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Roland AE-10 Aerophone

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von Taiga, 9.Februar.2017.

  1. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

  2. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

  3. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

  4. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    @Taiga vielen Dank für den 'reaload' des Aerophones,
    das ist ja total super...
    → ich hatte den anderen thread auch nicht mitbekommen ;-(
    ich hatte mich vor vielen Jahren mal mit dem EWI abgegeben, das hat mich aber nie so überzeugt...
    zu viele Informationen, die Du an das Gerät weitergibts - Anblasdruck, Tastendruck etc. um mal nur ein paar zu nennen.
    Danke
    Paco
     
  5. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Hallo an alle Aerophonisten hier:

    Ich versuche mich gerade an der "kalten Ente". Beim Wechsel c-d(palmkey)-b(front b). kommt das d häufig nicht (das heißt es kommt eine cis) oder nur wenn ich den Palm sehr tief eindrücke. Ist das eine grundsätzliches Problem oder ist da bei meinem was kaputt?

    LG Stefan
     
  6. Werner

    Werner Ist fast schon zuhause hier

    . . . also c - d (palmkey) plus h oder bb danach ist kein Problem. Du musst das c aber loslassen, beim realen sax kannst du es notfalls liegen lassen.



    http://www.swing-jazz-berlin.de/
     
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  7. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Danke @Werner,

    das c lasse ich schon los, daher ja das cis ;-) Je schneller ich spiele, desto schräger drücke ich wohl den Plamkey-Taster ein. Dann kommt das d einfach nicht mehr zuverlässig. Bevor ich jetzt aber auch noch gezielte Technikübungen fürs Aerophone mache, werde wohl erst mal nachsehen lassen, ob da mit dem Schalter alles OK ist.

    LG StefAlt.
     
  8. bassmande

    bassmande Schaut nur mal vorbei

    Guten Tag :)
    Bin seit Donnerstag AerophonePlayer. Dies ist nun mein aktueller BreathController, nachdem ich den ganzen Weg, also Casio DigitalHorn, Akai EWI und Yamaha WX7 gegangen bin. Mein HauptWerkzeug war in diesem Bereich stets das WX7, aber inzwischen besitze ich drei defekte Instrumente und habe noch keinen BreathControllerService hier in Europa gefunden. Damit es weiter geht, halte ich nun das Aerophone in den Händen und bin mit seinen Möglichkeiten als BreathController sehr zufrieden. Auf der Suche nach einem FachForum landete ich hier. Mal sehen und hören, ob sich so das äußerst dürftige Roland-Handbuch mit Wissen erweitern läßt.
     
  9. zappalein

    zappalein Ist fast schon zuhause hier

    das geht aber auf die dauer ganz schön ins geld. sind die dinger so anfällig? mein tipp: kauf´dir ein weltklang-sax, das spielt noch in 200 jahren. lg. :);):);)
     
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  10. bassmande

    bassmande Schaut nur mal vorbei

    Da hast du völlig Recht, aber als Musiker habe ich nur die Wahl, irgendwann zu stoppen oder ständig zu investieren. Amortisation? Für mich ein FremdWort. ;-)
    Meine beiden Yanagisawas sind allerdings inzwischen auch schon 35 Jahre alt...
     
  11. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    Thats the true storry.

    Sind denn die Dinger so anfällig? Ich hatte auch mal ne Zeitlang den EWI im Blick, hab dann mal einen probiert,
    fand das erst mal zeitlich etwas schwierig, mich mit den ganzen Parametern auseinanderzusetzen und habs immer bisi vor mir hergeschoben.
    Und jetzt kommt mal so schnell kein Vertrauen auf, nach diesen Aussagen.
    Kannste mal so nen Tipp als WindControler-Experte in die Runde schmeißen?
    Vor- bzw. Nachteile der verschiedenen Dinger, auf was kommts an etc?
    Also keine Kaufberatung, so eher mal aus dem Nähkästchen, was gefiel bei welchem, was nicht etc.
    Vielen Dank
    mfG
    Paco
     
  12. bassmande

    bassmande Schaut nur mal vorbei

    Zunächt einmal vorweg: WindController sind keine BlasInstrumente. Ein midifiziertes Saxophone ist etwas ganz anderes, wenn es dann mal verfügbar wäre...
    Meine erste Wahl ist nach wie vor das Yamaha WX 7. Was die Anfälligkeit betrifft: Es gibt wohl in der inneren PlatinenBefestigung eine ProblemStelle, die sich aber von einem FachMann/Frau beheben lässt. Angeblich ist das bei den späteren Versionen berücksichtigt worden. Dann muss man natürlich auch bedenken, dass das Instrument von der Elektronik her inzwischen 25 Jahre alt ist. Aber wenn es läuft, ist es für mich eine geniale Umsetzung des Prinzips Klarinette/Saxophone.
    Tja, und an der Auseinandersetzung mit Parametern und ControllerDaten kommt man als MidiBläser nicht vorbei. Nur dann kann das KlangErgebnis "lebendig" werden. Je mehr Parameter ich bei der DatenÜbertragung berücksichtige, desto bester.
    Meine augenblickliche Empfehlung ist tatsächlich das Roland Aerophone. Es stellt für mich die Synthese von Akai und Yamaha dar.
    Nur: Auspacken, Durchpusten und das Publikum von den Sitzen reißen - ist nicht!
    Wenn man die eingebauten Sounds als Templates betrachtet, lässt sich bereits durch Nachvollziehen eine Menge lernen. Sie müssen halt an die eigene Vorstellung und SpielWeise angepasst werden. Der gute Sound kommt natürlich erst aus entsprechenden MonitorBoxen, o.ä..
    Wenn du keinen MidiTechniker hast, ist das eine GroßBaustelle, und du musst richtig tief graben.
    Und noch eins: Ein Sax kann nur durch ein Sax ersetzt werden.
    Ich habe den heutigen Tag dazu benutzt, das RohMaterial zu sichten:
    Cubase 9, Halion 6, Kontakt 5, Sample Tank 3
    Sample Modeling: Flutes, Clarinets, Saxophones
    Session Horns
    Die vorhandene HardWare ist selbstverständlich ein Kapitel für sich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31.Oktober.2017
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  13. Gruenmicha

    Gruenmicha Nicht zu schüchtern zum Reden

    Hm, gefällt mir nicht, sieht kacke aus.
    Entweder echtes Sax oder - wenn elektronisch und Plastik gewünscht - Keyboard.
    Aber jedem das Seine ;)
     
  14. hiroaki

    hiroaki Kann einfach nicht wegbleiben

    ja, sieht aus wie "Lego meets Star Wars".
    Ich benutze es gerne zum Üben, wenn ich die Nachbarn schon genug mit dem Sax beschallt habe.
     
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  15. albsax

    albsax Kann einfach nicht wegbleiben

    @Paco_de_Lucia
    Hallo Paco,
    Ich habe bislang Erfahrung mit drei Windcontrollern gemacht: dem Yamaha WX5, dem Synthophone und aktuell dem Roland Aerophone. Hier ein paar Überlegungen dazu:

    Ich hatte mir vor einigen Jahren aus den üblichen Gründen (Mietwohnung, Kinder abends spielen...) ein Yamaha WX5 (vergleichbar dem EWI) gekauft, das ich dann später durch ein Synthophone ersetzt habe. Beim WX5 gibt es wie schon an anderer Stelle im Forum beschrieben deutliche Unterschiede zum normalen Sax. Yamaha wollte hier ein eigenständiges Instrument bauen. Beim EWI sehe ich das ähnlich, kann es aber nicht aus eigener Erfahrung beurteilen. Beim Umstieg auf das Synthophone war für mich letztendlich entscheidend, dass die eigentliche Idee, wann immer ich will üben zu können, mit dem WX5 zwar erreicht war, durch den großen Unterschied bezüglich Haptik und Spielgefühl für mich die Übertragbarkeit zum Saxophon aber letztendlich doch zu gering war. Hier ist das Synthophone (www.softwind.com) eine tatsächliche Alternative, da es sich um ein modifiziertes Yamaha 275 handelt. Das Mundstück ist ebenfalls ein Yamaha 4c, auf dem die üblichen Blätter verwendet werden können. Das Gute an dieser Lösung ist, dass es sich für mich im Vergleich zum WX5 insgesamt aufgrund der vertrauten Körper-/Griffhaltung und Spielart sehr vertraut und wegen des Mundstücks und des darin verbauten sehr gut ansprechenden Blaswandlers sehr vergleichbar zum Sax anfühlt. Ich spiele es wahlweise mit WiVi Band von wallanderinstruments oder über den Yamaha VL70m.
    Einziges Manko (neben dem Preis): ich würde mir wünschen, dass ich es auch direkt mit Kopfhörer, Batteriebetrieb und eingebauten Saxsounds spielen könnte ähnlich wie beim EWI oder dem jetzt aktuellen Aerophone AE-10. Dann wäre es das perfekte Übinstument. Beim Synthophone benötige ich eine externe Midi-Box sowie ein Audiointerface/PC und das alles mit Kabel verbunden.

    Ich war daher sehr angetan, als ich zum ersten Mal vom Aerophone gelesen hatte, da die Handhabung diesbezüglich sehr gut gelöst zu sein scheint:Kopfhörer dran, Playalong einstöpseln und loslegen. Das erwarte ich mir eigentlich von einem Midi-Übungssax.

    Letzte Woche konnte ich dann im Session in Walldorf ein Aerophone ausgiebig anspielen. Leider hat mich das AE-10 dabei sehr enttäuscht: Währedn ich die Anordnung und Spielbarkeit der Tasten für einen Saxspieler deutlich angenehmer im Vergleich zum WX5 empfand, war ich vom eigentlichen Blaswandler extrem enttäuscht. Absolut kein Vergleich zum Synthophone bezüglich Blasdruck, Lippencontrolle etc. Hier hatte ich mehr erwartet, zumal hier im Forum von einigen schon sehr positiv über das Aerophone berichtet wurde. Die freundliche Verkäuferin im Session meinte auch, dass viele der Kunden, die das Aerophone dort ausprobiert hatten, dies ebenso empfunden hatten. Ich bin jedenfalls reumütig zu meinem Synthophone zurückgekehrt und spiele halt weiterhin gut verkabelt dafür aber mit saxfeeling ;)

    Dennoch denke ich, dass das Aerophone ein Schritt in die richtige Richtung ist. Vielleicht nimmt Yamaha sich das Design/Konzept ja zu Herzen und überarbeitet ihre eigenen Blaswandler in naher Zukunft. Die hätten es so einfach, sowas wie das Synthophone serienmäßig herzustellen seufz...:)

    LG
    Albrecht
     
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  16. albsax

    albsax Kann einfach nicht wegbleiben

    .... wer das Synthophone mal in Aktion sehen will:

     
  17. Paedda

    Paedda Ist fast schon zuhause hier

    @albsax,

    vergleichst Du hier nicht Äpfel mit Birnen?
    Ein Aerophon AE-10 für 800 € mit einem Syntaphone für 3000€????

    LG
    Paedda
     
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  18. albsax

    albsax Kann einfach nicht wegbleiben

    @Paedda
    absolut!
    Ich hatte Pacos Bitte so verstanden, die eigenen Erfahrungen mit Blaswandlern bezüglich Vor- und Nachteilen mitzuteilen.
    Die Preis-Leistungs-Relation ist wieder etwas anderes. Mir ging es in meiner Beschreibung nur darum, die von mir erlebten Unterschiede zwischen den verschiedenen Blaswandlern aufzuzeigen.

    LG
    Albrecht
     
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  19. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    @bassmande & @albsax → recht herzlichen Dank für die Mühe und den excurs.
    ich werds mir morgen mal in aller Ruhe studieren,
    sehr umfangreich - und so hatte ich mir das auch vorgestellt.
    Und das Synthophone → von dem habe ich noch gar nix gehört.
    Nur:
    Das hatte ich mir schon so vorgestellt - also, dass es so auf die Schnelle nicht geht
    &
    Das hatte ich mir schon so gedacht - daher hab ich das bisher vor mir hergeschoben.
    Nicht, das mich das nicht generell interessieren tät, der Aufwand ist ein anderer, für den kein Zeitbudget da ist.
    Da muss ich wo ganz anders ansetzen, aber das ist mein Ding.

    Auf alle Fälle mal vielen Dank für die MÜhe
    und ich werd mich jetzt bisi mit den Artikeln von Euch und der Materie wieder beschäftigen.
    Guads nächtle
    cheers
    Paco
     
  20. Amopehe

    Amopehe Ist fast schon zuhause hier

    Das ging mir beim ersten Ausprobieren bei Thomann auch so, allerdings war ich trotzdem angefixt. Glücklicherweise waren wir eh noch eine Nacht in der Nähe und nachdem ich dann eine Nacht darüber geschlafen habe, sind wir am nächsten Tag wieder hin und haben ein Aerophone mitgenommen. Wir waren gerade auf dem Weg in den Urlaub und da konnte ich in aller Ruhe das Teil ausgiebig testen.

    Mir macht es echt großen Spaß darauf "rumzududeln", ich übe damit vorwiegend Improvisation / auswendig spielen etc. - Dinge, bei denen ich mich wohler fühle, wenn mich zunächst keiner hört und das zu jeder Zeit. Bei mir kommt noch dazu, dass mein Mann Profimusiker ist und ich mich freier fühle bei bestimmten Dingen, wenn er mich nicht hört ;)

    Auch hilft es mit in einem Jugendblasorchester, in dem wir keine Tuba haben. Falls der E-Bassist nicht kann, nehme ich das Aerophone und stöpsel es mit Tuba oder Barisound an den Bassverstärker. Für diesen Einsatz ist das absolut zweckmäßig.

    Inzwischen nutze ich es sogar hin und wieder im Unterricht, obwohl es natürlich kein Sax ersetzt. Es gibt aber zwischendurch Tage, da wäre die Alternative gar kein Instrument und dann ist das "Pustefix" (unser Spitzname) immer noch besser als nichts. Vor kurzem quälten mich mehrere Tage heftige Nackenschmerzen und an normales Sax-Spielen war nicht zu denken. Da war ich froh, dass ich selbst bei den Fortgeschrittenen mit dem AE10 mitspielen konnte. Das sollte zwar selbstverständlich die Ausnahme bleiben, aber manchmal macht es auch einfach Bock und die Schüler finden es auch klasse.


    Das Synthophone in der Form kannte ich gar nicht. Das muss ich mir mal in Ruhe zu Gemüte führen.

    LG