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Frage bzgl. Linke Hand

Dieses Thema im Forum "Bariton Special" wurde erstellt von Sunnylein, 7.November.2017.

  1. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Nun ja, trifft ja auch auf @Ton Scott zu... wollen wir hier jetzt medizinische Diskussionen?
    Ich habe verstanden was @Gerrit geschrieben hat, für mich nachvollziehbar.

    Dann wären jetzt ellenlange medizinische, wissenschaftlich korrekte Zitate, gefragt?

    Brauchen wir das?

    CzG

    Dreas
     
  2. MrWoohoo

    MrWoohoo Ist fast schon zuhause hier

    Ne, aber wenn so intensiv/leidenschaftlich darauf Bezug genommen wird, würde ich mich doch über ein Zitat oder eine Quellenangabe freuen ;-) bislang waren es nur private Meinungen, die man nicht notwendigerweise annehmen muss.
     
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  3. antonio

    antonio Ist fast schon zuhause hier

    Nun ja, fasst euch wieder... ich denke beide haben irgendwie recht. Betrachte ich mein Handgelenk und dessen Bewegungsmöglichkeiten gehen die sowohl quer zum Gelenk wie auch in der andern Ebene. Aber eben nur mit einem maximal möglichen Ausschlag. komme ich in beiden Richtungen je zum Ende des Bewegungsspielraums beginnt der Krampf und es wird Murks. Ich denke, solange man die beiden Bewegungsebenen nicht bis an den absoluten Anschlag ausnutzt, ist die Welt in Ordnung. Erst im "Daueranschlag" wird es problematisch. Man sollte das ja aber auch spüren, wenn man auf seinen Körper hört. Das scheint mir ganz besonders wichtig.

    antonio

    PS: Mein HG ist aber zu keinem Zeitpunkt so abgeknickt wie im ersten Bild. Ich habe aber auch sehr grosse Hände.
     
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  4. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Ja, das glaube ich auch zu wissen. Es geht dennoch nicht um eine fixe Haltung, sondern um eine Bewegungsablauf und da ist das anders.
    LG quax
    (Mein Psychologe meint das auch)
     
  5. Gerrit

    Gerrit Experte

    Das ist die Frage: denn wenn man innerhalb eines Bewegungsablaufes sich in eine Position manövriert, die eigentlich die motorische Flexibilität blockiert, kann dies dazu führen, das der Bewegungsablauf nur stockend funktioniert und / oder man im Tempo limitiert bleibt. Darauf sollte man sehr genau achten. Gerade im Bereich der Palmkeys oder der Gabelgriffkombinationen gerät der Bewegungsfluss häufig in’s Stocken, auch wird dabei häufig mit zu hohem Kraftaufwand, ruckartigen Bewegungen und dergleichen operiert. Psychologische Faktoren spielen gewiss auch eine Rolle (ich las in einer Studie vor einigen Jahren übrigens, daß psychische Probleme bei Musikererkrankungen eine größere Rolle spielen). Selbstverständlich ist es auch kaum zielführend wenn man sich in einer Fixhaltung versteift. Es lohnt sich auf jeden Fall über den Tellerrand zu schauen. Meine Zusammenarbeit mit dem Orthopäden der seit einigen Jahren in Schweiz lebt, war sehr interessant und für beide Seiten lehrreich.
     
  6. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    So,

    ich habe heute mit meinem Coach über die Geschichte gesprochen.

    Erstmal: Diese extreme ulnare Deviation ist nicht notwenig (am Alt), und auf Dauer ausgeführt übt sie Druck auf den Karpaltunnel aus.
    Seltsam, dass ein offensichtlich Erwachsener diese extreme Deviation als notwendig erachtet, noch dazu auf einem Alt, bei einem Kind am Bariton sieht das schon anders aus.

    Wir haben uns dann gefragt, warum jemand so etwas so extrem machen will. Meinem Coach ist dann auch der überstreckte Daumen aufgefallen.
    Der Grund könnte sein:

    1. Die Finger möglichst nahe bei den Klappen zu lassen, um jeden Preis. (Der Autor kommt aus dem klassischen Bereich).
    2. Mein Coach vermutet auch eine hochgezogene linke Schulter.

    Fazit: Die Bewegung ist - auf diese Art kurzfristig ausgeführt - nicht "schädlich", aber auch nicht notwendig.

    Grüßle, T.S.
     
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  7. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    @Ton Scott
    Danke für die kompetente Aufklärung
     
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