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Interessanter Artikel zum Thema Jazz

Dieses Thema im Forum "Musiker / Bands" wurde erstellt von RomBl, 27.November.2017.

  1. Iwivera*

    Iwivera* Ist fast schon zuhause hier

    Einige Töne oder Geräusche sind da schon beeindruckend! Nach 8 Sekunden hatte ich aber den dringenden Wunsch, dass jetzt mal Schluß mit Intro ist (Fängt irgendwann mal das Stück an?).
     
  2. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Ganz grob, weil das mehr eine subjektive Einschätzung ist:

    Simpel ist weniger niedrigschwellig als kompliziert.
    Signale mit Rumtata aus der böhmisch-mährischen Blasmusik sind offensichtilecher als das Ende eines Chorus dezent im Schlagwerk anzuzeigen.
    Man kann die Changes spielen, man kann reharmoniserien und der Bass spielt freie Läufe.
    Es gibt lange Formen und kurze.
    Man kann in der Skala bleiben oder inside-outside spielen.
    Es gibt einfache ind komplizierte Rhythmen.
    usw.

    So halt mal ein paar Beispiele. Aber das gibt's halt in vielen Ebenen.

    Wenn viele Leute abschnallen wegen 'der vielen wirren Töne' oder 'der schrägen Akkorde' oder 'das Chaos verstehe ich nicht' und ich sage dann "Wieso? Die sind ganz strikt in der Form drin, wir sind gerade im 7. Takt ..." ... dann, ja dann war es für Orthonormalverbraucher nicht niedrigschwellig genug.

    Achja:
    Guter Test ist immer, wie leicht die Leute aus der Form fliegen. Bei 'Dolphin Dance' halt schneller als beim C-Jam-Blues.

    Grüße
    Roland
     
  3. logout

    logout Ist fast schon zuhause hier

    Echt? das kannst Du bei dem "The Thing" Stück auch? Respekt.
    Ich verstehe die Diskussion irgendwie nicht.
    Niemand käme auf die Idee zu schreiben, man solle nicht mehr Mozart hören weil man das schon seit mindestens 200 Jahren macht.
    Warum spielt man Saxophon? Ist das nicht ein Instrument aus längst überholten alten Zeiten.
    Und wehe man übt heimlich Parker Phrasen.
    Bei uns in der Werkstatt dudelt den ganzen Tag das Radio. Da läuft auch nichts Innovatives. Es wird jede Menge aus vergangenen Jahrzehnten gesampelt oder gecovert und nicht mal den DJs in den Sendern fällt auf, dass man den ganzen Kram schon in den 80/90ern nicht hören wollte. Warum? Weil sie schlicht zu jung sind um diese Sachen zu kennen. Das Einzige was sich in der Pop Musik geändert hat; die Drums gehen mehr in Richtung HipHop oder Techno und die Gitarristen dürfen keine Solo mehr spielen. Warum also darüber jammern der Jazz sei obsolet?

    Ich habe vor kurzem mit einem Bassisten (Mitte 40) gejammt, der wußte nicht einmal, dass es mal eine Band mit dem Namen "Beatles" gab.
    Von der Seite betrachtet ist doch alles neu (für die Kids von heute) und auf Einzelschicksale kann man nun wirklich keine Rücksicht nehmen.

    Um nochmal auf das Thema Helene Fischer zurück zu kommen:

    http://www.zeit.de/kultur/2017-11/helene-fischer-deutscher-schlager-10nach8

    Einarmig Liegestütz und dabei singen muss man auch erstmal können.
     
    KUS gefällt das.
  4. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Äh, wo habe ich das behauptet? Kann ich gar nicht behauptet haben, da ich mir das Stück noch nicht angehört habe. :)

    Und was hat das jetzt mit der Qualität der Musik zu tun?

    Wenn ich Frauen auf der Bühne sehen will, die tolle Sachen machen und die Musik ist egal, dann haben die weniger an, besonders gegen Ende. :)

    Grüße
    Roland
     
    Viper gefällt das.
  5. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    Noch weniger ???

    Das obere Altersquartil der Zielgruppe kriegt doch jetzt schon Schnappatmung ... :D:duck:

    LJS
     
  6. logout

    logout Ist fast schon zuhause hier

    Nein, ich habe nur gefragt ob Du es da auch kannst.
    Ich könnte das nicht. Aber für mich ist das auch kein Jazz.
    Eher so "industrial" oder so "experimentelle Klangperformance". :biggrin:
    Da tut sich für mich Laien wieder die Frage auf: Was ist eigentlich Jazz. Alles "nicht gefällige", wenn man es ja nur Jazz nennt?
     
  7. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Ich finde diese Frage schwierig zu beantworten. Aber ich tröste mich damit, dass man bei 'Klassik' genau das selbe Problem hat. Das ist z.B. Klassik:





    Natürlich nicht. Wenn ich einen Hammer nehme und Dir damit auf den Daumen haue und Deine anschließnenden Lautabsonderungen "Jazz" nenne, wird das vermutlich nicht anerkannt. Besonders von Dir nicht. :)

    Grüße
    Roland
     
  8. logout

    logout Ist fast schon zuhause hier

    Stimmt. Ich stehe mehr auf Doom Jazz.