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Hilfe!!! Wie lerne ich einen "FALL" zu spielen?

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von Saxoma, 16.Januar.2018.

  1. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier

    Ich geh mal OT und antworte auf die Frage ;)


    Mir haben die zwei Videos geholfen zumindest zu wissen wohin es gehen soll.

    Ich hab das so geübt bis es gepasst hat. Wichtig war halt gaaaanz langsam am Anfang.







    Jetzt hab ich gerade andere Baustellen und schiebe das immer mal dazwischen. In 30 Jahren kann ich das dann auch so wie die Jungs...

    Vielleicht hilft ja.
     
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  2. flar

    flar Ist fast schon zuhause hier

    Moin, moin

    Das sehe ich im Bezug auf die angegebene Spielsituation genauso, für andere Kostellationen kann, oder muß, man den Reim meiner Meinung eindeutiger vortragen.

    Das wird spätestens dann wichtig wenn ein "Fall" im Satz gespielt werden soll und evtl sogar vier- oder fünfstimmig irgendwie einheitlich klingend ausgeführt werden muß, als Solist kann man sich ja noch gewisse Freiheiten erlauben solange sie gut klingen.

    Vier oder fünf Saxophonisten werden mit einigermaßen Spielerfahrung und Kompromissbereitschaft das vermutlich noch problemlos untereinander klären können,
    schwieriger wird es wenn der "Fall" zusammen mit z.B. Trompeten und insbesondere Posaunen ausgeführt werden soll.
    Um das klanglich zusammenzuführen wird zumindest im Laienbereich eine professionelle (oder sehr erfahrene) Hilfe vermutlich nötig sein, denn hier kommen neben der evtl. unterschiedlichen Auslegung der Ausführung auch noch die verschiedenen technischen Möglichkeiten der Instrumente (und natürlich der Instrumentalisten!) zum tragen!

    Viele Grüße Ralf
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.Januar.2018
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  3. jazzwoman

    jazzwoman Ist fast schon zuhause hier

    Sag mal...
    Das war ein Tipp, dass ich viel von anderen Musikern gelernt habe - einfach durch Nachahmung, und den ich besonders @Atkins mitgeben wollte, weil der nämlich Dexter Gordon sehr mag. Ja, auch dass dürfen Lehrer sagen und kann dem einen oder anderen hilfreich sein. Das hast du meines Erachtens wenig zu beurteilen.
    Im Focusrite Thread spiele ich einen Fall.
     
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  4. spike

    spike Ist fast schon zuhause hier

    Hier ist ein interessante Artikel über " Falling Off your Saxophone " ;)
    von Dirko Juchem

    Jupi Fall Offs

    Mein Link geht net richtig aber Klick auf Deutsch oben links.
     
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  5. claptrane

    claptrane Ist fast schon zuhause hier

    Wenn es den User interessiert, wird er wohl fragen, oder ?
    Ich bin neugierig und finde Zusatz Informationen (gratis) oft nützlich.
    Oberflächliche Antworten helfen dann auch mal oft nicht weiter...
     
  6. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Ich wollte nicht Deine Fähigkeiten "Falls" zu spielen in Frage stellen....wie denn auch, ich Amöbe?

    Mir war auch nicht klar, dass das ein Hinweis für @Atkins sein sollte.. .ist ja völlig o.k.....

    Ich hatte nur die Befürchtung, dass es für @Saxoma wenig hilfreich sein könnte.

    Wir haben sie doch, m.E. - mag mich irren - mit unseren Antworten, die bis ins Theoretische gingen, möglicherweise erschlagen...

    Sie fragte wie spät es ist, und wir haben ihr die Uhr geklärt.

    Gemeldet hat sie sich ja auch nicht mehr.

    Ich wollte Dich nicht persönlich angreifen, sollte es so bei Dir angekommen sein, entschuldige ich mich.

    CzG

    Dreas
     
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  7. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Klasse und besser als das ganze Geschriebene...
     
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  8. Werner

    Werner Ist fast schon zuhause hier

    Die Aufnahme von @Wuffy ist deutlich besser als eine "offizielle", mit der ich gerade zu tun habe.
    Chapeau!




    http://swing-jazz-berlin.de/
     
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  9. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Und wie macht er das?
     
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  10. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    So war die Frage der Threadstellerin!

    CzG

    Dreas
     
  11. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Runterrollen bis zur Laustärke 0.

    Da gibt es für mich keinerlei Regel....das geht automatisch ohne nachzudenken.

    Einmal kurzes Rollen, dann wieder länger.....das kommt immer auf den Titel an, sein Tempo und den Stil...also eher freches Gerotze oder langsame Schmuse-Ballade.

    Oft mache ich das chromatisch bei langsamen Nummern, sonst einfach in der Tonart mit Zielton zum nächsten Taktanfang.

    Aber wie gesagt, alles automatisch ohne Hintergrundwissen.

    LG Wuffy
     
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  12. abraxasbabu

    abraxasbabu Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Wuffy, hast das das früher mal geübt oder kam das von alleine? Wenn ja wie hast du das geübt?
     
  13. Florentin

    Florentin Ist fast schon zuhause hier

    In einem anderen Thread ging es um Talent, musikalische Begabung.

    Das ist ein Beispiel dafür ...
     
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  14. prinzipal

    prinzipal Ist fast schon zuhause hier

    klangmüll ist nicht kennzeichen von jazz !

    :-D
     
  15. prinzipal

    prinzipal Ist fast schon zuhause hier

    eine analyse der arrangements etlicher big bands wird dir helfen.
    gutes gelingen !

    :-D
     
  16. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Nein.....ohne jeglichen Unterricht oder Lehrer auch nie gelernt bekommen...eine Sax-Grifftabelle hatte mir mal freundlicherweise jemand geliehen, die musste ich aber abzeichnen und alles aufschreiben, weil ich die gleich wieder zurück geben musste. Das war 1965, da gab's noch keine Möglichkeit mal schnell auf den Kopierer zu legen.

    Dann einfach alles selbst beigebracht, viel Musik vom Radio mit einem Grundig-Tonband mitgeschnitten und dann eben viel nach Ohr mitgespielt und somit geübt...noch nie eine Saxophonschule mit Tonleitern etc. in den Fingern gehabt..und irgendwie auch nie gebraucht oder vermißt...von wegen zu langweiligen Drones üben etc......besser praktisch zur Musik spielen, spielen und hören ob man richtig intoniert oder auch nicht....das ist die Realität darauf kommt's an.

    Nach ca. 1,5 Jahren üben dann mit Gleichgesinnten die erste Band gegründet und die ersten Auftritte gespielt, damals gab's noch keine Disco's oder Clubs, in jedem Kaff aber 'ne Dorfkneipe mit Saal, wo Samstags-Abend Tanzmusik war....mit brechend vollen Schuppen.

    Die Feinheiten und Saxeffekte lernt man dann mit der nötigen Routine schnell dazu, hören-hören und nochmal hören wie die Könner es machen ist immer sehr wichtig...und dann einfach nachmachen.

    Ich hoffe, meine Musik nervt nicht zu viel, aber die beiden folgenden Beispiele waren eigentl. eher die Auslöser für meine Falls als der Panther.

    Earl Bostic hatte ich damals im Radio öfters beim Ami-Sender AFN gehört und mitgeschitten.

    Den Night Train hatte ich dann auch sofort im Programm, da ja nicht ganz so schwer...der Flamigo folgte dann aber auch so ab ca. 3. Jahr.





    Hoffe, die Beispiele sind aussagekräftig für's Thema.

    LG Wuffy
     
    Zuletzt bearbeitet: 18.Januar.2018
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  17. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Nervt nicht :)

    LG Bernd
     
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  18. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Hey @Wuffy,

    ich finde Deine Art, Dinge praktisch zu betrachten, die Ohren aufzusperren, sehr nachahmenswert und absolut notwendig.
    Allerdings finde ich Deine herablassende Art Dingen gegenüber, die Dein Musikuniversum verlassen, sehr seltsam. Das hättest Du doch gar nicht notwendig.

    Und nerven tut mich Deine Musik gar nicht, wenn ich es mir nicht anhören will, höre ich es mir nicht an. Und fast immer ist es eh gut gespielt.

    Cheers, T.S.
     
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  19. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Sorry...wen das so herüber kommen sollte, das war absolut nicht beabsichtigt...und da entschuldige ich mich natürlich, wenn das jemand so empfindet.

    Was ich schreibe, sind halt nur immer meine rein persönlichen Erfahrungen....und für mich Beweis genug, dass man auch nach kurzer Zeit ,ohne Lehrer und mannigfaltige Theorie recht schnell zum praktischen Saxspielen kommen kann.

    Warsch. kann ich aber überhaupt nicht mitreden, weil ich den üblichen Ausbildungsweg mit Lehrer, Unterricht, Theorie mit entsprechendem Notenmaterial eben leider nicht kenne.....und erst im Alter mal an ein paar DInge heranschnuppern konnte.

    Oft bedauere ich jedenfalls, dass mir gerade die Grundlagen der Harmonielehre fehlen, was mir bei den Jazz-Impros wohl ganz andere Türen öffnen würde, hätte ich es denn einigermassen intensiv gelernt.....Jetzt nochmal einsteigen, wäre zwar zeitlich möglich...aber warum , weshalb und für wen ?...als Einzelkämpfer ohne Band brauche ich das nicht mehr...nur noch for Fun und ohne Stress.

    Gr Wuffy
     
    Zuletzt bearbeitet: 18.Januar.2018
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  20. flar

    flar Ist fast schon zuhause hier

    Moin, moin

    Ja das habe ich auch schon mal gedacht muß ich gestehen.
    Aber mir kommt dann auch immer wieder in den Sinn welche Möglichkeiten man Mitte der 60er Jahre hatte aktuelle Musik zu erlernen. Direkt eigentlich gar keine, wenn man nicht gerade das große Glück hatte bei einem Unterricht nehmen zu können der aktuelle Musik spielte und nur in sehr seltenen Fällen wird der noch auch in der Lage gewesen sein was er machte nicht nur praktisch sondern auch theoretisch erklären zu können.
    Beim Studieren war bis Anfang der 80er Jahre so wie so nur der Umweg über die Klassik möglich!

    So betrachtet kann ich nachvollziehen das man vieles was hier bis auf die letzte Kleinigkeit pingelligst dargelegt wird als etwas albern empfindet und das auch gelegentlich in den Beiträgen durchscheint.
    Übrigens glaube ich auch das die leider aussterbende Gattung der reinen Tanzmusiker, also die die auch noch ohne Medi und Elektriktricks gespielt haben, über eine musikalische Praxis und Bandbreite verfügen die man mit dieser Routine im Hobby/Semiprofessiollenbereich heute so gar nicht mehr erreichen kann!

    Und nun war Wuffy doch schneller habe ich gerade gesehen, ich poste das jetzt mal trotzdem.

    Und dann auf jeden Fall wieder zurück zum Fall! :D:D:D
    :topic:
    Viele Grüße Ralf
     
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