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S-Bogen entlacken und neu lackieren

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von b_nic, 19.September.2017.

  1. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    Hallo ich habe mir für mein geniales TM500SL einen zusätzlichen Yanagisawa S-Bogen besorgt. Diese hat eine andere Farbe ... wäre eigentlich egal, aber schön ist das nicht!!!

    Jetzt meine Fragen:

    1) wie bekomme ich die Farbe ab???

    2) welchen Lack soll ich verwenden und wo bekomme ich die Farbe "Cognac lacquer" her???
     
  2. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Klingt er dann noch besser?
     
  3. SchlauerDet

    SchlauerDet Ist fast schon zuhause hier


    Hi @b_nic ,

    Zu 1): Metall-Topfbürste auf die eingespannte Bohrmaschine und ab ist der Lack ;). Habe ich bei meinem maroden Buffet S1 Tenor mit Erfolg gemacht :hammer:, es aber unlackiert gelassen.
    Zu 2): Keine Ahnung


    Trotzdem viel Erfolg
    Grüße von der sonnigen Küste
    Det :)
     
  4. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Beim Hersteller in Taiwan bzw. beim Einsteller in den USA fragen, ob Sie Dir den lackieren. Ansonsten wirst Du kaum eine Chance haben den Farbton genau zu treffen. Auch dann wird es noch schwer genug, da der Lack vermutlich eher teiltransparent ist. Soweit ich das kenne ist das bei Saxen das Übliche. Dann hat aber auch auch die Messinglegierung darunter einen Einfluss auf die Farbe. Wenn die also deutlich anders ist .....

    Wenn der Klang und die Intonation besser wird, wäre mir persönlich die Optik egal, das ist aber natürlich Geschmacksache.

    Ich spielte auf meinem Neusilbersax einen Kupferbogen, anfangs gefiel er mir optisch auch nicht. aber er war einfach besser, so what?

    LG StefAlt
     
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  5. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    anders ... weicher und weniger dominant ...

    ich habe das Saxophon von @Ton Scott mit zwei S-Bögen gekauft. Der eine soll mehr Mark VI sein und er andere mehr SBA. Ich habe den "Mark VI" einmal probiert und gleich auf die Seite gelegt (ist mir zu aggressiv ... für POP Musik geeignet). Der "SBA" gefällt mir besser, ist aber immer noch etwas hell/ dominant. Ich hatte mal meinen Yanagisawa S-Bogen meines HD's auf dem TM500SL probiert und war begeistert. Aus diesem Grund hatte ich einen solchen Bogen gesucht und letzte Woche gefunden. Zur Zeit will ich aber nicht damit herum experimentieren, da mir @Ton Scott gerade hilft meinen Ansatz zu verbessern (Günter Bogen kommt nicht auf Saxophon .... erst werden meine Probleme bekämpft und dann experimentiert ... wahrscheinlich lasse ich es meinen Freund ausprobieren)
     
  6. DiMaDo

    DiMaDo Ist fast schon zuhause hier

    Lass ihn doch einfach versilbern. Dann has Du eine GANZ andere Farbem und das sieht gut aus...

    Just my 2 ct.
     
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  7. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    Idee ist gar nicht schlecht ....
     
  8. Dabird

    Dabird Ist fast schon zuhause hier

    Deine Saxophone sind wie das Aprilwetter, das hier zur Zeit den Ton angibt. Einen Tag ist das Yanagisawa toll, dann das HD top, dann das TM der Renner, dann nach Justage wieder das HD, jetzt das TM, aber Bögen nicht optimal, neue Kombi TM...........so aber auch nicht zu belassen.......- also ich glaube, dass ich bei dir einige Instrumente mal in die Besenkammer sperren würde. Meinetwegen 1 Woche Bedenkzeit zur Wahl des Instrumentes, dann auf einem Instrument üben. Oder es ist einfach so, dass dir die Saxophone eben doch nicht zusagen, da immer optimiert werden muss. Dann würde ich anstelle der vielen Wechselsaxophone lieber eines holen, das passt, und entsprechend optimieren lassen, z.B. in Marburg. Da könntest du doch mit deinem Lehrer hingehen.
    Sicherlich bekomme ich jetzt rote Karte:duck:
    LG, dabird
     
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  9. Aerophon

    Aerophon Ist fast schon zuhause hier

    Zu viel Equipment und Variabilität ist nicht hilfreich. Am Ende liegen dann alle im Koffer und nur eins spielst du. Das wirst du technisch und akkustisch umso besser beherrschen, je mehr du dich auf ein Instrument konzentrierst. Man muss nicht immer alles optimieren. Vielleicht ist es schon gut und es geht um eine andere Baustelle. Wir reden jetzt besser nicht über mein eigenes Equipment....:smil3dbd4e29bbcc7:

    Aerophon
     
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  10. DiMaDo

    DiMaDo Ist fast schon zuhause hier

    Ich finde das sieht gut aus....

    kanne.jpg

    Just my 2 ct.
     
  11. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    @Dabird Rote Karte? Warum denn?
    Heutzutage geht eben alles schneller. ;-)

    Aber zum Thema.
    Bei einer Selbstlackierung wird man den Farbton des Korpusses wahrscheinlich nicht optimal treffen.
    Wenn man so Wert legt auf die Optik, ist das Ergebnis je nachdem Mist.

    Ich wundere mich sowieso, dass die Optik bei vielen Kolleginnen und Kollegen vermehrt wichtiger zu sein scheint als das worauf es ankommt.
    Im Vordergrund sollte doch das stehen was vorne herauskommt.
    Und im übrigen kann man mit der Wahl des Mundstücks und der Blätter auch noch einiges bewirken.
    Eine Neulackierung des S-Bogens braucht es da nicht unbedingt.

    Wenn ich mir jetzt so meine Instrumente anschaue stelle ich fest, dass der Original S-Bogen bei allen wunderbar passt.

    Lg
    Mike
     
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  12. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    Dieser, ursprünglich von @Ton Scott stammenden Aussage kann ich nur beipflichten.

    Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte Dir wirklich einen wohlmeinenden Hinweis geben, auch wenn das zu diesem Fred off topic ist:
    Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass Du Dir Fertigkeiten auf dem Sax lieber kaufen als erarbeiten willst.
    Wenn ich richtig mitgetaktet habe fahren bei Dir nach weniger als zwei Jahren mindestens drei oder vier Tenöre und eine Hand voll Altos herum.

    Das bringt Dich nur weiter, wenn Dein Fokus auf dem Sammeln von exotischen Instrumenten liegt (mit gebördelten Tonlöchern - hätte da übrigens noch eins für Deine Sammlung - geht ab wie Schmitts Katze - guck mal Kleinanzeigen).

    Wenn Du tatsächlich mit Deinem Saxophonspiel weiter kommen willst, würde ich Dir empfehlen, genau ein Instrument und einen S-Bogen auszusuchen. Dazu ein Mundstück und erstmal auch nur eine Blattsorte. (Guenne kann Dir sicher die richtigen Hinweise dazu geben). Alles andere kommt erstmal für mindestens drei, besser sechs Monate in den Schrank, Schlüssel kriegt Mutti.
    Damit kannst Du Dich auf Dich selbst und Dein Spiel konzentrieren, an Deinen Baustellen arbeiten und wirst in diesen 3-6 Monaten mehr Fortschritte machen, als mit dem ganzen Setup-Zoo in 3-6 Jahren.

    Das beste Instrument ist das, das man genau kennt und beherrscht.
    Natürlich kommt immer mal der Hunger nach etwas anderem oder man verkauft sich (ist mir auch passiert - ich brauche keine drei Tenöre, zwei stehen zum Verkauf) - aber mir war immer klar, dass ich damit in erster Linie meinen Drang nach Spielzeug befriedige und nicht mein Spiel an sich verbessere. Einzige Ausnahme ist der Wechsel weg vom Keilwerth, das mir gesundheitliche Probleme bereitet hat.

    In Foto-Foren tummeln sich tausende Menschen, die glauben, mit dem neuesten Objektiv von Marke X würden sie bessere Fotos machen. Das stimmt nicht! Amateure, die mit 10kg Equipment herumrennen, machen konsistent die schlechtesten Fotos.

    "Amateurs care for gear; Pros care for jobs; Artists care for light." ist ein stehender Ausspruch in Fotokreisen.

    Nix für ungut und jetzt bitte wieder :topic:

    LJS
     
  13. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    Du bekommst keine rote Karte!!! :thumbsup:

    Du hast ja im Prinzip recht ... ich spiele ja auch nur ein Saxophon ... das TM500SL ... und mein OTTO Link Tone Edge 6 ... und das HD habe ich behalten, weil es schön klingt ... jetzt fragen sich vielleicht einige, warum hast du dir dann das TM500SL gekauft ???? Weil es sich viel leichter spielt! Mach braucht fast keine Luft

    .... aber, obwohl ich dreimal gewechselt habe, war mir immer klar, dass der Hauptfaktor hinter dem Saxophon steht!!!! Heute würde ich gleich das TM500SL kaufen! Mein Freund hat in 30 Jahren schon viele Saxophone probiert und nur zwei gekauft(Mark VI und ein YTS-62, letzteres spielt er seit ca. 25 Jahren) und er hat auch alle meine Saxophone ausprobiert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er aus seinem Urlaub mit einem TM zurückkommt .... er hatte ein sehr nachdenkliches Gesicht als es wieder in den Ständer gestellt hat.

    Jetzt kommt die große Frage: "Soll man bei einem Saxophon bleiben, auch wenn ein anders besser passt???"
     
  14. RomBl

    RomBl Ist fast schon zuhause hier


    Finde ich auch:

    upload_2017-9-19_12-14-48.png
     
    Pil gefällt das.
  15. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    Der Eindruck ist definitiv falsch ... mir ist bewusst, dass man ausschließlich nur durch üben weiter kommt ... darum bin ich auch mindestens eine Stunde pro Tag im Keller (können auch schon mal 4-6 Stunden werden)
     
  16. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    Und wann kommt - nach dem neulackierten S-Bogen - das nächste Sax, das besser passt?
    Was heisst eigentlich "besser passt"?
    ...

    Vielleicht drückt Dir in drei Wochen einer sein Sax in die Hand und Du bist wieder Feuer und Flamme. Dann muss es ein XYZ sein, weil es besser passt.
    Sagen wir mal, es wär ein "you know who" - dann viel Spaß bei der Suche nach einem Instrument, das wirklich den fiesen Preis wert ist.

    Ach, ich bin schon wieder off topic ... ausserdem geht's mich ja nichts an, was mische ich mich eigentlich ein?

    LJS
     
  17. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    es wird sicher einen Grund geben ... :)
     
  18. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    .... vielleicht wolltest Du ja nur klar stellen, dass das Material nicht so wichtig ist ???? :):):):):)
     
  19. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    So ein Martin Tenor ist aber auch klasse! :)
    Rein interessehalber: Der Bogen ist aber nicht original Martin, oder?

    Lg
    Mike
     
  20. RomBl

    RomBl Ist fast schon zuhause hier

    Yep, ist es.
    Der S-Bogen ist von Karsten Gloger. Super Teil!
     
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