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der grund für stark übersteuerte aufnahmen???

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von zappalein, 14.Oktober.2017.

  1. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    @Ton Scott und @Wuffy

    Ich gebe in aller Bescheidenheit zu bedenken, dass das Übersteuern schon im Interface aufgetreten ist.

    LG Helmut
     
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  2. snah62

    snah62 Ist fast schon zuhause hier

    ja das stimmt und das hat nichts mit dem Macbook oder Garageband zu tun. Wie oben von mir geschrieben kann man den Gainregler soweit runter drehen das die Aufnahmen extrem gut klingen, auch das man ca 30 cm vom Mikro entfernt tröten kann.....wenn jetzt Thomann behauptet das es aber eigentlich weiter aufgedreht sein dürfte, kann man schon auf die Idee kommen das evtl das Mikro oder das Scarlett defekt ist ..... Mikro wurde schon umgetauscht und Scarlett ist jetzt, so viel ich weiß, auch bei Thomann. Ich bin gespannt ob man das andere Scarlett weiter aufdrehen kann und es nicht übersteuert, was aber nichts daran ändern wird, das die Aufnahmen bei nicht übersteuerten Scarlett super klangen......oder wie siehst du das Helmut?
     
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  3. zappalein

    zappalein Ist fast schon zuhause hier

    sie eingangs #1. es kommen signale bei gain-0 an. wenn ich dann den gain nur etwas aufdrehe, übersteuert es.
    haben wir gemacht und getestet. zwei gleiche mikros (t-bone sct 700) komischerweise ging es da besser. wir konnten beide kanäle etwa auf 9 uhr regeln. ich stand aber mit meinem bar-s etwas mehr als 1 meter entfernt. wenn ich volles rohr gespielt habe, übersteuerte es da ebenfalls. mir nur einem mikro wäre dies nicht möglich gewesen.
    das hatte ich mir auch schon gedacht, das da eventuell etwas nicht passt, aber ich konnte dort keinerlei fehler feststellen. soweit ich pc-legastheniker das sehe.
    vom sound bin auch nicht unzufrieden. mein alto hat nie besser geklungen und ebenso ist das mikro klasse. das ist aber nicht meine frage, bzw. das problem!!! sondern, wenn ich einen regler auf null stelle, soll auch null ankommen und nicht 5. es wäre in etwa so, als legtest du den leerlauf ein und fährst trotzdem mit 30kmh durch die gegend und trittst dabei ständig auf die bremse.

    so!! und nu machen wir hier erstmal schluss, bis das interface wieder zurück und angeschlossen ist.

    lg
     
  4. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Das ist m.E. so nicht richtig. Gain ist kein Lautstärkeregler, sondern das Maß an zusätzlicher Anhebung des Eingangssignals. Kein gain heißt also nur, dass nix verstärkt wird. Wenn dein Mikro dann gut funktioniert, ist doch alles Bestens. Den Aufnahmepegel regelst du dann in der Aufnahmesoftware.

    Gruß,
    Otfried
     
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  5. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Rischtisch.

    "...
    Gain Regelt den Grad der Vorverstärkung. Das Eingangssignal wird dabei auf einen bestimmten, im Idealfall übersteuerungsfreien Level gebracht.PAD Signale mit hohem Pegel, die selbst bei heruntergeregeltem Gain verzerren, können hier abgeschwächt werden.
    ..."
    https://www.soundandrecording.de/tutorials/basis-wissen-mischpulte-aufbaufunktionenkonzepte/

    Grüße
    Roland
     
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  6. zappalein

    zappalein Ist fast schon zuhause hier

    kurzes update:

    das if wurde an den hersteller geschickt. bearbeitungszeit ca. 10-15 werktage.
    mitte november :( gehts dann erst weiter.
     
  7. zappalein

    zappalein Ist fast schon zuhause hier

    tach zusammen,

    kommen wir zum ende.

    das if ist zurück und es wurde kein fehler gefunden. mir wurde nochmals gesagt, dass das von mir verwendete mikro recht empfindlich wäre und ich dies berücksichtigen muss!! den gain also, auch wenn es wie in diesem fall sein muss, komplett runterregeln und mit dem rec.-programm alles aussteuern. siehe auch antworten nr.: #64 + #65

    der tipp mit dem kabel, antworten nr.: #49 + #57 haben wir probiert und er funktioniert. nur ist der sound dann nicht mehr so voll und sonor.

    als alternative habe ich noch div. usb - mikros testen können. da ist mir aber das rauschen (bis auf ein mikrofon, welches ich auch in der kirche benutze) zu hoch gewesen.

    danke an alle die mir geholfen haben. speziell @snah62 @Ton Scott @Juju @stefalt @bluefrog @Roland @guemat @henblower @Mini und alle die ich vergessen habe zu erwähnen:):)

    lg
     
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  8. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    Das klingt nun aber eher resignierend, oder?
    Welche Konsequenzen ziehst Du nun für Dich?

    ...dann sollte das die Lösung sein, mit ein bißchen EQ, oder irre ich mich?
    LG
     
  9. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Schon ein komischer "Mic-Pegel".
    Für eine saubere, angepasste Verbindung, könntest du ein Dämpfungsglied benutzen, zb: https://www.thomann.de/de/neutrik_cdg_10_600.htm?ref=search_rslt_D%E4mpfungsglied+xlr_197569_4
    Welche Dämpfung? Messen oder ausprobieren. 10....20...dB, oder selber bauen....
     
  10. Gerd_mit_Sax

    Gerd_mit_Sax Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe auch resigniert.
    Eigentlich hatte ich vor auch mal bei dem einen oder anderen TOTM mitzumachen. Dafür möchte ich aber bei der Aufnahme das Playback und mein Sax im Kopfhörer haben.
    Alle meine Versuche, alle Tipps, Software und Interfaces die ich gekauft habe haben nichts gebracht.
    Für jemanden wie mich, der sich mit Computer einigermaßen auskennt wirklich frustrierend!

    Wenn mal ein Experte in der Gegend ist könnte ich noch einen letzten Versuch wagen.
    Bis dahin habe ich aufgegeben
    Gerd
     
  11. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    @Gerd_mit_Sax welche DAW - welches Interface? RV/Weingarten ist nicht direkt in meiner Nähe - ist Weingarten noch im Naldo - da habe ich eine Netzkarte - ausßer Zeit wäre dann nichts verloren und Zeit habe ich genug...
     
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  12. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    Oder wir machen mal ne Teamviewer-Sitzung ;) ...je nach Software
     
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  13. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Allerdings müsste man auch das Interface sehen ...
     
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  14. Gerd_mit_Sax

    Gerd_mit_Sax Ist fast schon zuhause hier

    erstmal danke für Eure Hilfsbereitschaft.
    Ob ich Magix Music Studio, Audacity oder Presonus Studio One benutzt habe macht keinen Unterschied.
    Ich habe es mit verschiedenen externen Geräten versucht- mit USB Sound Interface (in, out und monitor), Presonus USB Audiobox USB sowie bzw. in Kombination mit XENYX802 Mischpult welches auch eine Phantomspannung für mein mein t.bone SC-450 Mikrophon bietet.
    Auch mit meinem AUDIX clip Mikro hatte ich keinen Erfolg.
    Auf dem Kopfhörer (Drahtlos von Sennheiser) klingt das Sax völlig übersteuert, egal wie leise ich egal welchen Vorverstärker auch immer drehe.
    (darum auch in diesem Thread)
    Ach ja, ich bin auf Win7 - aber ich gehe davon aus daß dieses Problem außerhalb des PCs ist.
     
  15. zappalein

    zappalein Ist fast schon zuhause hier

    @Gerd_mit_Sax ...schon frustrierend. ich kann das nachvollziehen. aber wenn bei dir ALLES nicht geht...??? da musst du wohl einen experten vor ort ranholen. viel erfolg.

    @Ottokarotto @pth nein ich resigniere nicht. nach rücksprache mit den experten, muss ich es so machen. jedenfalls mit diesem mikrophon. mit anderen (dynamischen) funktioniert es ja. und anfangs habe ich auch geschrieben, dass mir der sound gut gefällt. nur kam ich nicht hinter das problem. (ich hatte bisher null ahnung von all diesen rec./studio/mic.-sachen)
    das erwähnte dämpfungsglied werde ich bei gelegenheit testen. das xrl-klingenkabel funktioniert zwar, nimmt aber etwas soundfülle. die dämpfung um -10 bei einem usb-mikro brachte auch nicht viel. ausser sehr viel rauschen.

    lg
     
  16. Gerd_mit_Sax

    Gerd_mit_Sax Ist fast schon zuhause hier

    Das wäre natürlich das Einfachste.
    Vielleicht nehm ich mir irgendwann doch nochmal ganz in Ruhe alles vor - bei anderen gehts ja auch!
    Im Moment habe ich es wie gesagt aus Frust erst Mal zurück gestellt und mich einfach weiterhin dem Üben ohne Aufnahme gewidmet
     
  17. Roman_Albert

    Roman_Albert Ist fast schon zuhause hier

    Ich hab ja nun von 2011 bis 2016 jeden Monat eine Einstellung zum TOTM aufgenommen, und mein Setup war genau dieses Pult, und als Mikro abwechselnd ein dynamisches, 30 Jahre altes Shure Unisphere oder ein T-Bone SC 400 Kondensatormikro.

    Im Gegensatz zu Dir war meine Aufnahmesoftware Garageband auf einem Apple Powerbook, aber ich denke, dass das nicht fundamental anders als andere Digitale Audio Workstations funktioniert.
    Ich hab mir als Monitor immer nur das Playback, das ich vorher auf eine eigene (Stereo) Spur von Garageband augenommen hatte, auf den Monitor (=Kopfhörer) gelegt.

    Bei der Verkabelung Deines Computers gehe ich mal von einem Line-in und einem Line-out aus, mehr braucht es nicht und alles darüber hinaus sprengt meinen Erfahrungshorizont.

    Das Sax brauchte ich nicht auf dem Kopfhörer, weil es von selbst stark genug durchkam oder, wenn ich das Playback sehr laut wollte, hab ich einfach den Kopfhörer von einem Ohr runtergeschoben, so dass ich das Playback links und das Sax rechts hatte.

    Die Sax Aufnahmen kamen bei Garageband dann immer auf eine zweite (Mono) Spur. Später konnte ich so die Balance zwischen Playback und Sax beim Mix bestimmen, eine dritte Spur mit Einwürfen machen, Hall dazumischen etc. pp.

    Wenn ich das Sax partout mit auf den Kopfhörer wollte, hab ich bei dieser zweiten Spur während der Aufnahme auf "Monitor mit Feeback-Protektion" gestellt, und musste halt schauen, dass nicht zuviel aus dem Kopfhörer ins Mikro kam, weil es sonst eine unangenehme Rückkopplung gab.

    Wenn Du die Verkabelung des Xenyx mal mit mir durchsprechen willst, können wir das gerne machen, leider hab ich das ganze Setup vor ein paar Monaten abgebaut, weil ich seit März dieses Jahres keine Aufnahmen mehr mache. Aber ich glaube, ich kann das noch rekonstruieren.

    Also prinzipiell gibt es nichts, was dagegen spricht, dass Du das hinbekommst. Ich würde mit einem möglichst einfachen Setup anfangen, also ohne Funkkopfhörer o.Ä., sondern komplett verkabelt.

    - Alle Regler auf Null drehen, erstmal das Playback in guter Lautstärke aufs Ohr bekommen.
    - Dann das Input Level des Mikrofons regeln ("source" umschalten nicht vergessen), und dann erstmal Sax ohne Monitor auf eine zweite Spur neben das Playback aufnehmen, also nur das Playback im Ohr und das Sax extern gehört (eventuell Kopfhörer von einem Ohr runterschieben).
     
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  18. guemat

    guemat Ist fast schon zuhause hier

    Da liegt meiner Meinung nach das Grundsätzliche Problem!
    Du verwendest ein Interface das die Daten Digital an den PC (Mac) übermittelt,
    das heißt die Aussteuerung erfolgt am Interface, sprich Scarlett, in der Software solltest Du gar nix mehr machen außer Mischen!
    (das bedeutet du regelst die Ausgabelautstärke)


    Aus dem Manual Seite 13

    2. GAIN .1 und GAIN 2 – Zum Einstellen der Eingangsverstärkung
    für die Signale an Eingang 1 bzw. 2 Die Gain-Regler verfügen über zweifarbige LED-Ringe zur Anzeige des Signalstatus:
    Grün zeigt einen Signalpegel von mindestens -24 dBFS (d.h. ein Signal liegt an), rot einen Signalpegel von über 0 dBFS und damit eine digitale Übersteuerung an!

    Ziel für Dich lautet so lange Laut Hupen und Gain Regler aufdrehen bis es mal rot blinkt (nicht dauer-rot) beim lautesten Ton (Tiefes Bb Volle Kanne)
    dann den Gain Regler langsam zurück bis nix mehr rot blinkt...(wieder bei Voller Power)
    (Den Pegel an sich zeigt dir dann die Software)

    Beim Aussteuern geht man immer von Maximaler Lautstärke der Quelle (in deinem Fall Sax im Abstand von xy) aus!
    Je näher du stehst /zum Mikro) desto mehr gehört Gain zurückgedreht (und umgekehrt)

    Ich hoffe das ist halbwegs klar?

    Bei Fragen, fragen

    lg

    gue
     
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