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Der große Kunststoffblätter-Thread

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von Gast, 27.November.2007.

  1. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Moin...Duchstein war/ist ein guter Tip, denn dort können Kunststoffblätter einfach mal getestet werden. Man kann vielleicht nicht so viel sagen, wenn man gerade mal paar Minuten so ein Blatt benutzt hat, aber einen ersten Eindruck vermittelt es sicher schon. Die Blätter werden anschliessend mit Alkohol gereinigt und desinfiziert., das ist i.O. so.
    Und es gibt fiberreeds, wo man ein 14 - tägiges Rückgaberecht hat und somit die Blätter bisschen ausgiebiger testen kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31.Januar.2018
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  2. kokisax

    kokisax Ist fast schon zuhause hier

    Ein zunächst trockenes Holzblatt empfindet man zunächst als härter und wenn es naß wird als eher weicher.
    Ein Kunststoffblatt ist aus dieser hinsicht konstant und verändert sich nicht.
    Das muß man beim Testen einkalkulieren.
    Letztendlich ist das Empfinden, daß ein Kunststoffblatt eher härter ist ein Trugschluß, da mit der Beanspruchung der Mundmuskulatur beim Holzblatt das "weicher werden" eher als angenehm empfunden wird, beim Kunststoffblatt dieses Nachlassen aber eher ausfällt und man es dann als "härter" empfindet, obwohl sich das Blatt ja nicht verändert, sondern der Spieler schlapp macht.

    kokisax
     
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  3. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Moin,

    ich probier hin und wieder mal...
    Am ehesten komme ich am Bariton hin. Da spiele ich ein Vandoren B7 mit Woodstone 3. Als Ersatz Forestone MH. Das geht sich aus, ist auch ein wenig lauter. Allerdings fehlt ein auch hier ein wenig was. Das ist für die Combo- und Bigband-Jobs völlig irrelevant, aber für mich macht es was aus.

    Wo ich auch (zumindestens für den Unterricht) damit leben könnte wäre am Alt mit einem Mundstück mit kleiner Öffnung, wie mit dem hier gespielten Vandoren AL3. Eine Aufnahme ist mit einem Vandoren V21 Holzblatt Stärke 3, die andere Aufnahme ist mit einem Legere Signature 2 3/4. Dass was fehlt, kann man auch hier deutlich hören denke ich. Dass es nicht abgrundtief grausig klingt mit dem Plastikblatt hoffentich auch.

    Welches Blatt das Plastikblatt ist erkennt Ihr hoffentlich, was hätte die Diskussion auch sonst für einen Sinn..


    Holz oder Kunststoff 1
    Holz oder Kunststoff 2


    Bezugnehmend auf den anderen Thread würde ich schon meinen, dass ein Schüler die Frustrationstoleranz eines nicht so guten Blattes und die Einstellung darauf aufzubringen hat. Störungen beim Spielen sind Part of the Game, ob das jetzt ein schleppender Schlagzeuger, schlechtes Monitoring, ein schreiendes Baby in der ersten Reihe oder ein Blatt mit Ende Gelände A3 ist. Und wenn sie/er sich nicht merken kann, wie man ein welliges Blatt spielbereit kriegt - die Feuerwehr sucht auch immer Leute.

    Und bezüglich Konstanz: Meine Erfahrung ist, dass die Streuung bei Plastik gleich bzw. sogar noch höher (oder für mich mehr in's Gewicht fallend) ist.

    Cheers, T.S.
     
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  4. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Na, wenn Du diese Tabelle kennst,

    http://www.saxophon-service.de/onlineshop/blaetter/blaetter-staerkenvergleich/

    Es gibt ja die verschiedensten Kunststoffblätter, das ist von Marke zu Marke sicherlich genau so unterschiedlich wie bei Holz.

    Individuelles Ausprobieren wäre die beste Empfehlung.

    Wuffy
     
  5. Gruenmicha

    Gruenmicha Kann einfach nicht wegbleiben

  6. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

    Ahh... @Gruenmicha war schneller
    Mein Tipp @Ton Scott ist genau der
    1 Plastik
    2 Holz

    ... kann aber auch tricky sein, denn es gibt sowohl Holz- als auch Kunsstoffblätter denen diese oder jene Eigenschaften zugeschrieben werden.

    Zur allgemeinen Diskussion ...
    ... es ist eine sehr individuelle Sache und ich kann so gut wie jede Argumentation hier nachvollziehen.
    Deswegen entziehe ich mich hier einer Wertung oder Empfehlung ... obwohl ich natürlich eine eigene Meinung habe. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 31.Januar.2018
  7. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    1 ist Plaste
    2 ist Cane.

    Zu 1: Weniger Farbe im Klang, binäres Ansprechverhalten. Gut geeignet für Musik (Rock, Funk, Soul etc.) wo es knallen muss und Details keine Rolle spielen.
    Zu 2.: Facettenreicher im Klang, feines Ein- und Ausschwingverhalten.

    Schade. Hätte es gerne als Wav-file (noch besser live :) ) gehört. Da wären die Unterschiede noch krasser.

    Sollte es anders sein, wechsle ich noch heute auf Plaste und nehme alle Nachteile wie Ausschlag auf den Schleimhäuten etc. in Kauf.

    LG Bernd
     
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  8. Ton Scott

    Ton Scott Freak

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  9. Dabird

    Dabird Ist fast schon zuhause hier

    Meiner Ansicht nach spielen Details immer eine Rolle, und egal welche Musik gemacht wird, sollten immer die besten Möglichkeiten in das Spiel einfließen.
     
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  10. ppue

    ppue Experte

    Ich schließe mich den Vorratern an. 1 Plastik 2 Rohrholz.
     
  11. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Mal abgesehen davon, dass ich mich sicher mit keinem Blatt so adrett anhöre.
    Meine alte Ohren können da bestimmt eine Menge reinhören, wenn ich "die Zügel schieße lasse". Ich meine mich zu erinnern, Saxophon gehört zu haben, das wie das eine oder das andere Soundfile klang. Dabei kann ich aber nicht sagen, das da dann jeweils ein Plaste -oder Naturblatt gespielt wurde. Damit bleibt für mich die Frage offen.
    IMVHO quax
     
  12. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Moin,

    ich gebe Euch morgen noch die Chance mit dem Bari, wo mir beide Blätter passen.
    Hier liegt Ihr falsch, 1 ist das V21, 2 ist das Legere Signature.

    Cheers
     
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  13. Gruenmicha

    Gruenmicha Kann einfach nicht wegbleiben

    OMG krass.... das LS liegt bei mir im Schrank.... muss ich sofort auspacken und meine Meinung/Warnehmung zum Klang der Plasten überprüfen :eek:;)
     
  14. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

    Wie ich sagte ...
    Funktioniert :thumbsup:

    Meiner Meinung nach ist es auch vielmehr das Wahrnehmen und Empfinden des Spielgefühls für den Spieler selbst - ob Holz oder Plastik.
    Für mich als dem geneigten Zuhörer kommt es in dem Moment nicht in erster Linie darauf an worauf er spielt. Wenn sich der Spieler wohl fühlt kann er besser arbeiten.
    Ich habe mich da also gerne geirrt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31.Januar.2018
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  15. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Berichtest Du über Deine neuen Erfahrungen mit Plaste? Bin gespannt.....:D

    CzG

    Dreas
     
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  16. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Aber selbstverständlich!
    Werde mit schnellstmöglich ein Legere Signature besorgen!
     
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  17. kokisax

    kokisax Ist fast schon zuhause hier

    @Bernd ,
    dann liegt es jetzt nur noch daran ein passendes Kunststoffblatt zu finden, auf das Du nicht allergisch reagierst.
    Es gillt aber immer noch : Ein guter Spieler klingt mit fast jedem Blatt gut.....(siehe @Wuffy und @Ton Scott )
    Es gibt keine generell besseren oder schlechteren Blätter, es gibt nur welche die passen oder auch nicht.
    Das muß aber jeder für sich heraus finden und Vor- und Nachteile abwägen.

    Ich finde es ist ein wunderschöner Tag heute......;)
    kokisax
     
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  18. albsax

    albsax Ist fast schon zuhause hier

    wenn ich mir die verschiedenen Aufnahmen von Wuffy anhöre, die sich im Klang tlw. auch deutlich unterscheiden, bezweifle ich, dass sich Unterschiede hier so leicht im einfachen Hörvergleich darstellen lassen, so sehr ich auch die Soundvergleiche von @Ton Scott schätze und mir gerne anhöre.
    Und Wuffys schöne Balladeneinspielungen sind ja ein gutes Beispiel dafür, dass zumindest Fibracell-Kunstoffblätter hier offensichtlich kein Hinderungsgrund für einen tollen, facettenreichen Klang sind :)

    LG
    Albrecht
     
  19. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Ein dickes DANKESCHÖN für Deine Bemühungen und den interessanten Soundvergleich......besser als dutzende Seiten Getippse !

    Lg Wuffy
     
    Zuletzt bearbeitet: 31.Januar.2018
  20. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Hallo Albrecht,

    das ist richtig...mit dem unterschiedlichen Klang.

    Aber ich spiele ja (fast) jede Aufnahme auf einem total anderen Instrument und ebenso mit immer wechselnden Mundstücken, weil ich die Saxe test-und einspiele und laufend am Mundstücks-Refacing herum experimentiere.

    Sicherlich nicht so ideal, dieser laufende Wechsel...aber mir macht das sogar Spass....und die Fibracells, machen da wunderbar mit.

    Gr Wuffy