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Akute Synkopie....wer leidet noch darunter? Was tut ihr dagegen?

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von Dreas, 29.November.2017.

  1. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Geht es hier um's Nachspielen von bekannten Songs, die man kennt ,x-mal gehört hat und jederzeit auch zur Übung mitspielen kann ....oder um's Noten spielen von bisher unbekanntem Material und Arrangements, wo man auch keine Hör-Beispiele zur Hilfe hat. ?

    Das ist natürlich eine ganz andere Baustelle.
     
  2. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Nee...geht hier wohl um die offbeats/Synkopen allgemein.Wie den offbeat gut hinbekommen, wenn man Schwierigkeiten hat.
    Ich kenne das, aber bin da einigermassen durch.
     
  3. Florentin

    Florentin Ist fast schon zuhause hier

    Das wird Dich nicht wirklich überraschen: mein "Rezept" ist das, das ich in meiner Rhythmusschule beschrieben habe. Die hast Du ja auch. Da habe ich u.a. die rhythmischen Grundmuster "katalogisiert". Welche Muster genau bereiten Dir Schwierigkeiten?

    Was ich im Buch auch sehr empfehle, ist das Mitwippen mit der Fußspitze (alla breve, also nur die 1 und die 3). Da muss man am Anfang das Körpergefühl verinnerlichen. Eventuell sogar mit Herummarschieren.

    Ich habe versucht, viele Übungen in aufsteigender Schwierigkeit anzubieten. Bitte evtl. PN, wo's da genau hapert.
     
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  4. Stevie

    Stevie Ist fast schon zuhause hier

    Hi Dreas,

    wenn Du bei einer Nummer oder einer Phrase Probleme mit den Synkopen hast, könnte es helfen die betreffende Passage erstmal zu singen (ok, kann sich Sch ... anhören, aber ist ja nur für Dich). Der Vorteil ist, dass Du dann nicht noch mit tausend anderen Sachen beschäftigt bist (Sound, Intonation, richtiger Griff oder was weiß ich). Wenn Du die Phrase dann - wirklich - rhythmisch richtig singen kannst, musst Du das "nur" noch auf das Sax übertragen.

    Mache ich bei verzwickten Passagen heute noch so.

    Würde mich freuen, wenn´s hilft.

    So long

    Stevie
     
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  5. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Reden wir davon, eine Phrase auf der xund anzufangen und dann durchzuziehen oder wirklich von Synkopen (klassich im Reggae wo auf den "Schlägen" 1,2,3,4 Pause ist und die "unds" gespielt werden)?

    Wenn's ums erstere geht: Auf der (z.B.) 1 kurz Luft holen :)

    Cheerio
    tmb
     
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  6. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Guter Tip! Danke....

    Ja, es geht darum auf der x und anzufangen....

    Vielen Dank auch für die vielen anderen wertvollen Hinweise.
    @Florentin , ich schreib Dir noch....

    CzG

    Dreas
     
  7. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Diesen Tipp habe ich von meinem Lehrer auch erhalten. Mit Synkopen habe ich zwar kaum Stress, aber generell hilft mir singen dabei, mir rhythmisch knifflige Passagen zu erarbeiten.
    Wenn ich die Passage singen kann, ist das leider noch lange kein Garant dafür, dass ich sie auch spielen kann.
    Da kommen dann die von Dir erwähnten "Störfaktoren" wie Sound, Intonation, richtiger Griff etc. dazu.
    Wenn ich die Passage singen kann, ist es auf jeden Fall mal schon eine gute Basis :)

    LG Bernd
     
  8. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Ich wiederhole mich mal,

    ..wenn man genügend Hörbeispiele von den Originalen hat, geht doch HÖREN - Nachsingen/summen - Nachspielen !.....sich nicht an irgendwelche Noten klammern.

    Wenn man aber nur unbekannte Noten ohne Hörbeispiel hat, wird das schon schwierig, Synkopen, Triolen und solche Dinge im richtigen Taktmaß und Rhytmus zu bringen .

    Gr Wuffy
     
  9. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Moin,

    ohne den ganzen Thread jetzt hier gelesen zu haben.

    Ich habe eine gewisse rhythmische Sicherheit eigentlich erst bekommen durch
    1. Erlernen von Perkussionsinstrumenten und
    2. ausgiebige Beschäftigung mit den rhythmischen Strukturen meiner Lieblingsmusik
    3. Tanzen

    Gruß,
    Otfried
     
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  10. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht wäre es am besten, die Sache nicht an konkreten Beispielen, d.h Stücken, die gerade geübt werden, anzugehen, sondern grundsätzlich. Eine erste Übung könnte sein, einen 4/4-Takt zu klatschen, zuerst auf |1 2 3 4|, dann auf |1+ 2+ 3+ 4+|, das immer abwechslnd. Eine Steigerung wäre dann z.B. die Clave: |1 2+ 4 | 2 3 |. Das ist am Anfang gar nicht einfach, man lernt es aber.:)
    @xcielo s Vorschlag ein Perkussionsinstrument zu lernen, ist natürlich noch besser.

    LG Helmut
     
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  11. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Vielleicht auch mal mit unserem Drummer Rhythmen üben? Am Trömmelche?

    CzG

    Dreas
     
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  12. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Oder besorg Dir Clave-Hölzer. Das kommt viel knackiger als Klatschen.

    LG Helmut
     
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  13. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Moin noch mal!

    Ein recht sicheres Mittel um zu scheitern ist, wenn man versucht zu laufen, bevor man krabbeln kann.

    Wie soll ich auf eine 1+ losgehen, wenn ich nur verschwommen Ahnung habe, wo die 1 ist? Ja, @Wuffy, es gibt Leute, die brauchen das nicht, aber wenn es der Rest auch lernen möchte, muss er halt klein anfangen.
    Warum machst Du, @Dreas, nicht einfach mal eine Aufnahme, wo Du zu dem Playback nur Viertel - fett klingend wie bei einem Kontrabass - spielst, meinetwegen nur Grundtöne oder Grundton und Quinte, und schaust mal, wie das klingt?
    Ich habe Verständis dafür, wenn jemandem solche Dinge zu mühsam sind, aber man darf sich dann halt auch nicht über das Ergebnis wundern.
    So, ganz wichtig, bevor ich weg bin.
    Das ist meine ganz persönliche Meinung.

    Grüßle, T.S.
     
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  14. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier


    mE zu schade/wertvoll um es zu verstecken.
     
  15. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe am Handy (Android) mittlerweile eine App "Rhythm Trainer" Das ist für solche Sachen gar nicht so schlecht finde ich. Außerdem geht es einfach mal so zwischendurch.
     
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  16. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Solche Tools habe ich auch...und auch sonstige Übungen.

    Ich denke das Grundproblem ist, dass das nich konsequent täglich übe. Da ich da so langsam voran komme, bin ich nicht konsequent genug (bei anderen Themen ist mein Lernfortschritt größer).

    CzG

    Dreas
     
  17. Nilu

    Nilu Ist fast schon zuhause hier

    Noch eine Idee von mir, um die rhythmische Koordination des Ansatzapparates zu trainieren..

    Auf die 1 2 3 4 .... einen Ton leicht, leise und kurz anstoßen
    Auf die 1+ 2+ 3+ 4+ ..... den gleichen Ton erneut anstoßen aber laut, deutlich und zunächst kurz.
    Somit hast du eine regelmäßige achtel Unterteilung im Bewegungsablauf - zu hören sind aber dann nur die synkopierten Viertel.
    Später kommt auf die 1 nur noch die Zunge ans Blatt, ohne Tonerzeugung.
    Ganz später passiert auf der 1 nichts mehr, der Ansatz ruht, das Blatt ist frei, Stille herrscht.

    Mit Metronom oder PA am besten und langsam, weil schwer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.November.2017
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  18. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Meine Erfahrung mit Rhythmus-Lernen (ich lern ja nebenbei Schlagzeug): Man übt und übt und nichts geht vorwärts. Aber auf einmal kann man es spielend leicht und wundert sich, was daran schwer gewesen sin soll.:)

    LG Helmut
     
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  19. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Sehr gute Übung, aber bitte nicht am Anfang.

    LG Helmut
     
  20. Nilu

    Nilu Ist fast schon zuhause hier

    Geht mir auch öfter so.
    Meine Erfahrung mit Rhythmus (ich lern ja nebenbei Conga) :
    Ich wäre froh, hätte ich am Saxophon die gleiche rhythmische Sicherheit wie an den Congas.
    Das Sax ist irgendwie störrischer .