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Dan Higgins - Zahnfleischbluter Murphy

Dieses Thema im Forum "Alto Special" wurde erstellt von Mugger, 9.September.2014.

  1. Mugger

    Mugger Guest

    Hey,

    das ist Zahnfleischbluter Murphy von den Simpsons.
    Fantastischer Altsound und einen Thread wert, wie ich finde.







    Wobei C-Melody und Tenor funzen auch ganz gut:





    So etwas ist dann wieder Ansporn, morgen doppelt so viel zu üben...

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
    Kristina gefällt das.
  2. flar

    flar Ist fast schon zuhause hier

    Moin, moin Mugger

    Der Altsaxton ist schon eine Wucht, das C Melody kann sich aber auch hören lassen!

    Wenn es sich denn um den gleichen Dan Higgins handeln sollte hat er auch ein Händchen fürs Komponieren, hier spielt Greg Chambers das Altsaxophon!
    Den Herrn habe ich vorher noch nie gehört, er hat aber auch einen sehr schönen Ton finde ich.
    Higgins Suite für Alt Saxophon und Piano

    Viele Grüße Ralf
     
  3. coolie

    coolie Ist fast schon zuhause hier

    Dan Higgins ist schon ein toller Spieler.
    Auf seiner Website gibt es die Noten für ein paar seiner Stücke:

    http://www.danhiggins.net/music.html

    LG
    Uli
     
  4. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    jo, in der Tat, der kann spielen.

    Ich bin angesprochen worden, das Stück mit einem sehr guten Orchester zu spielen und bin noch nicht sicher, ob ich es mir antun soll, hehe

    [youtube=425,350]http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=XRK7SLNyYCg[/youtube]


    Mal sehen, vielleicht weist er mich via Skype ein :)

    Cheers,
    Guenne
     
  5. Mugger

    Mugger Guest

  6. Kristina

    Kristina Kann einfach nicht wegbleiben

    Wow, dieses Timing! Diese Phrasierung! Dieser singende Ton! Dieser Vibrato!
    Und all das so sauber und kontrolliert.
     
  7. Nilu

    Nilu Ist fast schon zuhause hier

    ja, das kann ich nur unterstreichen,
    jedoch harmonieren Streicher und Saxophon nicht gut in meinen Ohren und das meistens.
    Das ist bei dem Blues natürlich ganz anders.
     
  8. Mugger

    Mugger Guest

    Echt jetzt? Wieso das? Phrasierungsmäßig?
     
  9. Nilu

    Nilu Ist fast schon zuhause hier

    Es ist der Klang.
    Die Streicher klingen, weich, warm, getragen.
    Das Saxophon klingt, hart, metallisch, leicht schnarrend, kalt,
    Das Saxophon ist nicht gut eingebettet, die klanglichen Kontraste sind zu groß.

    Mein Hören, mein Empfinden.

    Bei Sax und Klassik würde ich lieber Klarinette, Oboe oder Flöte bevorzugen, sie klingen einfach weicher und verschmelzen im Orchester.
     
  10. Reference54

    Reference54 Ist fast schon zuhause hier

    Boah ... Das hat nichts mehr mit Geschmack zu tun, das ist objektiv falsch (.................................................... damit es klar ist und nicht wieder eine Grundsatzdiskussion los geht :ironie:)

    Kennst Du das hier :




    Wobei ich Bornkamps Interpretationen lieber mag, sein Klang fügt sich noch butterweicher in den Streicherteppich ein.

    Zum Thema, Dan Higgins : Starker Spieler, ich hab mich schon als Kind immer gefragt, wer in den Simpsons für die geilen Soli zuständig ist :D
     
    niko005 und Mugger gefällt das.
  11. Mugger

    Mugger Guest





    Klar,

    das erste ist live, das zweite eine Studioaufnahme, aber was das Einfügen etc. betrifft, klingt der Delangle furchtbar, und der ist nun kein Jazzer.
    Hab vor kurzem für einen Schüler wegen dem Vibrato die Aufnahmen von Mule (geniales Vibrato, oder?) und Marsalis verglichen, und mich über den Delangle-Sound gewundert.

    Cheers, Guenne
     
  12. Reference54

    Reference54 Ist fast schon zuhause hier

    Genau das versteh ich nicht : Warum haben Klassiker oft diesen dünnen, schrillen Sound ? Genau bei so einer Aufnahme kann ich Attribute wie schnarrend, metallisch und kalt sehr gut verstehen. Klar, das Delangle-Konzert ist live und scheinbar nicht in besonders guter Qualität aufgenommen, aber so einen Sound habe ich auch schon viel zu oft auf CD in guter Qualität gehört. Es geht hier ja auch nicht um Anfänger, sondern darum, dass einige bekannte klassische Saxophonisten so klingen - Spieler, die sicherlich die Fähigkeit hätten anders zu klingen, aber aus irgendeinem, mir unverständlichen Grund so klingen wollen wie sie es tun.
     
  13. philipp_b

    philipp_b Ist fast schon zuhause hier

    Ich finde bei Mule passen Klang, Vibrato und die ganze Interpretation einfach gut zusammen. Ein bischen schmunzeln muss ich da schon, weil es eher nach 20er als 50er Jahre klingt, aber in der Zeit hat er ja nun mal angefangen, Saxophon zu spielen.
    Genau das denkt der Delangle Fan vermutlich auch, wenn er Earl Bostic hört. Aber ist das nicht gerade das das spannende am Saxophon?
     
    Rick gefällt das.
  14. gefiko

    gefiko Ist fast schon zuhause hier

    Also, "schnarrend, metallisch und kalt" sind die letzten Adjektive, die mir im Sinne kämen um Delangles Sound zu beschreiben.....
    Manch einer würde sie lieber verwenden wenn die Rede um Herrn Sanborn ist.....
     
  15. Reference54

    Reference54 Ist fast schon zuhause hier

    Für Sanborn'sche Splittones sind dann immer noch "kreischend" und "einer ungekühlten Metallsäge nicht ungleich" übrig ;)


    @philipp_b : Natürlich gibt es unterschiedliche Geschmäcker, dieses Fass wollte ich auch nicht schon wieder aufmachen. Aber selbst bei den Besten sind Kleinigkeiten zu hören, die sich für mich nicht nach einem bewussten Stilmittel anhören. Wenn ein C3 an einem Phrasenhöhepunkt eben nicht voll und strahlend klingt, sondern dünn und quäkig, dann tue ich mir schwer wohlwollend von einem "schlanken" Ton zu sprechen ... Aber auch darüber lässt sich natürlich streiten.
    Meine Interpretation dieses Phänomens ist, dass selbst die Halbgötter des Saxolymps Kompromisse eingehen müssen, also z.B. in so einem Fall ein etwas leichteres, flexibleres Blatt bevorzugen.
     
  16. ppue

    ppue Experte

    Die ganze Aufnahme klingt mehr als bescheiden. Auch die Streicher sind nicht mehr weich, wenn sie lauter spielen und schnarren genau so. Die Aufnahme ist zu Tode komprimiert und verzerrt entsetzlich.
    Wenn ich versuche, den Originalklang des Konzertes zu abstrahieren, dann klingt das Saxophon super, auch wenn es sehr obertonreich gespielt ist. Das aber gerade gefällt mir, auch wenn es nicht der herkömmliche klassische Saxophonsound ist.
     
  17. Mugger

    Mugger Guest