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Angekommen

Dieses Thema im Forum "Tenor Special" wurde erstellt von Mugger, 23.Mai.2015.

  1. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @xcielo

    "....vor welchem Hintergrund der Kollege zu dieser Einschätzung kommt."

    Nun, wie ich schrieb....wenn jemand wie Günne nach einem ausgiebigen Testmarathon letztlich beim Mark VI landet, muss es unglaublich gute Mark VI geben....ist 'ne These....

    CzG

    Dreas
     
  2. chrisdos

    chrisdos Ist fast schon zuhause hier

    Ach, jetzt bist Du doch lange genug hier im Forum um zu wissen wie das läuft ..... ;)
     
  3. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Otfried,

    dies finde ich eine berechtigte Frage!

    Ich spiele ein MK 6 von 1965 (Tenor) und ein Reference 54 (Alt) von 2013. Ich finde beide Instrumente gleich toll und würde sie beide nicht austauschen wollen.

    Gruß
     
  4. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Dann bräuchten wir kein Saxophonforum und die Diskussionen wäre es eher langweilig.

    Aus meiner Sicht wird das Instrument im Gesamtpaket "guter Saxophonist" völlig überschätzt.
     
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  5. Mugger

    Mugger Guest

    Na klar.
    Und ich bin auch nicht begeistert von meinem neuen Saxophon.
    Stellt Euch einfach einen lächelnden Buddha (ok, ein paar Kilo weniger) vor.

    Cheers,
    Guenne
     
    cedartec, Bernd, saxolina und 2 anderen gefällt das.
  6. chrisdos

    chrisdos Ist fast schon zuhause hier

    Von wem?
     
  7. saxhornet

    saxhornet Experte

    Aber es ist nicht immer nachvollziehbar was und ob an diesem einem Horn nicht noch etwas modifiziert wurde, was auch schon früher durchaus gemacht wurde. Es gibt zu Selmer so viele Mythen, allein schon die mit den Hörnern, die nach Amerika gegangen sind und gerade was die Wahl des passenden S-Bogens zum Horn angeht. Kann man alles glauben wenn man will oder auch nicht. Helfen und garantieren tut es trotzdem nicht ob das Horn gefällt oder nicht. Ein Hype bleibt ein Hype und muss mit der Realität nichts zu tun haben.

    Lg Saxhornet
     
  8. Rick

    Rick Experte

    Moin Guenne,

    ein interessanter Aspekt, den Du da ansprichst. Ich habe ja lange als Alto extremste Billigkannen gespielt, bis ich irgendwann gemerkt habe, dass ich mich da im Endeffekt grundlos selbst beschränke. Mit meinen aktuellen Instrumenten bin ich hingegen sehr zufrieden, da ist dieser Aspekt schon wieder hinfällig.

    Umgekehrt wird für mich eher ein Schuh draus: Wahrscheinlich würde ich mich mit einem noch mal doppelt so teuren Horn unwohl fühlen, ähnlich wie mit dem wertvollen Silberbesteck und dem Porzellangeschirr mit Goldrand, das man in der Regel geerbt hat und das meistens nur zu besonderen Gelegenheiten rausgeholt wird.
    Irgendwie sind für mich meine Saxe da zu sehr WERKZEUGE, Gebrauchsgegenstände. Klar möchte ich etwas haben, das stabil und zuverlässig das macht, was es soll, doch alles darüber hinaus kommt mir wie unnötige Verschwendung vor. Habe mir noch nie etwas Besonderes gekauft, das auf längere Sicht die Investition wirklich wert gewesen wäre.
    Bin wohl einfach nicht der Luxustyp, ist vielleicht Erziehungssache oder so: "Gut" reicht mir, "Außerordentlich" muss nicht sein. :roll:

    Aber nichtsdestotrotz Dir noch viel Freude mit Deinem Neuerwerb - habe mir vor ein paar Wochen auch etwas Neues gekauft (Alto) und bin immer noch ganz happy, entdecke stets weitere positive Eigenschaften des schönen Horns, zumindest das kann ich also nachvollziehen! :)


    Schöne Grüße,
    Rick
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.Juni.2015
    bluemike gefällt das.
  9. Mugger

    Mugger Guest

    Moin Rick,

    ich hab ja bei Armin auch ein XOld angespielt (mehr als angespielt).
    Das ist ein äußerst solides Teil, aber es fühlt sich im Vergleich einfach wie ein Panzer an.
    Beim Schagerl habe ich einen ähnlichen Eindruck (bei den neuen nicht ganz so).
    Man kann sich gegen haptische Eindrücke wehren, aber wozu, wenn man die Kohle aufbringen kann.
    Geklungen hat es gut, BTW. Aber wenn halt dann die letzten 10 oder 15 Prozent fehlen - und mein Gott, ich bin schon eine Weile im Geschäft, und auch wenn meine Finger nur unvollkommen das tun, was mein Kopf will, ein bisschen Ohrenbildung hab ich mir erarbeitet im Lauf der Zeit.
    Und meine Yanagiswas, Yamahas, etc. waren auch gute Instrumente.
    Ich bin wirklich nicht der Typ für Luxus, aber diesmal hat es Sinn gehabt.
    Und wenn, dann gleich volle Kanne. (Mark VI und SBA).
    Ich bin also - so verrückt das klingt - mit 10 oder 15 Prozent besser bei 400 oder 500 Prozent Preis hochzufrieden.
    Ja, ökonomisch betrachtet....

    Cheers,
    Guenne
     
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  10. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @Mugger

    Das nennt man "abnehmender Grenznutzen" und das ist in allen Lebensbereichen so.....

    CzG

    Dreas
     
  11. SomethingFrantic

    SomethingFrantic Ist fast schon zuhause hier

    Wir Saxophonisten können uns eh glücklich schätzen, dass die Preise durch solche Modelle wie das Mark VI oder das SBA relativ früh gedeckelt werden.
    Mugger hat mit seinem Mark VI so ziemlich das Beste, das man an Saxophon bekommen kann.
    Wenn ich das mit Violinisten oder Flötisten vergleiche...
     
  12. Rick

    Rick Experte

    Moin Guenne!

    Ehrlich gesagt hat es mich spielerisch auch nicht überzeugt. Es sieht cool aus, viele fahren total darauf ab, doch ich habe mich damit nie wohl gefühlt und es durchaus schon öfter, sogar live, getestet. Da gibt es andere Modelle, die mir mehr liegen (und die ich dementsprechend auch spiele). ;)

    Okay, es sei Dir ja gegönnt!
    Jedem das Seine! :)

    Cheers,
    Rick
     
    Bernd gefällt das.
  13. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Von wem hier im Forum nicht?

    Wie ist denn deine Meinung?
     
  14. chrisdos

    chrisdos Ist fast schon zuhause hier

    Ich teile die von Dreas:

    Meine Meinung ist darüber hinaus, dass die Menschen sehr verschieden sind. Zum einen in ihrer biologischen Fähigkeit der Wahrnehmung, zum anderen in der Gewichtung des Wahrgenommenen.

    Für Mugger ist doch primär entscheidend, dass er auch noch das letzte fehlende Prozent des von ihm empfundenen Optimums erreichen kann. Ob andere noch Unterschiede hören können (noch dazu mit mp3 und PC-Boxen), ist dabei völlig irrelevant.

    Über das Gesamtpaket kann nur der urteilen, der hinter dem Instrument steht.
     
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  15. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Hallo zusammen,

    Mir ist eigentlich noch rätselhafter, dass ein Modell derselben Firma Selmer so gut wie nie (jedenfalls hier im Forum) in Betracht gezogen wird, nämlich das SA 80II. Immerhin ist es das am längsten gebaute Saxophonmodell überhaupt, wenn ich mich nicht täusche.

    LG Helmut
     
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  16. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Da sind wir uns völlig einig!

    Für Mugger kann ich die Entscheidung sehr gut nachempfinden. Er weiß aber auch, welche Bedeutung das Instrument im "Gesamtpaket guter Musiker" hat.

    Mein MK6 wurde damals von meinem Lehrer (absoluter Profi) "akzeptiert", nachdem ich ihm sagte, dass ich mit dem MK6 nicht besser bin. Heute kann ich mir auf dem Tenor nicht mehr vorstellen, ein anderes Sax zu spielen; denn es ist ein Stück von mir.

    Sehe ich genau so.

    So gibt es z.B. Juju und ihren Mann, die auf alte Conn-Saxophone schwören und hierfür sogar das MK6 von Joe Henderson in die Ecke stellen.

    Hier zeigt es sich ja, dass eine Offenheit und keine Fixierung auf alte Selmer ganz sinnvoll sein kann.
     
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  17. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Länger als das MK 6?

    Ich habe lange ein SA 80II-Tenor gespielt.

    Ich konnte damals 8 Instrumente des gleichen Modells vergleichen und alle waren anders! Das gekaufte Instrument (Nr. 7) war für mich top und entsprach völlig meinen Vorstellungen.

    Ich würde es vermutlich noch heute spielen, wenn Herr Peter Neff mir einige Jahre später kein silbernes Selmer Mark 6 von 1965 angeboten hätte.

    Im ersten Vergleich fand ich es vom Handling etwas leichtgängiger, aber vom Sound nicht unbedingt besser. Ich kaufte es nach einigen schlaflosen Nächten trotzdem, weil es eben versilbert ist, als sehr begehrt galt und keinen Wertverlust ausgesetzt ist.

    Irgendwann spielte ich das Mk 6 so häufig, dass ich mich vom Super Action 80 entwöhnte.


    Bei den Altos finde ich das Reference 54 gegenüber dem SA 80 II deutlich interessanter. Direkt verglichen hatte ich diese aber nie. Das Reference hatte ich eher aufgrund der Optik gekauft.
     
  18. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Seit ca. 30 Jahren. Es wird immer noch in allen Baugrößen angeboten. Das MK VI brachte es auf ungefähr 20 Jahre.
     
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  19. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Stimmt, Helmut....

    Ist beim Tenor nach dem Serie III das meist verkaufte Modell....

    CzG

    Dreas
     
  20. Thomas

    Thomas Ist fast schon zuhause hier

    Ziemlich unkonventioneller Entscheidungsprozess, würd ich sagen :)
     
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  21. matThiaS

    matThiaS Administrator

    Hast du da Verkaufszahlen vorliegen?
     
  22. Thomas

    Thomas Ist fast schon zuhause hier

    Mindestens eins wurde verkauft..... Ich hab übrigens noch eins aus dem begehrten 6-digit Bereich ergattert :)
     
  23. SomethingFrantic

    SomethingFrantic Ist fast schon zuhause hier

    Gibts überhaupt schon 7-digit?
     
  24. ArminWeis

    ArminWeis Experte

    ca. 280000 noch, dann sind wir bei 7 digit. Wir arbeiten dran...
     
  25. Mugger

    Mugger Guest

    Welchen Aggregatzustand haben wir, wenn um die mal der Hype wie jetzt um die 5-digits ist?
     
  26. deraltemann

    deraltemann Ist fast schon zuhause hier

    wieder zu dolle mit dem Horn gerockt ?
    gudde besserung...
     
  27. chrisdos

    chrisdos Ist fast schon zuhause hier

    Und warum kosten 5 digits mehr als 6?

    Fragen über Fragen...........
     
  28. Thomas

    Thomas Ist fast schon zuhause hier

    Die Erben werden hoffen, dass wir bis dann das Sax gegen eine 5-digit- Harfe eingetauscht haben...:biggrin:
     
  29. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Wird jetzt schon etwas Off-Topic, aber:

    bei Selmer vielleicht, doch da gab es aber auch noch Andere-

    spontan fällt mir ein: Conn 12M (ca. 1935 bis 1971)
     
  30. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @matThiaS

    "Hast Du Verkaufszahlen vorliegen?"

    Ja, nicht in absoluten Zahlen aber in Prozent zum Absatz.

    CzG

    Dreas
     
  31. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Ja stimmt! :)

    Das Reference hatte ich so günstig per Internet bei einem Händler erwerben können, dass ich es locker für den Preis wieder verkauft hätte. Dass es am Ende für mich tonlich und optisch so ein Hammerteil war, hatte ich vorher nicht gedacht. Immerhin 4 Altsaxophone hatte ich bis dahin gespielt und irgendwann wieder verkauft.

    Ähnlich erging mir mit meinem gebogenen Yanagisawa-Sopran, gesehen, verliebt und gekauft. Bis ich es damals wirklich spielen konnte (Spielpraxis damals ca. 3 Jahre), dauerte dann noch ca. zwei Jahre.

    Ich bin tendenziell eher der Typ, der sich an ein Instrument gewöhnt und weniger sucht.

    Meine Bass-Klarinette ist von einem ehemaligen BigBand-Profi.

    Meine heutige Bb-Klarinette habe ich von einem Händler gebraucht per Internet aus der Schweiz gekauft. Der Vorbesitzer wollte sie irgendwann wiederhaben ...

    Generell gebe ich Instrumente eher mehr Geld aus und hoffe, dass ich dann meine Ruhe finde und mich auf das Üben konzentriere.

    Bei Keyboards ist es leider ähnlich. Ich nutze gerne Instrumente der schwedischen Firma Clavia, auch wenn sie tendenziell teurer sind.

    Die Erkenntnis, dass man musikalische Fähigkeiten sich erarbeiten muss und nicht durch Kaufen von teurem Material erworben werden kann, fällt mir auch heute nicht leicht. Viele Käufe in der Musik waren bei mir Frustkäufe, die in der Regel am Ende nichts brachten. Das Reference war eine große Ausnahme, weil es mich sehr inspirierte und ich bei meinen Musikerkollegen sehr viel positive Feedbacks auslöste.

    Wenn Guenne nun ein MK6 spielt, so ist dies aus meiner Sicht kein Luxus, weil er sich tagtäglich damit beschäftigt und der emotionale Preis am Ende deutlich höher ist. Ich freue mich für ihn, wenn er nun wirklich angekommen ist.

    Ich freue mich aber auch für Rick, der am Ende mit seinen Expressionsaxophonen "glücklich" ist.

    Am Ende gilt weiterhin, was zu hören ist und nicht welches Instrument er spielt.
     
    Bernd gefällt das.
  32. ArminWeis

    ArminWeis Experte

    Sorry, das war eine falsche Zahl in der Eile. Es sind nur noch ca. 220.000 Hörner, die bis zur Million fehlen
     
  33. schnuggelche

    schnuggelche Ist fast schon zuhause hier

    hi günne,

    ich freu mich so für dich :)

    herlichst grüßst
    schnuggelche