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Erfahrung mit System 54

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Dabird, 1.Juni.2016.

  1. Rick

    Rick Experte

    Dass Du den Ironie-Smiley vergessen hast - sonst könnte man noch denken, Du hättest Deine "interessante" Pauschalaussage ernst meinen wollen.
     
  2. Thomas

    Thomas Ist fast schon zuhause hier

    Echt? Sehr verwunderlich... Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand,der darauf angewiesen ist, dass das Werkzeug einwandfrei funktioniert, mit irgendwelchen Schrotthaufen auf der Bühne erscheint , nur weil man Werbung machen will....
    LG
    Thomas
     
  3. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @Thomas

    Mauriat zahlt ja nicht schlecht.....:cool2:

    CzG

    Dreas
     
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  4. Thomas

    Thomas Ist fast schon zuhause hier

    schon, aber in dem Moment wenn Du auf der Bühne uralt aussiehst, weil die Tröte am A. ist, zählt das nicht mehr :)
     
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  5. mato

    mato Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht war das ja ein Anschlag eines militanten Blasmusikanten aus dem Bereich Märsche&Polkas. :nailbiting:
     
  6. Rick

    Rick Experte

    Gebrochene Federn sollten nicht vorkommen, aber von rausfallenden Polstern, Korken, Filzen, sogar Schrauben habe ich schon bei Saxofonen so ziemlich jeder Marke gehört - und die sind eigentlich eher ein Wartungs- als ein Hersteller-Problem.
    (Gerade vor ein paar Monaten ist einer Schülerin bei Ihrem Super Action II Alto im Unterricht ein Polster rausgefallen, das nur mal nebenbei erwähnt.) ;)

    Und als "Werbebotschafter", der die entsprechenden Produkte tatsächlich im Alltag verwendet, ist man auch eine Art Beta-Tester, der mit seinen Rückmeldungen an den Hersteller hilft, bestimmte Probleme zu erkennen und zu beheben.
    Saxofone völlig ohne gelegentliche Pannen gibt es nach meiner Erfahrung nicht (auch wenn das anscheinend manche annehmen), jedenfalls nicht unter den besonderen Bedingungen des Berufsmusikers, der damit viel spielt und reist.
    Doch für mich ist entscheidend, ob man damit ehrlich umgeht und das zugibt, wie Herr Carter auf meiner Meinung nach vorbildliche Art, oder ob man es peinlich unter den Teppich kehrt. :roll:


    Schönen Gruß,
    Rick
     
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  7. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Ja, echt. Er erwähnt es in einem YouTube Video -natürlich nicht ohne darauf hinzuweisen, dass durch sein Feedback die Instrumente mit der Zeit nachhaltig verbessert worden wären; das ist wohl im Sinne des von @Rick erwähnten Beta-Tester Effekts.

    In diesem Zusammenhang erinnere ich mich auch an eine ältere James Carter Konzertaufnahme, ich glaube von irgendwelchen Leverkusener Jazztagen, bei der er während eines Solos einen sehr genervt verächtlichen Blick (auch das kann er ja...) auf sein schwarzes Selmer Tenor geworfen hat, weil das nicht annähernd das machen wollte, was er ihm meinte abverlangen zu müssen. In dem Moment war offensichtlich dieses Teil für ihn Schrott o_O
     
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  8. Kai L

    Kai L Kann einfach nicht wegbleiben

    Ich weiß nicht, wieso du mir einen Ironie-Smiley auf's Auge drücken willst - meine Aussage benötigt keinen.
     
  9. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Mutieren die Instrumente, wenn man sie von zu Hause wegnimmt?
     
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  10. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Ne
    Sie mutieren nicht. Aber das, was vordergründig "fett" klingt, geht im Bandkontext gerne unter, da es sich nicht durchsetzt, wenn es sich im gleichen Frequenzspektrum wie keyboards oder Gitarre etc. befindet.

    Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie wir oft über Stunden an unseren keyboard-Sounds gefeilt haben, damit sich keyboard und Gitarren nicht gegenseitig "neutralisieren", bzw, damit da fürs Publikum kein undefinierbarer Soundbrei entsteht.

    Es ist ein riesiger Unterschied, wie ein Instrument abhängig davon wahrgenommen wird, ob es alleine oder im Kontext spielt.

    Edit: Typisches Beispiel: Keyboard und Gitarre spielen beide "fett". Letzlich hört sich keiner der beiden richtig. Also muss Gitarre natürlich lauter. Ändert aber nur den Gesamtgeräuschpegel. Denn Keryboarder muss ja jetzt auch lauter....

    LG Bernd
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.Juni.2016
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  11. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Die Diskussion haben wir auch grad....

    CzG

    Dreas
     
  12. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Ich kenne das Phänomen sehr gut aus eigener Erfahrung. In den 70ern und frühen 80ern waren wir als Trio unterwegs. Schlagzeug, Keyboard (mit Handbass :) ) und ich an der Gitarre. Ich war auch einer von denen, die stets schrien "ICH HÖRE MICH NICHT!!!"

    Das änderte sich erst, nachdem ein zweiter Gitarrist in die Band kam und ich zum Bass wechselte.
    Dieser Gitarrist ist Entwickler von High-End-Audio-Komponenten und hat schon berufsbedingt richtig Ahnung von der Materie.
    Wir drei Anderen hatten diese Ahnung nicht. Und selbst wenn wir prinzipiell Ahnung gehabt hätten, hätten wir sicher nicht gewusst, wo wir ansetzen müssen, um das Problem zun lösen.

    Nach unendlichen Stunden, an denen wir für jedes einzelne Stück an den entsprechenden Keyboard-Sounds gefeilt hatten, war das Problem gelöst. Jeder Einzelne hörte sich plötzlich sehr deutlich auch bei geringer Lautstärke.

    Das war eine Erfahrung, die mich bis heute geprägt hat. Wenn ich heute bei irgendeinem Konzert bin oder irgendeiner Veranstaltung, bei der Musik gespielt wird, kriege ich die Krätze, wenn der Sound nicht stimmt. Wenn die einzelnen Instrumente nicht "freigestellt" sind, sondern sich alles in einem undefinierbaren Soundbrei über mich ergießt.

    LG Bernd
     
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  13. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @Bernd

    Bei uns ist grad @Bereckis treibende Kraft, der auch als Tontechniker arbeitete...bringt uns richtig viel!

    CzG

    Dreas
     
    slowjoe und Bernd gefällt das.
  14. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Auch wenn es bei den Proben scheinbar unendlich viel Zeit kostet, die einzelnen Sounds für jedes Stück zu modellieren, lohnt es sich letzlich.
     
  15. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Yep!

    CzG

    Dreas
     
  16. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Bernd,

    aus meiner Sicht ist es weniger ein Soundproblem, sondern eher, was die beiden spielen.

    Glen Buschmann hatte damals im Big-Band-Arrangementunterricht dies sehr drastisch ausgedrückt: "Am Besten einer hält immer die Schnauze."

    Als Keyboarder in einer Rockband kenne ich das Problem schon recht lange. Wir stimmen uns inzwischen ganz gut ab. Wenn der Gitarrist dennoch "seine Tage" kriegt, höre ich einfach auf zu spielen.

    Bei PISA merke ich besonders als Bassist, dass es häufiger mal "schwammig" wird. Dann müssen die beiden Kollegen überlegen, welche Rolle wer in diesem Stück übernimmt. Da der Pianist früher immer mit der linken Hand gekonnt den Bass gespielt hatte, hat er nun eine Hand "zu viel".

    Hinzu kommt natürlich noch der Sound der beiden...

    Aber wir arbeiten alle mit hoher Motivation daran! Wir haben einen leisen Drummer und somit die besten Voraussetzungen...


    Ich habe recht früh in einem Akkordeonorchester gespielt und musste sofort lernen, mich selber zu hören. Mit Verstärkung war da nichts!

    Das Bewusstsein, dass Bühnensound und Publikumssound wenig mit einander zu tun haben, habe ich heute bei einem BPO-Konzert wieder erfahren.


    Ein System 54 Saxofon habe ich bisher nicht angespielt. Ich finde diese Markendiskussion aber auch "über".
     
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  17. ppue

    ppue Experte

    Weniger spielen ist meist mehr.
     
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  18. Rick

    Rick Experte

    Stimmt, das kann einem auch schon mal als Saxofonist passieren, doch ich finde es recht seltsam, das an bestimmten Marken oder gar Herkunftsländern fest machen zu wollen.

    Ich spielte und spiele mit teilweise sehr lauten Bands, sogar häufig unverstärkt, und weiß deshalb ziemlich gut, wie ich mir da Gehör verschaffe, das bestätigen auch Live-Aufnahmen.
    Besonders mit meinem TAIWAN-Soprano setze ich mich praktisch immer durch, das spiele ich beim Solo in der Big-Band meistens ohne Mikro, selbst im Freien. :cool:

    Unterschiede zwischen diversen Modellen unterschiedlicher Hersteller derselben Baugröße habe ich diesbezüglich noch nicht festgestellt. Auch nicht, dass etwa Big-Band-Kollegen mit europäischen Saxen generell durchsetzungsfähiger wären als solche mit Fernost-Kannen.
    Aber was weiß ich denn schon, mache das ja erst seit 30 Jahren beruflich... :roll:
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.Juni.2016
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  19. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    :cool:
     
  20. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe die Freude mein Mauriat Tenor in verschiedenen Formationen spielen zu dürfen.
    Hat sich noch keiner über mein Wischiwaschi beschwert.
    Beim nächsten Gig am kommenden Freitag werde ich versuchen bei allen Instrumenten auf den Bandkontext zu achten.
    Da spiele ich auch noch mein S20 Alt und mein Yanagisawa Sopran.
    Bin sehr gespannt.

    Lg
    Mike
     
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