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Focusrite Scarlett 2i2 Studio (2G) USB-Audio-Interface

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von b_nic, 4.August.2017.

  1. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Frage: Was ist anders, wenn man das Mikrofon einsteckt und dann die Phantomspeisung einschaltet? Wenn man es ansteckt, bevor der ganze Kasten Strom kriegt, könnte ich mir einen Unterschied vorstellen, weil dann die 48V evtl. etwas langsamer aufgebaut werden.

    LG Helmut
     
  2. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Wenn es stimmt was ich gelesen habe, dann ist der Schalter nicht einfach ein Relais das 48V auf die Leitung klickt, sondern ein Sensor der die Elektronik anweist die Spannung elektronisch aufzuschalten. Ich habe jetzt die Quelle nicht greifbar, aber ich denke die Spannung wird "langsam" hoch gefahren um die Membran zu schonen. Würde Sinn machen und wäre auch kein Kostenfaktor.
    So ganz ungefährlich scheint die Sache also nicht zu sein, wenn sie extra erwähnen, dass das neue Interface des besser weg steckt. Da steht aber nicht, dass das Mikro so etwas auch auf Dauer aushält.

    Es ist sicher eine brauchbare Strategie, die Hochspannung abzudrehen bevor man Kabel steckt oder zieht. Wenn man das verinnerlicht hat, macht man das auch bei anderen Geräten, die das vielleicht mehr übel nehmen würden.
     
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  3. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Hallo @bebob99

    ...to help your Scarlett survive common mishaps - like plugging the outputs into a console input with 48v phantom power on it, or shorting the Scarlett mic input when phantom power is active. The new generation Scarlett is designed to survive these, and other challenges.

    Da geht es allerdings um Schäden, die am Scarlett entstehen können, wenn also z.B. im Mikro ein Kurzschluss ist.

    Aber Du hast natürlich Recht, dass es generell sinnvoll ist, Ein- Ausschaltvorgänge über Schalter und nicht über Stecker vorzunehmen.

    LG Helmut
     
  4. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    Gestern war wir noch bei Freunden und deshalb geht es jetzt erst weiter.... was macht man mit dem Monitor und den kleinen Schalter recht unter den Input Reglern?

    nur zur Info für alle Interessierten....

     
  5. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier



    ich glaube jetzt ist alles klar.... gehe jetzt in den Keller...
     
  6. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

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  7. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Geht doch prima !

    Welcome beim Homerecording :welcome:

    Dann wäre es auch schön, wenn Du ab und zu bei den TOTM's mitmachen würdest...Recording klappt ja nun schon :)

    LG Wuffy
     
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  8. KUS

    KUS Ist fast schon zuhause hier

    Klingt doch gut. Damit kannst Du Dich super selber kontrollieren und auch Deine Songs online stellen. Gratuliere Dir zum Homerecording.

    LG Kai
     
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  9. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    Aber beim Spielen gibt es erheblichen Verbesserungsbedarf.... ich freue mich schon.... Ihr werdet was zu hören bekommen....
     
  10. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    Mal ne Frage zur Phantomspannung:

    Kondensatormics und Bändchenmics benötigen diese ja bekanntlich [die Bändchen, um die Verstärkerschaltung zu befeuern]

    Was haben die Mics so für ne Leistungsaufnahme?

    Meine Frage begründet darin: die günstigen [was nicht heißt, dass sie schlecht sind] USB-Soundkarten
    haben alle kein Netzteil und würden über den USB [2.0] befeuert
    USB 2.0 liefert 5V bei 100mA
    Da diese auf 48V ±4V herauftransformiert werden muss, stellt sich mir die Frage, ob der UBS-Ausgang das hergibt auf die Dauer
    oder mir irgend wann mal abfackelt, das wäre blöd beim NB, da ich das Mainboard nicht so ohne weiteres tauschen kann.

    Teurere Soundkarten haben ein externes Netzteil, die kosten aber auch gleich mal ne Stange mehr.

    Wenn ichs richtig gerechnet habe, lt. Definition 48V Phantonspeisung bei 6.8KΩ ist der Strom bzw. die Leistungsaufnahme eher vernachlässigbar,
    stimmt das?
    Ich hab leider [noch] kein Kondensatormic.

    Da ich mir aber auch so eine schmucke Soundkarte/USB-Schnittstelle zulegen möchte und eine PRISM mit ne winzige Spur zu teuer scheint,
    würde ich mich da vorher gern genau informieren.

    Vielen Dank
    schönen Sonntag
    cheers
    Paco
     
  11. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    USB 2.0 erlaubt 500mA pro Port. Die 100mA gelten für reine v1.1 Schnittstellen. Damit hast Du bis 2.5W zur Verfügung.

    Die 48V Phantomspannung hat eine Maximalleistung von 10mA laut Spezifikation, also knapp unter 500mW.

    Neuere Mikros sollten alle unter 3mA liegen, eher bei 2mA. Ein paar Antiquitäten werden schon die vollen 10mA ziehen.

    Abrauchen wird nichts, auch wenn Du zwei Kondensator Mics mit den vollen 10mA dran hängst. Ich habe keine Leistungsaufnahme für das 2i2 gefunden, aber das ist wohl komplett bestückt noch innerhalb der 500mA. Das Interface gibt's auch für 4 Mics und da kann es schon eher Probleme geben, wenn Du 4x die volle Leistung benötigst.

    Wenn Du eine USB3 Schnittstelle hast, die erlaubt bis 900mA, also 4.5W. USB 2.0 Protokoll(!) kann die auch. Für starke Verbraucher gibt's auch Y-Kabel, die von einer zweiten USB Strohm mitnehmen. Brauchen gelegentlich externe Festplatten beim Einschalten.

    Ich sehe eher ein Problem, wenn man mit einem Netbook und dem Interface Remote ein längeres Konzert aufnehmen will. Das saugt dann schon ziemlich am Akku.
     
  12. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    War Quark
     
  13. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    @bebob99 → vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.
    USB 3.0 hab ich leider nicht, daher müssen die 500mA reichen, ich dachte, die geben nur 100mA her,
    dann ist ja bestens. Und nee, ein Konzert nehm ich damit nicht auf - der Akku hält ja so schon keine 30min durch...schlechte Qualität.
    Das mit den Exterenen Stromquellen kenn ich auch, wie das aber für die Soundkarten gehen soll, erschließt sich mir noch nicht,
    ist auch erst mal ned so dringend, ich bin noch in der VorStudienPhase, was ich mir da kaufe.
    Wenns leicht ginge, würde ich eine mit externer Stromquelle favourisieren.

    @Ottokarotto nein, die Bändchendinger haben eine kleine Verstärkerschaltung drinnen, die wird damit befeuert.

    :guck: Wikipedia Phantomspeisung

    Auszug:
    Es existieren spezielle Bändchenmikrofone, die anstatt eines Übertragers eine aktive Verstärkerelektronik besitzen. Diese nutzt die Phantomspeisung zur Spannungsversorgung. Insbesondere ältere konventionelle Bändchenmikrofone werden durch das Anlegen einer Tonaderspannung an die Adern a und b in der Regel zerstört, da das Bändchen durchbrennt. Phantomspannung ist in dieser Hinsicht unkritisch, da keine Spannung zwischen den Tonadern liegt.

    Aktuelle Bändchenmikrofone vertragen in der Regel das Anlegen einer Phantomspeisung

    hope, thats helps,
    good records at all
    Paco
     
  14. Ottokarotto

    Ottokarotto Ist fast schon zuhause hier

    @Paco_de_Lucia
    So schnell kann ich meinen Quark gar nicht editieren, wie du korrigierst ; )
     
    Paco_de_Lucia gefällt das.
  15. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    @Ottokarotto → ja, und ich hätte etwas genauer lesen können, um zu checken, dass USB 2.0 schon 500mA hergibt.
    Aber deshalb sind wir Menschen, und wir [zumindest ich] freuen uns, wieder was gelernt zu haben
    Cheers & vielen Dank
    Paco
     
  16. Juju

    Juju Ist fast schon zuhause hier

    Vorsicht, da ist einiges mißverständlich, kein verantwortungsvoller Engineer würde bei einem Vintage Ribbon Phantom anschalten, nur um mal zu schauen, ob was passiert - die werden wie rohe Eier behandelt. Bei den neueren ist das in der Tat unkritischer, aber man sollte sich das absolut zur Regel machen, niemals Phantom auf ein Bändchen zu geben, es sei denn es handelt sich um ein aktives Bändchen. Wenn da die kleinste Unregelmäßigkeit bei den Kontakten besteht, kann das Bändchen gedehnt werden (auch bei Patch Bays kann es einen Shock abbekommen), und die armen Kleinen können ja schon kaputt gehen wenn sie nur einen Windhauch abbekommen...
    LG Juju
     
  17. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    wie groß sollte der Abstand zum Mikrofon sein?
     
  18. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    ich habe jetzt "direct monitor" auf on gestellt und kann mich jetzt hören... so kann ich viel besser aufnehmen.... ich muss mich hören!!!

    Fazit nach circa 6 Aufnahmen in drei Stunden.... der Kauf hat sich gelohnt.... ;)
     
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  19. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    ..... und noch mal vielen Dank an @Ton Scott.... ohne Ihn hätte ich mir keine Audio Interface gekauft....
     
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  20. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    @Juju → ja vielen Dank, wenn wir Dich nicht hätten...
    woran erkenne ich eigentlich, was für ein Bändchen MK ich da habe? Oder weiß der Bandchenfan an Hand der Daten, was es ist?
    So, wie Du geschrieben hast, und ich auch verstanden, wird eine aktive Verstärkerschaltung verwendet [nur bei neuere? Oder teilt sich das in aktiv/passiv?) und selbige brauch Strom/Spannung=Leistung
    vielen Dank
    cheers
    Paco