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Frage zu Transponieren am Keyboard

Dieses Thema im Forum "Sonstige Instrumente" wurde erstellt von Dabird, 9.Februar.2017.

  1. Dabird

    Dabird Ist fast schon zuhause hier

    Hallo in die Runde, ist zwar eine Frage nicht zum Sax, aber sicherlich wissen viele wie am Keyboard mit komplexen Tonarten umgegangen wird. Wenn am Keyboard eine Tonart für einen Spieler schwierig ist, dachte ich, dass es am Gerät eine Transponierfunktion gibt, so dass er es umstellt, und trotzdem die gewünschte Tonart spielen kann. Es ist schwierig für mich auszudrücken, ich hoffe es ist zu verstehen, was ich meine. Am Ewi z.B. konnte ich hier was einstellen.
    Klar, gute Taster können alles spielen :)
    Aber ich dachte, dass ungeschickte Tonarten von nicht ganz so guten Spielern am Gerät durch Einstellungen erleichtert werden können. Vielleicht verstehe ich da alles falsch.
    LG, dabird
     
  2. Thomas

    Thomas Ist fast schon zuhause hier

    Normalwrweise gibt's das auch...Du kannst die Stimmung und Tonhöhe einstellen....müsste im Handbuch stehen
     
  3. Viper

    Viper Ist fast schon zuhause hier

    Diese Transponierfunktion dürften/sollten eigentlich die meisten Keybords in jeder Preislage haben.
    Ich persönlich versuche aber immer in Originaltonart zu bleiben, auch wenn es ein langwieriger Lernprozess ist.
    Dafür sind mir hoffentlich irgendwann einmal die wichtigsten Akkorde rund um den Qintenzirkel geläufig.
     
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  4. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Schon wahr. Die Transponierfunktion ist aber sehr praktisch, wenn man Noten für ein transponierendes Instrument klingend spielen will.

    (C-Noten auf dem Sax spielen geht für mich gerade noch, aber umgekehrt muss nicht sein.;-))

    LG Helmut
     
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  5. Florentin

    Florentin Ist fast schon zuhause hier

    Was genau willst Du machen?

    Wenn Du nach Noten spielst und die stehen in einer schwierigen Tonart, dann bräuchtest Du ja transponierte Noten.

    Eine Transponierfunktion am Keyboard würde nur das, was Du spielst, höher oder tiefer klingen lassen.
     
  6. ppue

    ppue Experte

    Genau das will er ja. Steht das Stück in H-Dur, dann schraubt er das Keyboard nen halben Ton herunter und spielt es in C-Dur. Gut, die Noten, ja, aber wenn er sie im Notenprogramm hat, kann er auch die leicht transponieren.
     
  7. Dabird

    Dabird Ist fast schon zuhause hier

    Titel werden mehrheitlich in originalen Tonarten gemacht. Jetzt kommt oft der Einwand von Keyboard, dass die Tonarten Fingerbrecher seien, und es soll deshalb in einer anderen gemacht werden. Ich habe mein Programm schon fertig, muss die Sachen die er deshalb ändern will dann alle nochmal neu bearbeiten. Ich kenne solche Änderrungen der Tonlagen eigentlich nur von SängerN/innen, wenn es stimmlich halt nicht in der originalen Lage passt.
    Und oft habe ich es auch als "Faulheit" erlebt, etwas in der originalen Tonart zu machen, auch von Seitenspielern, oh, Es, machen wir in E, ist besser. Bläser werden nicht mit einbezogen..........da wird nie gefragt ob was besser wäre.......
     
  8. Viper

    Viper Ist fast schon zuhause hier

    In den 80ern hat mal der Bassist unsere Band zu mir gesagt: "Entweder Du spielst das in der Originaltonart oder gar nicht!!":mad:
    Heute bin ich absoluter Fan von Originaltonarten, auch wenn's snickersmäßig machmal etwas länger dauert.:)
     
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  9. Iwivera*

    Iwivera* Kann einfach nicht wegbleiben

    Tja, wir sind ja auch flexibel und spielen sogar in Fi(e)s, weil E bzw. A so schöne Gitarristentonarten sind! :D

    Zugunsten des Gesangs bin ich immer bereit, mich anzupassen. Leider sind meine gesanglich bevorzugten Tonarten nicht die am Sax Bequemsten.
     
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  10. murofnohp

    murofnohp Ist fast schon zuhause hier

    Auf mein' Yamaha-Keyboard geht (ginge) des jedenfalls umzustellen.
    Grüße
    Hans
     
  11. Rick

    Rick Experte

    Keine Ahnung, wie wichtig Dir dieser spezielle Keyboarder ist, aber ich würde dem guten Mann empfehlen, er soll nicht Deine Zeit fürs Umarbeiten verschwenden, sondern lieber etwas eigene in mehr Tonleiter- und Akkord-Übungen stecken - davon profitiert er sogar selbst auf lange Sicht.
    Oder zumindest mal die Bedienungsanleitung seines Tastenapparats studieren!

    Im Ernst: Was ist das denn für ein Faulpelz, der Dir den ganzen Aufwand überlässt? MUSST Du mit dem zusammen spielen??

    Aufwieglerische Grüße,
    Rick
     
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  12. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Am Keyboard ein paar Finger auf die schwarzen Tasten zu legen, ist ja auch nicht sooo kompliziert im Vergleich zu F#-Dur auf dem Sax. Geht alles sehr schön systematisch.:)

    LG Helmut
     
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  13. claptrane

    claptrane Ist fast schon zuhause hier

    An meinem Clavinova gibt es eine Taste “transpose“ , wenn ich die drücke und gleichzeitig die+ oder -Taste drücke, transponiert er in Halbton-Schritten in die entsprechende Richtung. Solange das Clavinova eingeschaltet ist, merkt er sich den eingegebenen Wert, brauche also nur noch die “transpose“ Taste (die rote Led ist dann an) kurz drücken um hin und her zu schalten.
    Ich denke, dass es das auch beim Keyboard gibt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9.Februar.2017
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  14. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Schwierigste Tonart: C-Dur. Man kann sich am wenigsten an schwarzen Tasten orientieren. (Frei nach Chopin.)

    Meine Synths haben alle eine Transpose-Funktion. Nie benutzt. Ich empfinde das als ehrenrührig. :)

    Grüße
    Roland
     
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  15. claptrane

    claptrane Ist fast schon zuhause hier

    Es gab vor ca 8 Jahren eine Situation, da war ich ( eigentlich ;) ) froh über diese Funktion : Kollege und ich haben zum Einzug des Brautpaares gespielt .Er Clavinova, ich Tenorsax. Das Stück : Irgend so eine Popballade von Whitney Housten , hatte er ausgesucht.Eine speziell für Klavier ausgearbeitete Partitur , bei dem es dann gegen Ende noch ein paar mal höher mutierte. Ich dachte mir, “ich das Ding hat eine Transponierfunktion, dann können wir es ja einen Halbton höher spielen und ich kann den kompletten Tonumfang des Saxes benutzen“ .Haben wir geprobt, klappte gut und wir hatten noch etwas Zeit bis es losgehen sollte, also das Clavinova ausgeschaltet ;) und Kaffee trinken gewesen .
    Als es dann losging ,hat er einfach nur einmal kurz die “transpose-Taste“ gedrückt und ist angefangen , ich, mit relativem Gehör ausgestattet dann auch....:rolleyes:.....:duck:
     
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  16. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    ... I will always love ... transposing. :D

    :duck:
    Mike
     
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  17. claptrane

    claptrane Ist fast schon zuhause hier

    Hauptsache es wird auch wirklich transponiert und endet nicht in meinem beschriebenen Desaster ;)
     
  18. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Ich habe keine Ahnung von keyboards. Hab aber eines bei mir rumstehen. Und einige der wenigen Tasten, die ich kenne, ist die Transponiertaste.

    Ich brauche die, wenn ich mir ein Playalong aus einer Midi-Datei basteln möchte und die Tonart der Midi-Datei an die Noten anpassen möchte.
    Ich denke, dass fast alle keyboards eine Transponierfunktion haben.

    LG Bernd
     
  19. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Müssten wirklich alle haben, auch die E-Pianos.

    LG Helmut
     
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  20. Rick

    Rick Experte

    Das erinnert mich an einen Auftritt letzten Sommer mit meiner Frau bei einer "Open Stage"-Veranstaltung (natürlich auf großer Bühne, wo sonst passiert so etwas Peinliches?):

    Es stand ein Clavinova zur Verfügung, das kurz vorher von einem anderen Ensemble benutzt worden war. Wir hatten bei den schnellen Wechseln im Programm nur Zeit für einen kurzen Soundcheck, dann ging es auch schon los; meine Frau begann auf dem fremden Tasteninstrument ihr Intro zu "What A Wonderful World", ich wollte mit dem Tenor einsteigen, doch irgendwie klangen meine gewohnten Töne komisch zum Keyboard. War mein Sax kaputt, steckte da mal wieder irgendwas im Korpus, was die Intonation veränderte?

    Als sie zu singen anfing, bemerkte ich es an ihren gequälten Tönen: Die Lage war zu hoch, das E-Piano war wohl transponiert worden!
    Jetzt konnte ich schnell das Intervall herausfinden und passend mitspielen, doch unsere normale Performance war nicht mehr möglich. Und für mich ging es ja noch einigermaßen, aber für meine Partnerin war der Gesangspart eine einzige Tortur.

    Natürlich hat das Publikum nichts bemerkt, alle fanden den Auftritt gelungen - so muss es sein.
    Aber wir hatten wieder einen Punkt mehr auf der Liste: Bei fremden Keyboards, die zudem kurz vorher von anderen benutzt worden sind, erst einmal checken, ob der Transposer eingeschaltet ist. ;)


    Schöne Grüße,
    Rick
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.Februar.2017
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