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Naturtalent Helge Schneider?

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von Ambrosia, 1.Januar.2010.

  1. flar

    flar Ist fast schon zuhause hier

    Moin, moin

    Das sehe ich dank meines halb gelöschten Beitrages etwas anders, * aber danke für die Erklärung in meinem Namen!

    (Ab * :ironie:)

    Viele Grüße Ralf
     
  2. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Schönes Video!
     
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  3. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Zum Rand, bzw. Nebenthema

    ..wie ist das eigentlich mit dieser Melderei ?

    Wie bei den Punkten in Flensburg ??...kann man die einsehen ??....werden die nach gewisser Zeit gelöscht ??.....nach wieviel Punkten Punkten/Meldungen fliegt man ??

    Wer entscheidet, ob einen Meldung überhaupt gerechtfertigt ist ??

    Kann man den Spieß umdrehen und zurückmelden wenn man sich zu unrecht angegriffen fühlt ???

    Warum werden manche Kommentare überschnell gelöscht, bevor die Öffentlichkeit sich davon ein objektives BIld machen könnte, ob eine Meldung überhaupt notwendig gewesen wäre.

    Kommt mir manchmal vor, wie früher im Kindergarten oder in der Grundschule:

    Herr Lehrer.....Herr Lehrer, der Böse da hat mir mein Butterbrot weggenommen und auch noch gesagt ich sei doof.

    Ich melde das mal und hoffe er kriegt einen Eintrag in's Klassenbuch.

    Bitte nicht weiter diskutieren, ging mir als ebenso Betroffener nur eben so durch den Kopf....Meldeformulare zum Download bereitstellen, wäre auch nicht schlecht. :)

    Thema beendet.

    Gr Wuffy
     
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  4. abraxasbabu

    abraxasbabu Ist fast schon zuhause hier

    Bei Yout Tube gibt esein Video Helge Schneider erklärt Jazz. Dort sagt er dass die früher alle Standarts spielen konnten. Dass die den Ganzen Tag Musik gemacht haben. Die haben damit ihr Brot verdient. heute übt eine Bigband einmaldie Woche. Es sagt er nahm der band manchmal die Noten weg. Da sind die hilflos. Vieleicht gibt es einen kleinen Anteil an Talent. Ich bin überzeugt es ist einfach die Zeit die man Musik macht. Wenn mann lange genug Übt und spielt kann man sich garnicht dagegen wehren Gut zu werden.
     
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  5. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Da bin ich ganz bei Dir....aber ob das alleine reicht die Weltspitze zu erreichen ... das glaube ich nicht...

    Keine Frage, hättest Du und ich mit 7, 10 Jahren angefangen Musik zu machen, und hätten wir das durchgehalten, könnten wir heute professionell unterwegs sein.

    Ich bezweifel aber, dass wir in der Topliga unterwegs wären...

    CzG

    Dreas
     
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  6. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Ich hab den Eindruck, es fehlt noch was, nämlich die musikalische Herkunft und die Mitmusiker, die jemand trifft. Üben und Talent sind auch nicht alles, um in die Weltspitze zu kommen:



    Edit: Ja schade, dass man es nicht direkt ansehen kann, auf Vimeo funzt es aber.
     
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  7. Florentin

    Florentin Ist fast schon zuhause hier

    Selbst das bezweifle ich.

    Viele fangen mit 7 Jahren an und halten durch (meist, weil sie von den Eltern gezwungen werden). Ohne Talent gibt das noch keine wirklich guten Musiker. Und Geiger fangen eher mit 4 Jahren an. In China, Japan und Korea eher mit 3 ...

    Wobei es bei der Obergruppe der musikalischen Begabung wahrscheinlich auch Untergruppen gibt: Das Gehör. Das Rhythmusgefühl. Die Begabung, viel zu üben. Die Begabung, lange durchzuhalten. Die Begabung, im wichtigen Moment nicht die Nerven zu verlieren sondern sein bestes zu geben. Die Begabung, sich gut zu vermarkten, usw.
     
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  8. abraxasbabu

    abraxasbabu Ist fast schon zuhause hier

    Zur Toplige braucht es auch etwas Glück. Da reicht Können alleine nicht.
     
  9. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Interessant, immer wieder dieser Zeitfaktor o_O

    Also wenn eine Kuh dann schon als Kälbchen anfängt, kann sie im Alter dann irgendwann Tango tanzen.

    Nur alles eine Frage der Zeit und des Übens o_O
     
  10. abraxasbabu

    abraxasbabu Ist fast schon zuhause hier

    Du hast gut Lästern. Hast ja auch nicht mit über 50 Angefangen.
     
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  11. ppue

    ppue Experte

    Ich glaube, die Thematik ein wenig einschätzen zu können. Familie Bildungsbürgertum, Vater, Mutter, fünf Söhne. Vatter spielte Stereoanlage, nur das Beste vom Besten, ausschließlich Klassik.
    Mutter Klavier, der Älteste Banjo, Klarinette, Ukulele, Gitarre und Gesang, der Nächste Geige (widerwillig), ein Weiterer, nein, er hat es nie gelernt, sein gehasstes Cello, hehe. Mein Lieblingsbruder lernte Klavier und bekam dann einen Sonderangebotskurs in Kontrabass. Fehlten wohl Bassisten im Musikschulorchester. Bei dem Weg: Er spielt demnächst seine vorletzte von 700-und Vorstellungen von "Der Kontrabass" von Patrik Süßkind in Dinslaken, kommt und schaut.

    Natürlich fingen alle mit der Blockflöte an. Ich konnte eigentlich schon alles spielen, bevor ich in die Musikschule kam, wollte schnell zur Klarinette. Der Lehrer sagte aber, dass die Zähne dafür noch nicht genug gefestigt wären. Also noch zwei Jahre F-Blödflocke und dann endlich Klarinette.


    Ich war immer faul. Mir flog das zu und ich musste auch nie üben. Gespielt habe ich viel, nur nicht für den Unterricht geübt. Das änderte sich nach dem Abi. Ich hatte derzeit bis zu sechs Bands und plötzlich Ambitionen, die Aufnahmeprüfung Klarinette an der Musikhochschule zu schaffen und auch meine Fertigkeiten auf dem Sax auszubauen.

    In der Zeit übte ich so an die sechs Stunden am Tag. Hätte ich das beibehalten, hätte ich eine Chance gehabt, in irgend einem Genre auf gehobener Ebene Karriere zu machen. Allein den Ehrgeiz brachte ich nicht auf. Mich interessierten andere Sachen mehr: Straßenmusik, Politik, absurdes Theater, Free Jazz, all so ein Kram, wo es eher weniger Aussicht auf Karriere gibt.

    Sagen will ich, dass Talent, eine musikalische Herkunft und viel, viel und noch mehr üben einen an "die Weltspitze" bringen kann. Das ist Hochleistungssport aber machbar. Meine allererste Freundin sagte mir beim dritten Treffen: Entweder du hörst mit der Musik auf oder wir sind getrennt.


     
    Zuletzt bearbeitet: 13.Januar.2018
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  12. Claus

    Claus Moderator

    Hast Dich gut entschieden!
     
  13. ppue

    ppue Experte

    Hehe, ja klar. Fühlte sich damals aber irgendwie ein bisschen doof an.

    Nach der zweiten Freundin (hielt auch nicht all zu lange) hatte ich ausschließlich Freundinnen und mitunter eine Ehefrau, die auch Saxophon spielten (-:
     
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  14. edosaxt

    edosaxt Ist fast schon zuhause hier

    Als Kind/Jugendlicher galt ich als musikalisch sehr talentiert, war der Vorzeige - Klassik - Gitarrist der örtlichen Musikschule, gewann Wettbewerbe, flog mir alles zu, fand ich einfach... hatte aber weder Spaß noch Ehrgeiz

    Dann der Befreiungsschlag - Punk
    Viel Spaß, bisschen Talent wenig Ehrgeiz (musste ja nicht viel können)

    25 jahre kaum Musik gemacht, dann mit dem Sax angefangen...
    Talent bescheinigt mir sicherlich niemand ... Spass hab ich trotzdem, Ehrgeiz ab und zu.
     
  15. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Das kann man in dieser Allgemeingültigkeit nicht stehen lassen.
    Andere Baustelle. Habe viele Reitschülerinnen gesehen, die trotz regelmäßige Übens nicht gut wurden. Und das heißt jetzt bloß: Mal halbwegs risikofrei durch die Landschaft reiten. Wenn da der Draht fehlt, das Händchen, dann wird zwar "rechnerisch" besser, aber... Man könnte dazu aber auch Talent sagen.
    Davon zu trennen ist, ob wir fröhlichen Dilletanten und -onkel Spaß an de Sache haben. Ich werde vielleiht niemals gut, aber die Welt verschone ich deshalb noch lange nicht.:devilish:
    LG quax
     
  16. abraxasbabu

    abraxasbabu Ist fast schon zuhause hier

    Das finde ich sehenswert:
     
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  17. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Ich finde dies nicht ungewöhnlich.

    Wenn du ein Sportlertyp gewesen wärst, hättest du eine Freundin benötigst, die diese Begeisterung teilt. Du brauchst eine Partnerin, die dich mehr oder weniger komplett mag.
     
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  18. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Das hielt ich (bis auf wenige Ausnahmen, z.B. D.T, ) immer für eine Conditio sine qua non. Wie der Kitchen Latino spricht.
     
  19. matThiaS

    matThiaS Administrator

    Was aber nicht heißt, das man die Begeisterung teilen muss.
     
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  20. henblower

    henblower Ist fast schon zuhause hier

    Von Helge Schneider zur Paartherapie oder eben nicht. Schlage einen neuen Thread (bei Bedarf) vor: Musik als Hindernis auf dem Weg vom Ich zum Du.

    Dazu meine Geschichte: mit 18, also 1968, reiste ich nur und ausschließlich mit meiner Gibson Les Paul Standard durch die Gegend, bevorzugt in einem alten Käfer. Wenn ich hinten saß im Familienauto, lag der Gitarrenkoffer in der Ablage und ragte in den Fahrgastraum. Als eine junge Dame, die wohl nicht so recht bei mir zum Zuge kam, weil die Gitarre halt wichtiger war als die Damen zu dem Zeitpunkt, vorne neben meiner Schwester sitzend mich bei einem plötzlichen Bremsvorgang mit dem Kopf an den Gitarrenkoffer stoßen sah, meinte sie zu mir: "Du wirst dir an der Gitarre noch mal den Hals brechen." Ob du Hoffnung mit im Spiel war?