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Fretless alone?

Dieses Thema im Forum "Bass" wurde erstellt von Bereckis, 1.November.2016.

  1. saxfax

    saxfax Ist fast schon zuhause hier

    Herzlichen Glückwunsch, das wird sicher toll :)
     
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  2. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    ist einer meiner Favoriten! Schon viele Jahre! Viel Spaß!
     
  3. saxolina

    saxolina Ist fast schon zuhause hier

    Danke, Ihr Beiden!
     
  4. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Ein Fretless reicht:

     
    Paco_de_Lucia und last gefällt das.
  5. JazzPlayer

    JazzPlayer Ist fast schon zuhause hier

    Zur schön der junge Mann auch spielt: wenn ich sehe, wie der immer wieder mit dem Daumen der linken Hand auf der E-Saite landet, wird mir schlecht. Alles andere ist natürlich auf sehr hohem Niveau.
     
  6. last

    last Guest

    Spitze! Das würd' ich auch gerne noch lernen, aber der Tag hat einfach zu wenig Stunden...

    :) last
     
  7. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Nun, dann solltest du dir mal Hattler anschauen, der macht dies auch. Bekannte Bass-Dozenten sagen hierzu: " Es ist alles erlaubt, was gut funktioniert."

    Wo ist denn dein Problem? Nur weil die Schule dies "verbietet"?
     
    last gefällt das.
  8. JazzPlayer

    JazzPlayer Ist fast schon zuhause hier

    Wenn ich das Bild sehe, was google mit ausspuckt, dann ist auch klar, warum der mit dem Daumen da landet: Bass hängt einfach zu tief. Für Rocker natürlich immer noch zu hoch, aber wenn man den Anspruch hat, darauf auch filigran spielen zu wollen, dann geht die Hüfthöhe schonmal gar nicht. Und weil das für Jazz und Stile mit ähnlichem techn. Anspruch nicht funktionieren kann, es ist dort auch nicht erlaubt.
     
  9. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

     
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  10. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Sorry, aber dies halte ich für arrogant ... Spiel das erstmal, bevor du solche unsinnige Aussagen machst. Ich bin sicher, dass ich auch von Marcus Miller "verbotene Daumeneinsätze" finde...
     
  11. JazzPlayer

    JazzPlayer Ist fast schon zuhause hier

    Ich kannte diesen Herrn Hattler bis jetzt nicht und es ist mir auch völlig gleichgültig, was er musikalische und sonstwie treibt. Ich will ihm nichts Böses, wirklich nicht, aber was soll ich denn bitte vom jemandem halten, der erstens die Saiten nicht richtig draufzieht, zweitens sich das Instrument so hinhängt, dass man davon beim Spielen behindert wird, wenn die Finger mehr Bewegungen machen müssen, und drittens den Bass sehr gitarrenmäßig behandelt?

    Von mir aus kann der tun und lassen, was er will. Und wer das nachmachen will, soll das gerne tun. Wenn jedoch ich so beim Unterricht oder auf einem Jazz-Workshop auftauchen würde, könnte ich gleich wieder gehen.
     
  12. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht gehst du zu den falschen Workshops? Aber vielleicht ist es für dich besser, wenn du alles schön "amtlich" lernst. Gefällt der Jazz-Polizei dann auch besser...
     
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  13. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Wie kommst Du zu dieser vorverurteilenden Meinung? Wenn Du auch nur annähernd so spielen kannst, wird Dein Lehrer möglicherweise bei Dir Unterricht nehmen wollen und in den Jazzclubs bist Du gern gesehener Gast.
     
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  14. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

     
  15. JazzPlayer

    JazzPlayer Ist fast schon zuhause hier

    Ich halte einfach nichts davon, ein Instrument so zu halten, dass man darauf weniger machen kann, als man es könnte, wenn man es in der üblichen Haltung hielte.
    In der üblichen Rocker-Haltung kann man auf einem Bass z.B. keine Jaco-Sachen spielen. Das macht die Hand aufgrund der Haltung dann einfach nicht mit. Der handelsübliche Rocker will das auch vermutlich gar nicht. Und das ist sein gutes Recht. Darum geht es aber auch gar nicht.
    Wenn man sich daran erinnert, was der Ausgangspunkt war, - nämlich der junge Mann mit dem fretless bass - dann war die Diskussionsgrundlage durchaus techn. anspruchsvolles Material. Vor diesem Hintergrund habe ich mir erlaubt, das Übergreifen mit dem linken Daumen zu monieren.
    Da fand ich diesen Herrn Hattler, besonders das gepostete Video, dann einen Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Mit genug Erfahrung, der er ja wohl hat, könnte er den Bass wahrscheinlich noch "unamtlicher" halten und könnte große Teile dieser Performance noch genauso spielen.

    Man kann ja auch im Stehen Klavierspielen. Zumindest gängige Rock'n'Roll- und Boogie-Figuren. Dürfte man dann trotzdem nicht einwenden, dass diese Haltung unvorteilhaft ist, wenn man da mehr rausholen möchte?

    @Bernd: Hier geht es darum, wie man ein Instrument hält. Das lernt man in der ersten Unterrichtsstunde und sagt nichts über das sonstige Können aus, außer dass man bei nicht-schulmäßiger, also in diesem Sinne schlechter Haltung voraussagen kann, dass damit manches eben nicht gehen wird.
    Halt dir doch mal dein Sax direkt vor den Bauch oder dreh den S-Bogen ein Stückchen von dir weg. Ist das jetzt im negativen Sinn vorverurteilend oder sogar arrogant, wenn ich dir sage, dass du darauf vermutlich nicht so gut wirst spielen können?
     
  16. ppue

    ppue Experte

    Solange er so spielen kann ohne Beschwerden, wird man wohl kaum etwas einwenden können.

    Was meinst du "mit Saiten nicht richtig draufziehen"?
     
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  17. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Ich glaube nicht, dass du die Kompetenz hast, bei Profi-Bassisten etwas zu monieren.

    Es gibt keine richtige E-Bass-Haltung. Dies ist ein sehr individuelles Thema. Wenn du dir die Profis anschaust, dann siehst du es auch. Gute Lehrer vermitteln dir das auch.

    Bernd spielte schon Bass, da warst du vermutlich noch nicht geboren.

    Aber weiß ruhig einfach alles besser...
     
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  18. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Den linken Daumen als "Greif-Finger" zu benutzen ist sicher nicht schulmäßig. Habe ich in den ersten Jahrzehnten als Bassist auch nie gemacht.
    Warum?

    Weil ich Bass spielen "schulmäßig" gelernt habe.

    Erst als ich tappen und slappen gelernt habe (autodidaktisch) wurde mir klar, wie sehr mich das schulmäßig gelernte eingeschränkt hatte.
     
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  19. JazzPlayer

    JazzPlayer Ist fast schon zuhause hier

    @Bereckis: Ich kann allgemeine Aussagen zu Haltung und Technik treffen, die man zumindest in Grundlagen schon früh beigebracht bekommt. Ich sehe auch nichts Verwerfliches daran, wenn ich darauf hinweise, dass es für manche Sachen eben auch die passende Haltung braucht. Jaco hätte sein Zeug nicht spielen können, wenn er sich den Bass auf Kniehöhe gehangen hätte. Wenn der von dir angeführte Herr Hattler (ein unpassender Vergleich zu dem jungen Mann, wie ich finde, weil doch recht verschiedene Beispiele) etwas anderes spielt, geht das anscheinend auch mit einer anderen Haltung. Sieht man ja. Bringt ihm diese tiefere Position einen Vorteil für sein Spiel? Nein. Könnte er damit auch wesentlich schneller und mit mehr Notenfülle spielen? Habe ich meine Zweifel dran. Will er das? Weiß ich nicht. Würde er das mit der gezeigten Haltung versuchen? Eher nicht, weil er sich den Bass dafür sicher höher, eben in schulmäßige Haltung, hängen würde. Dann geht die Hand weiter auseinander und die Finger haben mehr Bewegungsspielraum und kommen z.B. auch besser an die tiefen Saiten dran. So ist die Anatomie nunmal.


    Normalerweise sind Bass-Mechaniken so, dass man die Saitenenden senkrecht zum Holz reinsteckt und dann wickelt, also am Ende nichts drüberhängen kann. Sollte er tatsächlich Mechaniken zum durchstecken parallel zum Hals (wie bei Gitarren) haben, was ich zwar noch nie gesehen habe, aber nicht ausschließen kann, dann sollte er die Enden wenigstens vernünftig kürzen.
    Ich habe es mal bei einem Workshop erlebt, wie ein Hobbybassist (eigentlich Gitarrist), der die Saiten falsch aufgezogen, also durchgesteckt, hatte mit den Enden beinahe jemandem das halbe Gesicht aufgerissen hätte. Zum Glück ist der anwesende Bassdozent rechtzeitig dazwischen und hat mit einem Seitenschneider kurzen Prozess gemacht.
     
  20. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Hellmut Hattler oder zumindest KRAAN sollte man eigentlich schon kennen, finde ich.

    Allerdings ist er in einem Fretless Thread sicher nicht das beste Beispiel :). Er spielt mit Frets, Plektrum und Tremolosystem. Also eher neumodisch als traditionell.

    LG Stefan
     
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