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Sopransaxophone von Green Hill

Dieses Thema im Forum "Soprano Special" wurde erstellt von Dabird, 23.Februar.2016.

  1. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Kann ich alles nachvollziehen.

    Emotionale Bindung zu einem Instrument ist aber relativ.

    Ich habe eine sehr enge emotionale Bindung zu meinem King S20 Alto, das ich seit 20 Jahren spiele.
    Das war vor vielen Jahren für Jazz "die angesagte Kanne".
    Als ich zum ersten Mal reinblies, dachte ich "Wooooooooooooow!"
    Und ich hatte vorher ein sehr gutes Yanagisawa A-880.

    Nun spiele ich seit 2008 ein Mauriat Tenor, das ich hier beim örtlichen Saxdoc kaufte.
    Ich wollte eigentlich mein Selmer Mark VI überholen lassen.
    Das Mauriat wollte ich nur testen. Und was passierte? "Wooooooooooooow!"
    Die emotionale Bindung hat sich seither eher noch gesteigert, weil es ein wirklich tolles Instrument ist.

    Ob ein Instrument jetzt aus Frankreich, Taiwan, USA, Japan oder sonst woher kommt, ist aber doch wurschd.

    Schön finde ich, dass es mir bei meinen Instrumenten häufig gelingt, Zuhörer emotional zu berühren.
    Wenn sich nach einem Konzert jemand mir gegenüber positiv äußert, freue ich mich sehr darüber. So viel Eitelkeit darf ja auch sein. ;-)
    Außerdem motiviert es mich, weiter zu spielen und mich weiter zu verbessern.

    Lg
    Mike
     
  2. Rick

    Rick Experte

    Hallo Michael,

    das kann ich gut nachvollziehen, geht mir ähnlich!
    Deshalb mag ich die Frankfurter Musikmesse, denn mit etwas Glück kommt man dort mit den Herstellern ins Gespräch - sofern sich diese denn dort zeigen oder überhaupt seitens der Vertriebe erwünscht sind. :roll:

    Wahrscheinlich ist das auch der Hauptgrund, warum diese Messeinstrumente, über die wir hier sprechen, so beliebt sind: Man bekommt sie in Frankfurt oft direkt vom Chefkonstrukteur in die Hand gelegt, das ist ein besonderes Ereignis, finde ich, das man natürlich in keinem üblichen Musikgeschäft erlebt. :cool:

    Aber eine wirklich tiefe emotionale Bindung, die über ein oberflächliches "Verliebtsein" hinausgeht, bekomme ich zu meinen Instrumenten erst, wenn sie sich in der Praxis bewährt haben, wenn wir uns aneinander gewöhnt und "ein Stück des Weges gemeinsam beschritten" haben.


    Schönen Gruß,
    Rick
     
    ehopper1 gefällt das.
  3. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Dies stimmt schon.

    Meine Blasinstrumente sind ja auch international.