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Test: Das neue Forte 7 Premium - getestet von Claus

Artikel in 'Tipps, Tricks & Tests', hinzugefügt von matThiaS, 29.November.2015. Current view count: 2136.

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Auf die Teststrecke begibt sich… die brandneue Version 7 (Premium) des Notensatzprogramms Forte aus dem Lugert Verlag, der sich mit Produkten rund um die Musikerziehung einen Namen gemacht hat. Die (nicht rabattierte) Premium-Version kostet als Downloadvariante 189 €, wobei es auch Studenten-Lizenzen für 99 € gibt. Die etwas abgespeckteren Varianten Basic und Home sind für 89 € bzw. 19 € erhältlich.

10 Jahre ist es bereits her, dass die erste Version der Notensatzsoftware Forte veröffentlicht wurde. Zumindest in der Hilfe-Datei spart das neue Forte 7 nicht mit Eigenlob, indem es sich als „das vielfältigste und intelligenteste Notensatzprogramm der Welt“ anpreist. Nun, das ist ein hoher Anspruch. Etwas bescheidener klingt es auf der Programm-eigenen Webseite: „Die Bedienung von FORTE ist sehr einfach und schnell zu erlernen. Es ist die richtige Wahl für alle Musiker, die ein einfaches und trotzdem leistungsfähiges Programm suchen.“ Mit dieser Aussage kann ich schon mehr anfangen – dann wollen wir das mal testen…

Die Installation… lief völlig reibungslos innerhalb von wenigen Minuten (dem Test zu Grunde lag die Programmversion 7.0.1.1). Nach Auswahl des Installationsverzeichnisses wurde zunächst das Hauptprogramm installiert und dann der Forte Player (ca. 650 MB) nachgeladen und im selben Verzeichnis installiert. Es gibt es leider keine Möglichkeit, für die Sound-Samples einen anderen Installationsort zu wählen. Die Hardwarevoraussetzungen sind bescheiden zu nennen: Windows Vista, ein Pentium III und eine 16-Bit Soundkarte würden genügen. Das reicht selbst auf betagten Systemen. Aber auch mit dem aktuellen Windows 10 arbeitet Forte zusammen.

Aufgeräumt schaut’s aus…, wenn man Forte 7 öffnet. Beim Start kann man entweder bei Null über den Partiturassistenten anfangen

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oder eine der vorgefertigten Vorlagen für verschiedene Instrumente oder Besetzungen wählen. Zudem gibt es Import-Möglichkeiten für MusicXML, MIDI (*.mid), CapX und Karaoke (*.kar) Dateien.

Die Menüs sind übersichtlich und logisch gruppiert – schnell findet man die Befehle dort, wo man sie ohne Handbuch auch vermuten würde. Die Optik ist an Microsofts aktuelle Ribbon-Philosophie angelehnt und daher jedem vertraut, der beispielsweise mit MS-Office-Produkten arbeitet. Und auch das Notenbild selbst kann man als aufgeräumt und klar bezeichnen. Eine Auswahl an verschiedenen musikalischen Zeichensätzen sucht man zwar vergebens, aber das kann man m.E. gut verschmerzen. In gewissem Rahmen kann das optische Erscheinungsbild der Noten noch verändert werden; ebenso wie natürlich die Schriftarten und die Positionierung der Texte.

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Was man bei dem obigen Screenshot auch gut sieht, ist die jederzeit sichtbare Befehlsleiste in der Titelzeile von Forte. So hat man stets Zugriff auf Standardfunktionen wie Speichern, Rückgängigmachen und Wiederherstellen, Abspielen, Stoppen, Stummschalten und Drucken.

Zusätzlich zu den Menüs und Ribbons erscheinen je nach Zusammenhang Paletten wie z.B. die Eingabepalette.
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Die Palette im Beispiel umfasst Noten, Akzente, Lautstärkebezeichnungen, Taktart-Angaben und dutzende anderer musikalischer Symbole, die jeweils zu Gruppen oder Karten zusammengefasst sind. Beispielsweise sind Noten, Vorzeichen, Legatobögen, Haltebögen, X-tolen und Punktierungen alle in der Noten-Karte zusammengefasst, weil sie alle mit Noten zu tun haben.


Viele Wege führen nach Rom…

Mit die wichtigste Funktionalität für ein Notensatzprogramm ist aus meiner Sicht die Eingabe der Noten. Und hier bietet sich eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten. Es gibt verschiedene Wege der Eingabe per Maus oder Tastatur. Ebenso ist eine Eingabe per Midi-Gerät möglich oder – seit der aktuellen Version – über ein Mikrofon und ein akustisches Instrument. Schließlich bietet die Premium-Version noch eine integrierte Scan-Funktion für gedruckte Notenvorlagen (die Erfassung handschriftlicher Vorlagen funktioniert nicht). Ich beginne einmal mit den Möglichkeiten, die ich weniger nutze.

Das Scan-Modul wurde laut Lugert-Verlag überarbeitet und verbessert. Es handelt sich laut Forte-Support um eine Eigenentwicklung, nicht etwa um die gleiche Engine wie beim bekannten SharpEye Music Reader. Über eine TWAIN-Schnittstelle lassen sich so ziemlich alle handelsüblichen Scanner ansteuern (in meinem Fall ein Canon MG6450). Die Empfehlung lautet, schwarz-weiß mit einer Auflösung von 300 dpi zu scannen. In einem nächsten Schritt sollen die Bereiche gekennzeichnet werden, die keine Noten enthalten. Erst danach soll der Erkennungsprozess gestartet werden. Ungeachtet des Befolgens dieser Anweisungen fand ich die Ergebnisse immer noch unbefriedigend.
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Viele Noten wurden überhaupt nicht erkannt; Pausen als Noten interpretiert. Der Kontakt mit dem Forte-Support hat bestätigt, dass die Erkennungsleistung bei Jazz-spezifischen Musikzeichensätzen meiner Vorlagen schlechter ist als bei einem klassischen Notenbild (hab ich aber nicht getestet). Jedenfalls ist nach meinem Empfinden der Nachbearbeitungsaufwand so groß, dass man mit einer konventionellen Eingabe der Noten schneller zum Ziel gelangt. Das ist übrigens keine spezifische Kritik an Forte 7. Ich habe mittlerweile Testversionen von so ziemlich allen Notenscanprogrammen auf dem Rechner gehabt und bei keinem einzigen (!) waren die Ergebnisse aus meiner Sicht besser. Vielleicht sind auch einfach nur meine Ansprüche zu hoch, aber wenn ich die Erkennung von Musiknoten vergleiche mit der Erkennung von Sprache oder geschriebenen Texten durch Computerprogramme, dann scheinen die Erkennungsleistungen doch noch Welten auseinander.

Die Eingabe über Midi habe ich nicht getestet, konnte mir aber sagen lassen, dass dies bereits in der Version 6 gut funktionierte. Nach der Konfiguration des Midi-Setups kann man die vom Midi-Gerät gelieferten Daten entweder 1:1 übernehmen oder man wählt die Option „Step-Aufnehmen“ , die sich vom “normalen“ Aufnehmen dadurch unterscheidet, dass man nicht mit einem spezifischen Tempo aufnehmen muss. Die Notenwerte und Lautstärken werden über das MIDI-Gerät aufgenommen, die Dauern werden aber vorab jeweils in der Eingabepalette festgelegt.

Der Vorteil des Step-Aufnehmens ist, dass die Noten auf Ihrem richtigen Platz und mit der richtigen Dauer abgespeichert werden. Das “Live”-Aufnehmen hat manchmal den Nachteil, dass die Noten etwas zu früh notiert werden oder nicht mit der exakt richtigen Dauer dargestellt werden.

Ganz neu in Forte 7 ist die Möglichkeit, dem Programm einstimmige Melodien vorspielen (oder vorsingen). Forte 7 erkennt die Tonhöhen sowie die Tondauern und notiert sie. Zu dieser Funktion hatte das Forte-Team auch ein Video veröffentlicht, das diese neue Funktion demonstriert:



Auch hier gilt, was ich bereits zum Scannen gesagt hatte: man darf nicht die Erwartung haben, dass das Ergebnis perfekt ist. Mithilfe der „Quantisierung“ werden Ungenauigkeiten weggebügelt: sie dient der Justierung von Startzeiten und Dauern von Noten, die etwas zu früh oder zu spät eingespielt wurden (relativ zum exakten Taktschlag). Eine quantisierte Wiedergabe klingt rhythmisch etwas "perfekter".

Ohne Nachbearbeitung geht es aber nicht. Gleichwohl ist es ein nettes Feature, für dessen Einsatz man schon einige Ideen entwickeln könnte.

Die präziseste Möglichkeit der Eingabe ist und bleibt aber die über Maus und/oder Tastatur. Und hier liegt nach meinem Empfinden auch eine große Stärke von Forte. In der Version 7 wurde die Eingabe der Noten nochmals deutlich vereinfacht. Mit einem Minimum an Klicks kann man per Maus den Notenwert auswählen und direkt in der Eingabepalette die virtuelle Klaviatur nutzen, um die Notenhöhe zu bestimmen. Somit muss die Maus keine weiten Wege gehen, um die Noten zu setzen.

Die neuen Tastaturbelegungen sind nun noch intuitiver und stellen in Kombination mit der Maus den schnellsten Weg zu perfekten Ergebnissen dar.

(Beispiel für Tastaurlayout)

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Ein wirklich pfiffiger Gedanke sorgt im Übrigen dafür, dass man auf die Eingabe von Pausen so gut wie verzichten kann. Wenn man mit der Maus eine Note im Takt platziert, erscheint eine Art Lineal, mit dessen Hilfe man die Note in der richtigen Time setzen kann. Die „fehlende“ Zeit zur vorangegangenen Note wird dann automatisch durch eine passende Pause aufgefüllt. Das sieht in etwa so aus:
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und wenn man dann eine 8tel auf der „Drei und“ setzt:
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Das ist bei der schnellen Eingabe eine feine Sache, weil man nicht immer zwischen der Eingabe von Noten und Pausen hin- und herwechseln muss.

Völlig unproblematisch ist auch die nachträgliche Bearbeitung von einzelnen oder mehreren Noten, z.B. mit Artikulationszeichen, Bindebögen oder Verzierungen. Alles wirklich Wichtige ist vorhanden und schnell zu finden. Neben den Paletten gibt es auch alternativ die Möglichkeit, über die kontextsensitiv belegte rechte Maustaste die passenden Befehle aufzurufen. Wiederholungen, Klammern, Definition von Sprungstellen – all das ist schnell in die Partitur eingefügt und funktioniert so, wie man das von einem ausgereiften Programm erwarten würde. Selbstverständlich gibt es auch für die Schlagzeuger eine passende Notation.

Wo wir schon bei der Bearbeitung eingegebener Noten sind: eine kleine Sonderheit von Forte 7 ist mir aufgefallen, auf die ich mir keinen rechten Reim machen kann. Man nehme folgenden Takt:

upload_2015-11-29_10-52-0.png Löscht man die vorletzte 8tel heraus, fügt Forte brav eine Pause ein:

upload_2015-11-29_10-52-6.png Aus reiner Neugier habe ich dann mal versucht, die Pause zu löschen:

upload_2015-11-29_10-52-15.png Oh Schreck, da fehlt doch was? Eigentlich dürfte die Pause nicht löschbar sein, weil nunmehr die Taktlänge (jedenfalls optisch) nicht mehr korrekt ist. Intern wird die Pause wohl von Forte noch geführt, was man beim (korrekten) Abspielen feststellen kann. Auch wenn man den betreffenden Takt kopiert und an einer anderen Stelle wieder einfügt, wird er wieder mit der Achtelpause dargestellt. Man kann sie selbstverständlich auch manuell wieder einfügen. Aus meiner Sicht handelt es sich dennoch um einen kleinen Programmfehler, der schnellstmöglich beseitigt werden sollte.


Man kann an dieser Stelle nicht alle Möglichkeiten des Programms vorstellen. Es gibt hier noch einige schöne Funktionen, wie zum Beispiel das Erkennen von Notennamen oder Akkordbezeichnungen, die per Wunsch automatisch in die Notation eingefügt werden können.

Genauso ist das Transponieren nach Intervallen oder durch Vorgabe eines bestimmten transponierenden Instrumentes möglich. In den Ansichtseinstellungen kann dann gewählt werden, ob die klingende oder die transponierte Notation gezeigt werden soll.

Ein hilfreiches Feature ist die Möglichkeit, Noten verschiedenfarbig zu setzen, z.B. zur leichteren visuellen Orientierung über mehrere Zeilen hinweg. Auch zum Üben schwieriger Stellen oder als Gedächtnisstütze für Phrasierungen kann es helfen.


Und jetzt bitte mal abspielen…

Nachdem man alles schön eingegeben hat, möchte man es sich natürlich gerne auch anhören. Die Premium-Version von Forte verlässt sich nicht auf die von Microsoft zur Verfügung gestellten MIDI-Klänge. Mit den Samples des VST-Programm-Moduls Forte Player 2 ist für eine ansprechende Wiedergabe der häufigsten typischen Orchesterinstrumente gesorgt. Die Klangbibliothek hat zwar nicht ganz die Qualität von wesentlich teureren Konkurrenzprodukten, aber sie kann sich absolut hören lassen. Dieses VST-Plugin kann bis zu 16 verschiedene Soundfonts laden.
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Schön ist, dass man eigene VST-Bibliotheken einbinden kann. Wer also hochwertige Sounds besitzt, kann sie unter Forte verwenden. Gilt natürlich genauso für die teilweise beachtlichen Freeware-Lösungen (z.B. Plogue Sforzando in Verbindung mit frei erhältlichen samples von verschiedenen Saxophonen).

Doch damit sind die Möglichkeiten von Forte noch nicht erschöpft. Bei der Wiedergabe kann man nicht nur auf die klassische Notenblattansicht setzen, sondern alternativ eine MIDI-Ansicht, Wave-Ansicht oder die „Pianorolle“ wählen – jeweils mit Möglichkeiten der Manipulation der Klangwiedergabe.
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Für Jazzer ist es möglich, bei der Wiedergabe eine Swing-Phrasierung zu wählen, die stufenlos verändert werden kann. Allerdings – und das ist aus meiner Sicht schon ein Manko – gilt die Wahl der Wiedergabestilistik für das gesamte Stück. Forte ist nicht in der Lage, die Spielanweisung „Swing“ auf dem Notenblatt umzusetzen und so zwischen gerader und ternärer Spielweise zu wechseln. Bitte, bitte, liebe Programmierer: das solltet Ihr unbedingt noch einbauen!


Export…

Die Ergebnisse der eigenen Arbeit können natürlich auch exportiert werden. Forte 7 Premium beherrscht die Ausgabe in das Format Music-XML, den Export als Wave-Datei oder die Umwandlung in MP3-Dateien.

Als Neuerung gefeiert wird die Möglichkeit, den Notensatz unmittelbar in ein PDF zu exportieren. Es ist schön, dass das jetzt unmittelbar aus dem Programm heraus funktioniert, aber ehrlicherweise muss man zugestehen, dass der Export in ein PDF auch bisher schon kein Problem war. Sofern man eines der gängigen Freeware Programme installiert hat, lässt sich über die Auswahl eines entsprechenden Druckertreibers ein PDF erzeugen, dass dem unmittelbar von Forte erzeugten PDF in der Qualität nicht nachsteht und auch nicht durch eine größere Dateigröße auffällt.

Spannender ist da schon die Möglichkeit, Forte-Dateien auch auf dem Tablet oder auf dem Smartphone ansehen/abspielen lassen. Dies funktioniert über eine kostenlose Android-App, mit der beim Abspielen die Notation gescrollt wird, so dass man eine Partitur auch unterwegs hören bzw. vorstellen kann.

Apple-Nutzer haben diese Möglichkeit leider zurzeit noch nicht.

Free, Basic, Home oder Premium – was brauche ich denn?

FORTE gibt es in vier Editionen: Free, Basic, Home und Premium. Die Webseite http://www.forte-notensatz.de/produkte/notensatz/produktinformationen/ gibt Informationen darüber, wie sich die einzelnen Versionen voneinander unterscheiden. Ich empfehle allerdings, sich das nachfolgend genannte PDF anzusehen, das die Unterschiede vollständig auflistet. https://docs.google.com/viewer?docex=1&url=http://forte-notensatz.de/files/forte-versionen_DE.pdf. Wenn man auf Funktionen wie das Scannen, die Eingabe per Mikrofon und die Vertonung von Videos verzichten kann, werden die preiswerteren Versionen Basic und Home in der Regel reichen. Als ausgesprochen ärgerlich empfinde ich allerdings, dass auch die Swing-Wiedergabe der teuersten Premium-Version vorbehalten ist. Hier sollte der Hersteller vielleicht noch einmal nachdenken…

Das Fazit…

Sibelius 7 kann mehr als Forte. Finale 2014 kann auch mehr. Aber selbst wenn mal einmal außer Acht lässt, dass die Vollversionen der genannten Programme leicht das Dreifache kosten, so stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, sich ein Programm zuzulegen, das über hunderte von Funktionen verfügt, die man im Zweifel nie nutzen wird. Die Beschränkung auf das Wesentliche erlaubt es Forte 7, ein einfaches und leicht zu erlernendes Bedienkonzept durchzuhalten, ohne dass man den Eindruck hätte, dass etwas Wichtiges fehlen würde. Im Gegenteil hält gerade die neue Version von Forte einige Schmankerl parat wie die Eingabe von Noten über das Mikrofon mit akustischen Instrumenten, die Möglichkeit der Vertonung von Videos, die Verknüpfung mit dem Tablet oder die Exportmöglichkeiten als mp3 oder wave-file. Das durchdachte Bedienkonzept ist die größte Stärke von Forte: man kann sich wirklich innerhalb von wenigen Stunden in das Programm „hinein arbeiten“ und die Lernkurve ist wesentlich flacher als ich das zum Teil bei den Konkurrenzprodukten erlebt habe. Gerade für den sporadischen Nutzer ist das wichtig, weil es einen der Notwendigkeit enthebt, immer wieder für die einfachsten Aufgaben im Handbuch nachschlagen zu müssen.

Allerdings hatte ich auch bei zwei Gelegenheiten auch einen Programmabsturz (so bei der Noteneingabe über das Mikro als auch beim Versuch, gescannte Noten in Forte zu öffnen). Hier ist zu hoffen, dass einige Fehler mit den nächsten Updates noch korrigiert werden. Vielleicht kann man ja bei einer solchen Gelegenheit auch noch Funktionen verbessern (z.B. Möglichkeit des Wechsels zur Swing-Phrasierung innerhalb eines Stücks).

Put your money where your mouth is… lautet ein schönes Sprichwort aus dem englischsprachigen Raum. In der Beziehung lässt sich der Lugert-Verlag nicht lumpen: er gibt eine Zufriedenheitsgarantie. Wenn Forte 7 den Kunden nach 30 Tagen nicht überzeugt, erhält er ohne Wenn und Aber sein Geld zurück. Das ist ein faires Angebot und erleichtert vielleicht dem einen oder anderen die Entscheidung, es mit Forte 7 zu probieren. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade viele Musiker aus dem Amateurlager zu dem Ergebnis gelangen, dass der Leistungsumfang und das Bedienkonzept passen und das Preis-/Leistungsverhältnis als sehr gut bezeichnet werden muss.