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Barisax, Empfehlungen gesucht

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von jb_foto, 1.Februar.2017.

  1. Schlammi

    Schlammi Schaut nur mal vorbei

    Wenn du ein HD-Saxophon anspielen möchtest kannst du in Nürnberg im Musik Fisera vorbeischauen. Derzeit hat er ein fertiges Bari da. Aber das ist so gut wie reserviert für mich ;)
    Oder du gehst auf die Musikmesse in Frankfurt. Da ist HD auch vertreten.

    @Dreas
    Yanagisawa ist auch Taiwan. Ich weiß aus Deutschland nur Eppelsheim, wenn es um "Made in Germany" geht aber Taiwan ist nicht gleich schlecht. Und Maschinen zum Korpusbau sind so gut wie unbezahlbar. Ich finde immer witzig wenn ich Leuten von HD-Saxophonen erzähl und dann heißt es nur: "Aber des ist doch aus Taiwan. Des kann gar nicht so gut sein." Aber selber haben sie Yanagisawa oder Yamaha oder so.
     
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  2. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

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  3. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Nein. Yanagisawa fertigt ausschließlich in Japan im eigenen Werk.

    Im übrigen habe ich aber auch nicht geschrieben, daß Taiwanhörner schlecht sein.

    CzG

    Dreas
     
  4. JES

    JES Ist fast schon zuhause hier

    Wenn ich da so die Videos ansehe, die hier mal bei Vergleich Vintage vs Moderen gepostet wurden, dann sind da aber kaum Maschinen, die speziell für Saxophon sind.
    Die Tonlochziehmaschine vielleicht, aber die sieht nicht soooo teuer aus. Die Vorrichtung zum Enspannen und zur Vorgabe des Lochnetzes ist Eigenbau..
    Klar, für 10 Stück im Jahr rechnet sich das kaum (auch wenn Inderbienen es vormacht), aber grundsätzlich ginge Made in Germany doch schon. Es müßte sich hat jemand finden, der das Projekt treibt und willens ist das unternehmerische Risiko zu tragen.

    Also, wenn sich hier jemand berufen fühlt die Ära Conn 10M/NW2 wieder aufleben zu lassen, ich wäre dabei :)!
    JEs
     
  5. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Da wäre ich sehr vorsichtig! Keilwerth ist letztlich auch Pleite gegangen, und das Preissegment von Inderbinen ist keine Nische sondern ein Haarriß....;)

    CzG

    Dreas
     
  6. JES

    JES Ist fast schon zuhause hier

    Bin ich. Frage ist da eher, sind die Maschinen teuer oder die Arbeitsstunden.
    Wenn ich mir das auf den Videos ansehe, wie viel Zeit im Dengeln, Polieren, Löten, Nacharbeiten, Lackiervorbereitung udn Lackierung steckt....dann kombiniere ich das mal mit deutschen Umwelt- und Arbeitsschutzauflagen und deutschem Stundenlohn...ich schätze da sind die Maschinen das kleinere Übel.

    Klar, ohne Investment geht es nicht. Das reduziert sich aber bei höheren Stückzahlen (pro Instrument), die Arbeitszeit bleibt. Die Lohnkosten sind doch aber der Grund, warum so viel in Niedriglohnländern gefertigt wird. Die Maschinen kosten überall gleich.
    JEs
     
  7. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Ganz klar sind die Personalkosten der dickste Batzen.

    Ich habe meine Zweifel, daß die Stückzahl erreicht wird, damit es sich rechnet. Das ist ein sehr kleiner Markt!

    Yanagisawa wird zu den "big Four" gezählt und beschäftigt ca. 85 Mitarbeiter um den Weltmarkt zu beliefern. Das ist im eigentlichen Sinn ein "kleiner Mittelständler".

    CzG

    Dreas
     
  8. JES

    JES Ist fast schon zuhause hier

    Naja,
    wenn ich richtig informiert bin, dann nimmt Dalhammer einen Standradkorpus und paßt eine individuelle Mechanik drauf. Ev. dengelt er noch die S-Bögen selbst, weiß ich aber nicht. Der Rest ist Finish.
    Inderbinen geht den anderen Weg. Die bauen sich den Korpus selbst und nehmen Teile einer Yamaha-Mechanik (wenn es heute noch so ist).
    Wenn ich die beiden kombiniere, kommt entweder ein Standardkorpus mit Yamahamechanik heraus, oder umgekehrt ein individuell gefertigter Korpus mit individueller Mechanik.
    Nun wird Herr Dalhammer die Klappendeckel auch fertig bekommen, die Gestänge als Rohlinge vielleicht noch nacharbeiten und verlöten bzw vielleicht sogar die Originalmechanik aus Taiwan zu dem Korpus nur modifizieren. k.A..
    Ich denke also, ohne Daten zu haben, dass man in der Preisregion Inderbinen durchaus alles selbst anfertigen kann, wenn man von extrem kleinen Stückzahlen ausgeht.
    Wird es mehr, dann muss man über Automatisierung (oder auch nur Vorrichtungen) nachdenken, um die Kosten zu drücken. Der Punkt, an dem man von reiner Manufaktur zu Serienfertigung wechselt, der ist kritisch.
    ABER: wenn ich sehe, was einige für ein Selmer Mk VI, ein King Silversonic, ein Inderbinen o.ä. bereit sind zu bezahlen, dann wäre doch ein Conn-Korpus, mit verdrehter Röhre für die Ergonomie und MkVI/Yanagisawa/Jupiter....-Mechanik durchaus eine Option und hätte einen Markt.
    JEs
     
  9. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Gibt's doch. Liest Du hier:

    https://forum.saxontheweb.net/showthread.php?137645-modern-keywork-on-a-conn

    Und in DK gibt es auch einen Spezialisten, der das macht. Ich schau mal ob ich das Video noch finde.

    CzG

    Dreas
     
  10. JES

    JES Ist fast schon zuhause hier

    Nee, war das nicht ide Nummer, dass ada original alte Conn-Saxophone zerlegt und neu zusammengestezt wurden. DAS will ich nicht. Ich bin total dagegen etwas Originales zu zerstören, nur um es an die Moderne anzupassen.
    Ich dachte wir diskutieren über die Kosten eines Saxophonkomplettbaus. Das Conn wurde von mir nur als Beispiel genommen, weil es mir klanglich liegt. Komischerweise komme ich auch mit der Mechanik eines NW2 sehr gut zurecht und wollte gar nichts anderes. Ich hätte aber auch ein Buescher oder Martin nennen können (bei letzterem braucht´s dann auch keine Ziehmaschine für die Tonlöcher. Dafür müßte man aber die Ringe für die Kamine anpassen).
    JEs
     
  11. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Ich bezweifle, dass die Nachfrage eine Nischenfertigung rechtfertigen würde.

    Ein Inderbinen Bari (als Preisbenchmarkt für eine Kleinfertigung) kostet immerhin das dreifache eines Mk. VI , 12M oder Super 20 (Silversonic Baris gab es nicht); ein 12 M würde man auch ergonomisch durch "Verdrehen" des Korpus nicht sinnvoll verbessern können- es ist gut so wie es ist, wozu der Aufwand?
    Die wenigen Genießer/Kenner/Freaks, die sowas zu schätzen wissen, können sich auf dem Gebrauchtmarkt bedienen, bzw. haben es bereits getan.

    Beim Alto ist der Silver Eagle als S 20 Nachbau an der Kosten-Marktchancen-Klippe abgestürzt...
     
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  12. JES

    JES Ist fast schon zuhause hier

    Inderbinen verkauft doch, Dalhammer auch.
    Es ist also ein Markt vorhanden für handgefertigte Instrumente. Der Rest ist eine Preisfrage und eine Frage des Produkts selbst.
    Eppelsheim gibt es z.B. auch noch....
    Nur weil die Amerikaner es nicht schaffen.....we can!
    JEs
     
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  13. helmut

    helmut Nicht zu schüchtern zum Reden

    Hallo Jürgen,

    ich spiele in der BB eigentlich Tenor und habe mir für gelegentliche Quartetteinsätze ein gebrauchtes Yanigisawa B6 (BJ 1989) in gutem Zustand gekauft. Ergonomie ist modern, stimmt gut, hat Tief-A, Hoch-Fis fehlt, geht aber leicht mit Hilfsgriff. Bin Zufrieden damit.

    Alles Gute für die Suche
    Helmut


     
  14. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    @helmut
    danke für die Info. Ich hatte ein 900er Yanagisawa angespielt und fand es ganz gut, wie ich bereits schrieb, so muss ich mir einmal das 901er ansehen - das ist preislich auch neu noch so im Rahmen.
    Gebraucht sind Baris ja eher Mangelware