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Kaufberatung Mikrofon für Aufnahmen

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von Moritz7, 30.Oktober.2010.

  1. Tröto

    Tröto Ist fast schon zuhause hier

    Das Sennheiser ist so was wie eine Legende und sicherlich zu empfehlen.

    Aber es gibt natürlich auch Alternativen, die man durchaus bedenken sollte.

    http://www.saxophonforum.de/modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=15351&forum=9&post_id=199728#forumpost199728
     
  2. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Moin,

    nur ganz kurz, die Version mit N und 2 sind ältere Modelle mit veralteten Schraubsteckernormen (Kleintuchel und Großtuchel)

    Das hat keinen Nachteil für die Mikrofunktion, aber es sind kaum noch passende Kabel dafür zu kriegen und die kleinen DIN-Schraubanschlüsse sind auch sehr störanfällig und fummelig.

    Die aktuelleren Modelle haben ein U als Anhang, das sind die zeitgemässen XLR-Anschlüße.

    Zahlen hinter dem U bedeuten die Möglichkeit einer mehrstufigen Klangregelung /Bassabsenkung.
    Hauptsächlich für Sprachübertragung interessant, für Saxaufnahmen nicht.

    Das Model HL sagt mir nichts, da müsste ich googeln, aber die Zeit fehlt.

    Viel Erfolg

    Wuffy
     
  3. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Zur Zeit werden 2 HLs auf ebay angeboten:
    http://www.ebay.de/itm/Sennheiser-MD-421-HL-/251174315055?pt=DE_TV_Video_Audio_Mikrofone&hash=item3a7b27e42f

    und

    http://www.ebay.de/itm/SENNHEISER-Dyn-Studio-Richtmikrofon-Mikrofon-MD-421-HL-mit-originalem-ZUBEHOR-/271086502394?pt=DE_Elektronik_Computer_Audio_Hi_Fi_Mikrofone&hash=item3f1e03c1fa

    Bei dem zweiten wird 1968 als Jahr angegeben. Aber für 300€ würde ich wahrscheinlich doch eher ein neues Mikro kaufen. Es wird aber auch nicht erklärt, was HL heißt, und in Wikipedia gibt es diese Bezeichnung auch nicht, nur die anderen genannten. Also vielleicht eine Art Sondermodell für spezielle Zwecke.

    Die anderen Mikros in dem anderen Thread habe ich mir jetzt auch noch mal angeschaut. Tja, da muss man sich echt was überlegen. Man kann offenbar auch für den Zweck geeignete Mikros für irgendwas um die 50€ kaufen, aber in die preisliche Höhe sind keine Grenzen gesetzt. Ist immer schwierig zu beurteilen.
     
  4. Gast

    Gast Guest

    Hallo!
    Ich habe für meine Duette und Aufnahmen ein Rode NT 2A verwendet und bin sehr zufrieden damit, allerdings brauchst du ein Interface für den Strom.
    Es gibt aber auch sehr gute USB - Micros, habe meines gerade verkauft :(, für um die 200,00 kein Thomann Eigenproduktion nehmen. SE ist sehr gut.
    Gruss Milo
     
  5. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    MD 421-N = kleiner schraubbarer Tuchelstecker (ähnlich den DIN-Steckern der alten Stereoanlagen), mit 5-stufigem Baßfilter
    MD 421-U = XLR-Stecker (ohne Baßfilter)
    MD 421-U2 = Großtuchelstecker (ohne Baßfilter)
    MD 421-II = aktuelle Generation (nur noch mit XLR-Stecker erhältlich)


    Das MD421HL hat original einen hoch- (30kOhm) und einen niederohmigen (200 Ohm) unsymmetrischen Ausgang.
    Wenn man es symmetrisch braucht, muß man es entweder zu Sennheiser schicken oder selbst umfummeln (aufmachen, Drähte ändern).


    Das hier bei Ebay ist exakt mein Mikrofon mit dem ich mein gesamtes Gesaxe aufnehme, die MD 421 hatte ich früher erfolgreich live im Einsatz, aber leider alle verkloppt.

    http://www.ebay.de/itm/Beyer-Dynamic-M88-N-C-Studio-Gesangsmikrofon-/160910329151?pt=DE_Elektronik_Computer_Audio_Hi_Fi_Mikrofone&hash=item257700c53f

    Kleiner optischer Mangel, wie beschrieben, aber falls technisch einwandfrei vll. ein Schnäppchen zum kleinen Preis.

    Allerdings risikofrei neu für um die 300€ zu kriegen.

    Greets Wuffy
     
  6. saxhornet

    saxhornet Experte

    Ich habe ja früher mal eine zeitlang eine Ausbildung zum Tontechniker gemacht (ist etwas länger her, noch mit analogem Schnitt etc.)und konnte viele Mikros testen. Ich konnte die MD 421 nie leiden fürs Saxophon. Wenn mir heute bei einem Konzert ein Tontechniker ein MD 421 bringt verweigere ich die Benutzung da mir der Klang nicht gefällt, neutral erschien er mir nicht, auch nicht im Vergleich mit anderen Mikros (ist aber manchmal auch eine Geschmacksfrage). Es ist recht robust und somit eventuell für den Einsatz in Afrika bei Hitze und Staub weniger anfällig (wobei speziell den Staub kein Mikro mag). Live habe ich meist früher ein RE 20 bevorzugt.
    Für Live benutze ich mittlerweile nur mein Clip-on Kondensator von DPA und für Aufnahmen zu Hause nehme ich auch mit guten Ergebnissen (wenn man mal das Preisleistungsverhältnis berücksichtigt) ein RODE NT 2A (ist aber eine Kondensator und die sind empfindlicher). Im Studio kommt dann meist ein Neumann an den Start.
    Mikros sind aber auch wieder eine Geschmacksfrage also auch hier sollte man mal vorher testen ob einem das Teil gefällt.
    LG Saxhornet
     
  7. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Saxoryx,

    wofür brauchst Du das Mikro genau? Wenn es nur darum geht, eine Aufnahme bei soundcloud einzustellen, genügt IMHO ein preiswertes Modell, weil die Klangqualität von soundcloud selbst arg reduziert wird. Soweit ich das beurteilen kann, ist der Qualitätsverlust von WAV nach MP3 viel geringer als von WAV oder MP3 zum Cloudformat.

    Andererseits ist so ein Mikro kein Elektronikteil, das schnell veraltet. Wenn Du also langfristig mehr vorhast, lohnt sich die Investition in ein gutes Mikro. Allerdings würde ich nach oben ein Limit setzen. Dazu kann Wuffy oder saxhornet sicher mehr sagen.

    Grüße nach Namibia
    bluefrog
     
  8. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Also von irgendwas mit "live" bin ich noch weit entfernt. ;-) Ich suche nur was fürs Wohnzimmer, hauptsächlich um mich selbst zu kontrollieren. Deshalb sollte das Mikro den Klang des Saxophons so authentisch wie möglich abbilden, so dass ich das Sax dann so anhören kann, wie es der Zuhörer hören würde, wenn er bei der Aufnahme im Zimmer wäre.

    Ich werde mal schauen, was es hier so gibt, ansonsten muss ich wohl wieder den Umweg über Deutschland nehmen, um was zu bestellen.
     
  9. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    "so authentisch wie möglich" öffnet natürlich die nach oben offene Preisskala. ;-)
     
  10. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    So authentisch wie möglich ist für den Spieler selbst sehr schwer zu beurteilen, da man sich selbst deutlich anders hört als ein Zuhörer, der vor dem Saxophon steht.

    Bei der Beurteilung der Authentizität ist m.E. eine zweite Person erforderlich, die die Aufnahme mit dem Originalklang vergleichen kann.

    Meine Mikrofone habe ich sehr subjektiv danach ausgewählt, welcher Klang mir auf der Aufnahme am besten gefällt. Ob´s authentisch ist? Keine Ahnung....

    Gruß aus dem Schwarzwald
    Bernd
     
  11. Mini

    Mini Ist fast schon zuhause hier

  12. saxhornet

    saxhornet Experte

    Ich habe im ESM thread von Dir ja schon von den Problemen mit Aufnahmen Cara erzählt. Wenn Du es so genau wie möglich wiedergeben willst solltest Du anfangen Lotto zu spielen.
    Fast jedes Mikro klingt anders und nimmt Einfluss auf den Klang, egal ob Kondensator oder dynamisch.
    Dann kann aber leider auch das Aufnahmemedium den Klang beeinflussen wegen den D/A (digital zu analog)und A/D (analog zu digital) Wandlern. Welches Format und welche Auflösung Du nimmst hat auch einen Einfluss (wav und welche Samplingrate oder mp3 und welche Bitzahl). Wenn Du es mit einem Rechner machst, hat die Soundkarte und das Programm einen Einfluss auf den Klang. Das Programm mit dem Du es abspielst hat auch einen Einfluss darauf und natürlich welche Kopfhörer oder Lautsprecher Du benutzt hat auch Einfluss auf den Klang. Auch der Aufnahmeraum spielt eine Rolle. Hier einen wirklich sehr authentischen Klang hinzubekommen würde heissen sehr viel Geld auszugeben. Ich habe da viel verglichen und experimentiert und bin da selbst erstaunt wie stark unterschiedlich der Klang schnell sein kann. Ich denke es ist sehr sehr schwierig einen Saxklang genauso gut klingen zu lassen mit Aufnahmen wie es live (unverstärkt) klingt. Gerade wenn man seinen Sound über Aufnahmen beurteilen will ist das meist nicht wirklich zielführend.
    LG Saxhornet
     
  13. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Saxoryx,

    lies doch noch mal genau den letzten Beitrag von saxhornet, der zu Recht schrieb: "Wenn Du es so genau wie möglich wiedergeben willst solltest Du anfangen Lotto zu spielen." Denn mit einem guten Mikro ist es ja nicht getan. Eine Aufnahme, bzw. die Wiedergabe derselben ist immer nur höchstens so gut wie das schwächste Glied in der ganzen Aufnahme-/Wiedergabe-Kette.

    Hast Du auch mal in Erwägung gezogen, Dir ein mobiles Aufahmegerät anzuschaffen? Die Dinger sind gar nicht schlecht, z.B. hat mugger seine wirklich guten Aufnahmen mit so einem gemacht. (guenne, bitte korrigiere mich, wenn ich Unsinn verzapfe!)

    Ein preisgünstiges ist beispielsweise dieses.

    LG, bluefrog
     
  14. Tröto

    Tröto Ist fast schon zuhause hier

    Das finde ich auch am sinnvollsten!
     
  15. Mugger

    Mugger Guest

    Servus,

    naja, gut.
    Es geht so. Ich wünschte schon, ihr könntet das mal live im Vergleich hören..:)
    Wobei es wieder anders klingt, wenn ich z.B. ein Playback auf die Karte importiere und direkt draufspiele, oder den H4n nur als AI und Mikro an den iMac stöpsle und mit Logic mische. (Die Effekte natürlich außen vor gelassen.)
    Man will halt immer mehr, und wenn man Blut geleckt hat :)
    Aber die Digitalen Recorder sind schon überraschend gut für den Preis.
    Da aber mein iPad und mein iPhone mit dem Tascam Mic für 79,- mobil ebenso gut klingen habe ich persönlich schon vor, mal in ein Audio Interface und ein Mikro zu investieren und den Zoom auf den Markt zu werfen.


    Liebe Grüße

    Guenne
     
  16. saxhornet

    saxhornet Experte

    Ich habe ja selbst den Zoom H4N. Ist ok aber richtig überzeugen tun mich die Mikros nicht.
    Es wird etwas besser mit externen guten Mikros aber wenn ich den Sound mit Aufnahmen am PC mit guter Soundkarte, Kondensatormikro und Cubase vergleiche ist letzteres schon deutlich besser (aber noch lange nicht das Amen in der Kirche).
    Es gibt ja mittlerweile viele mobile Aufnahmegeräte und die letzten die so rausgekommen sind konnte ich noch nicht testen aber bis jetzt hat mich noch nichts wirklich überzeugt.
    Es ist ok, aber wenn man danach seinen Sound oder ein Mundstück beurteilen will, ich weiss nicht, würde ich wohl nicht machen wollen. Da würde ich noch eher einem Soundmirror vertrauen. Und die Problematik der Qualität der Abhöre bleibt. Trotzdem sind die kleinen Geräte schon praktisch.

    Lg Saxhornet
     
  17. cara

    cara Ist fast schon zuhause hier

    hallo Saxoryx,

    du spielst, wie du selbst schreibst, 3 Tage Saxophon.
    Ich spiele 3 Jahre Saxophon und für meine Zwecke reicht das Zoom H1 völlig aus.
    Ich kann damit hören, ob mein Ton stabil ist oder herumwackelt, ich kann hören, wie ich in der Intonation liege, ich kann hören, was dünn, was fett kommt usw.

    Das sind meine Baustellen (u.a.) und das werden auch deine Baustellen sein für längere Zeit. Es ist sehr interessant, zu hören, wie die Entwicklung überhaupt ist.
    Diese kannst du mit dem Zoom H1 prima verfolgen.

    Bis ich soweit bin, dass ich eine Profiausstattung brauche, gibt es ganz neue bessere und günstigere Geräte. :-D

    Gruß Cara
     
  18. cara

    cara Ist fast schon zuhause hier

    ich habe noch einen für mich nicht unwichtigen Gesichtspunkt nicht erwähnt: die Zeit

    Ein aufwändiges Aufnahme-Equipment fordert Einarbeitung und Auseinandersetzung auf einem Gebiet, auf dem ich mich nicht auskannte. Diese Zeit nutze ich lieber für Üben, neue Stücke einzustudieren, mich mit Musik überhaupt auseinander zusetzen, Musik live zu hören etc.

    Das bringt mir jetzt jedenfalls viel mehr.

    Grüße nach Afrika

    Cara

     
  19. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Das H1 kann ich auch nur empfehlen.

    Alle meine Einstellungen im TOTM und die der BBs sind mit H1 gemacht.

    Und wie Cara schon schreibt, mir wäre alles andere auch zu aufwendig. Ich konzentriere mich auch lieber aufs Sax.

    LG

    Dreas
     
  20. antonio

    antonio Ist fast schon zuhause hier

    Hi

    Ich denke auch, es kommt sehr drauf an, was man überhaupt will, das ist ja schon angesprochen worden.

    Allerdings ist es aus meiner Sicht schon kein Luxus, wenn ein Gerät die Möglichkeit von zwei (oder mehr) unabhängigen Spuren hat. Das macht das Ganze doch deutlich flexibler. Die Bedürfnisse steigen meistens und plötzlich stellt es an. Das ist natürlich immer so, aber von Anfang an nur die absolute Minimallösung befriedigt oft schnell nicht mehr. Deshalb muss man nicht gleich eine Studioeinrichtung anschaffen :)

    antonio