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Erfahrungen In-Ear Monitoring

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von Dabird, 1.Juni.2017.

  1. Dabird

    Dabird Ist fast schon zuhause hier

    Nutzt hier jemand In-Ear Monitoring, und kann entsprechend Erfahrung berichten? Wie verhält es sich mit dem eigenen Sound? Kommen PA-Jungs kleinerer Verleihbetriebe mit den Einstellungen klar? Welche Systeme wären gut für Sax?
    LG, dabird
     
  2. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,
    ich nutze das 300er Shure-System mit den 215 Kopfhörern und bin sehr zufrieden damit. Das In-Ear habe ich, zusammen mit meinem Funk-Mikro, in einem kleinen Rack.Bag (2HE).
    Da die Anlage von Shure hat für mich zwei wesentliche Vorteile:
    - man kann zwischen Mono und Stereo-Modus umschalten. Im Mono-Modus werden die Signale der beiden Eingangskanäle via des Balance-Reglers am Body-Pack gemischt
    - Der Empfänger erlaubt ein Durchschleifen von Signalen

    Bei mir sieht der Signalweg wie folgt aus:
    Funk-Mikro geht in den linken Kanal (Eingang) des In-Ears und dann zum Mischpult
    Monitorsignal aus der PA geht in den rechten Kanal des In-Ears
    Das Verhältnis von Summe zu meinem Mikro auf meinem In-Ear mische ich mir am Body-Pack selber

    Durch dieses Setup bin ich relativ unabhängig von der vorhandenen Technik und den Fähigkeiten des Technikers, zwei Leitungen an stöpseln klappt fast immer

    LG
    Juergen
     
    Paco_de_Lucia gefällt das.
  3. manne

    manne Schaut nur mal vorbei

    Das Thema interessiert mich auch ...

    Ich habe mal einen Test mit einem normalen In-Ear-Kopfhörer gemacht und habe es dann wieder verworfen. Durch das dichte Abschließen der Hörer im Ohr und durch den Kontakt der oberen Zähne mit dem Mundstück kam es zu einer unschönen dumpfen Übertragung des Sax über den Schädelknochen direkt ins Gehör (sorry, weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll).und überlagerte sich dort mit dem Signal aus den Hörern.

    Ich vermute, dass es mit offenen Ohrhörern besser ist.

    Bin aber gespannt auf weitere Erfahrungen.

    Gruß
    Manfred
     
  4. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Manfred,
    ja, der Klang ist anders als wenn man mit offenen Ohren spielt aber der Abschluss (und damit die Geräuschreduktion) ist ja auch gewünscht.
    Im Karneval und bei diversen "lauten" Auftritten - hinter mir standen immer die Trompeten - war ich froh über die Dämpfung
    Was ich nicht beurteilen kann ist, wie sich billige Kopfhörer verhalten da ich nur die besagten Shure einsetze.
    LG
    Jürgen
     
  5. claptrane

    claptrane Ist fast schon zuhause hier

    Hast du dann nicht in Spielpausen auf einem Ohr den Rest der Band und auf dem anderen nichts , oder hab ich das falsch verstanden ?
    Das Thema interessiert mich auch schon länger, habe aber bis jetzt nichts unternommen, weil ich es schon als unangenehm empfinde,mit Gehör Schutz zu spielen (muss ich in letzter Zeit zum Glück nicht mehr, weil unser Schlagzeuger mittlerweile komplett elektrisch spielt und der Trompeter neben mir steht und freundlicherweise nicht mehr in meine Richtung :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 1.Juni.2017
  6. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,
    nein, auf beiden Ohren hast Du immer den linken wie den rechten Kanal. Wenn ich z.B. nicht spiele so ist das Monitorsignal auf beiden Ohren zu hören.
    Der Balance-Regler mischt nur das Verhältnis der beiden Eingangssignale, d.h. die Abstimmung zwischen zugespieltem Monitor und zugespieltem Mic-Signal
    LG
    Jürgen
     
    47tmb und claptrane gefällt das.
  7. claptrane

    claptrane Ist fast schon zuhause hier

    Ach so, dann hab ich es falsch verstanden, danke .
     
  8. SweetSugarBaby

    SweetSugarBaby Kann einfach nicht wegbleiben

    Hallo!
    Dem kann ich mich anschließen.
    Abgeschlossene Kopfhörer machen schon Sinn, um die Gesamtlautstärke zu mindern. Sonst muss das Signal auf dem Kopfhöhrer die Außensignale immer übertönen. Was das Spielen betrifft muss man sich daran gewöhnen.
    Sich selbst den Monitor zu mischen, wie oben beschrieben oder ähnlich, hat den Vorteil, dass man weniger böse Überraschungen erlebt, was da einem in das Ohr geschickt wird. Eine Rückkopplung oder ähnliches auf einem In-Ear macht gar keinen Spaß und kann einem den ganzen Abend und mehr versauen.
    LG