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Keys ... für's Saxlernen?!

Dieses Thema im Forum "Sonstige Instrumente" wurde erstellt von Saxfreundin, 3.Oktober.2017.

  1. Saxfreundin

    Saxfreundin Ist fast schon zuhause hier

    Sonniges Feiertags- "Hi" in die saxende Runde:

    Nachdem ich mich während @ppue's Harmonielehre-Kurs
    noch vehement gegen die Anschaffung eines weiteren "Drumms"
    (bayrisch: Zeugs, das bloß unnütz herumsteht... ;))
    gewehrt habe,

    und erneut mehrfach eindringlich beim Unterricht @bluemike
    auf die Sinnhaftigkeit eines Keyboards / E-Pianos beim Lernen
    von u. a. Jazz-Akkorden hingewiesen wurde ...

    bin ich es endlich angegangen und hab mir nach dem September-
    Real Band Camp dieses Anfänger-"Drumm" von Yamaha gekauft:

    upload_2017-10-3_16-14-44.jpeg


    2 große Vorteile eines Keys habe ich bereits ausgemacht:


    1. Lässt sich in Zimmerlautstärke rund um die Uhr spielen :D

    2. Darauf kann ich (unmittelbarer als auf dem Sax) meine "Kopf-Melodien" klimpern :sneaky:

    (was @bluemoanin zur Äußerung verleitete, ich "hätte ein Händchen für Piano" :roflmao:
    - hab Zeit meines Lebens noch nie auf so was gespielt)



    Den Thread hab ich eröffnet, um in die Runde zu fragen:


    Wer noch nimmt ein Piano oder Keyboard zum Erkunden der Theorie?

    Und vor allem: Wie gehst Du das an? Was machst / spielst Du?


    upload_2017-10-3_16-6-44.jpeg



    Danke im Voraus für Eure Anregungen - Hinweise - Beispiele - Ideen ! :)


     
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  2. jazzwoman

    jazzwoman Ist fast schon zuhause hier

    Eine schlechte Idee ist das sicher nicht. Mit ein bisschen Vorstellungsvermögen geht es meines Erachtens aber auch ohne. Dennoch - Chapeau!
     
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  3. Saxfreundin

    Saxfreundin Ist fast schon zuhause hier

    Was ich wirklich sehr gut finde:

    Mit der linken Hand einen Akkord greifen und mit der rechten passende Töne dazugesellen.

    Geht SO nicht mit dem Sax...
     
    a.g. gefällt das.
  4. SaxPistol

    SaxPistol Ist fast schon zuhause hier

    Wir haben bei uns in der Wohnung ein Standklavier rumzustehen, das mehrere Funktionen erfüllt:
    * Deko
    * Übungsinstrument für die Tochter, die Klavierunterricht nimmt, aber zuweilen recht schwer zu motivieren ist
    * Hilfskrücke für Papa, wenn er sich mal 'ne Melodie erschließen will (meist eher seine Singstimme im Chor)

    Von daher, kann schon nützlich sein, so'n Tasteninstrument.
     
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  5. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Da ich von den Tasten herkomme und ein optischer Lerntyp bin, kann ich das nur unterstützen. Banales wie Ganztonschritt vs Halbtonschritt sind sichtbar. Ich "sehe" Akkorde, wenn ich das Symbol lese. Und....... Natürlich Ausprobieren von Tönen zu Harmonieen geht direkt und unmittelbar!
     
    Zuletzt bearbeitet: 3.Oktober.2017
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  6. DiMaDo

    DiMaDo Ist fast schon zuhause hier

    So ziemlich jeder ;-)

    Just my 2 ct
     
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  7. Viper

    Viper Ist fast schon zuhause hier

    M.E. hilft so ein Keybord/Piano dem Harmonieverständnis schon ungemein!

    Zum Bearbeiten eines neuen Stückes, bzw. zum Erstellen eines Playalongs
    klimpere ich die Akkorde in den Sequenzer von diesem Keyboard (Roland FA-06):
    DSCF9041_1.jpg

    Die mir noch unbekannten Akkorde finde ich i.d.R. in diesem Buch:
    6324929_800.jpg

    Mittlerweile lernt man so sehr viele Akkorde, Akkordfolgen, ihre Noten und ihren Klang kennen;)

    Liebe Grüße:)
    klaus
     
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  8. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    Eine Klimper im Haus ist für mich so unersetzlich, dass ich inzwischen gleich mehrere habe.
    Neben dem richtig echten Piano meiner Frau (das ich nur mit schriftlicher Genehmigung betatschen darf :p) habe ich ein Stagepiano in meinem Übekeller und ein ganz einfaches Keyboard im Büro (das nimmt meine Frau im Urlaub mit um "drin" zu bleiben).

    "Spielen" kann ich auf keinem richtig aber inzwischen bin ich regelrecht süchtig danach, die allfällige Harmonieanalyse eines Stücks zuerst auf den Keys in die Ohren zu bekommen.
    Immer, wenn ich mir zu den Akkorden nicht sicher bin, greife und visualisiere ich sie auf den Keys.
    Bei Akkordfolgen sehe ich ganz unmittelbar, wo die Anschlüsse zum nächsten Chord sind usw usw usw

    Auch abhören von Fragmenten oder Linien aus Songs "von Platte" geht ziemlich gut (obwohl ich das eigentlich lieber auf dem Sax mache, auch wenn das umständlicher ist).

    Und gaaaanz fern in der Zukunft gelingt es mir vielleicht sogar meine eigenen Playalongs einzuspielen, ohne dauernd loopen zu müssen.:D

    Und das alles zum Preis eines Mittelklasse-Mundstücks...

    LJS
     
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  9. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Meine "Keys".....

    image.jpeg

    Nutze ich für Harmonieauschecken, Akkorde verstehen/lernen und man kann sich damit prima Drones basteln...:D
     
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  10. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Ein Keyboard/Klavier ist für mich unverzichtbar. Es muss ja nicht gleich eine Orgel sein, die Fußpedale wären mir zu lästig. (@Dreas hat sie schamhaft hinter der Bank versteckt. :D) Aber elektrisch finde ich sehr praktisch: kein Stimmen, nachts mit Kopfhörer spielen usw.

    LG Helmut
     
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  11. Thomas

    Thomas Ist fast schon zuhause hier

    ich habe noch von früher mein Yamaha Klavier , das ich seit geraumer Zeit wieder reaktivier habe und Synth-Kram (HW/SW). Letzteres nehnme ich um ein wnieg aus Spaß soundschrauberei zu betreiben und um mal ein wenig was einzuspielen , z. B, als Begleitung. Das mit den Tasten ist dabei meine alte Korg wavestation.
    Klavier spiele ich "klassisch"... Tipps ? Gehe weiter .... versuche mehr zu machen als ein wenig Melodie und ein paar Akkorde mit der linken Hand dazuklimpern.... versuche ein wenig Klavier zu lernen, ..da wird sich Dir ein ganz Neues UNiversum erschliessen. .. wenns dann ein wneig funkioniert: nimm was EInfaches von z.B.: Bach..da kannst Du alles an Theorie erkunden, was die Musik so zu bieten hat :)
    LG
    THomas
     
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  12. ToMu

    ToMu Kann einfach nicht wegbleiben


    sieht nach Hammond aus.

    ausnahmsweise mal: Neid, Neid, Neid
     
  13. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Ja, ist 'ne Hammond, eine B1 nicht die B3, aber mit Leslie.
    Funktioniert tadellos....:)

    CzG

    Dreas

    P. S. Also die gehört eigentlich unserem Pianisten, da der aber zu Hause keinen Platz mehr hatte (haben wir von einem Nachbarn von mir gekauft) steht sie sozusagen als "Dauerleihgabe" bei mir...und macht mir immer Spass das Ding anzuwerfen.
     
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  14. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Ich bin seit einiger Zeit auch auf dem Klavier unterwegs, aber nicht primär, um die Harmonielehre für's Sax besser zu verstehen, sondern primär, um darauf Klavier zu spielen. Aber ich bemerke Synergien. Mit Akkorden kann ich am Sax immer noch nichts anfangen, am Klavier kann ich mir das schon ein wenig aus zählen.
     
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  15. kalleguzzi

    kalleguzzi Kann einfach nicht wegbleiben

    Hej Dreas!
    Echtes Leslie ? So richtig mit rotierenden Lautsprechern / Trommeln?
     
  16. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Ja, klar....;)

    CzG

    Dreas
     
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  17. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    Ich gehe oft ans Klavier und probiere aus wie eine Melodie klingt, oder Akkorde wirken .... war doch kein Fehler, dass man mich als Kind mit Violine und Klavier gequält hat .... obwohl ich immer Trompete oder Saxophon spielen wollte! ;)

    p.s. ich spiele aber nie richtig .... wenn ich meine Frau höre, dann wird mir klar, dass ich das nie richtig lernen kann ... bleibe lieber bei meinem Tenor!!!
     
  18. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier

    Klaviatur an sich macht sich sehr gut zum Verständnis von Harmonilehre. Das liegt allerdings nur daran, dass diese wiederum in das Schema der Klaviatur gepresst worden ist. In diesem Rahmen macht das dann natürlich Sinn. Sobald man davon wegkommt wird es schwieriger Klänge in Form von Ackorden sich zu erschließen. Ich finde mittlerweile das Sax bzw jedes andere Instrument, welches eben nicht so geordnet auf die Temperierung zugeschnitten ist wesentlich egalisierter den einzelnen Tönen gegenüber als die Klaviatur. Beim Sax kann ich grifftechnisch keine Präferenz von Tönen erkennen. Selbst Läufe finde ich nivelliert schwierig gegen über der Klaviatur. Einzig durch die Gewöhnung ergibt sich eine Übungsorientierung. Mir kommt das zugute beim Verstehen.

    Um sich den Gesamtklang zu erschließen ist Polyphonie schon sehr gut. Für den Aufbau von Ackorden fand ich ein Buch mit der Theorie hilfreicher mit Saxophon dazu.
     
  19. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Das verstehe ich nicht. Könntest Du mich etwas erhellen?

    Grüße
    Roland
     
  20. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier

    Naja - ist vielleicht etwas eng gedacht. Die Klaviatur ist sozusagen das Gegenteil von form follows function und die geläufige Harmonielehre folgt dem gleichen Prinzip. Daher gab es ja das weigehend gescheiterte Bestreben tonale Zusammenhänge in alternativen Klaviaturen abzubilden. Bzw auch in diversen Stimmungen der Flügel etwas aufzuweichen etc. Es ist halt eben am Ende ein sehr gutes Ordnungsprinzip, welches sich durch die Klaviatur darstellen lässt.

    Ich persönlich finde schon die Gewichtung von großen und kleinen Tasten hinderlich für ein Verständnis. Die Trennung in s/w finde ich noch irritierender. Die damit verbundene unterschiedliche Wahrnehmung von verschiedenen Tonarten aufgrund ihrer Optik und Physis erachte ich als größtes Hindernis. Von dem klanglichen Unterschied in dem Schwebungsverhalten eines dargestellten Akkordes von einzelnen Instrumenten und eines temperierten Klavier will man lieber nicht reden um sich nicht einen Esotherikvorwurf einzufangen. ;)

    Ich hoffe das war verständlich. Streiten wil ich da nicht weiter drum. Wollte nur eine weitere Sicht anbieten ...
     
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