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Intonation

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von R1200RT, 19.Januar.2018.

  1. R1200RT

    R1200RT Schaut nur mal vorbei

    Hi, ich bin Henry.
    Ich stelle folgende Ungereimtheiten fest:
    1. es scheint so zu sein, dass bei gleichbleibender (Unter)Lippenspannung manche Töne auf dem Mk VI Bj. 1974 manche Töne derart "out of range" sind, dass man das in Skalen/Läufen ab mittlerer Geschwindigkeit mit dem Ansatz nicht mehr korrigieren kann. Manche Töne liegen bis zu 3-4Hz daneben.
    2. scheint es auch Blätter zu geben, bei denen ich im hohen Register (ab palm-keys) unnatürlich stark "nacharbeiten" muss. In dem Fall muss ich die Ansatzmuskulatur so weit reduzieren, dass die Töne abbrechen, weil sie sonst viel zu hoch klingen.
    3. auf einem ganz einfachen Yamaha Tenorsax eines Freundes gab es die geschilderten Probleme nicht, ist vom Klang natürlich nicht so ergiebig.

    Manchmal frage ich mich (inzw.), ob ich so ein "tolles Selmer" weiter spielen will, ob es an mir liegt, oder ob ich auf ein mordernes Sax umsteige, das diese Probleme nicht aufzeigt. Mit m/einem optimalen Mundstück und einem Schuch-S-Bogen klingt es allerdings echt g...ut!

    Danke für eure Hinweise und Meinungen,
    Grüße von
    Henry
    ---------
     
  2. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    ??????
    Cent?????
    LG quax
     
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  3. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Henry,

    ein Saxofon von 1974 ist ein modernes Instrument. Ich gehe davon aus, dass es sich um ein Tenor handelt.

    Ich würde das MK6 von einen „amtlichen“ Saxofondoktor checken lassen.

    Wie verhält sich denn das Instrument mit dem Original-S-Bogen?
     
  4. R1200RT

    R1200RT Schaut nur mal vorbei

    Mit dem Originalbogen ist es noch schlechter. Der Schuch-Bogen hat es bereits verbessert.

    Mir wurde mal gesagt: "Das Sax lebt (bewegt sich) eben" mit :) im Gesichtsausdruck, das sei eben so. Im Ensemble oder Bandmitgliedern ist mir allerdings nicht so zum "smilen"... ein anderer Händler/Sax-Doctor empfahl mir, es zu verkaufen und dafür ein neues Keilwerth zu nehmen... ein Dritter (das war der Dreisteste von allen, der mir je untergekommen ist... ansässig bei Marburg) wollte das Sax für 2.000€ in Zahlung nehmen, dafür wäre ein Super Balanced Action für 5.800€ "grade reingekommen"! Da käme natürlich noch eine General-Überholung dazu!!! Danke für's Gespräch.

    Ich habe das Sax auch von zwei Berufs-Saxophonisten anspielen lassen, sie hatten auch Probleme mit der Int., aber weit weniger als ich. Das regelmäßige Üben von long tones mit Stimmgerät ist natürlich gegeben.
    Gruß Henry
     
  5. R1200RT

    R1200RT Schaut nur mal vorbei

    Verzeihung: Ja, es geht um ein Tenor.
     
  6. TootSweet

    TootSweet Ist fast schon zuhause hier

    @ R1200RT: Ich wäre froh, wenn mein Mark-VI-Alto bloss Abweichungen von 3 bis 4 Cent bei manchen Tönen aufweisen würde! Bei den mittleren D, Eb, und E intoniert es um einiges höher - wieviel, ist gar nicht so einfach zu sagen, weil ich da gewohnheitsmässig nach unten korrigiere.

    Überdies: bei einem Klavier in temperierter Stimmung weicht z. B. jede einzelne Dur- oder Moll-Terz so um die 14 oder 16 Cent von der reinen Stimmung ab, und das stört kaum jemanden ...
     
  7. last

    last Ist fast schon zuhause hier

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  8. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Dies spricht meines Erachtens dafür, tatsächlich mal ein anderes Saxofon zu suchen.

    Teste mal Selmer Serie 3, Yamaha 82 Z oder entsprechendes Yanagisawa.

    Grundsätzlich sind alle Saxofone, auch alle MK6 individuell.
     
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  9. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    3-4 HZ hieße bei den Tiefen tönen etwa doppelt so viele ct, bei den hohen deutlich weniger. Auch Abweichungen von bis zu 8 ct würde ich jetzt auch noch nicht als Anlass für Kopfschmerzen sehen

    EDIT: Wahrscheinlich sind aber 30-40ct gemeint, so wie ich die beschrieben Problematik verstehe.
     
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  10. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Der Thread hat Potenzial, ich schnei morgen wieder rein.
     
  11. ppue

    ppue Experte

    Sehe ich auch so. Nimm doch mal eine Tonleiter auf und stell sie hier ein.
     
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  12. last

    last Ist fast schon zuhause hier

    Morgen? Da sind wir dann hier schon dabei zu klären, bei welcher Frequenz der Kühlschrank-Kompressor betrieben werden muss, damit durch die Kryo-Behandlung des entlackten S-Bogens die Intonation wie beeinflusst werden kann...
    also wenn Du noch was zum Thema sagen möchtest, dann besser jetzt... ;):D

    :)last
     
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  13. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    cryo, also das ist für alles irgendwie .........
    :duck:
     
  14. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Mag ja alles sein...

    Henry sollte meines Erachtens für sich feststellen, ob er mit anderen Saxofonen besser klarkommt.

    Laut seiner Aussage hatten Profis auch "Intonationsprobleme" mit dem Saxofon.

    Am Ende muss er sich mit dem Saxofon wohlfühlen.

    Es ist ein individuelles Thema.

    Es gibt so viele Parameter, die eine Rolle spielen könnten...

    - Ansatz
    - Blätter
    - Mundstück
    - S-Bogen
    - Saxofon selber
     
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  15. last

    last Ist fast schon zuhause hier

    ...das ist für alles irgendwie cool! :D

    SCNR :topic:
     
  16. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Dies ist eine gute Idee!
     
  17. R1200RT

    R1200RT Schaut nur mal vorbei


    Ich muss mal nachschauen, ich benutze ein Korg-Stimmgerät... ich finde es klasse, weil zwei superkleine Dioden anzeigen, ob ich richtig oder falsch liege. Ich schaue mal bei der angegebenen Einheit genauer nach.
     
  18. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Das Prüfen mit Stimmgerät hilft nicht wirklich weiter. Du musst es schon als Intervalle selber hören.
     
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  19. last

    last Ist fast schon zuhause hier

    Ich hab lange versucht mit einer App meine Intonation zu verbessern. Die zeigt die Abweichung in cent an und bei einem "Treffer" wechselt die Schriftfarbe zu grün. Das ist aber irgendwie unbefriedigend, weil man immer auf die Anzeige schielt. Irgendwann treffe ich dann den Ton (+/- 3 cent), aber es stellt sich irgendwie kein dauerhafter Erfolg ein...
    Vor ein paar Tagen habe ich dann angefangen, mich ans Klavier (Yamaha E-Piano) zu setzen, einen Ton anzuschlagen und dann zu versuchen den nach Gehör mit dem Sax zu treffen. Das ging plötzlich viel leichter! ...fast möchte ich sagen "wie von selbst" (hab auch noch mal mit der App gegengecheckt - passt).
    Ich bilde mir ein mit dieser Methode in ein paar Tagen mehr zu erreichen als mit dem visuellen Herangehen via App (oder eben auch Stimmgerät) in einem halben Jahr...

    :)last
     
    xcielo und Bereckis gefällt das.
  20. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Deswegen Longtones zu Drones......;)

    Es soll ja das Ohr und nicht das Auge trainiert werden.

    CzG

    Dreas