1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Band in a Box 2009.5

Artikel in 'Tipps, Tricks & Tests', hinzugefügt von Claus, 19.Januar.2010. Current view count: 3114.

Grundfunktionen

Akkorde eingeben

Für viele ist das der wichtigste Programmteil und dieser ist gottlob auch recht einfach zu bedienen. Beim Start zeigt Band-in-a-Box auf dem Hauptbildschirm ein leeres Songsheet, wobei die Nummern die Taktzahlen angeben. Man geht nun einfach mit dem Cursor in einen Takt, tippt eine gängige Abkürzung für einen Akkord (z.B. Gm7) und fertig! Der Cursor wandert in die zweite Takthälfte, wo man entweder einen anderen Akkord eingibt oder sich mit Maus oder Cursor zum Takt des nächsten Akkordwechsels bewegt. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, dass man das Erhöhungszeichen „#“ über die Taste „3“ erreicht. Im übrigen gibt es einige Tastaturkürzel, die die Arbeit erleichtern. „j“ steht für einen Major-7-Akkord, „H“ für einen halbverminderten (m7b5), D = dim und S = sus. Schön ist, dass man sich über das Editieren der Textdatei shortcut.txt auch eigene Abkürzungen basteln kann.

Band-in-a-Box spielt solange einen Akkord (allerdings durchaus mit inhaltlicher Abwechslung) bis er auf einen neuen Akkord trifft. Standardmäßig sind Akkordwechsel nur zur Hälfte des Taktes möglich; es können aber auch mehr Akkorde in einem Takt untergebracht werden. Pausen sind auch kein Problem (man gibt hinter dem Akkord einen Punkt ein), wobei sich die Kommandos auf alle oder einzelne Instrumente beziehen können ( das Kommando C.bd bedeutet z.B., dass alle Instrumente bis auf Bass und Schlagzeug pausieren).

Die Akkordeingaben können im Übrigen nicht nur per Tastatur, sondern auch per Midi erfolgen. Wer also mit einem Midi-fähigen Keyboard umgehen kann…. (ich kann’s nicht, deshalb habe ich diese Funktionen nicht getestet).

Wiederholungen und Abläufe

Band-in-a-Box erlaubt eine Ablaufsteuerung, die normalen Ansprüchen genügt. Es kann definiert werden, wo ein Chorus beginnt (nach einem evtl. Intro), wo er endet und wie oft er wiederholt wird. Erste und zweite Klammer sind ebenso möglich wie DS (oder DC) al Coda oder DS (oder (DC) al Fine.

Für Übungszwecke können auch beim Abspielen zudem noch beliebige Loops definiert werden. Über das „Conductor-Window“ gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten der Ablaufsteuerung während der Wiedergabe über Tastaturkommandos.

[​IMG]

Melodieeingabe

Wer nicht nur Akkorde, sondern auch Melodien direkt eingeben möchte, kann dies mittels des Notationsfensters mit Maus oder Midi-Keyboard tun. Zwar sind die Funktionen bei weitem nicht so ausgefeilt wie bei speziellen Notationsprogrammen, aber alle Grundfunktionen (wie z.B. Darstellung von Triolen) werden zur Verfügung gestellt. Schön ist, dass sehr lesbare Ausdrucke produziert werden.

[​IMG]

Transponierende Instrumente

Nutzer transponierender Instrumente sind bei Band-in-a-Box bestens aufgehoben. Sowohl das Transponieren von Akkordfolgen oder Melodiestimmen als auch die transponierte Wiedergabe sind einfache Übungen.