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der grund für stark übersteuerte aufnahmen???

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von zappalein, 14.Oktober.2017.

  1. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Weil so heftig übersteuert wird. Aus der Blackbox scheint mehr rauszukommen als ein normales Mic-Signal.
     
  2. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Wieso dat dann ? o_O

    Symetrische Beschaltung (Abschirmung der Störeinflüsse) ist doch eigentlich die Norm im Studio-Alltag.

    Bei mir schon alles immer nur mit XLR.

    LG Wuffy
     
    mato, Juju und Ton Scott gefällt das.
  3. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Ja, so steht's im Datenblatt. Dann ist für mich völlig rätselhaft, wieso übersteuert wird.:(
     
  4. henblower

    henblower Ist fast schon zuhause hier

    Ja, hier geht einiges an Begrifflichkeiten durcheinander, und @Wuffy stellt es richtig. Eigentlich ist in der professionellen Audio-Technik alles symmetrisch aufgebaut (also etwas vereinfacht "mit XLR-Kabeln"). Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Mikro- oder Linepegel anliegt. In der Amateur-Technik werden die Line-Signale oft oder meistens von einem nicht-symmetrischen Kabel (Mono-Klinkenstecker, tip-isolator-ring) übertragen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen: es gibt durchaus symmetrische Klinkenstecker-Kabel, allerdings haben die drei Pole wie die XLR-Brüder ("stereo"=tip-iso-ring-iso-ring). Die Profis lieben die Klinkenkabel nicht, weil sie nicht in der Buchse fixiert sind. Wenn du dann eine Patchbay mit 50 Kabeln hast und eine Klinke ist mal ebenso etwas leicht herausgerutscht, fängt die Sucherei an.
    Mein Prism Sound Orpheus ist eine wunderbare Kiste, aber dass die line ins und outs mit symmetrischer Klinke statt XLR daher kommen, finde ich auch nicht soooo gelungen. Für mich kleinen Studio-Krauter reichts aber: die Fehlerquellen sind nicht so zahlreich.
    Es gibt ja auch Kabel, die für den Mikro-Ausgang ein XLR-Mädel und für den Eingang am Preamp eine Klinke haben. Die sind deshalb speziell, weil dort Pins zusammengelötet sind: aus dem Mikro geht es symmetrisch raus, am VV kommt ein unsymmetrisches Signal mit einer ganz anderen Impedanz an. Manchmal geht es nicht anders, aber bei modernen Interfaces sollte so etwas nicht mehr vorkommen.
     
  5. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Ich gebe zu bedenken, dass wir nicht wissen wie die Kiste aufgebaut ist. Vielleicht hat ja der AD Wandler ne Macke! Das Netzteil bzw. hier die Entstörung, da USB, könnte es auch sein.
     
  6. guemat

    guemat Ist fast schon zuhause hier

    das würde ich gerne sehen...

    Wozu ist denn die Röhre in einem Röhrenmikro????
    ich Verstärke also das Mikrofon mittels Röhre und bring dann den Pegel wieder auf Mikroniveau runter.. häää?

    Ja das ist nur ein Netzteil, aber der Verstärker sitzt im Mikro RÖHRENMIKROFON-VERSTÄRKER oder?
    Ich kenne keine Röhre die so gut "mikrofoniert" das man damit aufnehmen könnte, bzw. wenn die Röhre "mikrofoniert" sprich berührungsempfindlich ist, ist sie meist hin...

    Da ist eine Mikrokapsel drinnen deren Signale mit der Röhre verstärkt werden meine Röhrenmikros liefern ausnahmslos mehr Pegel als ein "normales" Mikro
    ob das nun Line oder was auch immer ist ein anderes Thema ,
    das mit der Anpassung ebenfalls...

    ein Mikro wird im Normalfall im "Leerlauf betrieben" also an einem hochohmigen Eingang.

    die line / Inst Umschalter gibt's weil eine Gitarre eine hohe Ausgangsimpedanz hat und deshalb der Eingangsverstärker eine noch höhere braucht wegen rauschen und so...

    lg

    gue
     
  7. guemat

    guemat Ist fast schon zuhause hier

    im Normalfall so wie andere auch..
    heutzutage mit 0815 Operationsverstärkern am Eingang und dann irgendwie zum AD Wandler
    wobei eben die Verstärkung und Impedanz bzw. Maximale Pegelfestigkeit durch die Beschaltung des OP
    oder bei tollen Produkten mit versch. Vorverstärkern gesteuert wird..

    lg

    gue.
     
  8. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Jedenfalls nicht für eine Verstärkung. Röhren arbeiten anders als op Verstärker. Das macht sich dann im Klang bemerkbar.
     
  9. henblower

    henblower Ist fast schon zuhause hier

    @guemat : Hmmmm? Bei meinen Röhren-Mikros (Brauner VMA und Gunter Wagner U47) bedient die Röhre die Kapsel und keinen Vorverstärker. Alle Mikros gehen in den Mic-Eingang des Prism Orpheus und liefern eigentlich ein ähnliches Signal ab wie die beiden Microtech-Gefell UM 70, die kein Netzteil brauchen und ihre Phantomspeisung vom Orpheus beziehen.
    Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor. Röhren-Mikros liefern per se kein eindeutig höheres Signal als ihre Kondensator-Brüder. Nimm ein U67 von Neumann (= Röhre) und hänge den moderneren Bruder U87 an einen Eingang daneben, und du wirst sehen, was ich meine. Das Netzteil ist ein Netzteil und liefert die Spannung für die Heizung der Röhre und die Phantomspannung. My 2 ct.
     
  10. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Du weißt es also auch nicht!?
     
  11. guemat

    guemat Ist fast schon zuhause hier

    Ja dann betreib mal die MT Gefells Ohne Phantomspeisung...

    u47_sch.jpg

    Also ich sehe da eine klassische Verstärkerschaltung
    auf welchen Pegel du es dann mit dem Übertrager bringst ist eine ander Geschichte...

    FAKTEN:
    Zappalein hat ein Interface das mit seinem "normalen" Mikro funktioniert
    Im Manual Vom Scarlet steht XLR Eingang = Mikro (vom Pegel) [Maximal +4dBu Regelbereich 50dB]
    als ist der nächste Schritt
    XLR Kabel auf Klinke (symmetrisch) bringt lt. Manual 18 db Headroom (im Line Betrieb) [Maximal + 22dBu Regelbereich 50db]
    falls das noch immer zu viel ist kann er ja im Klinkenstecker - mit Masse verbinden bringt nochmal 6 dB
    (auf die kurze Distanz im Homestudio werden schon nicht so viele "Störer" einstreuen)

    just my 2 ct

    gue
     
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  12. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Genau so ist es beim Focusrite gemacht. Mit dem Umschalter LINE/INST kann der Klinkeneingang auf symmetrisch/asymmetrisch umgestellt werden (außerdem auf unterschiedliche Pegel).
     
  13. guemat

    guemat Ist fast schon zuhause hier

    Ich brauch es auch nicht zu wissen da sich die Hersteller an Normen halten die im Studiobereich
    gelten.

    gue
     
  14. henblower

    henblower Ist fast schon zuhause hier

    Das werde ich sicherlich nicht tun.... ;-) Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Scarlett so schlecht aufgebaut ist, dass es über seine XLR-Mikrobuchsen das Signal eines vom Netzteil mit Phantomspannung versorgten Mikros nicht ohne Verzerrung verarbeiten kann (=weil zu wenig headroom). Wenn du Recht hast, ist die Kiste für ernsthafte Anwender nicht zu gebrauchen. Warum sollte ein symmetrisches Mikro-Signal auf ein störanfälliges nicht-symmetrisches Signal gebracht werden? Macht für mich nur Ärger und keinen Sinn.
     
  15. Mini

    Mini Ist fast schon zuhause hier

    Doch. Eine Kondensator-Kapsel bringt nur sehr wenig Pegel, oder genauer wenig Leistung bei typischen Eingangsimpedanzen. Darum braucht man einen Verstärker, oder genauer, einen aktiven Impedanzwandler.
    Das war früher eine Röhre, es gab ja nichts anderes, später dann ein Transistor. Die Röhre klingt etwas anders, da sie im Pegel-Grenzbereich anders abschneidet als ein Transistor, darum gibt es beides noch zu kaufen.

    Auf welchen Ausgangspegel man das auslegt, ist eine andere Sache. Mein Röhrenmikro hat einen ähnlichen Ausgangspegel wie meine Transistor-Kondensatormikrophone: Höher als die meisten dynamischen Mikrophone, aber deutlich weniger als Line.

    Zurück zum Thema: Zapplein, ich würde sagen, besorge Dir ein XLR-Klinken Kabel oder einen entsprechenden Adapter. Klinke sollte vermutlich Stereo-Klinke, symmetrisch beschaltet sein (bitte korrigiert mich, wenn das bei diesem Interface nicht so ist). Dann sollten die Pegelumschalter funktionieren und es wird sich wahrscheinlich eine passende Einstellung finden.

    Gruß
    Mini
     
  16. guemat

    guemat Ist fast schon zuhause hier

    Weil In einem Kondensatormikrofon "IMMER" aktive Elektronik Ob Röhre oder FET oder Transistor ist egal
    die Phantomspeisung dient der Versorgung dieser Elektronik
     
  17. guemat

    guemat Ist fast schon zuhause hier

    und weshalb nicht?
    Es steht in der Bedienungsanleitung klar drinnen...

    Nur weil Mikrofon nicht Mikrofon ist heißt das nicht das das man immer ein Mikrofon am XLR anstecken kann

    Professionelle Interfaces (Mischpulte) die nur XLR Eingänge haben haben meist einen "PAD" Taster mit dem quasi die Eingangsstufe unempfindlicher wird
    Das Kabel bzw. Die Steckerart ist irrelevant
    und Du schreibst ja selbst das deine Mikros mehr Pegel liefern als ein dynamisches Mikrofon.

    Da du einen ziemlich guten Mikrovorverstärker hast ist dessen Schaltung auch sicher etwas aufwändiger al in einem 150 € Teil...

    und das es nicht Studio Line Pegel ist ist auch klar..
    Da du die Dinger sonst nicht an Asymm Kisten (Home Bereich) -10dB betreiben könntest..

    ein wenig Hintergedanken und universelle Einsatzmöglichkeit kann man den Entwicklern schon zutrauen

    es bleibt ja symmetrisch nur der Stecker ändert sich

    cu

    gue
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.Oktober.2017
  18. henblower

    henblower Ist fast schon zuhause hier

    Mal echt: ich bin nicht der Technik-Experte, aber das Kabel XLR (f)-Monoklinke ist nicht symmetrisch. Ist es eine Stereoklinke und der Vorverstärker ist mit Stereoklinke kompatibel, bleibt es symmetrisch.
    Quelle: http://www.sound-tuning-spessart.de/Kabel.htm
    Dort wird die Belegung verschiedener Kabel exakt mit Bildern belegt.
    Mikrokabel unsymmetrisch.jpeg

    Nu is' aber auch gut: @Mini hat vollkommen Recht. Das bringt @zappalein nicht weiter. Am besten wäre es, wenn jemand im Umkreis wohnt, der Technik-affin ist.
     
    pth gefällt das.
  19. guemat

    guemat Ist fast schon zuhause hier

    Ja genau das kann das Scarlett Ja
    ist eh gut...

    ich habe es Unter Fakten ja genau Beschrieben....unter der Schaltung!

    und sorry ich hab nicht umsonst einen Ing. In Nachrichtentechnik und Elektronik ;)

    damit er ihm ein XLR auf Stereo Klinkenkabel kauft?
    versteh ich nicht es wurde alles gesagt was getan werden kann.

    cu

    gue
     
  20. henblower

    henblower Ist fast schon zuhause hier

    Ja, ja, da geht der Ingenieur mit dir durch... ;-). Manchmal braucht es neben der Technik auch ein bisschen Empathie und Mitdenken mit dem Faktor "Mensch".
     
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