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Erstellung eines Saxophon Wikis

Dieses Thema im Forum "Hinweise und Anregungen" wurde erstellt von matThiaS, 8.März.2015.

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Wie steht ihr zu einem Saxophon Wiki?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 22.März.2015
  1. Fände ich als Leser gut

    50,8%
  2. Fände ich als Leser gut und würde mich an der Erstellung von Artikeln beteiligen

    39,0%
  3. Fände ich uninteressant

    10,2%
  1. Brille

    Brille Ist fast schon zuhause hier

    Finde ich im hier vorgegebenen Rahmen schwierig. Zudem gibt es Themen, die schwierig zu behandeln sind bzw. Sprengstoff in sich bergen. Beispiele:
    Metallmundstücke, Selmer, Taiwanhörner, Billigkannen, Ansatz, Bahnöffnungsempfehlungen, uswusf.
     
  2. BCJ

    BCJ Ist fast schon zuhause hier

    @Brille:

    Man könnte sich bei der Erstellung eines Saxophon Wikis ja erst einmal auf sachliche Beiträge (ohne Wertungen) konzentrieren. Z.B. bei "Selmer" die Geschichte und die gängigen Modelle nennen. Bei Mundstücken z.B. die wesentlichen Begriffe erläutern (Tisch, Bahn, Bahnöffnung, Kammer, etc.)

    Gruß,
    BCJ
     
  3. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

    Aber kann man sich nicht solche Info's schon zuhauf aus dem Netz ziehen?
    Ich denke da wäre fast eine "einfache" Linksammlung sinnvoll.
    Stellenweise sind da die Themen gut und fundiert aufbereitet (wie jetzt Geschichte verschiedener Firmen oder auch Mundstücke).
    Würden wir hier nicht Gefahr laufen - ich sag's mal provokant - ein Abklatsch des vorhandenen zu werden?
    Wir hatten neulich hier mal das Beispiel wo jemand einen Link postete, den er/sie gut fand und es stellte sich heraus das es im Prinzip aus einer englischen Seite kopiert und übersetzt war.
    Insofern teile ich die skeptischen Ansichten, fände es aber auch gut, wenn wir das etwas neues, hilfreiches, einfaches, "unter einem Dach befindliches" auf die Füße bekommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9.März.2015
  4. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Wenn ich mir die letzten Beiträge anschaue, sehe ich schon, was passieren kann :)
     
  5. joluvi

    joluvi Kann einfach nicht wegbleiben

    Das stimme ich ppue allerdings zu. Ein User wie ich kann sicherlich nicht viel beitragen. Wenn ich die Diskussionen im Forum mal grob durchscanne, stoße ich häufig auf die gleichen Namen, welche inhaltlich gute Tips geben. Das wären dann vermutlich die zehn bis zwanzig Experten, die den Großteil der Arbeit schultern. Wenn diese das wollen - fein für die weniger Erfahrenen. Wird es denen aber zuviel, versandet so etwas leicht wieder.
    Außerdem kommt sicher ab einer gewissen Anzahl von geposteten Themen von irgendeinem "Helden" die Frage: "Warum gibt es denn dafür kein Wiki?" Die Frage braucht dann wieder keiner :(.
    Fazit: Wenn ein (Sach-)Verständige(r) etwas hilfreiches zu posten hat, das allen etwas bringt, kann sie/er das ja auch jetzt schon tun. Es ist dann an den Moderatoren/innen, das zu einem "Sticky" Thread zu machen. Mir würde das dann wohl auch reichen. Denn das Suchen im Fourm macht mir Spaß und hat mich schon auf Antworten gebracht, zu denen ich noch gar keine Frage hatte;).
    Schönen Abend,
    joluvi
     
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  6. kokisax

    kokisax Ist fast schon zuhause hier

    Da sieht man, dass unser Forum der Zeit voraus ist, wenn Fragen beantwortet werden, die sich einem noch gar nicht gestellt haben...

    kokisax :sensatio:
     
  7. deraltemann

    deraltemann Ist fast schon zuhause hier

    Ein wiki keine Diskussionsplattform. Dazu gibt es ein Forum. Die bedenken von saxhornet Teile ich nicht denn falsche oder ungenaue Einträge werden ja durch andere Autoren korrigiert.
    Aber der angesprochene Arbeitsaufwand für die Betreuung ist nicht zu unterschätzen.
     
  8. Brille

    Brille Ist fast schon zuhause hier

    Aha. Die wunderbare Selbstheilung.
     
  9. Claus

    Claus Moderator

    Die Qualität und Verlässlichkeit zur Verfügung gestellter Informationen ist ein generelles Problem des "anonymen" Internets.

    Dennoch vertrauen erstaunlicherweise Millionen von Menschen fast blind dem, was sie bei Wikipedia zu bestimmten Themen finden, obwohl die Inhalte doch manchmal sehr zu wünschen übrig lassen und es durchaus Autoren gibt, die mit ihren Beiträgen auch persönliche oder wirtschaftliche Interessen verfolgen, ohne dass dies immer auf Anhieb erkennbar ist.

    Da hätte ich bei einem Saxophon-Wiki mit Autoren aus diesem doch eher überschaubaren Kreis weniger Probleme als mit sonstigen Internet-Quellen, bei denen ich die Strippenzieher im Hintergrund überhaupt nicht kenne.

    Persönlich denke ich, dass man auch den Anspruch erst einmal etwas herunterschrauben sollte. Solche ein Wiki müsste wachsen, wahrscheinlich über Jahre, und würde erst im Laufe der Zeit immer besser und vollständiger.

    Klar kann man versuchen, auch im Forum wertvolle Beiträge durch "Stickies" im Blick und damit im Bewusstsein zu halten, aber gegenüber einer halbwegs systematischen Darstellung ist das mehr eine Krücke.

    Die Sorge, dass dann hier über kurz oder lang keine Fragen mehr gestellt werden, hätte ich nicht. Jedenfalls keine ich kein Beispiel, dass durch ein Wiki die Diskussion über bestimmte Themen erstickt worden wäre.
     
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  10. saxfax

    saxfax Ist fast schon zuhause hier

    Die Sorge habe ich auch nicht, im Gegenteil - das sieht man ja schon in diesem Faden ;-) Ich selber schaue gerne in Wikis nach, bin aber dabei hoffentlich kritisch genug. es gibt auch genug Bücher, in denen Unfug steht :cool: Perfektionistische Ansprüche würde ich außen vor lassen. Unterschiedliche Auffassungen können gerne nebeneinander stehen.

    Es gibt ja schon die "Guides" im Forum, die sind auch weder "perfekt" und man kann die Dinge auch anders sehen.

    Viel wichtiger erscheint mir die Frage, wer sich wie drum kümmert und eine funktionierende Struktur erzeugt.
     
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  11. Mozart

    Mozart Ist fast schon zuhause hier

    Mir gefällt die Idee und ich würde auch aktiv mitgestalten. Natürlich stellen sich Fragen wie z. B. Organisation, Redigieren von Beiträgen, Aufgabenverteilung, Kompetenzen, Anzahl geschriebener Artikel pro Zeiteinheit (Woche, Monat, Quartal...) und vieles mehr. Aber es ist interessant und sicher auch lehrreich für alle Beteiligten. Denn auf diese Weise durchleuchtet man noch mal eigene Wissen auf seine Richtigkeit und lernt gleichzeitig auch neue Aspekte des Saxophonspielens kennen. Nebenbei entdeckt vielleicht die/der Eine oder Andere ein verborgenes Talent des Schreibens. Sollte es am Ende dann doch aus einem oder mehreren Gründen entgegen der Erwartungen schief gelaufen sein, hat man trotzdem etwas gelernt. Und sei es nur, wie man es nicht macht ;) Aber davon möchten wir ja erst einmal nicht ausgehen, sondern dass so ein Projekt erfolgreich verläuft.

    Cheers Mo
     
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  12. ppue

    ppue Experte

    Die Struktur ist doch alphabetisch vorgegeben, oder meinst du die interne Struktur einer Wikiseite?

    Das Problem von Falschinformationen sehe ich beim Wiki nicht, wenn genügend Leute mitmachen. Es gibt keine Wahrheit neben dem Menschen. Alles, was wir für wahr halten, haben wir selber definiert. Wahrheit besteht immer nur aus Absprachen, von unseren eigenen Modellen der von uns wahrgenommenen Realität.
    Ich halte Wikipedia für besser als das große Meyers, gerade weil Artikel im Hintergrund diskutiert werden können und die Beiträge nicht alle von ein und derselben Redaktion geschrieben sind.
     
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  13. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Kann ich mir schon vorstellen. Ich wusste z. B. nicht, was ein(e) Baffle ist bzw. dass sowas überhaupt existiert, bevor ich im Forum las.
     
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  14. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Es gab vor ein paar Jahren eine systematische Untersuchung dazu, die das bestätigte. Leider weiß ich die Quelle nicht mehr, glaube aber, dass sie in der ct' zitiert wurde.

    P.S. Es kommt sehr darauf an, welche Themen behandelt werden. Einträge über Kernphysik sind zuverlässiger als solche über Politiker. ;)
     
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  15. Claus

    Claus Moderator

    Wikipedia? ;-)

    Wahrscheinlich meinst Du dieses: http://www.zdnet.de/88117622/studie-wikipedia-ist-zuverlassiger-als-encyclopaedia-britannica/

    Das stimmt allerdings.
     
  16. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Weil die Kernphysik zuverlässiger ist?
     
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  17. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Weil die "Unschärferelation" bei den Politikern ausgeprägter ist.
     
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  18. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Moin,

    ich halte das für sehr ambitioniert, aber die inhaltliche Beschäftigung über die übliche Forumsdiskussion hinaus kann ja auch sehr interessant sein.
    Ich für meinen Teil muss gestehen, dass ich zumindest in den nächsten 2-3 Jahren nur sehr wenig Zeit für so ein Projekt aufbringen kann.
    Die wenige Zeit, die mir bleibt verbringe ich meist und am liebsten mit Üben/Spielen.

    Gruß,
    Otfried
     
  19. TootSweet

    TootSweet Ist fast schon zuhause hier

    Bei einem Wiki kann grundsätzlich jeder mitmachen, wenn ich mich nicht sehr täusche. Die Artikel können über die Diskussionseite, die es zu jeder Wiki-seite gibt (vgl. Wikipedia) kommentiert und sogar korrigiert werden. Bei genügender Beteiligung funktioniert das bestimmt.
     
  20. saxhornet

    saxhornet Experte

    Ich habe ja selber über 40 Din A4 Seiten an einem FAQ letztes Jahr geschrieben, der hier veröffentlicht wird, wenn alles klappt (bei der Seitenanzahl kommen die Korrekturleser leider nicht so wirklich hinterher). Das kostet viel Zeit, das sollte Niemand unterschätzen.
    Den Glauben, daß wenn da viele Personen (mit unterschiedlichem Erfahrungslevel bzw. auch kaum welchem) an sowas mitschreiben etwas vernünftiges bei raus kommt, teile ich nicht. Das wird eher zu Zoff untereinander führen. Man müsste dann 2-3 erfahrene Spieler als Kontrollgremium haben, die Änderungen oder Einträge vorher absegnen. Es wird aber an der Tatsache nichts ändern, daß es mit Sicherheit zu Ärger und Zoff untereinander führen wird.
    Es hat auch seinen Grund warum viele Schulen und Unis Wikipedia als Quelltext nicht zulassen.

    Nette Idee, Durchführung aber nur mangelhaft möglich.

    LG Saxhornet