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alto hohner president -wofür ist dieser palmkey gut?-

Dieses Thema im Forum "Alto Special" wurde erstellt von zappalein, 10.April.2016.

  1. zappalein

    zappalein Ist fast schon zuhause hier

  2. ppue

    ppue Experte

    Hoch-Fis würde ich sagen.
     
  3. zappalein

    zappalein Ist fast schon zuhause hier

    danke. (hab ich auch vermutet. aber haben wir recht?)
     
  4. ppue

    ppue Experte

    Ja, haben wir (-:
     
  5. gaga

    gaga Ist fast schon zuhause hier

    Auch der Augenschein spricht dafür : man erkennt deutlich die Staffelung von E, F und F#

    Gaga
     
  6. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Hoch-F# ist klar, aber wie will man das Teil greifen ?

    Sehr seltsame Anordnung.

    Gruß,
    Otfried
     
  7. ppue

    ppue Experte

    Na, so weit ist es vom Front F nicht entfernt. Ich habe mich an das moderne Eintauchen mit dem rechten Finger in das Niemandsland vor den Tasten der rechten Hand zwar gewöhnt, aber finde das alles andere als optimal. Das macht eher den Eindruck: Wo haben wir Platz für noch einen Taster?
     
  8. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    ja zusammen mit dem Front F mag es gehen
     
  9. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Den Eindruck hab ich bei mehreren, üblichen Tastern... nicht nur beim Tief-A bei der Oktavklappe und beim üblichen Hoch-Fis bei der Hand für die tiefen Töne, alleine das Hoch-E zwischendrin für die rechte Hand, während die anderen die linke Hand macht, frag ich mich schon. Oder die meisten und tiefsten (und oft nicht gerade die leichtgängigsten) Taster auf den kleinen Finger der linken Hand... Logisch sind die alle nicht. Da ist Hoch-Fis als palm key für die linke Hand ja noch naheliegend.
     
  10. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Mein erstes Saxophon war ein Hohner Alt mit dieser zusätzlichen Fisklappe.
    Das war in den 70ern (sehr sehr lange her!). ;-)

    Lg
    Mike
     
  11. gaga

    gaga Ist fast schon zuhause hier

    Ich war der Meinung, dass sich "in den 70ern" die "moderne" Position des Hoch-F#-Drückers schon durchgesetzt hatte. Mein Mark VI konnte ich 1973 ohne oder mit Hoch-F# (für 50 DM Aufpreis) bekommen - der Drücker war schon rechts. Wie war das bei anderen Marken? Gab es die linke Version (mechanisch deutlich einfacher) noch woanders?

    Gaga
     
  12. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Dafür gibt es einen netten Alternativgriff: Front-F + Mittelfinger links.

    LG Helmut
     
  13. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Der funktioniert aber nicht an allen Hörnern gleich gut.

    Lg
    Mike
     
  14. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    und mir ging es auch nicht darum, wie man es noch greifen könnte, sondern wo die Hersteller die Drücker platzieren.
     
  15. ppue

    ppue Experte

    Die sind aus der evolutionär entstanden. Saxophone sind ja im Prinzip C-Instrumente. Die Durtonleiter ist ganz normal auf alle Finger und den Haupttasten verteilt. Landet man beim tiefen C, dann hat der Konstrukteur zwei Möglichkeiten. Entweder der rechte kleine Finger muss nun auch das H schließen, was direkt schon mal ein Rutschen des Fingers bedeutete. Das wäre umständlicher als auf den noch freien Linken Kleinen umzusteigen.
    Oder aber, so hat es sich eingespielt, der linke Kleine macht den Job.
    Bei den Palmkeys ist es auch nicht einfacher, wenn der linke Zeigefinger alle Töne ganz alleine bewerkstelligen sollte. Mit der E-Taste für den rechten Zeigefinger ist man einfach schneller und muss weniger rutschen.

    Es gab einige Alternativen für die Palmkeys. Ich habe hier ein Dolnet Sopran, dass die Palmkeys ganz anders tastet. Ich kann nur nicht drauf spielen, weil ich nicht mehr umlerne. Und das meine ich mit evolutionär. Auch wenn nicht direkt die beste Möglichkeit für die Tasten entwickelt wurde, setzt sich die einmal gemachte Anordnung durch. Alleine, weil keiner umlernen möchte.

    http://saxtasticsaxophone.blogspot.de/2010/08/chromatic-sax-by-jim-schmidt.html

    Ideen gibt es viele. Aber auch Jim Schmidt z.B. hat die tiefen Töne auf den linken kleinen Finger gelegt.

    Hier dem Leblanc Rationnel sein Hoch-Fis:

    1.png

    Ja, sieht etwas bemüht aus und gar nicht wie gewachsen. Beim Rationnel kann man auch die gesamte linke Hand mit dem rechten Mittelfinger einen Halbton tiefer spielen. Also nicht nur das H zu Bb machen sondern auch A zu Ab u.s.w.

    Ah, Filmchen gefunden:

     
  16. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Mein Hohner President war von Ende 60/Anfang 70.
    Diese Fis-Klappenanordung war da meines Wissens noch die Ausnahme.
    Die heutige hatte sich bei allen Herstellern etabliert.
    Wie ich das Fis3 auf dem Hohner grifftechnisch bewältigte, weiß ich nicht mehr.
    Ist ein bisschen zu lange her.

    Lg
    Mike
     
  17. Nummer_13

    Nummer_13 Ist fast schon zuhause hier

    Hatte mal ein Dolnet Tenor, Baujahr Ende 50iger/Anfang der 60iger Jahre, vermutlich. Das hatte das hoch f# ebenfalls als Palmkey Klappe. Fand ich nicht schlecht, war auch ganz gut zu greifen.
    Vielleicht finde ich noch irgendwo ein Foto davon.
     
  18. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Noch dazu, wo es schon bei der Klarinette so ist. ;-)
     
  19. ppue

    ppue Experte

    Klarinetten haben da verschiedene Ansätze (Böhm oder Deutsches System).

    Da is das Dolnet Royal Jazz mit Hoch-F#.. Na, zumindest der Taster dafür:

    1.png
     
  20. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Ich meinte das H. :) (Gibt es auf der Boehm natürlich doppelt.)