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Diskussionsrunde über das Anstoßen der Töne
#1
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Hallo zusammne, parallel zur Studie eröffne ich hier jetzt mal eine Diskussionsrunde u.a. darüber, wie ich die Ergebnisse vermutet habe (wobei ja bis jetzt eine beschauliche Menge teilgenommen hat). Zur wiederholung nochmal die Fragen: Zitat:
1. Mit welchem Rohrblattinstrument/Sax-Größe habt ihr angefangen (z.B. Klarinette, Sopran-Sax, Tenor-Sax, etc.) 2. Stößt du die Töne (z.B. Staccato) mit der Zunge am Blatt an, oder am Gaumen? 3. Hast du vor deinem ersten ROhrblattinstrument bereits eine Art von Flöte (Blockflöte, QUerflöte usw.) gespielt?
Meine Vermutung war, das bedeutend mehr den Gaumenstoß verwenden. Damit meine ich das die Zunge beim anstoßen der Töne das Blatt nicht berührt, sondern oben am Gaumen anstößt. Also quasi so, wie wenn man ta sagt, nur dass die Zunge nicht wie bei den meisten vorne am Blatt, sondern weiter hinten am Gaumen anstößt. Außerdem interessiert mich, welche Beziehung zum Zungenstoß das Instrument (insbesondere das erste) spielt. So dachte ich, dass BAri-Saxer zum Beispiel häufiger den Zungenstoß verwenden, da das Mundstück ja weiter in den Mund reicht. KlarinettistInnen, die nur einen kleinen Teil des Blattes im Mund haben, müssen ihre Zunge ja etwas weiter rausstrecken. Also dachte ich, das man Intuitiv bei größeren Instrumenten eher das Blatt anstößt. Zu den (Block-)flöten: Gerade bei den Blockflöten wo es keine Blätter gibt, wird ja vermutlich meistens der Gaumenstoß praktiziert. Wer also längere Zeit am Anfang Blockflöte gespielt hat, wird also eher auch bei anderen Instrumenten den Gaumenstoß verwenden, so die Vermutung! Ich verwende übrigens den Gaumenstoß, habe 6 Jahre Blockflöte gespielt, und dann mit Klarinette angefangen. Möchte jetzt aber auch den Blattstoß trainieren und anlernen, da man mit diesem präziser spielen kann. Er gegenüber dem Gaumenstoß aber auch den Unterschied, das es viel schwieriger ist, die Töne weich anzustoßen (Portato)... Dafür geht dann halt hartes anstoßen (Staccato) besser! Mit der "Studie" will ich jetzt gucken, wievielen Leuten es so geht wie mir Mein Lehrer meinte übrigens, dass es nicht schaden, könnte, wenn man beides beherrscht!!! Viele Grüße un auf eine schöne Diskussion, Lukas

Geschrieben: 11.09.2009

Bearbeitet von Jazzzzer am 11.09.2009 13:22:41
Grund:
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Re: Diskussionsrunde über das Anstoßen der Töne
#2
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Hallo! Komisch, ich dachte immer, der Zungenstoss ist eins der elementarsten Dinge bei der Tonerzeugung bei Sax und Klarinette. Thema der ersten Stunde, steht im Buch ganz vorne. Und wird immer wieder rausgekramt. Zitat:
1. Mit welchem Rohrblattinstrument/Sax-Größe habt ihr angefangen (z.B. Klarinette, Sopran-Sax, Tenor-Sax, etc.)
In der Reihenfolge: Tenorsax, Baritonsax, Sopransax, Klarinette Zitat:
2. Stößt du die Töne (z.B. Staccato) mit der Zunge am Blatt an, oder am Gaumen?
Bis jetzt nur mit Zunge. Ich habe jetzt eine sehr schnelle Passage, da will ich mal Doppelzunge probieren. Aber das erste Jahrzehnt nur Zunge gespielt. Zitat:
3. Hast du vor deinem ersten ROhrblattinstrument bereits eine Art von Flöte (Blockflöte, QUerflöte usw.) gespielt?
Grundschule: Blockflöte Gumminasium: Melodica Für mich ist Zungenstoss Grundlage. Mit welchem Teil die Zunge ans Blatt kommt ist eine Frage der Abmessungen. Wer eine kürzere zunge hat, soll die Spitze nehmen. Hab aber meinen Liebman grad nicht zur Hand ... Grüße Roland

Geschrieben: 11.09.2009
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"Intelligenz ist die Fähigkeit, Informationen zu empfangen, zu entschlüsseln und brauchbar weiterzuvermitteln. Dummheit ist die Unterbrechung dieses Prozesses an einem beliebigen Punkt. Und die Unterbrechungen sind die Regel."
- Robert Anton Wilson
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Re: Diskussionsrunde über das Anstoßen der Töne
#3
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Hey Roland,
die Antworten auf die Fragen gehören dann doch in den anderen Thread (Studie).

Das mit dem Zungenstoß hat bei mir einfach nicht geklappt!
Ich will es jetzt aber auch lernen!!!

Viele Grüße
Lukas

Geschrieben: 11.09.2009
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Re: Diskussionsrunde über das Anstoßen der Töne
#4
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Hmm interessantes Thema. Ich dachte auch, die einzige "wahre" Anstoßtechnik wäre mit der Zunge. Aber auch da gibt's ja eigentlich noch Unterschiede... z.B. Ich stoße das Blättchen nicht mit der Zungenspitze, sondern ein bisschen mehr mit dem Zungenrücken (heißt das so? :D ) an, weil die Zunge einfach ein bisschen zu lang ist und ich sie sehr verbiegen müsste. Oder das Mundstück so weit rausziehen, dass ich keinen festen Halt mehr habe... Das wirkt sich natürlich auch auf meinen Sound aus, der dadurch bei Staccato-Passagen oft ein bisschen aggressiv klingt, da ich "mehr Zunge" einsetze :D Aber bin gespannt, was bei deiner Studie rauskommt. Wenn du dann mal beide Techniken beherrschst, wird das eine geile Doppelzunge! Bei mir ist der Gaumenstoß dafür immer zu langsam, und es ist mir zu müßig, das zu trainieren, aber wenn du eh dabei bist?! Cool! Viele Grüße Sascha

Geschrieben: 11.09.2009
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Re: Diskussionsrunde über das Anstoßen der Töne
#5
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wie im anderen thread auch angemerkt, spiel ich vorwiegend mit zunge. dabei verwende ich aber keinesfalls immer die gleiche position!! je nach situation wird mit einem anderen teil der zunge angestoßen um verschiedene "effekte" zu erleichter bzw. zu verstärken. zB stoße ich legato noten eher weiter vorne an, staccato oder markato noten weiter hinten. teilweise spielt auch ein gutes stück mehr der zunge...also slapartig um einen perkussiven sound zu erzielen.

ich spiel teilweise (übrigens absolut intuitiv, da das sax mein erstes blasinstrument war) auch mit gaumenstoß, da ich finde, dass es im wechsel zur zunge in manchen passagen einfach eine andere nuance einbringt.

übrigens ändert sich bei mir auch nix bei verschiedenen sax-bauarten oder mundstückabmessungen. ich spiel am bari genauso mit zungenspitze und -rücken und gaumen wie bei sopran auch!

die blockflöte ist bei mir erst nach dem sax dazugekommen (mag ungewöhnlich sein! )...aber ich könnte jetzt nicht behaupten, dass ich durchs flöten, am sax mehr mit gaumenstoß spiele!

lg phi

Geschrieben: 11.09.2009
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"Jazz bietet mir die einzige Möglichkeit, frei zu sein, zu schweben, zu träumen..." (Michel Portal)
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