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Sopransax im Stehen

Dieses Thema im Forum "Soprano Special" wurde erstellt von Nemesis, 8.September.2015.

  1. zwar

    zwar Ist fast schon zuhause hier

    Das mit der aufhängung habe ich vor jahren auch ausprobiert. das ging nicht gut, die befestigung am horn ist problematisch. alles will immer richtung Bb-kamin rutschen und behindert die klappe. der ständer funzt viel besser. ich selber benutze den allerdings nur wenn ich weiß, dass ich mal sagen länger als zwei stunden durchgängig sopran spielen werde, ansonsten spiele ich einfach so.

    gruß
    zwar
     
  2. Nemesis

    Nemesis Ist fast schon zuhause hier

    @ zwar: "ansonsten spiele ich einfach so".
    Ah!!! Oh, Ihr krrrrräftigen Männer mit Euren zupackenden Greifwerkzeugen - wie beneide ich Euch um selbige! :ironie: Mein Däumchen ist 6cm lang und hat einen ebensolchen Umfang (Durchmesser kann ich nicht rechnen :-?).
    Aber ich experimentiere mit einem noch in der Pilotphase (sagt man so?) befindlichen Hilfsmittel, das ich bei Erfolg Eurem kritischen Urteil :hammer: unterbreiten werde.
    LG von im Experimentierrausch befangenen
    Nemesis
     
  3. last

    last Guest

    1.91 cm

    :klug: lv
     
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  4. Nemesis

    Nemesis Ist fast schon zuhause hier

    Neues aus dem So-sax -Selbstversuchs-Labor: (1,91 cm ! my goodness! ..hätte ich doch die CharlesWindsor'schen Wurstfinger.... )Pilotphase endete mit Bruchlandung. Nun aber :topic: Angeregt durch Zwar's Vorschlag mit dem Ständer habe ich zunächst einen Notenständer mit Aufsteckleiste und dickem, weichem Tuch direkt vor den eigentlichen Notenständer gestellt und das geht auch sehr gut. Nochmals besten Dank für Eure Anregungen und das Ausrechen des Daumendurchmessers !
    Es grüßt erschöpft :sleep: :facepalm:
    Nemesis (der diese smilies solchen Spass machen; eigentlich bin ich ja aus dem Alter ...........)
     
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  5. Nemesis

    Nemesis Ist fast schon zuhause hier

    Neues aus dem Sopransax-Selbstversuchs-Labor: gestern war ich bei Ingolf Mattern (Hamburg-Wellingsbüttel) und traf dort zu meinem Glück auf Therese Walter,:top:,die sich meines Daumen-Problems in rührender Weise annahm. Zunächst eruierten wir mal, daß der Altsaxgurt, den ich bisher auch fürs So-sax benutzte, offenbar zu lang ist (fürs Sosax) und ich, obwohl dieser Strippenverkürzungsschieber o_O mich schon fast vatermörderartig würgte, unbewußt versucht habe, auszugleichen, d.h. mit der rechten Hand das Sax in die richtige Höhe gedrückt habe. Das mußte ja schief gehen! ABER sie sagte auch, dass das Gewicht des Saxes nun mal auch auf dem Daumengelenk ruht; da kommt frau nicht drumrum. Mit einem auf Sopranlänge eingestellten Zappatini-Gurt wurde zunächst das Gewicht von der Halswirbelsäule genommen, was ich schon mal sehr angenehm fand. Dann ein steilerer Winkel und jetzt kann ich schon viel länger ohne Beschwerden spielen. Diese kompetente Frau, die selbst Sopran und auch Bariton spielt, ermunterte mich, immer wieder Neues auszuprobieren.
    Dergestalt neu motiviert schritt ich beglückt von hinnen.:smil3dbd4e29bbcc7:
    (Ich kann es mit den smilies nicht lassen..........)
     
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  6. Clownfisch

    Clownfisch Experte

    !!!!
     
  7. Nemesis

    Nemesis Ist fast schon zuhause hier

    :shamefullyembarrased: :grossdu: muß heissen: DER Größte
     
  8. Nemesis

    Nemesis Ist fast schon zuhause hier

    Neues aus dem Sosax-Sebstversuchs-Labor:
    gestern bei 1.Probe zum Weihnachtsoratorium (als Trompete verkleidet :astronaut: ) blies ich 1 1/2 Stunde, ohne dass der Daumen sich meldete. Es scheint, daß das Versuchslabor nun erstmal geschlossen werden könnte.

    Besten Dank an Alle, die mit mehr oder weniger brauchbarem Rat :D mir akustisch unter die Arme griffen und Denkanstöße lieferten ! :danke:
    Bis bald !
    Es grüßt
    Nemesis
     
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  9. Florentin

    Florentin Ist fast schon zuhause hier

    Super, gratuliere!

    Auf den entscheidenden Tipp ist hier also keiner gekommen: als Trompete verkleiden ;-)
     
  10. Dööpdöpp

    Dööpdöpp Kann einfach nicht wegbleiben

    "Herr Doktor, mein Finger tut weh, wenn ich so mache."
    "Dann machen sie nicht so."
     
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  11. Rick

    Rick Experte

    ... Und dann gäbe es nach wie vor die Möglichkeit, mal weitere Marken und Modelle zu testen, denn die Gewichte sin schon unterschiedlich und ich habe die Yanagisawa-Sopranos auch eher als schwer in Erinnerung. :roll:
    Wie ich immer wiederhole: Das Sax muss PASSEN, es muss einem auch ergonomisch liegen, da sollte man sich dann vielleicht schon durch eine ganze Palette von Instrumenten probieren. ;)

    Einstweilen herzlichen Glückwunsch und weiter viel Erfolg!

    Gut Sax,
    Rick
     
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  12. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Die gebogenen kann man halt nicht als Trompete verkleiden. :-D

    LG Helmut
     
  13. Unikat

    Unikat Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ja es ändert nichts daran, dass das Soprano auf dem Daumengelenk ruht ... hat bei mir auch einige Wochen gedauert, bis sich die Muskulatur aufgebaut und das Gelenk daran gewöhnt war.
    Und ich spiele ganz ohne Halsgurt jedweder Art, da diese mir im Weg sind, oder ich mich zu wenig frei bewegen kann.
    Gerade beim Soprano mag ich die Freiheit ohne Gurt zu spielen. Ich spiele ein Martin Sop aus den 20ern, die sind auch etwas leichter als die neuen, die alles Mögliche zusätzlich verbaut haben, was auch zusätzliches Gewicht ist. Also heisst: die alten Hörner sind durchaus etwas leichter und somit Daumen-freundlicher!!
    Damit ich meine Daumen beim Üben nicht überstrapaziere, spiele ich im Sitzen, einfach Beine hoch ... und relaxt üben und natürlich dabei Daumen entlasten!!!
    Hier schnell zwei Fotos 02_Sop.jpg 03_Sop.jpg , wie das dann ungefähr aussieht. Und so kann ich Stuuuuuuuunden lang üben - wenn ich möchten tun würde. ;)

    Grüsse aus Österreich
    Nikolaus
     
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  14. Nemesis

    Nemesis Ist fast schon zuhause hier

    Danke, ich werds mal ausprobieren!
    Gruß aus Hamburg :welcome:
     
  15. Rick

    Rick Experte

    Hallo Nikolaus,

    das sieht cool aus und mag ja beim Üben zu Hause noch angehen, doch in der Probe oder beim Auftritt macht man sich mit der legeren Haltung nicht viele Freunde! ;)

    Gut Sax,
    Rick
     
  16. Unikat

    Unikat Nicht zu schüchtern zum Reden

    Hi Rick,

    tja, beim Auftritt spiele ich mit Sakko und Schuhe und drehe mich zum Publikum. :D
     
  17. BCJ

    BCJ Ist fast schon zuhause hier

    Dazu fällt mir nur der ein:

    "Ein Schlagzeuger, ein Bassist und ein Saxophonist habe sich über eine Annonce gefunden und wollen eine Band gründen. Beim Auspacken der Instrumente sagt der Schlagzeuger geknickt zum Saxophonisten: Du, deine Trompete ist verbogen. Der Bassist bricht in schallendes Gelächter aus: Das ist doch ein Saxophon. Der Saxophonist packt außerdem sein Sopransaxophon aus. Der Bassist enttäuscht: Doch verbogen.... Der Schlagzeuger leise: Doch ne' Trompete."

    Gruß,
    BCJ
     
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  18. Nemesis

    Nemesis Ist fast schon zuhause hier

    Hilferuf aus dem Sosax-SV-Labor:
    die 3.Oktave will noch nicht so recht. Ich bitte um Expertenrat bezüglich - sozusagen als "Gesamtpaket" - meines spieltechnischen Verhaltens. Z.B. wenn ich von a' zu d''' springen will, kommt der Ton nicht. Ansatz,Stütze o.A. ??? Was fehlt?
    :danke: schon mal im Voraus.


    Die fleissig übende Nemesis :joyful:
     
  19. Florentin

    Florentin Ist fast schon zuhause hier

    Ja, die Palmkeys am Sopran sind nochmal ein Kapitel für sich. Typische Probleme sind Ansprache und Intonation.

    Die Ansprache (ja, auch die Intonation) scheint mir sehr vom Setup abzuhängen. Bei gegebenem Instrument: von Mundstück und Blatt. Ein gutes Basismundstück (z.B. Yamaha 4C) und ein relativ hartes Blatt wären am Anfang am besten. Viel Luft, Mundstück weit genug im Mund, nicht zu steil.

    Auf meinem YSS-475 habe ich ein sehr gutes Setup gefunden. Einige andere Mundstücke gingen da oben gar nicht. Auch einige andere Instrumente, die ich probierte, waren oben sehr zickig.

    Übst Du die 3. Oktave regelmäßig beim Einspielen (Tonleitern, Arpeggien)?

    Am einfachsten: gebunden und eher leise langsam nach oben (z.B. g' - a' - h' - c" - d" - e" - f" - fis" und zurück), dann immer schneller.
    Dann nur oben (d" - e" - f" - fis" - f" - e" - d", oft wiederholen)
    Schon schwieriger: dasselbe lauter
    Noch schwieriger: dasselbe gestoßen
    Noch schwieriger: einzelne hohe Töne anstoßen bzw. größere Sprünge

    Braucht normalerweise etwas Geduld, jedenfalls nicht daran verbeißen!
     
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  20. ppue

    ppue Experte

    Florentin war schneller, egal ...

    Ansatz und Stütze kann schon sein.

    Ich denke, du kannst das D''' z.B. in der Leiter oder in chromatischer Folge spielen? Das wäre die erste Frage (-:

    Spiele das D''' auf diese Weise und merke dir genau deinen Ansatz und deine Zungenposition. Nun kombinierst du das D''' mit anderen Tönen und versuchst, immer genau, zu diesem Ansatz zurück zu kehren. Muss ja nicht gleich das A' sein. Taste dich da ran an das, was geht.
     
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