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DAW Empfehlungen Mac und/oder iPad

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von Long John Silver, 26.Juni.2017.

  1. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    Moin allerseits,

    nachdem ich im Juni TOTM meine Aufnahme grandios verk*ckt habe, wollte ich mich ein bisschen in GarageBand einfuchsen und stelle fest, dass ich erstens von Aufnahmetechnik keine Ahnung habe und zweitens GarageBand für mich nicht so richtig intuitiv ist - was will ich mit irgendwelchen rumsbums Loops und Vintage Bass Amps? Ausserdem kann ich bei GarageBand - wenn ich es richtig verstanden habe - nur eine externe Audioquelle (= 1 Mikro) gleichzeitig abnehmen. Wenn ich mal eine Jam-Session mit meiner Holden am Piano aufnehmen wollte, ist GB also schon raus.

    Ich verwende durchgängig nur Apple Mac und iOS (und werde davon aus verschiedensten Gründen nicht abweichen). Sehr sexy wäre eine Software, die auf OS X und iOS läuft bzw. deren Projekt-Files austauschbar sind. Gute Qualität bei intuitiv einfacher Bedienung (vielleicht mit unterschiedlichem "User-Level") insbesondere auf dem iPad.

    Mein "Workflow" wäre

    • PA aufs iPad ziehen (oder von iReal und anderen über Audiobus abspielen)
    • Mit dem iPad im Keller aufnehmen (PA über Kopfhörer)
    • Projektfile an den Mac im Büro übertragen
    • Am Mac abmischen (weil dort ordentliche Lautsprecher und großer Bildschirm) und als Soundfile exportieren.

    Zur Not würde ich mir noch einen Mac in den Keller stellen (statt iPad) aber eigentlich habe ich dafür nicht so richtig Platz. Ausserdem müsste ich dann zum Jammen den ganzen Mist durchs Haus schleppen.

    Natürlich habe ich mal Tante Kugel gefragt - aber wegen keine Ahnung war ich da schneller im Wald, als ich "piep" sagen konnte. Audacity habe ich ausprobiert - aber das ist noch viel weniger intuitiv als GB (und läuft nicht auf dem iPad).

    Vielleicht hat ja jemand von Euch einen Tipp.

    Danke im Voraus,
    LJS
     
  2. snah62

    snah62 Ist fast schon zuhause hier

    hier schon mal zum Aufnehmen mit mehreren Mikros.....

    es gibt auf YT noch jede Menge Infos zu GB....
     
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  3. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Für sämtliche Ansprüche würde MultiTrack DAW für das iPad reichen. Kostet nicht viel. Ich bin mir sicher, auch mischen und mastern lässt sich am iPad machen. Im Rahmen unserer Ansprüche 100%.

    http://www.harmonicdog.com/

    Mit Garageband (und Logic) kommt mein Kopf nicht klar.

    Grüßle
     
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  4. snah62

    snah62 Ist fast schon zuhause hier

    Meiner Meinung nach ist Garageband sehr einfach zu verstehen.....auch ein sehr großer Vorteil die ganzen Videos auf YT dazu....
    und wenn GB einem nach einer Zeit nicht mehr reicht kann man auf Logic umsteigen und alle Projekte importieren und daran weiter arbeiten....
    Ich würde mit GB weiter arbeiten....
    https://www.youtube.com/results?search_query=garageband+deutsch+tutorial
     
  5. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    Genau diesen Eindruck habe ich auch (bei GB) ... vielleicht bin ich zu doof - aber ich habe nicht die Lust, Zeit und Energie eine Software zu durchdringen, die mich bisher nur verwirrt hat.

    Danke @Ton Scott - Die Beschreibung sieht für mich gut aus - diese 9,99€ gebe ich gerne auf Deine Empfehlung aus und sehe mir das mal an.

    LJS
     
  6. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Warte ein wenig und sieh Dir zuerst die Alternativen (MultiTrack, Meteor, Auria, Cubasis) an. Gegebenenfalls ist grad irgendwo ein Sale.
    Infos zu iOS-Recording gibt es hier sehr gute:
    http://musicappblog.com/
    hier konkret:
    http://musicappblog.com/ipad-recording-studio-series/
     
  7. Peter1962

    Peter1962 Ist fast schon zuhause hier

    Multi Track DAW habe ich auf Empfehlung von Ton Scott fürs IPad gekauft und ich kann es bedienen.

    Geht gut Gruß Peter
     
  8. Thomas

    Thomas Ist fast schon zuhause hier

    Ich benutzte bis vor kurzem Logic Express....abee nur Mac ...
    Ich habe mir jetzt das für meine Zwecke ausreichende Cubase Elements zugelegt, da ist man auch plattformunabhängig ...die haben auch was für iPad, hab ich aber nicht benutzt
    LG
    Thomas
     
  9. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    GB will nicht in meinen Kopf ... ich habe mir mal ein paar Videos angeschaut aber GB ist mir einfach "zu schlau". Das ist wie mit der "Fotos" App auf dem Mac - die weiss immer schon vorher, was ich gefälligst mit einem Knipsbild vorzuhaben habe (weil zufällig ein Gesicht drauf ist, das muss Tante Gisela sein! Ist sie aber nicht!)
    Ausserdem gehen mir - mit Verlaub - die meisten YouTube Erklärer (nicht nur für GB) mit ihrem unpräzisen Gestotter tierisch auf die Nüsse.
    Mal schnell eine Kamera aufgestellt und dazu ein bisschen was er-äh-äh-zählt, was gerne auch mal nur halb stimmt.
    Abschreckendes Beispiel ist der Typ mit seinem "Richtig geil Saxophon spielen" ...


    Neben dem sehr einfachen und geradlinigen Multitrack spiele ich gerade mit einer Cubase Elements Demo herum.
    Das gefällt mir bislang sehr gut und die Videos auf der Steinberg Seite sind gut produziert und erscheinen durchdacht (auch wenn ich noch einige Lücken im Grundlagenwissen habe).
    Ausserdem würde das perfekt in meinen Wunsch-Workflow passen (in der Annahme, daß Cubasis fürs iPad dem Cubase Elements ziemlich ähnlich sein sollte).

    Ausserdem interessant: Cubase scheint mit dem Signal von meinem RØDE NT-USB mehr anfangen zu können, als GB ... das ist längst nicht so zugematscht. Zeigt mir allerdings auch, dass ich mit dem Mikro mit 44.1kHz an der Grenze des guten Geschmacks bin - da ist null Reserve (es ist ja eigentlich auch ein Sprechmikro und nicht mal so wirklich für Gesang konzipiert - vielleicht kann ich es einem YouTube - Erklärer verhökern ;)). Sinniere gerade über ein NT1 (ohne A) ... dazu gleich noch ein Pärchen NT5 für's Klavier (ohnehin geplant) und noch ein Interface (Steinberg UR44 ... als Idee, da passt neben dem Klavier-Stereo noch'n Mikro dran, falls mal einer ein Dütt mit mir tröten will) - 'ne kostspielige Nummer, so ein vergeigtes TOTM :D

    Mit dem ganzen Klimbim spiele ich um keinen Deut besser Sax - aber immerhin höre ich dann ganz genau, was ich alles noch nicht kann. :D:D:D
    Es lebe der männliche Technik-Spieltrieb!

    LJS
     
  10. Juju

    Juju Ist fast schon zuhause hier

    Hier werden einige der zuvor genannten besprochen:

    http://www.soundonsound.com/reviews/multitrack-daws-ipad

    Ich habe mich mit der ipad Materie noch nie beschäftigt, würde aber spontan zu Auria tendieren, weil man seine Files damit relativ elegant auf den großen Rechner in Pro Tools, Logic etc importieren kann. Allerdings kann Auria recht viel und hat recht gute Plugins, so dass man eigentlich fast alles direkt in der Auria DAW machen könnte. Bei den meisten anderen ist mir nicht klar, ob das überhaupt möglich ist.
    Hier ist auch ein Mensch ohne Gestotter, seine Tutorials schaue ich mir sehr oft an:

    Für Mac: Ich komme mit Pro Tools sehr gut klar, finde es relativ intuitiv (relativ, weil es natürlich eine monströse DAW ist)...

    LG Juju
     
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  11. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Hi @Juju und alle,

    die Argumente, eine der "großen" DAWs für iOS zu verwenden und nicht die andere werden immer weniger.
    Auria hat bessere Midifunktionen gekriegt, AU-Kompatibilität, Cubasis hat in anderen Dingen nachgezogen.
    Ein Argument das für Auria bleibt ist die relativ günstige und exklusive Verfügbarkeit der Fab-Filter Plugins.
    Ich komme mit Auria wesentlich besser zurecht als mit Cubasis (hab ich auch am iPad), aber im Prinzip reicht für unsereinen Multitrack DAW, weil es auch am iPhone funzt.
    Die Bedienung mit dem Touchscreen macht wirklich Spaß, vor allem am 12,9er iPad Pro.
    Seit der Verfügbarkeit von AU-Plugins und der Verwendbarkeit derselben in Auria kann man auch ein Plugin in mehreren Instanzen verwenden.
    Generell sind vergleichbare Plugins für iOS wesentlich günstiger als für Mac oder Windows, kosten etwa ein Fünftel oder weniger würde ich sagen.

    Grüßle, T.S.
     
  12. Juju

    Juju Ist fast schon zuhause hier

    Die Fab Filter sind großartig. Ich würde allerdings auf die UAD nicht verzichten wollen, seufz...
    LG Juju
     
  13. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    @Juju → FAB-Filter? UAD? Von was Du sprechen tust schön, mein Kind? Nicht verstehen mein Kopf das will.

    aber lassen wir Meister Joda mal außen vor: Generelle Frage, für alle Pad-Besitzer:
    Können diese 'kleinen & schlanken' Programme es heute hinsichtlicher Mix, Speicher, Sounddatabase etc.
    mit einem Cubase oder Logic in der Vollversion aufnehmen?

    als Laie, der ich gern zugegebener Maßen da bin, weiß ich nur, dass meine Kollegen aberwitzige Summen in einen Mac-hardware-Rechner investiert haben,
    um Logic incl. der Vienna Sound-database ordentlich bedienen und nutzen zu können.
    Dann kam das Garage-band, da haben die Studiotechniker nur gelächelt.
    naja, inzwischen sind wir 10-15Jahre weiter [oder älter ;-( ] und dann iss da das kleene iPups und das soll es nun richten?

    fehlt mir so mal aus dem Bauch raus der Glaube, aber ich lass mich gern überreden...
    cheers & good record
    Paco
     
  14. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    https://www.fabfilter.com/products/
    Gibt es eben auch und exklusiv in Auria for iPad.
    http://www.uaudio.com/

    Von der Leistung her entsprechen Auria und Cubasis einer mittelmäßig ausgestatteten DAW für Windows oder Mac.
    Durch die bessere Hardware und mehr Möglichkeiten hinsichtlich Programmierung geht's aber rasch nach oben.
    Und wie gesagt, die Plugins sind viel günstiger als ihre Pendants für Win oder Mac.

    Cheers
     
  15. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    Huch - da klickte ich doch mal in die Links und der Kaufmann in mir wollte unbedingt die Preise wissen ... Alter Falter!

    Von einigen Filtern und Plug-Ins verstehe ich ja nicht mal wozu man sie eigentlich braucht.
    Obwohl original analog Aufgenommenes in meinen Ohren häufig angenehmer klingt - bei allen objektiven "Fehlern" der Analogtechnik.
    Insofern: Best of both worlds. Makes some sense, indeed.
    Und sauber von Könnern programmierte Software kostet nun mal 'ne Mark.

    Allerdings geht das für meinen Bedarf weit übers Ziel hinaus. Sollte mir aus Versehen mal eine Aufnahme gelingen, die wert wäre, professionell bearbeitet und abgemischt zu werden, würde ich wohl ohnehin jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt (und die ganzen feinen Filters und Plug-Ins mit Sinn und Verstand über meine trockene Spur legt).

    LJS
     
  16. henblower

    henblower Ist fast schon zuhause hier

    @Long John Silver : bei aller Bemühung der Anbieter, Systeme intuitiv in Richtung "plug and play" auszurichten und zu konfigurieren, wirst du über eine Zeit der Einarbeitung nicht herum kommen.

    Meine Kette funktioniert tadellos und bringt sehr gute Ergebnisse:

    Mikros nach Gusto und Geldbeutel (ich habe Microtech Gefell UM70, Brauner VMA und zwei U47 von Gunter Wagner, ist aber halt Leidenschaft und Hobby, so hoch muss man nicht ran)
    Interface Prism Sound Orpheus mit vier tollen Mikrofon-Preamps und vier weiteren Line-Ins, Wandlung 192 KHz
    Mac Mini (stationär) oder Macbook Pro (mobil) via Firewire oder auch Thunderbolt an neueren Geräten
    Logic Pro (9)
    Abhöre Geithain RL 903 oder Kopfhörer Sennheiser

    In Logic nutze ich die implementierten Plug-Ins für Hall und Dynamik. EQ brauch ich in der Regel nicht, aber auch da sind bei Bedarf die Plug-Ins gut. Es gibt für Logic Kurse in der VHS und auch private Anbieter, die mit dir einen Crash-Kurs machen. Sich in Logic oder Garage Band alles intuitiv zu erarbeiten kosten Nerven und Zeit.
     
  17. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Moin,

    das ist ungefähr das, was man z.B. von dem Mic 96k von Apogee erwarten darf.
    Die Aufnahme hat inkl. "mischen" 20min gedauert. Auf den Master hab ich ein Mastering Plugin "Final Touch" gelegt. Ich bin mir sicher, die Aufnahme könnte mit mehr Sorgfalt noch viel besser klingen.
    Zum Kontrollieren des Sounds, des Timings ohne dass einem wegen des Sounds der Hardware schlecht wird taugt das IMHO aber auch so allemal. Das Apogee hat mich damals 220,- gekostet, wird direkt an das iPad oder iPhone oder den iPod angestöpselt. Damit läuft mein iPad Pro mindestens 6 Stunden in der Aufnahme.
    Aufgenommen hab ich in Auria, am Sax ist ein Kompressor (Fab-Filter C2) und ein Hall (Altispace). Das Playback hab ich über Wlan auf das iPad geladen, retour auch wieder über Wlan. Man könnte es auch direkt zum einem Hoster schicken, ohne den großen Computer zu bemühen.

    https://hearthis.at/ton-scott-e2/mic-96k/

    Liebe Grüße, T.S.
     
  18. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Und nochmal die gleiche Aufnahme mit einem Lewitt DGT 650 USB-Mic für Win/Mac/OS, gleiche Einstellungen.
    Kostet 550,-, bietet viel mehr und klingt auch leider besser(ist auch Kleinmembran, XY gewünscht, also kann auch Stereo, hier aber Mono:

    https://hearthis.at/ton-scott-e2/lewitt-dgt-650/
     
  19. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Win/Mac/iOS
     
  20. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Boah, da liegen ja Welten dazwischen im Vergleich zu zwei verschiedenen Saxophonen.
    Ist da wirklcih alles gleich geblieben bei den Aufnahmen ? Das DGT klingt ja fast dumpf im Vergleich zum Apogee.