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Buchstaben statt Noten

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von abraxasbabu, 24.Oktober.2017.

  1. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,
    die Zahlen geben an welches Ventil gedrückt wird. Die Lage "erraten" die Zahlendrücker entweder weil Sie den Ton auf Grund der Darstellung auf den Notenlinien in der Höhe zuordnen können oder die Melodie kennen.

    LG
    Jürgen
     
    47tmb gefällt das.
  2. kalleguzzi

    kalleguzzi Kann einfach nicht wegbleiben

    Hej Abrasax!
    Die Idee finde ich gut.
    Aber dazu müsste ich ja erstmal lernen, wie die Noten heissen. Die muss ich ja immer noch auszählen.
    Ob das mit über 65 Jahren noch Zweck hat? o_O
    Ich werde mir mal ein Stück suchen, das nur in der unteren Oktave geschrieben ist und damit dann mal probieren.
    Vielleicht bringt es mir ja auch was.
    Danke für die Info!

    Und bald ist wieder Weihnachten.
    Ran an die Weihnachtslieder!

    Herzliche Grüsse aus Schweden
    kalle
     
  3. abraxasbabu

    abraxasbabu Ist fast schon zuhause hier

    @kalleguzzi. Das ist nicht schwer. Mach ersteinmal nur die ganztöne C D E F G A H
    7 Töne hat man schnell gelernt. Drück die Taste und sag den Namen. Das geht ganz schnell.Und in unserem Alter hilft alles neue das man lernt die Demenzz etwas aufzuhalten.
     
  4. claptrane

    claptrane Ist fast schon zuhause hier

    Nur damit keineMissverständnisse entstehen, du meinst die Dur-Tonleiter von C aus, damit man erstmal keine# oder b hat.
    Die Dur-Tonleiter besteht nicht nur aus Ganztönen, sondern hat auch zwei Halbtöne, nämlich E/F und H/C. ;)
     
  5. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Das mit den Halbtönen ist wirklich ein Problem, wie ich kürzlich festgestellt habe, als ich einer Freundin die Tonleiter erklären wollte. Sie konnte einfach nicht begreifen, dass der Abstand vom E zum F im Notensystem genauso dargestellt wird wie der Abstand beispielsweise vom F zum G, das eine aber ein Halbtonschritt ist und das andere ein Ganztonschritt. Und woher man das weiß. Mir war gar nicht bewusst, dass das ein Problem sein könnte. Ja, klar ist zwischen E und F nur ein Halbton und zwischen B(natural) und C auch.

    Als ich das als Kind in der ersten Klasse in der Schule gelernt habe, habe ich mich bestimmt auch gefragt: Und warum sieht man das dann nicht in den Noten, was ein Halbtonschritt ist und was ein Ganztonschritt? Wenn da kein # oder kein b steht? Aber wenn man dann sein Leben lang Musik macht, weiß man das einfach und denkt nicht mehr darüber nach.

    Wenn man aber nicht sein Leben lang Musik macht und erst in höherem Alter damit anfängt, keine Noten lesen kann (oder nicht so gut) und dann anfängt, über solche Dinge nachzudenken, kann das schwierig werden. Wir "alten Hasen" im Notenlesen können uns das wahrscheinlich gar nicht mehr vorstellen.

    Der Vorschlag von @abraxasbabu ist deshalb sehr hilfreich, finde ich. Wenn ich spiele, hänge ich viel zu sehr an den Noten, kann ohne Noten praktisch nicht spielen. Man muss Tricks finden, sich davon zu lösen. Und indem man sich neuen Herausforderungen stellt, die Noten anders betrachtet, anders benennt, in ein anderes System bringt, macht man sich eine eigene Lernmethode, um es dann hinterher besser zu können.

    Das ist wie auf dem Klavier eine Tonleiter nicht gleichmäßig zu spielen, sondern immer in 3er-Gruppen, 4er-Gruppen, 5er Gruppen. Da wird auf einmal sogar die C-Dur-Tonleiter zur Herausforderung. ;) Kann man auf dem Sax natürlich auch machen, nicht nur auf dem Klavier. Aber das ist ja hier jetzt nicht das Thema.

    Ich kämpfe nun schon eine ganze Weile mit dem Auswendigspielen, und ich denke, mein größstes Problem dabei ist, dass ich so gut Noten lesen kann. Deshalb verlasse ich mich darauf und finde alles andere (nach Gehör zu spielen zum Beispiel) mühsam. Es ist so einfach, schnell die Noten zu lesen und zu spielen. Wie @abraxasbabu sagt: Raus aus der Automation, wieder über das nachdenken, was man spielt. Dann prägt es sich besser ein.

    Momentan spiele ich beides, Tenorsax und Altsax, und da komme ich oft durcheinander, weil die Noten im System anders aussehen, als sie klingen. Aber ein D ist immer ein D und ein A ist immer ein A, die Finger sind immer gleich, egal, ob Tenor oder Alt. Da helfen die Buchstaben wirklich. Ich habe mir das sogar im MuseScore aufgeschrieben, alles untereinander, Piano, Altsax, Tenorsax, damit ich mir das besser einprägen kann. Jede Note hat einen Buchstaben. Und ich stelle fest, ich habe in meinem Leben einfach viel mehr mit Buchstaben zu tun gehabt als mit Noten. ;) Das heißt, ich habe eine viel bessere Beziehung zu einem Buchstaben als zu einer Note im Notensystem. Ein Buchstabe löst in mir sofort ein Bild aus, eine Note nicht unbedingt.

    Ich denke, wir müssen alle unsere eigenen Tricks finden, und jeder Mensch ist anders. Aber sich die Buchstaben mal sichtbar zu den Noten aufzuschreiben, @kalleguzzi, ist meines Erachtens ein guter Anfang. Ich hätte auch nicht gedacht, dass das so gut funktioniert, aber als ich das jetzt für meine Freundin tun musste, weil sie so verwirrt war von den Halbtonschritten, hat das auch mir selbst sehr viel gebracht, obwohl ich ja eigentlich Noten lesen kann.
     
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