1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Basisausstattung Homerecording?

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von TSax80, 3.Oktober.2016.

  1. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    2 Mik-Eingänge mit 3 Mikrofonen... -> mal mindestens 2 Durchgänge ;)
    Stöpsel doch die beiden Kondensator-Mics zusammen an (hoffentlich hast Du auch 2 Stative, bzw. 'ne kleine Traverse). Dann optisch (oder per Gehör) beide Mics einpegeln. Kannst Du hinterher immer noch in GarageBand anpassen, um einen Vergleich zu haben.
    Beim zweiten Durchgang eben das Beyerdynamic. (oder misch es wie Du willst, das BD stört die Phantom-Spannung nicht, aber die kannst Du, wenn ich es richtig sehe, nur zentral an- oder ausstellen).
    Genau!
    Messtechnik bringt hier nur wenig. Deine Ohren entscheiden!... was bringt Dir das beste Mic der Welt, wenn es Dir persönlich nicht zusagt?
    Das Endergebnis zählt, von daher würde ich es sowohl als auch vergleichen.
    Gruß
     
  2. Bloozer

    Bloozer Ist fast schon zuhause hier

    So wie ich vmax verstehe will er eins der 3 Mikros kaufen. Was gain angeht würde ich die mics nacheinander mit einpaar lauten Tönen aufnehmen und schauen, ob die mics clippen. Danach würd ich mein lieblingsstück auf allen 3 mics nacheinander aufnehmen und sehen was mir am besten gefällt.
     
  3. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Ja, mach eine Aufnahme und höre, welches für Dich besser klingt und Deinen Sound besser wiedergibt. Dazu würde ich alle Effekte rausnehmen. Den Gain würde ich am UR22 so einstellen, dass alle bei den lautesten Tönen gleich weit austeuern.

    Dann kannst Du noch ganz leise sein und in der Aufnahme hören, ob es eine Nennenswertes Grundrauschen gibt, das evtl. mal stören könnte.

    LG Stefan
     
    vmaxmgn gefällt das.
  4. vmaxmgn

    vmaxmgn Ist fast schon zuhause hier

    Danke erst einmal für die schnellen Antworten.
    Genau, ich möchte eins von den 3 Mic´s kaufen, nicht alle ;-)

    Wichtig ist evtl. noch, das ich das Mic nur für Homerecording in einer Schallkabine nutzen möchte. ( nur Sax ) Rohde hat ja einen Plopp Schutz dabei, lass ich den beim Testen erst mal weg?

    Ich mach das jetzt mal so. Ein paar Töne und dann ein Stück vom Lieblingsstück.

    Danke
     
  5. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    Genau, er will eins kaufen, hat aber alle drei bestellt. Um nun einen möglichst indentischen Eindruck zu bekommen, wäre es ideal, alle drei gleichzeitig bei einer Aufnahme einzusetzen (ansonsten könnte man Unterschiede der Spielweise, dem Luftdruck, etc.pp. anlasten).
    Es wird aber trotz identischem Aufnahmeort (im Sinne von Position des Mics) und identischer Aussteuerung immer Unterschiede zu hören sein, weil Niere nicht gleich Niere ist, jede Membran klingt anders....
    Deswegen bei aller Liebe zu Vergleichen/Tests/Messschriebe & Co: Kaufen, das was einem gefällt!
     
    vmaxmgn gefällt das.
  6. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    Ploppt Dein Sax? Also eher weglassen. Mag für's schlechte Gewissen gut sein, bringt aber m.E. idR wenig bei Instrumenten.

    btw. es heißt "PopSchutz".
     
  7. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Den Line In von Notebooks würde ich nie benutzen, da bekommt man hässliche Nebengeräusche von rotierenden Festplatten und anderen hochfrequenten Bauteilen. Da lohnt sich immer eine externe Soundkarte.
     
    bluefrog gefällt das.
  8. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Bevor Du die Mics verhleicht solltest Du erstmal die möglichst beste Position je Mic herausfinden. Je nach Position gibt es enorme Klangunterschiede!

    Das Rhode z.B. wird heller, wenn man dichter ran geht und dunkler, wenn man den Abstand erhöht. (Ich nehme mit ca.
    50 cm Abstand auf, gehe dichter ran wird es mir zu höhenlastig)

    Schau' Dir mal einige Youtube Videos von guten Saxaufnshmen an. Da sieht man meißt auch die Mikroposituonierung. Das gibt schon mal einen Hinweis.

    CzG

    Dreas
     
    vmaxmgn gefällt das.
  9. Roman_Albert

    Roman_Albert Ist fast schon zuhause hier

    Hörst Du was bei meiner verlinkten Aufnahme?
     
    Ton Scott gefällt das.
  10. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Bei den Aufnahmen kann ich in der Tat so erst mal nix hören, aber weiß jetzt auch nicht wie der Signal/Noise-Abstand war. Zumindest die ersten beiden Versionen klingen aber wie hinterm Vorhang gespielt.
    Bei mir war es jedenfalls so, dass eine einfache USB-Soundkarte dem Onboard Line In um Welten überlegen war. Ob bei den Macs tatsächlich so deutlich andere Soundhardware benutzt wird weiß ich natürlich nicht, kann es mir aber nicht wirklich vorstellen.

    Gruß,
    Otfried
     
  11. Topshit

    Topshit Ist fast schon zuhause hier

    Bei soundandrecording gibts gute Aufnahmebeispiele...
     
  12. Juju

    Juju Ist fast schon zuhause hier

    1. Wichtiger ist, dass Deine Output Levels für den Vergleich in etwa stimmen. Ansonsten ist man schnell geneigt anzunehmen, dass "lauter" automatisch besser ist.

    2. Das Mikrophon sollte möglichst den gesamten Tonumfang abbilden. Wenn Du nur einen kurzen Abschnitt anspielst, der möglicherweise nur einen begrenzten Tonumfang abbildet, bist Du am Ende enttäuscht. Idealerweise testest Du den Tonumfang, also z.B. chromatisch von ganz tief bis ganz hoch (oder umgekehrt ;) ) und änderst auch die Artikulation, z.B. gebunden aufwärts, angestoßen abwärts. Dann am besten Ausschnitte aus mindestens zwei Stücken wählen, die unterschiedliches Tempo aufweisen. Ein paar Takte reichen schon aus. Zum Beispiel ein schnelles Bebop Stück mit Achtelphrasierung bis zum Anschlag, dann ein paar Takte aus einer Ballade, jeweils möglichst einmal in der tiefen und einmal in der hohen Lage. Da Du nicht hundertprozentig weißt, welche Entfernung für das jeweilige Mikrophon am besten ist, am besten das Ganze in zwei oder drei unterschiedlichen Entfernungen wiederholen. Bevor Du spielst, kurz ins Mikrophon ansagen, welcher Abstand, damit Du Dich später zurechtfindest. Unbedingt in der DAW kennzeichnen, welche Spur mit welchem Mikro aufgezeichnet ist.

    3. Die Effekte schaltest Du eh erst hinterher hinzu. Ich mag ein klein wenig Hall auf der Spur. Kompression bringt Dir hier gar nichts, Du willst ja die dynamische Bandbreite hören und nicht eine Aufnahme mischen. EQ spielt eher eine Rolle. Erstmal schauen, wie es ohne EQ klingt. Aber evtl auch schauen, wie sich die unterschiedlichen Mikrophone verhalten, wenn man EQ hinzugibt. Manche profitieren von EQ, manche klingen einfach nur noch scheußlich und fake.

    4. Ja.
    Höre genau, wie die Spuren im Vergleich klingen - Sind da Frequenzbereiche, die schrill sind, klingt es dünn, hast Du zuviele oder zu wenig Obertöne, wie gibt das Mikrophon schnelle Artikulation wieder, klingt es dumpf etc. Je nach Bauart kann sich das ideale Mikrophon ändern- beim Tenor will ich z.B. die lower mids herausgestellt haben, das ist der wirklich "amtliche Bereich" beim Tenor. Wenn ich das versuche, bei einem Kondensator-Mikrophon und so manchen dynamischen Mikrophonen EQ-technisch nachzuarbeiten, geht es meistens derbe schief. Aber vieles hängt von den eigenen Soundvorstellungen ab, von der Art der Musik, der Art der Aufnahme etc...

    LG Juju
     
  13. Roman_Albert

    Roman_Albert Ist fast schon zuhause hier

    Das weiss ich auch nicht, aber mir reicht es, wenn ich keine Hintergrundgeräusche bei solchen "Einzelaufnahmen" höre. Ob das für CD-Zwecke ausreicht, interessiert mich in dem Moment nicht, und für online-Demo Zwecke wäre selbst ein minimales Rauschen oder Brummen für mich akzeptabel, solange das Sax authentisch klingt, zumal ich ja normalerweise immer noch ein Playback dazumische.
    Wie schon mal oben gesagt, mir geht es um die Basisausstattung für Heimaufnahmen.

    Da würde mich jetzt wirklich interessieren, woher Dein Eindruck kommt, bzw. inwiefern sich diese "nackten" Spuren von denen von z.B. @Tom Scott unterscheiden.
    Ich persönlich hatte den Eindruck, dass sowohl bei den ersten beiden Durchläufen (Shure) wie auch bei der letzten Version (T-Bone) die Höhen doch recht präsent seien. Beim T-Bone habe ich sogar die Höhen minimal abgesenkt, weil mir die Aufnahme zu scharf vorkam (wohl typisch für ein billiges Kondensator-Mikrophon).
    Vielleicht liegt es ja an meinen schlechten Kopfhöreren (weisse Apple Einstecker), dass ich die Höhen zu stark wahrnehme und dadurch zu "muffig" mische. Ich hätte eigentlich in Anbetracht meines Alters erwartet, dass ich die Höhen zu stark hochregle, um meinen Hörverlust zu kompensieren...
    Vielleicht liegt es aber auch daran, dass das Shure jetzt bald 40 Jahre alt ist und nicht immer pfleglich behandelt wurde. Oder an einer Resonanzfrequenz im Raum, die den Vorhang-Eindruck erweckt. Ich hänge ja um mich einiges mit Decken ab, um Resonanzen zu vermeiden.
    Wie gesagt, es würde mich sehr interessieren, was den gedeckten Eindruck im Vergleich zu anderen Aufnahmen aus dem Forum ausmacht, denn dann könnte ich daran arbeiten.


    Über andere Soundkarten weiss ich nichts, und falls das wirklich ein Problem wäre, könnte ich es ja mal über den Analog-Digital Konverter direkt in den USB-Eingang versuchen, so dass ich die Soundkarte mehr oder minder umgehen würde und den Mischpultsound direkt digital in Garageband leiten.
    Das habe ich anfangs kurze Zeit parallel probiert, aber keinen Unterschied zwischen "analog ins Line-In" und "digital in den USB Port" vernommen.
    Auf Grund der geringeren Anzahl beteiligter Geräte, Kabel und Stecker habe ich mich deshalb für den einfacheren Aufbau entschieden.

    Auf jeden Fall einen schönen Gruss und vielen Dank fürs Reinhören und Deine Meinung!
     
  14. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    @Roman_Albert
    mmh, anderes Notebook, anderer Kopfhörer, anderer Tag, andere Tageszeit, ich weiß nicht mehr, was ich da gehört habe. Von "hinter dem Vorhang" kann ich jetzt nix hören, vielleicht waren meine Ohren verstopft oder der Hörer nicht richtig im Ohr.

    Sorry, für den Aufstand, den ich produziert habe.

    Da ich auch die typischen Störgeräusche jetzt so gar nicht wahrnehmen kann, mmh, vielleicht haben die Macs tatsächlich eine bessere Soundkarte als die Windows PCs, oder es wird direkt heraus gefiltert. Aber wenn du keinen Unterschied merkst zwischen USB-Eingang mit externem Wandler und onboard Soundkarte ist ja alles gut :)

    Bei allen meinen Notebooks bisher war das eine fürchterliche Crux, mit deutlich vernehmbaren Störgeräuschen, wenn ich den LineIn benutzt habe, und auch die Tonqualität als Solche war eher erbärmlich im Vergleich.

    Gruß,
    Otfried
     
    last und Roman_Albert gefällt das.
  15. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    MacBooks sind keine Notebooks.

    Dennoch nutze ich am MacBook ein USB-Interface.

    Wenn einer mit dem Line-In klarkommt, dann ist dies ja prima.
     
  16. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Nein? aha :D

    aber ist die gleiche Technik drin :p
     
    last gefällt das.
  17. Roman_Albert

    Roman_Albert Ist fast schon zuhause hier

    Ich bin für JEDEN Kommentar dankbar, weil ich meiner eigenen Wahrnehmung nur sehr bedingt traue (siehe Kommentar zu Kopfhörer und Hörschaden :D).
    Also keine Entschuldigung nötig und kein Aufstand erfolgt, im Gegenteil: Vielen Dank fürs nochmalige Hören und Kommentieren! :)
     
  18. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    aber ein vernünftiges Betriebssystem mit passender Hardware...
     
    vmaxmgn gefällt das.
  19. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    von mir aus, da streite ich mich schon lange nicht mehr drüber, welches denn nun der größere Mist ist :rolleyes:
     
    CBlues, last und bluefrog gefällt das.
  20. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Mist ist das, was nicht funktioniert. Den Rest kann jeder für sich selbst entscheiden...
     
    Dreas gefällt das.