ein Sax spielst Du denn?

Ich habe das Problem auch beim Tenor. Es ist stark vom Blatt abhängig. Manche gehen besser, manche schlechter. Beim Sopran ist es längst nicht so schlimm.

Aber es kann natürlich auch ein mechanisches Problem vorliegen. Am besten mal einen Spezialisten drauf schauen lassen.

Grüße
Claudia

Geschrieben: 18.01.2013
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Wenn alles so einfach wär, wie es oft ausschaut...
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Aw: tiefe Töne sprechen schlecht an
#3
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Zitat:

werg schrieb:

Liegt das einfach an mir oder kann das auch mechanische Ursachen haben?




Beides kann der Fall sein.

Den ersten Fall kanst Du überprüfen, indem Du (falls Du nicht selbst einer bist ) einen erfahrenen Saxophonisten Dein Instrument mit dem von Dir verwendeten Mundstück anspielen lässt.

Den zweiten Fall kannst Du überprüfen (wenn Du das kannst ) indem Du Dein Instrument ausleuchtest und die Klappenkopplungen überprüfst. Falls nicht, kann das im Zweifelsfall ein Saxdoc.



SlowJoe

Geschrieben: 18.01.2013
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Aw: tiefe Töne sprechen schlecht an
#4
Ist fast schon zuhause hier
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Solange das Horn in Ordnung ist, hilft da leider nur das böse Ü-Wort.

Oder man hat etwas im Becher vergessen, wie ich die Tage, nämlich meinen Saxy-Ständer. Der hat beim tiefen B und Bb gestört.

Cheers
HanZZ

Geschrieben: 18.01.2013
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Ich signiere NIX!
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Aw: tiefe Töne sprechen schlecht an
#5
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Hallo werg,

wie Claudia schon fragt, was für ein Sax spielst Du?
Ferner ...
Spielst Du schon länger Sax oder hast Du erst angefangen?
In welchem Zustand ist Dein Sax?
Wie alt ist es?
Hast Du es gebraucht gekauft oder neu?

Fragen über Fragen die alle relevant sein können.

Ich gehe mal davon aus, wenn Du schon Klarinette spielst hast Du Erfahrung und erweiterst Dich um das Saxophon.

Mit dem Hintergrund das Du die Probleme bei der Klarinette nicht hast würde ich auf eine Undichtigkeit am Saxophon tippen.

Wie SlowJoe schreibt, Dichtigkeitscheck machen; ausleuchten oder den hier im Forum beschriebenen "Plopp-Check", quasi Unterdruck-Check machen. Da kommst Du schon mal weiter.

Grüße, Taiga

Geschrieben: 18.01.2013
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Grüße,
Taiga
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Aw: tiefe Töne sprechen schlecht an
#6
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Hallo werg,

wenn Du die Töne überblasen kannst, ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass die Klappen nicht dicht sind. Man kann auch folgendes versuchen: Nimm den höchsten Ton, der nicht kommt, bei Dir anscheinend das D, und lass jemand anderen die entsprechende Klappe zudrücken. Wenn es dann geht, ist diese Klappe undicht.

Ich vermute aber stark, dass es am Ansatz und vor allem an der Stütze liegt, also ...

@taiga:

Bei der Klarinette sind die tiefen Töne ganz problemlos. Obwohl man ein vergleichbares Mundstück hat, ist ein ziemlicher Unterschied in der Spielweise beider Instrumente. Die Klari verlangt mehr Druck auf dem Blatt, obwohl es da auch verschiedene Lehrmeinungen gibt.

LG, bluefrog

Geschrieben: 18.01.2013

Bearbeitet von bluefrog am 18.01.2013 12:20:00
Grund: Ergänzung
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Aw: tiefe Töne sprechen schlecht an
#7
Event-Organisator
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Ich tippe auch auf Ansatz und vor allem Stütze...
(sofern das Sax dicht ist)

Und Hans hat das böse Ü-Wort schon in den Mund genommen.

LG

Dreas

Geschrieben: 18.01.2013
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Musik ist die einzige Sprache, in der nicht gelogen werden kann. (Jehudi Menuhin)

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Aw: tiefe Töne sprechen schlecht an
#8
Ist fast schon zuhause hier
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Zitat:

bluefrog schrieb:

wenn Du die Töne überblasen kannst, ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass die Klappen nicht dicht sind.


Hallo,
das würde ich nicht so sehen: Welche Töne Probleme bereiten, hängt davon ab, wo genau die Undichtigkeit ist.
Ich würde als ersten vom mittelern H versuchen mit LEICHTEM KLAPPENDRUCK, LEISE und LEGAOTO CHROMATISCH bis zum tief Bb zu spielen. Wenn es bei irgendeinem Übergang Probleme gibt, dann beutet das darauf hin, dass bei den beteiligten Klappen eine Undichtigkeit besteht. Bei lautem Spiel oder kräftigen Klappendruck kommt man vielleicht über diese Stelle hinweg, aber irgendwo tiefer kommt es dann doch zu Problemen.

Viele Grüße, Dirk

Geschrieben: 18.01.2013
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Was mir bislang so alles an Blasinstrumenten vor die Kamera kam: www.aerophone.de
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Aw: tiefe Töne sprechen schlecht an
#9
Experte
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Zitat:

werg schrieb:
Hallo,

beir mir sprechen die tiefen Töne (d,c usw.) schlecht an. D.h. beim ersten anspielen kommen die immer eine Okave höher.
Ich muß mich bisher immer erst "rantasten" und die tiefen Töne vorsichtig anspielen.
Das ist nervig, besonders natürlich bei Wechseln von Mittlere zu tiefer Tonlage oder von hoch zu tief.

Wie lange spielst Du schon?
Hast Du einen Lehrer oder Autodidakt?
Versuch mal bei den tiefen Tönen den Zungenrücken runterzwölben als wenn Du ein A sagen willst.

Zitat:

Liegt das einfach an mir oder kann das auch mechanische Ursachen haben?
Ferndiagnosen sind nicht möglich, ist aber ein typisches Anfängerproblem.

Zitat:

(PS: auf der Klarinette habe ich das Problem nicht, da kommten alle Töne wie sie müssen und sofort ...)


Eine Klarinette ist kein Saxophon, weder vom Aufbau, noch vom Ansatz oder der Luftführung.

Lg Saxhornet

Geschrieben: 18.01.2013
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Aw: tiefe Töne sprechen schlecht an
#10
Ist fast schon zuhause hier
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Hallo Bluefrog,

Ich stimme Dir voll und ganz zu. Da hast Du Recht.
Ich meine das mit dem Klarinettenspiel auch auf die Erfahrung mit Instrumenten bezogen, die werg hat, ganz allgemein.

Natürlich ist eine Klarinette etwas komplett anderes als ein Saxophon.

Daher denke ich eher auch in die Richtung wie Dirk.

Grüße, Taiga

Geschrieben: 18.01.2013
_________________
Grüße,
Taiga
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