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ewi 4000- hat jemand Erfahrung damit?

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von Hens, 12.Februar.2007.

  1. spike

    spike Ist fast schon zuhause hier

    Hi Hans
    www.patchmanmusic.com/turbovl.html
    scroll down to - PATCHMAN TURBO VL - Voice List
     
  2. Hans

    Hans Ist fast schon zuhause hier

    Ah, danke spike, habe ich glatt übersehen.
     
  3. Lumpenjunge

    Lumpenjunge Ist fast schon zuhause hier

    hi,

    bin gerade über youtube auf dieses gerät gestoßen.
    Sieht ja interessant aus.

    Allerdings sieht´s ja so aus als wär es nicht als Sax ersatz(zumindest zum üben zu später stunde) geeignet. Da der Thread ja schon was älter ist grabe ich nun aus und frage mal nach ob es mitlerweile soeine art E-Sax gibt das perfekt zum nächtlichen abrocken geeignet ist?

    vielen Dank
     
  4. blue_asphalt

    blue_asphalt Ist fast schon zuhause hier

    ... hallo lumpi... scheint keiner antworten zu wollen...
    also ich hab ein yamaha wx 11 (fast 20 jahre alt).. zum nächtlichen üben ganz nett... (mehr fingerübungen) aber!
    es ist kein sax! soll es eigentlich auch nicht sein - eben ein synthesizer, welcher mit "fast" saxfingersatz + ansatz gespielt wird. ein eigenständiges instrument wie ich finde. das ding fordert eine etwas andere denkweise...
    in meiner band benütze ich es für "hintergrundsounds" und gelegentlich für soli... die solis klingen auch etwas anders als auf einem keyboard... durch die "breath" abnahme viel intensiver und dynamischer... aber es gibt genug saxer die dieses plastikding belächeln... und verabscheuen - puristen eben...
    mit dem ewi 4000 hab ich übrigens auch schon geliebeugelt... bei tittmann in hamburg werde ich wohl demnächst mal eins anspielen... ich berichte dann... michael brecker hat so ein teil auch oft gespielt... und auf der leonard cohn DVD von seiner letzten tour spielt sein saxer ganz tolle solis darauf! gruss herb
     
  5. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe vor einiger Zeit das AKAI EWI USB ausprobiert. Das ist preislich (350,-) interessanter und benutzt im Gegensatz zum 4000er für die Sound generierung die Garritan Aria Software. Die Sounds sind ganz nett aber das spielen ist so ganz anders als auf einem „richtigen“ Sax. Normalerweise lege ich beim spielen leicht die Finger auf die Klappen meiner Saxophone – „Feel the pearls“, beim EWI geht dies aber nicht weil die „Klappen“ dort schon bei Berührung „schließen“. Die Oktavklappe ist auch nicht so einfach zu händeln weil es hier deren vier gibt. Diese werden auch nicht gedrückt sondern der linke Daumen wird über vier Rollen auf und ab bewegt.
    Mir war es letztlich zu viel Aufwand, um nur ein paar Hintergrundsounds zu erstellen. Da bleib ich lieber bei meinem kleinen Midi Keyboard.

    Hier gibt es viele Soundbeispiele mit dem Akai USB.
     
  6. altruist

    altruist Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Lumpenjunge,

    ein Akai EWI ist sehr wohl zum nächtlichen Abrocken geeignet. Wenn man kein Keyboard spielen kann aber die Saxgriffe beherrscht, eröffnet es einem die Welt synthetischer Klänge. Zum Training der Fingertechnik ist es einigermaßen geeignet, zum Ansatztraining dagegen meiner Meinung nach nicht.

    Mit den EWI Synthi spielst Du fast 8 Oktaven. In Verbindung mit einer Aktivbox und ordentlich Power kann man dann bei 20-30 Hertz die Wohnungstüren und Fenster scheppern lassen (in Orgelsprache: mein privater 32 Fuss). Aber man kann auch sehr leise und zart spielen. Eingebaute Effekte wie Delay und Reverb eröffnen Möglichkeiten, die man mit einem Holzblasinstrument nicht hat. Das elektronische Instrument hebt eine Reihe technischer Beschränkungen beim Spielen auf, z.B. ist eine leichte Tonansprache immer gewährleistet. Man kann simulieren, wie es wäre, wenn man keinerlei Probleme mit der Tonbildung hätte.

    Näher am Saxophon ist das Synthophone. Habe aber noch keins in Händen gehabt oder live gehört. Einige im Internet schwören darauf. Zum Preis des Yamaha Saxes kommt dabei die Elektronik, also verglichen mit dem EWI entstehen deutlich höhere Kosten. Da piepe und quäke ich lieber auf dem EWI, bin ja ein reiner Hobby User.

    Obwohl es die sogenannten Windcontroller seit 30 Jahren gibt, spielt sie kaum jemand als Hauptinstrument. Das liegt wohl daran, dass sie sich klanglich nicht deutlich genug vom Keyboard Synthesizer abheben. Michael Brecker hat das EWI als Ergänzung zum Saxophonspielen angesehen, welches ihm eine neue Sicht auch auf das Sax ermöglichte. Man sieht das Saxophon mit seinem charaktervollen Klang dann mit anderen Augen und versteht besser seine Faszination.

    LG Johannes
     
  7. bernd_rossini

    bernd_rossini Ist fast schon zuhause hier

    Ich bin eigentlich über das akai ewi zum richtigen sax gekommen. seit ich nun tenor spiele, hab ich das e-sax etwas vernachglässigt. allerdings hilft mir nun die erlenrte griffweise vom tenor das akai besser zu händeln.
    trotzdem will das akai genauso beübt werden wie jedes andere instrument.
    wenn meine freundin zuhause ist (die mag kein sax), setz ich mich manchmal eben mit dem ewi hin. meine freundin muss dann "nur" meine etwas sonderbaren atemgeräusche hinnehmen!
    als ersatz zum üben fürs richtige sax taugs meiner meinung nach nicht wirklich, weil zu viele unterschiede.

    ich find das ding jedenfalls geil, weil man über 8 oktaven spielen kann, sliden usw. und das alles recht dynamisch.

    so, hoffe du (lumpenjunge) kannst was mit meiner antwort anfangen.
    gruß
    bernd
     
  8. EdithM

    EdithM Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,

    ich habe mir, um in einem Mietshaus auch abends und am Sonntag üben zu können, das Yamaha WX5 mit dem Tongenerator VL70m angeschafft.
    Es ist wie ein Sax ohne Becher. Die Griffe sind wie beim Sax und auch das Mundstück hat ein Kunstoffblättchen. Man kann den Blaswiderstand und den Druck der Tasten einstellen und natürlich sind ca. 80 Sounds programmiert. Ausserdem kann man noch eigene Sounds editieren usw. Ich kann Sax spielen wie Geige, wie Tuba wie was auch immer, natürlich auch wie alle Arten Sax. Es hat zwei Oktaven nach oben und, eine oder zwei nach unten. Ich kann es über Lautsprecher oder Kophörer hören. Es gibt noch viele geheimnisvolle Dinge, die ich noch nicht erschlossen habe.
    Ich spiele jetzt damit ca 3-4 Wochen und habe beschlossen, es wieder zu verkaufen, es ist mir einfach zu viel Technik, Kabel und Schalter. Im Gegensatz zu meinem Altsax wirkt es ein wenig unlebendig.
    Jetzt ist wieder Sonntag Ruhetag und abends nach 20.00 h Feierabend.
    Übrigens, mein Pultnachbar, ebenfalls Sax ist ein total begeisterter Windspieler...

    Lieben Gruß
    Edith
     
  9. tobisax

    tobisax Ist fast schon zuhause hier

    Spiele selbst zwar keinen EWI habe aber folgende Seite im Web gefunden (sieht sehr interessant aus):

    http://www.tittmann.de/AKAI-EWI4000s.html

    Vor allem der Erfahrungsbericht und die Detailfotos mit Soundbeispielen.