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Buchempfehlung zur Harmonielehre

Dieses Thema im Forum "Improvisation - Harmonielehre" wurde erstellt von hiroaki, 24.Januar.2018.

  1. hiroaki

    hiroaki Ist fast schon zuhause hier

    Ich kann zwar nur für mich sprechen. Ich glaube aber, dass es dem Ein- oder Anderen auch so geht.
    Die Begriffe mögen vielleicht einfach sein, doch mir fehlen die Grundlagen. Bei Threads zu "II-V-I", Tritonus etc. verstehe ich größtenteils nur Bahnhof.

    Wenn ich mir nun die Grundlagen aus Büchern erarbeiten will, finde ich Bücher zu Jazz Theorie
    - die wieder zuviel voraussetzen
    - oder alles in epischer Breite erklären (unübersichtlich, Kernaussagen gehen unter)

    Dazu muss man es aber erst einmal verstanden haben.

    Also kennt jemand ein Buch, dass die Grundlagen gut erklärt? Evtl. sogar mit Hörbeispielen?

    Grüße
    Robert
     
  2. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Nein.

    Das muss man zusammen machen, Gehörbildung und Theorie. Das gehört zusammen. Deswegen haben Theoriebücher oft diese Notenbilder. Die soll man dann - so isses gedacht - mal am Tasteninstrument nachspielen und hören.

    Dorisch konstruieren als zweiter Modus von Dur ist nur eine Seite. Hören, wie klingt es, was sind sind typische Wendungen, was macht den Flair aus, welche Intervalle, wie klingt es, das ghört dazu. Deswegen hat der Sikora ja auch dorische, phyrygische, .... Grooves auf den beiden CDs. Um sich mal reinzuhören.

    Erkelenz ist ja nicht so weit von AC entfernt ... wenn der Belagerungszustand in unserem Haus mal ein Ende hat: Meine übliche Einladung, nach Absprache mal auf einen Kaffee vorbei u schauen und ei paar Grundlagen auf dem Klavier zu zeigen steht. Alternativ hatten wir sowas mal auch bei den legendären Wegberger Treffen. :)

    Grüße
    Roland
     
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  3. hiroaki

    hiroaki Ist fast schon zuhause hier

    Danke für das Angebot. Da komme ich bei Gelegenheit drauf zurück, wenn's am Wochenende geht. Unter der Woche bin ich in Wiesbaden unterwegs.
     
  4. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    WE geht besser als unter der Woche ... rest per PM. :)

    Grüße
    Roland
     
  5. Werner

    Werner Ist fast schon zuhause hier

    Jazz und Pop - Harmonische Grundlagen
    von Siggi Busch

    http://www.sigibusch.de/publikationen-print/

    Ich kenne die überarbeitete Auflage nicht, die alte war aber sehr gut geeignet, in Theoerie reinzukommen.
    Fängt bei Adam und Eva an, Intervalle etc, in einfacher Sprache.
    Möglicherweise bedeutet Überarbeitung nur, das Klangbeispiele in midiform beigefügt wurden.



    http://swing-jazz-berlin.de/
     
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  6. Werner

    Werner Ist fast schon zuhause hier

    . . . und noch ergänzend, ja, das Buch ist/war auch nicht ausufernd, sondern konzentriert sich auf das Wichtige.





    http://swing-jazz-berlin.de/
     
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  7. macpom

    macpom Ist fast schon zuhause hier

    Saxophon Improvisation von Dirko Juchem. Da wird die Theorie praktisch erarbeitet.
     
  8. Longtone

    Longtone Kann einfach nicht wegbleiben

  9. hiroaki

    hiroaki Ist fast schon zuhause hier

    Bei dem Preis bestelle ich mal.

    Die Grundlagen des Notenlesens sind bei mir vorhanden (viele Jahre klassische Gitarre, 1/2 Jahr Klavier). Da war alles festgelegt und es war nicht nötig sich Gedanken um Harmonielehre zu machen.
    Jetzt, mit dem Sax und der Absicht in den Jazz einzusteigen, ist das sehr neu für mich.
     
  10. Neytro

    Neytro Schaut nur mal vorbei

    Hat für die Abi Prüfung in Musik gereicht:

    https://www.amazon.de/Allgemeine-Musiklehre-Fragen-Aufgaben-Selbstkontrolle/dp/3442330033/ref=sr_1_9/257-1053396-8561812?s=books&ie=UTF8&qid=1516801299&sr=1-9&refinements=p_lbr_books_authors_browse-bin:Wieland+Ziegenrücker

    Gibt wohl inzwischen auch neuere Ausgaben.

    https://www.amazon.de/ABC-Musik-All...coding=UTF8&psc=1&refRID=96KSDR232R6QS1V2NC0N


    Ich kannst es nur Empfehlen.

    Die Grundlagen sind nämlich gar nicht so umfangreich und kompliziert, ganz im Gegenteil. Das wesentliche ist einfach....


    Grüße, Thorben
     
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  11. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Der Sikora https://www.amazon.de/Neue-Jazz-Harmonielehre-Verstehen-Hören-Spielen/dp/3795751241 ist der Klassiker, sehr ausführlich und mit CD. Mir persönlich gefällt das Buch nicht so gut, ich finde es etwas geschwätzig, was es einem schwer macht, mal etwas kurz nachzuschlagen.

    LG Helmut
     
  12. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    bei @peterwespi gibt es eine gute Ein- und Weiterführung zur Harmonielehre, die ich hoffentlich hier so verlinken darf.

    Gruß,
    Otfried
     
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  13. hiroaki

    hiroaki Ist fast schon zuhause hier

    Danke, hab zwar erstmal nur die Startseite gelesen, aber das scheint genau das Credo zu sein, das ich suche.
     
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  14. edosaxt

    edosaxt Ist fast schon zuhause hier


    ...und wieder mal gebe ich Ottfried recht.
    Mehr braucht kein Mensch!

    btw halte ich @peterwespi für einen sehr begabten Musikpädagogen!!! (den (für mich) besten!!! leider konnte ich ihn noch nicht live geniessen)

    ich bin sehr froh und dankbar, dass Peter sein Wissen und seine großartige Methode, sein Wissen zu vermitteln, so großzügig, auf seiner HP und immer wieder hier im Forum teilt.
    Danke!!!
     
  15. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Na dann blockiere Dir den 28.4. .... da macht er einen Workshop
    bei mir in Wegberg.

    Die Ankündigung mit Anmeldemöglichkeit dazu folgt demnächst.

    CzG

    Dreas
     
  16. Gerrit

    Gerrit Guest

    Es ist umfangreich und gründlich, aber lesbar und verständlich mit CD: Frank Sikora: Neue Jazz-Harmonielehre. Schott Verlag ISBN 3-7957-5124-1
     
  17. peterwespi

    peterwespi Ist fast schon zuhause hier

    Vielen Dank @edosaxt und @xcielo für die verbalen Blumen - da kann man ja schon fast erröten... :)

    Die Theory der Improvisation Academy wurde mittlerweile auch mit einem E-Learning-Lehrgang ergänzt, der durch die PDF-Dokus führt. Interessierte können Section 1 Basics ja mal anschauen und durcharbeiten.

    Falls Interesse besteht, kann ich beim Workshop in Wegberg (danke @Dreas für die Organisation) zusätzlich Theorie anbieten. Das würde das spannende Programm der beiden Tage (inklusive Instrumenten- und Tenormundstück-Demo von Thommy Inderbinen!) auf der intellektuellen Ebene sinnvoll ergänzen.
     
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  18. SchlauerDet

    SchlauerDet Ist fast schon zuhause hier

    Gruezi Peter,

    habe den erstenTeil schon mal angefangen. Macht einen sehr guten Eindruck.

    Kannst Du uns bitte auch darüber informieren, wo man weitere Informationen für den kompletten Kurs findet?


    Grüße vom Nordmeer
    Det :)
     
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  19. BCJ

    BCJ Ist fast schon zuhause hier

    Wenn es um die Ästhetik der Symmetrie in der Mathematik und Musik geht, vermittelt der schöne Artikel von Dan Adler einige Grundlagen zum Thema "ii-V-I" und "Tritonussubstitut":

    http://danadler.com/misc/Cycles.pdf

    Der Einstieg "Basic Cycle Math" und "Enumerating the Cycles" ist mE für Anfänger mit ein paar Grundlagen (Quintenzirkel/Quartenzirkel/chromatischer Zirkel) noch gut verständlich. Danach wird es schon etwas abgehobener, aber nicht minder interessant.

    Zitat: "The diagram below shows the cycle of fifths. In this cycle, if you walk clockwise, you will be moving perfect 4th each step, and if you walk counter-clockwise, you will be
    moving a 5th each step."

    weiter:

    "It’s impossible to overstate the importance of the cycle of fifths in Jazz. In fact, if you start from any note and walk clockwise 2 notes, you are basically covering a II-V-I sequence. If you walk 4 notes – you are covering a III-VI-II-V chord sequence. If you walk clockwise 6 notes, you get a sequence that is typically harmonized as bVm7b5 – VII7 and then proceeds down to III-VI-II-V."

    weiter:

    "You can take the symmetry even further: take every other note in the cycle of 5ths and flip it with its tritone (which is diagonally across) – you get the chromatic cycle, and vice versa. But then, you already knew that, didn’t you? It’s the tritone substitution! If you take a II-V-I and flip the V with its tritone you get II-bII7-I which is a chromatic progression. Similarly, III-VI-II-V becomes III-bIII7-II-bII. So, the chromatic cycle and the cycle of fifths are related through the tritone substitution. "

    Im Übrigen kann man sich damit auch die GT- und Verminderte-Skalen einprägen.

    Gruß,
    BCJ
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.Januar.2018
  20. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Hat er eine andere Uhr oder stehe ich nur gerade very heavily on the tube?
     
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