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Neues Bariton - und jetzt?

Dieses Thema im Forum "Bariton Special" wurde erstellt von TitusLE, 12.September.2016.

  1. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Noch 'ne Frage hätte ich: Wie wische ich das Bari nach dem Spielen trocken? Einen Wischer duchziehen ist ja nicht so ganz einfach. Bisher lege ich es in den Koffer und lasse diesen offen. Luftgetrocknet sozusagen.

    Momentan kämpfe ich immer noch mit den Blättchen. Die Rico Royal in Stärke 2 sind mir zu weich und klingen, wie schon gesagt, furchtbar. Daraufhin habe ich mir Vandoren ZZ in 2.5 zugelegt. Jetzt komme ich mir vor, als hätte mir einer meiner Söhne den Stiel eines seiner letzten Magnums untergejubelt. Also runter auf Vandoren 2.0. Auch nicht viel besser. Leider kann ich nicht sagen, welche Öffnung das Mundstück hat. Das war halt dabei. Vielleicht sollte ich doch mal an der Stelle ansetzen.
     
  2. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    @TitusLE Die Feuchtigkeit sammelt sich ja nur im S-Bogen und in der Schnecke. Der Rest des Korpusses ist nicht betroffen.
    Heißt, dass du nur einen S-Bogen-Wischer und etwas für die Schnecke brauchst.
    Ich benutze einen speziellen "Baritone Swab", der sich biegen lässt. Musst du mal googeln.
    Den Korpus wische ich außen nach dem Spielen mit einem normalen Geschirrhandtuch ab.

    Lg
    Mike
     
  3. Sa(x)bine

    Sa(x)bine Ist fast schon zuhause hier

    Es gibt einen Durchziehwischer fürs Bari, ich glaube von Gewa. Der hat eine lange Schnur mit einer kleinen Kugel dran. Rein in die Schnecke, dann das Bari über Kopf rumdrehen, die Kugel zieht die Schnur und den Wischer soweit durch, bis die Kugel zum Trichter rauskommt. Jetzt den Wischlappen vorsichtig durchziehen - fertig! Klingt kompliziert, ist aber einfach, wenn man die Barigymnastik mal raus hat .
     
  4. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier


    Schönes Wort! :)
    Aber nicht missverstehen und das Bari drehen, ja nicht sich selber. :);)

    Lg
    Mike
     
    Sa(x)bine gefällt das.
  5. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Danke für eure Ideen. Schaue ich mir mal an...
    Barigymnastik ist wirklich gut. Bisher hatte ich nur die Kräftigung meiner Hals- und Nackenmuskulatur auf dem Programm :)
     
  6. Huuuup

    Huuuup Ist fast schon zuhause hier

    Genau das meinte ich und genau das habe ich auch gemacht ;-)
     
  7. Sa(x)bine

    Sa(x)bine Ist fast schon zuhause hier

  8. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    @Aerophon
    vielen vielen Dank für den leckeren Link zu den Cello-Suiten, das ist ja phantastisch, was der macht.
    Ich selbst bin großer Fan von Bach, und von den Cello-suiten,
    das die auch am [Bari]Sax gehen, chapeau!
    Hier mal ein kleiner Gegenlink - zwar nicht für die Tieftöner, kann ja aber noch kommen
    Eins meiner bevorzugten Lieblingsstücke

    best regards
    Paco

    ps. Nachtrag → sicher schon den Tieftönern bekannt:
    aber voll crass:


    viel Spass
    P
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.September.2016
    Barisach gefällt das.
  9. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    genau, deshalb mache ich das auch nicht, wie viele andere auch. S-Bogen durchwischen, Ablassklappe über der Abwasch öffnen - und nicht immer ist da was drin.
    Den Durchziehwischer bei den kleineren braucht man ja vor allem deshalb, weil da wirklich was durchrinnen kann - ist beim Bari nicht der Fall, wie schon erwähnt.

    Interessant - ich hielt die ZZ immer für relativ weich im Vergleich...
    Meine Standardtipps sind LaVoz und Peter Leuthner...
    Vandoren Java (rot oder grün) sind auch immer einen Versuch wert - sind nach meinem Empfinden aber die "schärfsten" Blätter.
     
  10. Aerophon

    Aerophon Ist fast schon zuhause hier

    Wischer für die Schnecke kuckst du hier:

    http://www.saxophon-service.de/onlineshop/wischer/336/hodge-wischer-fuer-baritonsaxophon?c=1056

    Da in der Schnecke tatsächlich das meiste Wasser zurückbleibt, glaube ich nicht, dass es wirklich erforderlich ist das ganze Sax durchzuwischen. Ich hätte auch Angst, dass mir das Bari bei der Barigymnastik mal entgleitet. Der Schneckenwischer holt aber schon noch einiges raus nachdem das Kondensat über die Wasserklappe abgelassen wurde.

    Aerophon
     
  11. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Ich war auch sehr erstaunt, dass ich damit überhaupt nicht klarkomme. Am Tenor war ich eher in Richtung 2.5 unterwegs, jetzt komme ich am Bari nicht mal mit den 2.0ern klar.

    Was die Trocknerei angeht, werde ich jetzt erstmal die Schnecke trockenlegen. Abgelassen habe ich da bisher auch schon. Wobei da meist nix rauskam. Kann aber natürlich auch an den Temperaturen gelegen haben.
     
  12. Sa(x)bine

    Sa(x)bine Ist fast schon zuhause hier

  13. edosaxt

    edosaxt Ist fast schon zuhause hier

    Hmmmmmmm...
    Wirklich überzeugt bin ich nicht...
    Würde ich nur draußen machen, diese Barischwenkerei....
    Da läuft doch die ganze Suppe raus bei der Aktion, bevor das Tuch auch nur in der Nähe ist.
    Ich benutze dieses biegsame Seidenteil und bin damit zufrieden.
     
  14. last

    last Guest

    Ich stell' mir grad vor, wie es einem bei der Schwenkerei in hohem Bogen aus der Hand rutscht.... :eek:
     
  15. ppue

    ppue Experte

    Das ist doch größtenteils nur Kondenswasser. Verstehe die Aufregung immer nicht, wenn es um diese Sache geht.
     
    deraltemann, Dreas und Bereckis gefällt das.
  16. antonio

    antonio Ist fast schon zuhause hier

    Bari trocknen bei mir: Kondenswasser rauslaufen lassen, dann mit diesem biegbaren Wischer von Hodge oben in die Schnecke, soweit es geht. Im Ständer austrocknen lassen. Der Hodgewischer war ursprünglich mit Seide umfasst. Die ist 1. dafür nicht geeignet, und 2. schon lange hin. Nun nehme ich einfach einen gut saugenden dünnen Baumwolllappen und lege den drum/drüber. Geht super.

    http://www.saxophon-service.de/onlineshop/wischer/336/hodge-wischer-fuer-baritonsaxophon

    antonio
     
  17. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Mal 'ne Rückmeldung von mir:
    Die nächste Stunde ist mittlerweile vorüber. Mein Lehrer hat noch etwas meinen Ansatz korrigiert ist eigentlich ganz zufrieden mit dem Klang und meint, Bariton klinge so. Ich bin noch nicht ganz zufrieden und habe die Hoffnung, dass es sich mittelfristig mit einem anderen Blatt noch etwas bessert. Ansätze sind da, allerdings reicht der Ansatz noch nicht für eine stärkeres Blatt.

    Zwei Fragen habe ich aber noch:
    Warum kippt mir immer das g'' weg? Am Tenor hatte ich das anfangs mal, mittlerweile aber schon länger nicht mehr. Liegt das noch an der Umstellung des Ansatzes?
    Dann komme ich nicht so richtig mit der Stellung des D-Palmkeys klar. Der dürfte für mich etwas länger sein, sprich etwas mehr vom Instrument abstehen. Gibt's da irgendwie eine Möglichkeit? Und bevor jetzt einer meint, ich hätte mir das Instrument nicht kaufen sollen, wenn ich ergonomisch nicht damit zurecht komme: Das ist ein Leihinstrument der Musikschule. :cool:
     
  18. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Was soll ein Wischer, der durch die Schnecke passt im weiteren Rohr eines Baris noch ausrichten?

    Cheerio
    tmb
     
  19. saxhornet

    saxhornet Experte

    Kann sowohl Ansatz sein, als auch falsches Voicen für den Ton (Zunge, Hals, Ansatzkombi)
    Es gibt Gummiüberzieher für die Palmkeys, die das etwas erhöhen, könnte eventuell helfen in dem Fall. Musst Du einfach mal ausprobieren.
     
  20. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Ok. Das ist ein Thema mit dem ich mich noch gar nicht auseinander gesetzt habe...

    Danke. Es nicht nicht viel. Vielleicht helfen die tatsächlich schon. Mal sehen, wo ich die bekomme.
    Edith sagt: Schon gefunden. Palm Key Risers. Ich scheine nicht der Einzige mit diesem Problem zu sein.:cool:
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.September.2016