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Interesse an Workshop in Namibia?

Dieses Thema im Forum "Workshops / Meetings / Konzerte" wurde erstellt von Saxoryx, 3.November.2017.

  1. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Wir hatten das Thema ja schon mal vor einiger Zeit diskutiert, und da waren einige Leute daran interessiert, einen Urlaub in Namibia mit einem Sax-Workshop zu verbinden. Ist das immer noch so?

    Als Zeit würde sich Oktober bis April anbieten, denn da ist es bei uns hier richtig warm. Die Monate Juni, Juli und August sind ziemlich kalt. Mai und September sind so ein wenig Übergangszeit, aber auch eher warm als kalt.

    Ein Raum wäre sicherlich nicht so schwer zu finden, denn wir werden wohl nicht so viele sein, dass man gleich einen großen Saal braucht. ;)

    Da es hier in Namibia leider nicht so viele Saxer gibt, würde ich mich sehr freuen, mal einige von Euch persönlich kennenzulernen. :)
     
  2. Claus

    Claus Moderator

    Zu spät ;) - heute Abend geht der Flieger von Windhoek wieder zurück nach Hause....
     
  3. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Das ist ja wirklich witzig. Es kommen immer mehr Leute hier nach Namibia und besuchen mich. ;) Gut, Du hast mich jetzt nicht besucht, aber immerhin warst Du da. Bzw. Du bist heute noch in Windhoek, wo ich auch bin. :D
     
  4. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Ich könnte mich für die Idee erwärmen.........
     
  5. Woliko

    Woliko Ist fast schon zuhause hier

    Ich hatte mich auch entsprechend geäußert und würde ggf. mitmachen, wenn der Termin passt.

    Und @Claus gibt ja vielleicht nach seinen Erfahrungen noch ein paar Hinweise für die Reise :).
     
  6. Woliko

    Woliko Ist fast schon zuhause hier

    Für Interessenten aus dem Rheinland: Neuerdings fliegt Eurowings donnerstags von Köln-Bonn nach Windhoek.
     
  7. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Wenn es mit dem Flug getan wäre ... ;) Dann müssten nur alle, die hierherkommen wollen, ihre Urlaubstermine im nächsten oder übernächsten Jahr oder sogar in drei Jahren zusammenlegen und herkommen. :) Aber ich glaube nicht, dass wir da genügend Leute zusammenbekommen. War wohl doch mehr eine Schnapsidee von mir. Beziehungsweise, wenn genügend Interesse da wäre, könnte natürlich auch aus einer Schnapsidee etwas werden.
     
  8. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @Saxoryx

    Warum schon die Flinte ins Korn werfen? Gibt doch schon konkrete Interessenten.

    Nach meiner Erfahrung wäre es jetzt eine gute Idee konkreter zu werden.

    Wie könnte der Ablauf aussehen? Wer ist der Dozent? Was sind die Inhalte? Gibt es ein Rahmenprogramm, wenn ja, welches?
    Wie Teilnehmer braucht es mindestens? Wo wird übernachtet?

    Welche Kosten fallen p. P. an (ohne Anreise bis Flughafen)?

    Wie kommt man vom Flughafen zu Dir?

    Vorteilhaft ist auch eine Anmeldetabelle mit Alternativterminen zu erstellen, um den optimalen Termin zu finden.

    Nur, um mal einige Anregungen zu geben.

    CzG

    Dreas
     
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  9. Woliko

    Woliko Ist fast schon zuhause hier

    Hat Dich meine PM so entmutigt? Ich wollte eigentlich das Gegenteil erreichen. @Dreas liegt da ja auf meiner Linie. Wegen der Reisekosten für den Dozenten hätte ich noch eine Idee, kläre ich aber besser mit Dir per PM.
     
  10. zappalein

    zappalein Ist fast schon zuhause hier

    ...wer kocht?
     
  11. Woliko

    Woliko Ist fast schon zuhause hier

    Ich kläre mit @Saxoryx noch ein paar Fragen. Dann sehen wir weiter.
     
  12. Woliko

    Woliko Ist fast schon zuhause hier


    Es hat sich herausgestellt, dass ich zu einer Realisierung der Idee derzeit nicht beitragen kann. Ich bin dann erst einmal raus.
     
  13. Zebra777

    Zebra777 Ist fast schon zuhause hier

    Ich könnte für den Personenschutz sorgen.
     
  14. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Personenschutz? Wovor oder vor wem? Vor den Löwen? ;) Also ich denke, wenn ich mir so die Vorschläge ansehe bezüglich Rahmenprogramm usw.: Ihr habt eine falsche Vorstellung von Namibia. Hier gibt es überhaupt kein Programm. :D Das Programm sind die Landschaft und die Tiere und das Wetter. Wir haben hier eine einzige Stadt, das ist die Hauptstadt Windhoek (die auch nicht besonders groß ist). Und selbst da ist die kulturelle Situation die, dass wir zu jedem Schulkonzert gehen, damit wir mal etwas hören. Um spätestens 21 Uhr werden hier die Bürgersteige hochgeklappt, das ist "Farmers Mitternacht". :)

    Ach nein, jetzt kommt Joss Stone dann ins "Warehouse". Das ist schon ein Ereignis. Und Heino war da und auch Smokey. Meistens geschieht so etwas im Abstand von ein paar Jahren. :)

    Also wenn jemand wirklich zu einem Workshop herkommen will, dann wäre das nur der Workshop und anschließend eine Namibia-Rundreise. Das ist beeindruckend. Aber mehr kann man hier bei uns leider nicht erwarten. :cool:

    Joe60 ist ja jetzt gerade hier, und wir waren in "Joe's Beerhouse" - passenderweise. :) Das ist schon sehr urig, aber das ist dann auch schon ein Highlight.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.November.2017
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  15. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Ich hätte total Lust dazu, nicht wegen einem organisierten workshop, sondern wegen Land und Leute. Personschutz ist wohl völlig kontraproduktiv und kochen/essen sollte kein Problem sein.
    Wenn man dann noch bisschen Sax oder anderes zusammen spielt, ist das bestimmt klasse.
    Ich war früher mal in Ghana mit meinem Sax und überlege, dort noch mal hin zu fahren. Immerhin habe ich da noch Bekannte mit Band und open stage:)
    Namibia wäre sicherlich auch interessant. Aber iwie sollten es mindestens 3 Monate sein und das ist alles schwer zu organisieren....auch bei 3 Wochen, wenn das Geld knapp ist.
     
  16. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Essen ist sicherlich kein Problem. Bei uns ist alles bio. ;) Die Rinder stehen das ganze Jahr auf der Weide im Busch, die kennen gar keine Ställe. So etwas gibt es hier überhaupt nicht. Dementsprechend ist die Qualität des Fleisches hervorragend, und das Superbiofleisch kann man in jedem Supermarkt sehr billig kaufen. (Die Farmer schießen sich auch mal eine Antilope fürs Abendessen. Wildfleisch, also hauptsächlich Antilope, aber auch ein paar andere Tiere, bekommt man auch überall.) Das Bier wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut und schmeckt hervorragend. Der Wein kommt meistens aus Südafrika und ist ebenso hervorragend und sehr billig trotz der guten Qualität.

    Drei Monate müssen es nicht gleich sein. Namibia ist groß, da kann man locker drei Monate unterwegs sein, aber auf so einer Rundreise von zwei oder drei Wochen kriegt man schon eine Menge mit. Der Flug, um erst einmal hierherzukommen, wird immer billiger, da es immer mehr Fluggesellschaften gibt, die hierher fliegen. Allerdings ... mit einem Billigflieger 10 Stunden unterwegs zu sein, das würde ich mir schon überlegen.

    Hier in Namibia ist es sehr üblich, auf Camp Sites zu übernachten (es regnet ja nie), und die Art der Übernachtung ist auch nicht teuer. Tatsächlich gibt es sogar eine sehr billige Art, durchs Land zu reisen, das ist mit den sogenannten "Outlander"-Bussen. Aber das ist mehr etwas für junge Leute. Für ältere Leute wäre das glaube ich zu anstrengend und zu laut.

    Es gibt aber viele einheimische Reiseanbieter, die für eine Gruppe sicherlich ein gutes und gar nicht teures Angebot machen würden. Organisieren lässt sich vieles, aber dass es hier mehr als Land und Leute zu sehen gibt, dass müsst Ihr leider vergessen. ;)

    Es gibt auch keinen öffentlichen Nahverkehr o.ä. Das heißt, man fährt entweder mit dem eigenen Auto oder dem Mietwagen oder mit den Sammeltaxis. Am Flughafen stehen viele Taxifahrer, die die Gäste gern in die Stadt bringen. Der Flughafen ist 45 km von der Stadt entfernt, weil Windhoek in einem Kessel liegt. Die Taxis kosten nicht viel, aber mit einem Saxophon wäre ich da schon vorsichtig. Es gibt aber auch Taxis, die man im Voraus buchen kann. Die holen einen dann ab und nehmen keine weiteren Fahrgäste mehr auf. Ist auch nicht teuer für europäische Verhältnisse.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.November.2017
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  17. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @Saxoryx

    Hört sich doch alles gut an...wäre doch eh Dein Ding...

    Soll es denn noch ein Sax WS mit ergänzendem Naturerlebnis sein, oder Natur und man spielt auch mal Sax?

    Möchtest Du denn nun soetwas organisieren, wie immer Du das magst, oder nicht?

    Das ist mir nicht klar...aber darum ging es doch im Threadthema, oder nicht?

    CzG

    Dreas

    P. S. So schön ich die Idee finde, teilnehmen würde ich eh nicht.
    Hat aber ganz eigene persönliche Gründe, die auch nichts
    mit Saxoryx zu tun haben.
     
  18. Florentin

    Florentin Ist fast schon zuhause hier

    Ich wollte auch schon lange mal nach Namibia. Das stelle ich mir als eine Art Traumland vor, weil ich von weiten, ursprünglichen Landschaften und Wüsten fasziniert bin. Zeit wäre auch nicht mehr das Problem. Leider will meine Angetraute überhaupt nicht. Für sie ist Namibia = Afrika = gefährlich = no go. Dagegen kann ich nicht viel machen. Vielleicht ziehe ich das dann auch alleine durch. Ob ich dann aber auch noch ein Saxophon mitnehmen würde, bezweifle ich ...
     
  19. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Sag Deiner Angetrauten mal, dass Namibia auch "Afrika für Anfänger" bzw. "Afrika für Mädchen" genannt wird. :D Namibia ist wirklich nicht mit dem restlichen Afrika zu vergleichen. Hier ist es ruhig und friedlich, es gibt so gut wie keine Krankheiten, weil wir ein trockenes Wüstenklima haben, das Krankheiten in keiner Weise begünstigt, und alles, was sie sonst über Afrika gehört hat, trifft hier auf Namibia nicht zu.

    Aber ich weiß, dass das alles nichts nützt. Die meisten Leute, die so auf Afrika reagieren, glauben leider den ganzen Unsinn, der in irgendwelchen Zeitungen oder im Internet steht. Möglicherweise würde ich das auch glauben, wenn ich nur immer in Europa gelebt und nie gesehen hätte, wie es hier wirklich ist.

    Ich kann mich noch erinnern, dass der ja weithin als Intelligenzbestie bekannte ;) Jürgen Drews hier mal mit ein paar anderen zu einem Schlagerfestival herkommen sollte und abgesagt hat, weil er meinte, er könnte sich hier mit irgendetwas anstecken, was in der Luft irgendwo in Nordafrika glaube ich rumgeschwirrt ist. Vermutlich weiß er noch nicht einmal, dass Namibia am anderen Ende Afrikas liegt und unsere Luft völlig rein und sauber ist. Mit einem phantastischen Sternenhimmel nachts, ohne jeden Smog, so klar, dass man denkt, man könnte die Sterne anfassen.

    Es ist sehr schlecht vorstellbar, wenn man weder die Gegend noch die Zustände hier aus eigener Erfahrung kennt. Windhoek wirkt fast wie eine europäische Mittelstadt (oder eher sogar Kleinstadt), nur dass eben mehr dunkelhäutige Menschen hier herumlaufen, als das in einer üblichen europäischen Stadt der Fall ist. Unsere Einkaufs-Malls hier, von denen es in Windhoek sehr viele gibt, erinnern ein bisschen an amerikanische Malls, nur kleiner. Wir kaufen im SPAR dasselbe ein, was es auch in Deutschland gibt (im Moment Lebkuchen und alles, was mit Weihnachten zu tun hat, frisch von Edeka :tongue:), und das Bier, das hier gebraut wird, wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut und schmeckt sehr gut. Ihr könnt Joe60 fragen, wenn er zurückkommt. :happy:

    Also man kommt sich hier manchmal gar nicht wie in Afrika vor. Und speziell in Swakopmund fühlt man sich wie in einem kleinen Städtchen an der Ostsee. Dort laufen auch wirklich erheblich mehr weiße Menschen rum, insbesondere Rentner, weil viele sich das zum Altersruhesitz erkoren haben. Würde ich auch machen, wenn es in der Trockenzeit an der Küste nicht so kalt wäre. Und in den Häusern hier gibt es keine Heizung.

    Das "richtige" Afrika erfährt man dann natürlich, wenn man unterwegs ist oder "auf Pad", wie man hier sagt. Da gibt es die unendlich weiten Landschaften ohne ein Haus oder einen Menschen, Löwen, Giraffen, Elefanten, die vielleicht eine Weile auf der Straße neben einem herlaufen, wenn man nicht zu schnell fährt, den unendlichen und wunderschönen afrikanischen Himmel, vor allem nachts, wenn man wie unter einer bestickten Samtdecke liegt. Das sind alles Erlebnisse, die man so nirgendwo haben kann. Dieses Gefühl von Freiheit und Weite. Niemand macht einem ständig Vorschriften. Man kann im Prinzip leben, wie man will.

    Aber dass es so wenige Menschen gibt, bedeutet natürlich auch, dass das kulturelle Angebot beschränkt ist. Das gilt nicht nur für Saxophonworkshops. :wink: Man muss eben wissen, was einem wichtiger ist. Für mich ist die Freiheit hier einfach wunderschön.
     
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  20. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Ich würde gern noch etwas hinzufügen, weil immer davon die Rede ist, wer der Dozent sein könnte. Wir haben hier viele gute Saxophonisten in Südafrika (in Namibia leider eher nicht. Aber Kapstadt hat eine sehr lebendige Jazz-Szene):

    Warum nicht einen afrikanischen Workshop mit einem afrikanischen Dozenten? Das wäre mal etwas anderes. ;)

     
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