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Kork löst sich (S-Bogen)

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von Petra, 25.Februar.2016.

  1. Viper

    Viper Ist fast schon zuhause hier

    Du meinst wahrscheinlich: Wenn mit Konus, ist eine Stimmmöglichkeit (z.B. zyl. Stimmzug, Gewinde-Adapter, Ansatzstücke unterschiedlicher Länge, flexibler Konus, etc.) erforderlich?
     
  2. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    @Sandsax,
    jetzt komm mal runter. Das war eine einfache Frage und völlig wertungsfrei. Ich habe mit keinem Wort erwähnt das Kork schlecht ist.

    Aber deine Frage "was ist schlecht am Kork?" kann ich dir beantworten. Kork ist sehr empfindlich, spröde und reißt sehr schnell. Ich habe schon öfters meinen Kork flicken müssen, weil ich beim Daraufschieben des Mundstücks irgendwo angeeckt bin und mir so den Kork kaputt gemacht habe. Ich finde das immer recht ärgerlich. Zumal es die Sax-Doc's nicht an jeder Ecke gibt, wo man mal schnell hinfahren und reparieren lassen kann. Deshalb auch meine ursprüngliche Frage wie man den Kork selbst kleben kann. Wenn ich den S-Bogen weg bringe, dann dauert es meistens immer ein paar Tage bis der Kork erneuert ist. Ich hätte nichts dagegen, wenn anstatt Kork irgendein anderes Material verbaut wäre, welches nicht so empfindlich ist.

    Ist aber nur meine Meinung, jeder darf eine andere haben.

    LG
    Paedda
     
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  3. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Nö- alles, gut... bin absolut entspannt :pint:

    LG
     
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  4. claptrane

    claptrane Ist fast schon zuhause hier

    Hallo @Viper , nicht unbedingt.
    Ich dachte daran , dass der Adapter fest auf dem Bogen sitzt (Konus) und das Mundstück nur auf den Adapter geschraubt wird.
    Das finetunig geht dann pro Gewindegang, allerdings darf sich das Mundstück nicht im Mund verdrehen und es darf auch keine Luft entweichen .
     
  5. moloko_plus

    moloko_plus Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Paedda,
    das ist wirklich ärgerlich. Möglicherweise gibt es da große Qualitätsunterschiede beim Kork? Ich musste bislang nur Kork austauschen, weil die Mundstückbohrung zu groß oder zu klein war für den vorhandenen. Mit Haltbarkeit hatte ich noch keine Probleme.
    Neulich habe ich erstmals einen Kork selbst gewechselt (nach ToKos Video). Verwendet habe ich eine Korkplatte von Duchstein. Die war zwar recht teuer, aber ich kann noch einige S-Bogen damit bestücken.
    Falls du mal Versuche machen solltest mit Linoleum, fände ich einen Bericht sehr interessant!
    Viele Grüße,
    Anja
     
    Zuletzt bearbeitet: 3.November.2017
  6. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    @moloko_plus,

    ich weiß nicht ob Linolium funktioniert. War ja nur ein Beispiel und ich bin nur darauf gekommen, weil ich mit meinem Bürostuhl da immer so schön rüber rolle und es sich so anfühlt, als ob der Boden etwas nachgibt. Halt anders als beim Laminat.
    Kork ist ein Naturprodukt und es wird mit Sicherheit unterschiede geben.
    Das mein Kork am S-Bogen öfter kaputt ist und geflickt oder erneuert werden muss, liegt aber an mir. Das hat weniger mit der Qualität des Korks zu tun. Das sind die vermeindlich stets gleiche Handgriffe. Wie das immer so ist, 100 Mal das Mundstück drauf geschoben und nichts passiert, aber beim 101sten Mal, Zack hängen geblieben.

    LG
    Paedda
     
  7. Dabird

    Dabird Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Paedda,
    beim Kork gibt es unterschiedliche Qualitäten. Habe zum Beispiel ein Sax (mein erstes eigenes), wo ich bei der GÜ den Kork belassen habe, weil er nach wie vor sehr gut ist! Das betrifft die Qualität des Korks, und die Qualität der Anbringung. Dann gibt es Hersteller, wo Serien groberen Kork verwenden, schon beim neuen Instrument gehen Teile raus. Es gibt viele Hersteller die sehr gute Serien bauen, aber immer wieder sehe ich von diesen diversen Marken Nachteile bei den Teilen aus Kork. Schlampig zugeschnitten und positioniert, schlecht geklebt, schlechter Kork etc. . Finde es sehr ärgerlich, wenn man ein Sax neu preislich ab 1900,00 aufwärts in den Händen hält, und die Korkteile schon fehlen oder abgehen.
    LG, dabird
     
  8. Toko

    Toko Ist fast schon zuhause hier

    Mit Adapter meine ich, dass das Mundstück auf einer Messinghülse sitzt. Diese Wiederum individuell einstellbar auf dem S-Bogen positioniert werden kann (wegen Intonation etc.). Leider sind die Mikrotuner ja nur begrenzt auf Vintagesaxophonen zu finden. So etwas zu konstruieren ist aber schon eher eine Mammutaufgabe. Dennoch lösbar, dass ganz bestimmt. Wären alle S-Bogen mit Mikrotuner ausgestattet, dann wäre es sicher deutlich einfacher :). Ich plane allerdings einfach mal zum testen dr Wirkung eine vereinfachte Variante, bevor man dem Kopf unnötig Energie entzieht :-D.
     
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