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sich selbst aufnehmen

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von Bareida, 17.September.2014.

  1. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    Meine blöde Antwort "Mac kaufen" möchte ich gerne als Frage verstanden wissen, ob das beim Mac kein Problem ist, oder ob ich es einfach nicht höre...

    Danke, Guenne
     
  2. cedartec

    cedartec Ist fast schon zuhause hier

    @Mugger

    Nicht nur ist wie man im Rheinland sagt "jeder Jeck anners" sonder auch jeder PC anders. Wenn die Voreinstellungen bei deinem Mac passen ist das doch Klasse, ich habe selbst bei verschiedenen Kopfhörern (offen - in-ear) verschiedene Latenzen bemerkt, deswegen würde ich vermuten, dass Mac plus anderes Mikro plus anderer Kopfhörer ebenfalls andere Ergebnisse liefert. Zumindest fällt mir kein technischer Grund ein, warum das nicht so sein sollte.

    Grüße von der nördlichen Donau :)
    gerhard
     
  3. ppue

    ppue Experte

    Kleiner Tipp: Macht einen Click Track und nehmt den über Mikrophon wieder auf. Dann braucht ihr nicht klatschen und es ist auf die Millisekunde genau.

    Mein Mac hat eine Latenz von 166 mm. Mit den voreingestellten 130 kommt es also schon sehr gut hin und man klingt gleich ein wenig laid back (-;
     
  4. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Ppue, siehe Post #37 :)
     
  5. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Die Latenz hängt wohl von der Prozessorleistung ab, egal ob Mac oder PC.
     
  6. Gerd_mit_Sax

    Gerd_mit_Sax Ist fast schon zuhause hier

    Werner, ich bin zwar kein Aufnahmeexperte (weit davon entfernt) aber: Um keine Latenz mehr zu hören, darf vom gespielten Ton bis zum gehörten Ton im Kopfhörer maximal 5 bis 10 ms vergehen, sonst hört man das. Wenn der Ton nun zuerst in deinen PC muss, dort von Windows bzw. einem Programm in Windows bearbeitet wird und dann wieder zurück auf den Kopfhörer gegeben werden soll, dann geht das nicht schnell genug. Windows ist in der Regel zu langsam und zu „unzuverlässig“ dafür. Für solche Aufgaben gibt es andere Betriebssysteme die man „Echtzeitbetriebssysteme“ nennt – aber nicht Windows.
    D.h. für das was du willst, muss Dein Kopfhörer das Signal aufgreifen BEVOR es durch den PC geht. Entweder über eine Soundkarte mit Monitor (Kopfhörer-) Anschluss (die es auch extern gibt) oder über ein Mischpult.

    Hoffe es hilft.
     
  7. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Ob der Mac das in Echtzeit kann, weiß ich nicht.

    Bei Windows gibt es verschiedene Möglichkeiten, am Soundsystem zu "drehen": MME, Windows Direct Sound, Windows WASAPI. Leider kenne ich mich damit überhaupt nicht aus, habe aber Windows Direct Sound ausgewählt (kann man in Audacity). Vielleicht kann jemand was dazu sagen...

    Außerdem kann die Latenz bei den Aufnahmeeinstellungen von Audacity berücksichtigt werden. Da werden einfach die Spuren automatisch minimal gegeneinander verschoben.

    Wenn man über das Zoom H2n aufnimmt, kann man direkt mit dem Kopfhörer an das Zoom. ich hab noch ein M-Audio-Interface, da gibt es auch die Möglichkeit, "Direct Monitor" einzuschalten.
     
  8. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Betr. Latenz:

    Dieser Echo-Effekt kann während der Aufnahme schon sehr stören. Bei meinem uralt-PC (Pentium III) hatte ich die Latenzprobleme auch.

    Ich weiß zwar nicht, ob das mit Audacity auch geht, mit Samplitude Music-Studio kann man die Latenz ganz einfach "umgehen", indem man die Aufnahmespur während der Aufnahme mutet. (Stumm schaltet).

    Dann hörst Du nur das, was Du reinspielst, nicht aber das, was übers Monitoring wieder rauskommt mit dem entsprechenden Zeitversatz. (Latenz)

    Vor dem abhören muss die Spur natürlich wieder "entmuted" werden.

    Gruß aus dem Schwarzwald
    Bernd

     
  9. Gerd_mit_Sax

    Gerd_mit_Sax Ist fast schon zuhause hier

    @Bernd: Werner
    ...sprich, dass das Ausschalten von Monitoring keine Option ist, oder?

    Gerd
     
  10. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Ich finde es schon sehr wichtig, dass ich mich über den Kopfhörer auch selbst höre. Was ich nicht brauche ist, das gleiche Signal 2 Mal zu hören. Einmal wenns reingeht und dann mit Zeitversatz als Echo, wenn es wieder rausgeht. 1 Mal reicht mir :)

    Gruß aus dem Schwarzwald
    Bernd
     
  11. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @ Bernd

    Ja, geht bei Audacity auch, bzw ist die Standardeinstellung. Du hörst über Kopfhörer nur das PA und Dein Sax live. Da braucht's aber einen offenen Kopfhörer.

    Die PA Spur kannst Du so laut stellen, dass Du Dich selber auch noch gut hörst.

    CzG

    Dreas
     
  12. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Hallo Dreas, ich habs gerade ausprobiert, da ich nicht glauben kann, dass Audacity das nicht können soll.

    Hab mir das Programm heruntergeladen und installiert.
    Danach meine Soundkarte für abspielen und aufnehmen ausgewählt.
    In meinem Fall:presonus Firestudio.

    Was ich schwach finde: Ich kann keinen ASIO-Treiber auswählen. Zumindest zeigt mir Audacity keinen an. Nur Windoofs Direktsound oder MME.
    Hab auf MME geklickt. (Vielleicht kann man ja einen ASIO-Treiber anwählen. Ich hab´s halt in der kurzen Zeit nicht gefunden, wie es geht.)

    Eine Audio-Datei als PA importiert.
    Diese mit dem Lautstärke-Schieberegler ziemlich leise gestellt.

    Hierbei einfach ausprobieren, bis man die richtige Lautstärke-Balance zwischen PA und Saxspiel gefunden hat. Braucht maximal eine Minute.

    Dann die Aufnahme gestartet und sofort mit der Pause-Taste wieder unterbrochen, damit ich die Möglichkeit hatte, die Aufnahmespur, die Audacity beim starten der Aufnahme anlegt, stumm zu schalten.

    Dann die Lautstärke des Kopfhörers am Presonus-Firestudio so laut gestellt, dass ich mein Sax-Spiel gut hören konnte. Und zwar mit einem geschlossenen Kopfhörer (Beyerdynamic DT 770 pro).

    Funktioniert bei mir einwandfrei.
    Bei meiner Konfiguration muss ich halt den Kopfhörer (250 Ohm) ziemlich laut stellen, dafür die Spur mit dem PA drauf deutlich in der Lautstärke reduzieren. Ich gehe mal davon aus, dass jede Soundkarte einen Kopfhörerausgang besitzt, den man auch in der Lautstärke regeln kann.

    Von meinem Live-Spiel höre ich mit dem geschlossenen Kopfhörer überhaupt nichts. Die isolieren sehr stark und lassen so gut wie keine Außengeräusche rein. Ich höre nur das, was ins Mikrofon rein geht zusammen mit dem Playalong in einem von mir eingestellten, ausgewogenen Lautstärkeverhältnis.

    Gruß aus dem Schwarzwald
    Bernd

    P.S.: "Deine" Konfiguration hat mehrere Nachteile. Zum Einen hörst Du das Sax nur live. Hast also keine Kontrolle darüber, wie es nachher auf der Aufnhame klingt. Wenn Du das Sax über Kopfhörer hörst, kommt das der Wirklichkeit ziemlich nah. Klar, Du hörst zusätzlich zum Kopfhörer noch den Körperschall, der über Zähne etc. überträgen wird. Aber das ist m.E. nicht so wesentlich.

    Weiterer Nachteil: Durch die offenen Kopfhörer dringt Schall vom PA nach außen. Diesen Schall fängst Du Dir mit dem Mikro ein und hast ihn nachher auf der Saxspur.




     
  13. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Oh Mann, ich bin zu doof für die ganze Aufnahmekacke.

    Weiss jetzt nicht was Du alles gemacht hast.

    Also ich mache es so (meine Aufnahmen im TOTM sind so entstanden).

    Audacity starten
    PA importieren
    Mikro (H1) über USB anschließen
    (ja, ist wohl MME, bin mir da nicht sicher....standardeinstellung)
    Kopfhörer aufsetzen (ist ein offener)
    PA über Startbuttom starten um Lautstärke über den Regler an der Spur
    anzupassen
    Aufnahmebuttom drücken und zum PA spielen

    Ich höre das PA über den Kopfhörer und mein Sax live.

    Nach der Aufnahme anhören. Ggfs. PA oder Saxsspur von der Lautstärke aufeinander abstimmen.

    Beide Spuren Normalisieren.

    Ggfs noch eine Saxspur kopieren, um da den Hall draufzulegen.

    Nochmal anhören, möglicherweise Lautstärke und Hall anpassen.

    Abspeichern. In Soundcloud hochladen.

    That's it....

    Alles andere kapiere ich eh nicht....

    CzG

    Dreas
     
    Smoothie gefällt das.
  14. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    gelöscht, da doppelpost.
     
  15. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Hi Bernd,

    wieso ist es nachteilig wenn ich mich direkt und nicht über die Aufnahme höre?

    CzG

    Dreas
     
  16. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Man muss in Audacity unter "Einstellungen/Aufnahme" "Software Playthrough" ankreuzen, wenn es im Kopfhörer ankommen soll.
     
  17. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Das hat Werner in post #40 gut beschrieben.

    Zitat: "Nur hat monitoring eben auch Vorteile. Jeder Winkel- und Abstandsveränderung zwischen sax und micro verändert leicht den Klang und Lautstärke, und sowieso hört man den Klang mit monitoring eher so, wie ihn auch der Zuhörer hört. Also kann man besser den Ansatz an die Spielsituation anpassen usw., die Kontrolle über den sound wird generell besser."

    Genau so ist es.

    Gruß aus dem Schwarzwald
    Bernd
     
  18. cedartec

    cedartec Ist fast schon zuhause hier

    Ähem, wegen der Aufnahme des erzeugten "Klick" Signals. Um die Latenz zu messen müsst man aber doch das akustische Ausgangssignal der Kopfhörer mit dem Mikro aufnehmen. Ist das laut genug dafür?

    Grübelnde Grüße,
    Gerhard
     
  19. Gerd_mit_Sax

    Gerd_mit_Sax Ist fast schon zuhause hier

    genau so habe ich es gemacht! Mikro in die Kopfhörermuschel gesteckt.

     
  20. cedartec

    cedartec Ist fast schon zuhause hier

    @Gerd_mit_Sax

    Hehe, da muss ich erst mal das Mikro meines Notebooks finden, ähem, und mit den "In-Ears" wird das noch komplizierter, na denn ich werde es versuchen, mal sehen was geht.