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The Mouthpiece Exercise

Artikel in 'Schulen & Etüden', hinzugefügt von matThiaS, 13.Februar.2008. Current view count: 2972.

Zum Beispiel du spielst in dem tieferen mittleren Register und hast einen schnellen Sprung in das Altissimo und wieder zurück. Du kannst die Altissimo-Note alleine gut spielen. Du kannst das mittlere Register alleine gut spielen. Aber wenn du sie zusammen spielst, quietscht es und wird angespannt. Wie kannst die beiden Dinge locker zusammenbringen? Ganz einfach. Merke dir die Position von den beiden (Noten). Reduziere die Wechsel zwischen diesen zwei Positionen auf das kleinste Minimum, das nötig ist, um es richtig zu spielen. Es ist eine kleinere Veränderung, mit der wir beginnen, als du vielleicht denkst. Nun kommt unser Trick.

Setze die lautliche (phonetische) Position deines Mundes für diese zwei verschiedenen Stufen/Töne auf dem Instrument für die Lautstärke, die du brauchst. Nun tu sie zusammen. Das ist so leicht wie, wenn du "any ann" sagen sollst. Schaue was passiert, wenn du "any ann" sagst. Deine Zunge bewegt sich in zwei verschiedene Positionen und zurück. Das ist überhaupt nicht schwierig, aber es macht zwei ganz verschiedene Sounds. So leicht sollte es auf dem Sax sein. Aber du wirst auf dem Sax vielleicht wie ein Baby, das zum ersten Mal sprechen lernt, sein. Es braucht seine Zeit zum Lernen und du solltest es langsam machen bis du das Prinzip verstehst. Bald wirst du sehr schnell sprechen können. Zurück zu der Mundstück-Übung. Wenn du die Tonleiter spielst, dann merke dir die lautliche (phonetische) Position für jede Tonhöhe und Lautstärke. Merke dir, dass du drei Positionen der Zunge behandeln wirst - so hab ich sie jedenfalls getrennt: Rückseite (Hinten), Mitte und Spitze.

Der hintere Teil der Zunge bleibt fast die ganze Zeit gleich. Du hast mache Leute sagen hören, dass du deinen Hals offen lassen sollst, während andere sagen, dass du ich zumachen sollst. Manche reden über warme und kalte Luft, schnelle oder langsame Luft. Hierüber herrscht eine große Verwirrung, und niemand scheint sich zu einigen. Dafür gibt es einen guten Grund. Niemand weiß wirklich, was da hinten abgeht. Du jedoch weißt das, auch wenn du es nicht in Worte fassen kannst, denn du hast die Mundstückübungen gemacht. Konzentrieren wir uns lieber auf die Praxis als über Dichotomien zu spekulieren. Um die Mundstückübungen erfolgreich zu absolvieren, ist der hintere Teil der Zunge in einer Position, um jederzeit den Sound eines „K“ zu kreieren. Es hört sich nicht wirklich wie ein „K“ an, aber fast. Es ist irgendwo zwischen „K“ und einem harten „G“ (wie in „gates“). Du könntest mit dieser Position einen Sound artikulieren. Das ist sehr geschickt, denn wenn wir mit der Doppelzunge beginnen, wissen unsere Zungen bereits was sie machen müssen. Die Position ist ein bisschen überanstrengt für jeden dieser beiden Konsonaten-Töne – wir benutzen jedoch „K“ und „G“ um die Position zu beschreiben, da sie dem sehr nahe kommen. Denke daran, wir benutzen die Buchstaben um etwas zu beschreiben, was wir bereits machen. Wir versuchen nicht, die Buchstaben anzupassen wie wir es beim normalen Sprechen tun. Die Mundstückübungen nehmen wir zur Hilfe, um die richtigen Positionen zu finden. Wir wenden die phonetischen Symbole nur als Hilfsmittel, um uns an diese Positionen zu erinnern.

Nun... lasst uns die Mitte der Zunge überspringen und später darauf zurückkommen. Schauen wir auf die Zungenspitze. Sie schein als ein Schwerpunkt für die Luft zu dienen, bevor diese in das Mundstück eintritt. Wenn sie fokussiert ist, nimmt sie eine Art spitze Form an, irgendwo zwischen dem englischen „R“ und „L“. Sie ist jederzeit dazu in der Lage, das Blatt anzustoßen und ein „D“ oder „T“ zu erzeugen; eine Form die sehr geschickt ist für die einfache Zunge. (Hey, ist es nicht erstaunlich, wie das alles klappt?) Erinnere dich wieder daran, dass du das nimmst , was funktioniert (aus den Mundstückübungen) und verwende die phonetischen Symbole zur Beschreibung – nicht umgekehrt!

Ok, für die Mitte der Zunge haben wir unsere Vokale – alle davon. Du kannst sie selbst fühlen, da du die Mundstückübungen machst. Spiel einen Ton und erstarre in dieser Position. Nimm das Mundstück weg und spreche was auch immer da heraus kommt, ohne dass du die Position änderst. Das ist dein phonetisches Symbol für diesen Ton. Du kannst es sogar aufschreiben! Zumindest kannst du was Ähnliches aufschreiben, das für dich diese Bedeutung hat. Das ist dir eine große Hilfe, wenn du versuchst dich zu erinnern, wie du im altissimo diesen Sprung über 2 Oktaven auf einer Sechzehntelnote machst.

Eine andere wichtige Position, die man sich merken sollte, ist die der Seiten der Zunge. Wenn die Zunge es richtig macht, dann rutscht sie nach vorne und hinten zwischen einem Paar oder zwei der oberen Backenzähnen. Das ist keine große Bewegung, aber die reicht. Das erleichtert einem, eine geeignete Kammer für die durchfließende Luft zu machen. Beim Machen von diesen vielen verschiedenen Dingen mit der Zunge haben wir Platz für eine Resonanzkammer geschaffen, die uns hilft, die gewünschten Obertöne und Tonhöhen richtig zu spielen, wobei wir sie aus der anderen Resonanzkammer holen ... auch Saxophon genannt. Lass diese Kammern aufeinander folgen und du bekommst eine harmonische Verfestigung. Die Resonanzkammer kann dem Sound aber auch Schaden zufügen, wenn du die Harmonien von dem Ton, den du spielen willst, nicht befestigst. Wenn du das nur auf dem Mundstück spielst, würde es quietschen oder einfach nur ein ausgenommenen hohen Ton produzieren, den du nicht kontrollieren kannst. Die Größe der Kammer ist sehr fein, aber sehr wichtig. Ohne sie könntest du keine Obertöne, Altissimos oder Tonhöhenkorrekturen machen. Du würdest Probleme dabei haben, die Tonregister des Hornes mit der Zunge zu kontrollieren. Du würdest mit großen Intervallsprüngen bei hoher Schnelligkeit Probleme haben. Hört das sich vernünftig an? Dann musst du das wahrscheinlich erstmal eine Weile lang machen!