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Erfahrung mit Band in The Box

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von Trinki, 27.Dezember.2013.

  1. Trinki

    Trinki Schaut nur mal vorbei

    Hallo zusammen,

    ich grübele schon mehrere Wochen ob ich mir das Programm Band in the Box zulege. Da ich hierzu keine Testversionen finde, brauch ich eure Meinungen und Hinweise.

    Ich möchte es hauptsächlich für für die Begleidrhythmen mit Schlagzeug und Bass benutzen.

    Also wenn ihr mir helfen könnt. Ich bin für jeden Hinweis offen.

    Mit den besten Grüßen

    Trinki
     
  2. Claus

    Claus Moderator

    Den Test von Band in a Box hast Du schon gelesen?

    Die aktuelle Version (2014) ist zwar schon wieder etwas weiter, aber an den Grundprinzipien hat sich nicht viel geändert.
     
  3. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    BiaB ist IMHO der Hammer zum Üben.
    Ich verwende es inzwischen sehr häufig zum Üben von Skalen.
    Es gibt einen Haufen von Progressionen, die man sich downloaden kann.
    Super finde ich die Möglichkeit, z.B. durch markieren mit der Maus einzelne Tonarten zu loopen.

    Ebenso verwende ich es zum Erstellen von Playbacks.
    Ich bin Mac-User, verwende aber die Windows-Version über Parallels, da letztes Jahr zu Weihnachten eine Win-Aktion mit beträchtlichem Rabatt gefahren wurde. Und zwar die umfangreichste, die man downloaden kann.
    Inzwischen bin ich auf die 2014er-Version umgestiegen.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  4. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Da stimme ich voll zu. Und wenn man es nur zum Üben verwendet, genügt die billigste Version.

    Das ist eigentlich eine ganz andere Liga, sowohl bedienungstechnisch als auch preislich. Hier kommt man nicht darumherum, die verschiedenen "Real"-Sounds zu verwenden, wenn man ein annehmbares Ergebnis haben will.

    Noten schreiben kann man mit BiaB übrigens auch. Ich habe das nur einmal gemacht, weil es scheinbar einfach geht, aber wehe, es wird etwas komplizierter...

    LG bluefrog
     
  5. auge

    auge Ist fast schon zuhause hier

    Ich verwende neuerdings BIAB und bin gleichzeitig auch routinierter irealB User.
    Falls es nur ums Üben geht dann ist iRealb das wesentlich bedienungsfreundlichere Programm. Auch wesentlich billiger. Allerdings nur für iOS, Android und OSX zu haben.
    Wenn es um herzeigbare Playalong geht dann sticht BIAB mit seinen Real Tracks. Allerdings ist das Programm unübersichtlich und verlangt viel mehr Einarbeitszeit.

    Files und Vorlagen zum Üben bzw. Die ganzen Standardtracks gibts wohl für beide Programme in ausreichender Anzahl. Bei iRealB sind die Vorlagen gesammelt im iRealB Forum zu finden. BIAB Files sind unmengen über Google zu finden.

    BIAB kann auch Melodien wiedergeben und ist in der Begleitung wesentlich origineller.

    Meine schnelle Meinung.
    Der Support von BIAB ist übrigens erstaunlich. konnte gestern per Chat ein schwerwiegendes Programmproblem lösen,

    Lg
    Auge
     
  6. jimmybend

    jimmybend Kann einfach nicht wegbleiben

    Für alle die sich noch schnell entscheiden wollen: Die Promotion-Zeit für die neue Version 2014 endet mit 31.12., danach wirds emfindlich teurer.

    Zur Erzeugung von Playbacks ist es mit den immer wieder erweiterten Real-Tracks sicher eines der bester Programme am Markt. Die neue Version 2014 wurde nun endlich auch optisch (GUI-Graphic User Interface) generell überarbeitet und bietet nun viel mehr Übersichtlichkeit. Die Mixer-Section auf der rechten Seite ermöglicht nun einen guten Überblick. Dort kann ich auch sofort alle Real-Tracks nach meinen Vorstellungen bearbeiten.
    Man kann natürlich auch alle VSTs einbinden.
    Das mitgelieferte Programm RealBand ist ein Produktionsprogramm, mit dem ich biab-Songs bearbeiten und weiterproduzieren kann. Das ist eine einfachere Lösung zu den gängigen großen Produktionstool wie z.b. Cubase etc.
    Ich kenne keine Software, die so schnell so professionelle Playbacks erzeugen kann.
     
  7. saxhornet

    saxhornet Experte

    Hi,
    ich nutze auch Band in a box sehr viel. Ein super Programm. Ich nutze es auch fürs Playback erstellen für Schüler und benutze nie die Realtracks. Das ist auch gar nicht notwendig wenn die Soundkarte in deinem Rechner gut ist. Beim Laptop nutze ich per Midiout einen separaten Klangerzeuger der wirklich gut klingt.
    Allerdings ist das Programm nicht sehr übersichtlich und die Benutzerführung ist suboptimal, gut wenn man dann andere fragen kann wie man was einstellt.

    Lg Saxhornet
     
  8. auge

    auge Ist fast schon zuhause hier

    Das wäre dann ein echter Fortschritt und ich hoffe auf eine baldige Mac Version...
     
  9. jimmybend

    jimmybend Kann einfach nicht wegbleiben

    Zum Üben kann man mit den Midi-Tracks auskommen, aber die Frage war nach guten Playbacks. Und da spielen die mit Real-Tracks erstelleten in einer ganz anderen Liga. Alleine vom human feeling kein Vergleich.
    Die Real-Tracks werden mittlerweile von TopMusikern eingespielt und klingen meist wie wenn eine echte Band hinter dir steht.
    Von der Soundkarte hängt aber auch das ab. Mit schlechter Soundkarte kommen sowohl Midi, als auch die RealTracks flach.
    Die Midi-Sounds kann ich natürlich über externe Expander perfekt mischen und mastern, an die RealTracks, die aus wirklich eingespielten, zerlegten und dann wieder zusammengesetzten Samplepassagen von Topmusikern bestehen, kommen sie in der Natürlichkeit einer Band nicht heran.
     
  10. geräusch

    geräusch Ist fast schon zuhause hier

    Extrem euphemistisch formuliert :-(

    Ich habe es mir voriges Jahr gekauft und bisher noch absolut nichts damit anfangen können. Das liegt, abgesehen von fehlender Zeit, vor allem daran dass das Programm für mich schlicht und einfach unbenutzbar ist. Man ist nun mal (ob nun aus der Mac- oder Windows-Ecke kommend) einen gewissen "Standard" gewohnt, wie sich ein Programm von der Benutzerführung her "anzufassen" hat.

    BIAB macht schlicht den Eindruck, als sei es komplett "selbstgebastelt", ein -möglicherweise extrem mächtiges- Tool, zusammengeschustert von Entwicklern, ohne jeglichen Einfluß von Leuten die sich mit "usability" befasst hätten.
    Sowas habe ich auf Arbyt ausreichend, daheim muß nicht sein...

    Nachdem die neue Version ja angeblich benutzbarer sein soll, werde ich dem schlechten Geld noch ein paar gute Euros hinterherwerfen und mir ein Update holen. Wenn das wieder nix wird, dann bin ich zumindest um eine Erfahrung reicher...
     
  11. Brille

    Brille Ist fast schon zuhause hier

    Biab ist sinnvoll, für die meisten in der einfachen Version ausreichend und zum Üben recht einfach einzusetzen. Es gibt jede Menge PBs im Netz (realbook, etc.) und die Bedienbarkeit ist unproblematisch, wenn man nicht überall die letzten 2% rauskitzeln muss.

    Dann gibt es auch noch Tutorials auf Youtube, die wirklich gut sind!

    Brillaaaaaeeee

    Brille
     
  12. jimmybend

    jimmybend Kann einfach nicht wegbleiben

    Stimmt, biab gehört zu den Softwarepaketen, in die man intuitiv nicht einsteigen kann. Wenn man aber mal den ersten Zugang verstanden hat, ist es recht logisch aufgebaut.
    Das erste, das man mal verstehen muss ist, dass es fünf Spuren oder Tracks oder Instrumente gibt, die man selbst nicht einspielt oder verändert (Drums, Bass, Piano, Gitarre, Strings). Dann gibt es zwei, die man selbst bespielt (Melodie und Solo). Die beiden können auch im MIDI Multi Mode also mit 2x16 Channels laufen. Und dann kann man noch die Chords selbst eingeben.
    Dann kanns aber auch schon losgehen.
    Die Software kam ja angeblich ursprünglich auch von Musikstudenten, die Spielweisen von Musikern analysierten und über den Computer abrufbar machten. Die Optik der Software war bis jetzt zugegebenermassen eine Frechheit, doch was man damit machen konnte war schlicht genial.
    Nun mit 2014 schauts aus wie eine richtige Software und wurde auch ein wenig übersichtlicher.
    Intuitiv ist´s aber noch immer nicht, man muss sich schon wirklich damit auseinander setzen.
     
  13. mato

    mato Ist fast schon zuhause hier

    Ich will ja nicht behaupten, dass die Benutzerfreundlichkeit das non plus ultra darstellt, aber unbenutzbar?! Die wichtigen Dinge sind gut zu erreichen und man muss auch nicht gleich alles wissen, um das Programm zu benutzen.
     
  14. Tonkönigin

    Tonkönigin Schaut öfter mal vorbei

    Hi BiaB Interessent/innen und Nutzer/innen,
    vieles ist schon gesagt ...
    unsere praktische Erfahrung:

    wir haben die Version 2010 und nutzen es sehr intensiv:
    für Leiterübungen aller Art auch mit verschiedenen Rhythmen.
    für Fingerübungen - ist mir lieber als das Metronom.
    als Playalong, um Stücke zu üben.
    wir haben es auch schon als Playalong für einen Auftritt im Duo genutzt, dafür auch verschiedene Styles passend zu Stücken ausgewählt.
    ich schreibe mir auch mal die Noten, wenn Vorlagen gar zu unleserlich sind.
    ich schreibe mir schwierigere Passagen aus Bigbandstücken, um damit zu üben (Melodie/Phrasierungen, Akkorde-Tempo steigern).
    man kann midi-Dateien öffnen und damit weiterarbeiten, habe so das eine oder andere Stück, das mich interessiert.
    Akkorde sind echt schnell eingegeben, die Notenschreibfunktion ist brauchbar, über Musikfreunde haben wir auch eine größere Sammlung von Dateien, alle Stücke in unsererm Repertoire.
    Die Einarbeitungszeit war allerdings erheblich und "nervig" und ich kann im wesentlichen leider nur das, was ich brauche.
    Werde mir also die Tipps noch zu Gemüte führen, danke.

    Ich wünsche Euch einen geruhsamen Jahresausklang und einen guten Rutsch.
    klingende Grüße
    Ingrid
     
  15. reiko

    reiko Ist fast schon zuhause hier

    Für mich war BiaB eine enorme Hilfe. Ich spiele und übe gerne mit Playback, auch mal zu selbstauferlegten Progressionen, und dafür ist das Programm sehr nützlich. Ich habe eine Billig Version, da sind die Midi Playbacks nicht der Brüller, aber es geht ja beim Üben auch nicht um den Klang des Backings sondern um Akkordfortschreitungen und Timing.
    Usability ist ein sehr relative Sache. Es hängt immer von der persönlichen Vorgeschichte, besser gesagt Vorbelastung, ab. Ich habe schon bei vielen angeblich intuitiv leicht nutzbaren Anwendungen eine derart entsetzlich kranke Bedienlogik entdeckt, dass ich mir diese Programme niemals auch nur anschauen würde, wenn ich nicht müsste. Bei BiaB muss man halt zuerst mal ein bisschen lesen und Tutorials anschauen und dann erst rumklicken, dann gehen zumindest die einfachen Sachen sehr schnell von der Hand. Kompliziertere Sachen, wie z.B. das Herstellen eigener Begleitstile, haben sich mir aus Zeitgründen noch nicht erschlossen.
    Viele Grüße Reiner, BiaB Nutzer
     
  16. auge

    auge Ist fast schon zuhause hier

    Ich hab hier in diesem Thread

    http://www.saxophonforum.de/forum/viewtopic.php?topic_id=18340

    einen Vergleich von iRealPro und BIAB mit RealTracks/Drums drinnen.

    Langsam steig ich ein wenig dahinter wie BIAB funktioniert...man wird sehen ob ich weiterkomme....

    Die Audioaufnahmen mach ich übrigens generell im ProToolsLE über ein DigiRack002. Ich hab in beiden Fällen das gerenderte Audiosignal der Begleitsoftware reinimportiert und dann dazugespielt...thats it...

    Ob es besser oder schlechter wird wenn ich die MidiFiles der Begleitautomatiken dann im ProTools den Instrumenten zuordne, weiss ich nicht. Ausserdem hab ich EZDrummer Jazz nicht kann also keine coolen Jazzdrums erstellen.

    Lg
    Auge
     
  17. jimmybend

    jimmybend Kann einfach nicht wegbleiben

    Bei biab hast du auch RealBand dabei (mittlerweile funktioniert es auch ganz gut), das kannst du als Produktionswerkzeug verwenden, brauchst aber nix mehr importieren, sondern kannst geleich das biab-File dort verwenden und deine Spuren dazu aufnehmen, oder sonst machen was immer du in einem Sequenzer machst.
     
  18. CBlues

    CBlues Ist fast schon zuhause hier

    Hallo zusammen,

    Mit der neuen Version scheint sich ja einiges geändert zu haben...

    Der Mixer scheint ein klares Plus zu sein.
    Buttons ein wenig aufgeräumt...
    Den neuen Font hätte man sich me. Sparen können ;-)

    Den Sonderpreis bis 31.12. scheint es nur für die US Version zu geben.
    DE kostet volle Pulle :-(
    Gut ist das auch das große Paket jetzt auchzum Download zur Verfügung steht.

    Zur Bedienfreundlichkeit, sag ich nix, die muss jeder selber einschätzen.
    Ich hab bisher alles rausgefunden, was ich brauchte um vernünftige PB zu erzeugen.
    Hauptsache die stellen nicht auch irgendwann auf MS-Ribbon um *arghhh*

    Cheers ,
    Cblues
     
  19. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Ja Sonderpreis für die US-Version, eine DE-Version von BIAB 2014 gibt es noch nicht, sobald die Übersetzung da ist wirst Du sie installieren können.
    Bei mir sind jetzt einige Menues in DE andere in EN.
    Ich hab am 20.12. bestellt, gestern war die Platte da, besser als 70 GB runterzuladen...
     
  20. Claus

    Claus Moderator

    @Rubax

    und der Zoll hat Dich in Ruhe gelassen?