1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Sound....hier geht's ausschließlich um Sound!

Dieses Thema im Forum "Saxophon spielen" wurde erstellt von Dreas, 21.September.2017.

  1. ppue

    ppue Experte

    @Mummer bringt es schön auf den Punkt.

    Ansonsten fühle ich mich wenig verstanden. Ich mache eine bestimmte Kunst mit Tönen aber auch mit Sprache. Wie mein Sound ist, ist mir nur am Rande wichtig. Klar merke ich manchmal, das Blatt macht nicht, was ich will, dann kommt es weg, aber ansonsten interessiert mich das Soundgeschehen weniger. Mein künstlerischer und oft auch politischer Ausdruck interessiert mich mehr.

    Ja, Philosophie hat tatsächlich einen großen Wert für mich.

    Wenn jemand schreibt, er möchte wie xy klingen, wird es aber eh nie dahin schaffen, dann sollte er die Philosophie praktisch an der Hand nehmen und anstatt einer erfolglosen Jagd hören, wie er selber klingt. Das bringt ihm mehr.

    Ja, es ist nur ein etwas anderer Fokus, den ich anrege und auch, dass nicht alles so wichtig zu nehmen.

    Lernt vernünftig zu phrasieren. Das ist Technik. Wenn ihr das könnt, dann wird euch jeder einen guten Sound attestieren. Und vergesst den ach so individuellen eigenen Sound. Wir leben heute in einer Welt und nicht mehr im 20. Jahrhundert mit seinen Stars und Sternchen. Wir brauchen heute funktionierende Kollektive und keine Halbgötter.
     
  2. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Klar würde ich so klingen wollen wie er...werde ich aber nie...grade habe ich auf "Radio Swiss Jazz" per Zufall einige Stücke gehört, wo der Saxophonist soundtechnisch in die Richtung ging....

    Lass es mich als den "Old School Sound" bezeichnen, Wurzeln bei Ben Webster, Coleman Hawkins...

    Ich habe natürlich meinen eigenen Sound, der sich weiter entwickelt, aber ich habe eben auch ein Soundideal, welches ich anstrebe, nie erreiche....und daraus wird dann mein Sound!

    Hör mal wieviel Profis Sanborn imitieren, oder Brecker....

    Mein Anspruch ist es nicht was ganz eigenes, außergewöhnliches zu kreieren (wie z.B. Sanborn), weil ich es gar nicht kann.

    Wenn mein Sound sich in die Richtung meines Vorbilds entwickelt (den ich im Ohr habe), bin ich happy....und klar bleibt es letztlich immer "Dreas Sound"...

    CzG

    Dreas
     
  3. Gerrit

    Gerrit Experte

    ... was den Vorgang, den Du so schön beschreibst noch lebendiger geraten lässt ist doch: daß man sich selbst verändert, das sozusagen die eigene Stimme im Wandel begriffen ist... dadurch ist alles noch ein wenig unwägbarer und weniger allgemein gültig und festgelegt...
     
    claptrane gefällt das.
  4. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Sieh mal, wieviele Maler Picasso imitieren. Gut, das sind eher Amateure als Profis, kommt auch nix gescheites dabei raus.

    Da verstehst Du mich miss. Ich denke, der eigene Sound entsteht aus der individuellen Anatomie und den eigenen Vorstellungen. Das ist für mich nicht "ich will den neuesten, geilsten Sound" kreieren, sondern eher "an welchem Punkt möchte ich was ändern". Das muss überhaupt nicht außergewöhnlich sein, sondern zu mir passen.

    OK. Das verstehe ich gut, geht mir ähnlich. Ich will auch nicht "rotzig" daherkommen.

    LG Helmut
     
  5. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Das glaube ich nicht, zumindest nicht, wenn "Sound" so weit gefasst wird, wie du es in deinem Beitrag #92 getan hast. In der Performance, die ich live erlebt habe, war auch der Klang, die jeweilig Klangfarbe Teil des Ganzen und immens wichtig, Phrasierung und Artikulation noch um so wichtiger. Ich glaube (dir) allerdings, dass Vieles davon nicht vorgedacht ist, sondern sich im Laufe der Arbeit entwickelt hat.

    Zumindest ist es die halbe Miete schon mal.

    Das Hinterherlaufen irgendwelcher Klangideale habe ich auch nie verstanden. Mir haben immer viele Klänge gefallen, früher habe ich es von Dolphy bis Desmond genannt, aber es gibt noch viele andere. Ich würde am liebsten all diese Klangfarben beherrschen. Am Ende hat sich mein Saxophonklang aber ganz von selbst heraus gebildet. Ich hatte ein Horn, ein Mundstück und diverse Blätter und irgendwas hat mir gefallen, das habe ich herausgearbeitet, anderes nicht so, das fiel dann unter den Tisch. 35 Jahre später hat sich aber in meinem Kopf schon ein gewisses Klangbild manifestiert, und wenn es nicht so klingt, dann kann ich auch schon mal an mir oder dem Setup (ver)zweifeln.

    Gruß,
    Otfried
     
    claptrane gefällt das.
  6. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Nochmal anders beleuchtet.

    Ein Soundvorbild (Hanilton) gibt mir eine Idee, mehr nicht.

    Ganz abstrakt:

    Meinen Sound wünsche ich mir eher dunkel, nicht hell (auch fetter strahlende Töne im oberen Register, nicht scharf und schneidend)

    Unten voluminös dunkel, fett...auch Subtones.

    Insgesamt eher "spread", nicht "fokussiert"...

    CzG

    Dreas
     
  7. Juju

    Juju Ist fast schon zuhause hier

    Frag sie mal, (sofern es noch geht). Die meisten der ganz großen Spieler werden Dir sagen, dass sie phasenweise bestimmte Vorbilder bis ins Detail imitiert und assimiliert haben. Ist ein ganz natürlicher Bestandteil der persönlichen "Soundwerdung"
    LG Juju
     
    zappalein, 47tmb, cedartec und 5 anderen gefällt das.
  8. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    So ist es! Findet man auch in der bildenden Kunst...die Expressionisten u. a. haben voneinander kopiert wo es nur ging...und dann einen eigenen Stil entwickelt!

    Bei den alten Meistern des Sax hört man das auch sehr gut...und Scott Hamilton ohne Ben Webster oder Lester Young gäb' es nicht!

    CzG

    Dreas
     
  9. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Es ist aber ein Unterschied, ob man, was zwangsläufig passiert von zeitgenössischen Größen beeinflusst wird, oder ob man sagt, ich möchte klingen wie soundso
     
    claptrane, 47tmb und bluefrog gefällt das.
  10. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Sorry, das ist nicht zwangsläufig passiert, sondern die haben gezielt kopiert, um so zu klingen oder auf der Leinwand so auszusehen.

    Und haben daraus ihren eugenen Stil entwickelt.

    CzG

    Dreas
     
  11. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Ich dachte eigentlich an Ben Webster, Lester Young, Coleman Hawkins oder Sidney Bechet. Welche (Klang-) Vorbilder hatten die? Und @xcielo sagt es ja, die späteren wollten nicht klingen wie die Vorbilder. Ich erlaube mir mal, aus einem Brief von Sonny Rollins an einen Bekannten von mir zu zitieren:

    upload_2017-10-18_22-44-4.png

    Ihm ging es nicht um kopieren, sondern um lernen, um etwas Neues hervorzubringen. Ist das nicht genau das, was immer in der Kunst passiert?

    LG Helmut
     
    claptrane, Longtone, 47tmb und 2 anderen gefällt das.
  12. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Erst mal ist für mich der Vergleich mit der Malerei ziemlich irreführend, denn Musizieren und Malen sind für mich doch ziemlich unterschiedliche kreative Prozesse. Nun ist aber auch klar, dass nicht jede(r) das Rad neu erfinden muss im persönlich Fortkommen, und durch Analyse und der versuchten Kopie eines Meisters kann man nur lernen. Ich habe bspw. Stunden/Tage/Monate damit verbracht rauszubekommen, was Paquito d'Rivera anders macht als andere Saxophonisten, und was es ausmacht, dass sein Spiel so gut zu kubanischer und anderer lateinamerikanischer Rhythmik passt. Ich habe auch einiges entdeckt, was ich für mich nutzen konnte, aber keineswegs wollte ich so klingen wie er.

    Ich weiß, es gibt andere Sicht- und Herangehensweisen, bspw. von @Juju und ihrem Mann, oder auch von HWP, der immer betonte, man müsse sich an Vorbildern orientieren, und ein gewolltes Klangbild kreieren, bevor man sich dann an die Hardwaresuche macht. Meine Herangehensweise ähnelt mehr der von @ppue (so interpretiere ich seine Aussagen jedenfalls). Wie ich heute klinge hat sich teilweise zufällig durch das vorhandene Material (einschliesslich mir selbst) entwickelt, und durch die lange Zeit, die ich damit verbracht habe, keinesfalls aber durch ein vorgeprägtes Klangbild. Klar gab es Spieler, die ich lieber gehört habe als andere, aber ich hatte diesbezüglich keine Vorbilder und schon gar kein festes Klangbild im Kopf. Dabei habe ich für mich immer Wert auf größtmögliche Variabilität gelegt, wie weit auch immer ich damit bislang gekommen sein mag.

    Wenn ich heute mein Saxophon in die Hand nehme, dann weiß ich nach 35 Jahren aber was ich erwarte, und wenn es anders ist, dann ist es jedenfalls überraschend, meistens leider enttäuschend und ich fange an nach der Ursache zu suchen. Es gibt also inzwischen eine Klangvorstellung, die sogar ziemlich fest ist, aber diese war nicht vorgedacht, sondern hat sich entwickelt.

    Ich muss zugeben, ich bin auch ein wenig stolz darauf, dass ich manchmal die Rückmeldung bekomme, nicht wie irgendjemand anders zu klingen, sondern eine gewisse Eigenständigkeit entwickelt zu haben, jedenfalls auf meinem Lieblingsinstrument, dem Altsaxophon, selbst wenn diese Rückmeldung durchaus nicht immer positiv gemeint ist.

    @bluefrog
    ich glaube, du misinterpretierst hier die Aussage von Sonny Rollins. Ihm geht es um die im amerikanischen Jazz feste Verwurzelung in der Tradition. Ohne diese verinnerlicht zu haben kann man seiner Meinung nach nichts wertvolles Neues kreieren. Modales Spiel bspw. oder gar Freier Jazz machen demnach keinen Sinn, wenn man nicht die traditionelleren Herangehensweisen ausgiebig studiert hat, denn diese sollen ja eine Fortführung des Bestehenden sein. Aber auch da kann man sicherlich auch anderer Meinung sein.

    Gruß,
    Otfried
     
  13. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @xcielo

    So hat jeder seine eigene Herangehensweise und das ist doch auch gut so.

    Wenn ich vor 35 Jahren mit dem Sax angefangen hätte, wäre meine Vorgehensweise vermutlich auch eine andere gewesen.

    Leider habe ich erst mit 50 angefangen (oder Gott sei Dank...better late than never) und sicher auch nur mit durchschnittlichem Talent. Da bin ich Realist genug mir nicht einbilden zu wollen, ich könnte Soundtechnisch noch was Eigenes und ganz Individuelles hinbekommen.

    Also bin ich schon happy, mich an einem (oder auch mehreren) Vorbildern orientieren zu können und vom Sound in die Richtung zu kommen.

    Genau kopieren werde ich die natürlich auch nie, das wäre eine anmaßende Erwartungshaltung.

    Wenn mir dann aber unsere Sängerin nach der letzten Probe sagt "Wow, Du hast heute so schön geklungen!" macht mich das glücklich. Mehr brauch ich gar nicht.
    (Und da ist es mir dann auch wurscht, dass es ein Sound ist, den tausende andere Saxer auch anstreben oder spielen).


    CzG

    Dreas
     
    Atkins gefällt das.
  14. Juju

    Juju Ist fast schon zuhause hier

    Bin da bei Otfried, was den Inhalt des Zitats angeht. Der "Disconnect" von der Tradition wird im übrigen immer problematischer, da die jetzt heranwachsende Generation die "Jazzmegastars" so gut wie nicht mehr aus erster Hand erlebt. Ich kenne soviele Leute aus meiner Generation, die jetzt an Hochschulen unterrichten, und da gibt es dann Kids, die Jazz Klavier studieren aber noch nie was von Bud Powell gehört haben und für die Herbie Hancock "old school" ist...

    Aber mal abgesehen davon, man kann meines Erachtens nicht von Rollins dem Superstar ausgehen. Wenn man das Ganze aus der Sicht ex ante betrachtet, dann wußten Klein Sonny/Dexter/John etc... als Teenager doch gar nicht, dass sie mal irgendwann in der Zukunft als Stilikonen des Jazz gefeiert werden würden. Und als Teenager haben die sich alles von ihren Idolen reingezogen, was sie nur kriegen konnten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein 12-jähriger Sonny oder Dexter sich überlegt haben "Tjo der Lester spielt ja ganz nett, den kopier ich jetzt mal ein paar Jährchen, und dann stecke ich ich sound- und innovationsmäßig in die Tasche und steige zur Jazzikone auf". Ich glaube nicht, dass die in ihren Lehrjahren überhaupt so weit gedacht haben, da ging es ziemlich knallhart ums Überleben und sich erstmal ein Skillset anzueignen, mit dem man dann Glück hatte, in eine der tourenden Bands aufgenommen zu werden. In einer dieser Bands dann vielleicht auch sogar "featured soloist" zu werden, davon wagten die zu dem Zeitpunkt ihrer Entwicklung doch nur zu träumen. Natürlich war da jemand wie Lester dann das Höchste, was man sich vorstellte erreichen zu können.
    Wenn man aber in retrospect die Meister fragt, wie sie zum innovativen stilbildenden Jazzmusiker geworden sind, wird man wie gesagt als gemeinsamen Nenner hören, dass sie sich während ihrer formativen Jahre soviel von ihren Vorbildern angeeignet haben, wie möglich.
    LG Juju
     
    ehopper1, zappalein, Gerrit und 2 anderen gefällt das.
  15. Wilson

    Wilson Gehört zum Inventar

    Auf jeden Fall kannst du dir Sound nicht kaufen, das habe ich schmerzlich feszstellen müssen. Wenn doch alles nicht immer mit soviel Arbeit verbunden wäre.

    Gerade beim Sax, 4 Wochen nicht spielen und der Sound ist auch im Urlaub
     
  16. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Ich brauche hier, also überhaupt, aber jetzt ganz besonders eure Hilfe/ Erläuterung.
    Es ist die Rede von der Entwicklung eines persönlichen Sounds durch Nachahmen.
    Wie mach ihr das? Es war auch von picassoinspirierten Laien die Rede. Da komme ich noch mit, die sehen ja, was sie auch der Leinwand fabrizieren.
    Wenn ich nun aber den Sound einer ,meinetwegen, Ben Webster-Aufnahme imitieren will, so ist meine Eigenwahrnehmung doch eine ganz andere, als die eines geneigten Publikums. Steht ihr da die ganze Zeit in der Ecke oder im Schrank oder nehmt ihr euch ständig auf, um gewissermaßen einen externen Soundeindruck zu erhaschen?
    LG quax:-?
     
  17. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @quax

    Um den Sound von Webster, Hamilton oder Brecker, Stitt nachstellen zu wollen, mußt Du wissen welche Parameter von Luftführung, Stütze, Hals, Zunge, Kieferstellung, Mundstück und Blatt den Sound in welche Richtung beeinflussen.

    Grundfrage ist m. E. zunächst, möchte ich eher hell oder eher dunkel klingen....soll mein Sound eher fokussiert oder spread sein.

    Dann sollte ich so üben, dass ich über die Veränderung der Parameter den Sound verändern kann.

    EIN Beispiel: Etwas weniger Mundstück im Mund und Unterkiefer zurück....der Sound geht Richtung Webster.
    Unterkiefer mehr nach vorne, der Sound wird härter, fokusierter...etwas mehr Mundstück....geht Richtung Kreissäge.
    Es geht jeweils nur um wenige Millimeter.

    Oder lockere Ansatz, auch in der oberen Lage, die Töne werden strahlender, Intonation korrigiere ich ggfs. über die Zungenposition.

    Zungenposition spielt auch noch für's Feintuning 'ne Rolle. Oder auch Vibrato, Growling, Bending...also Soundeffekte...die Phrasierung (z.B. wie stoße ich den Ton an.)

    Mundstück und Blatt unterstützen die eine oder andere Soundvorstellung.

    Toll ist, wenn man ohne Setupwechsel unterschiedliche Soundkonzepte realisieren kann, je nachdem welche Stücke, welchen Stil man spielt, selbst in einem Stück. Das bringt Farbe in den Ton.

    Ein komplexes Thema!

    CzG

    Dreas

    P.S. Klar Aufnehmen hilft, aber die Unterschiede hört man auch ohne Aufnahmen.
     
  18. quax

    quax Ist fast schon zuhause hier

    Ist schon recht. Es ging mir nicht um die Frage, wie ihr den Klang "technisch" variiert. Mich interessiert vielmehr der Teil der "Erfolgskontrolle". Wenn ich mich beim Spiel selbst höre und dabei wie (einsetze nah Gusto)klinge, dann höre das nur ich so. Ich nehme ich selten auf, aber der Unterschied zwischen meiner Wahrnehmung beim Spiel erschien mir immer erheblich. Fehlt ja auch der Körperschall.
    LG quax
     
  19. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @quax

    Egal was Du machst, vor den Spiegel stellen, aufnehmen, zu Hause im Studio, mit teurem Equipment, miteinfachen Equipment.

    Du hörst Dich nie so wie Deine Zuhörer Dich hören.

    Geht nicht. Sind alles nur subjektive Wahrnehmungen, Anäherungen.

    CzG

    Dreas
     
  20. ppue

    ppue Experte

    Ja, aber man kann mit den Annäherungen arbeiten. Ich nehme beim Soundcheck, so das Kabel reicht, mein Mikrofon mit in den Zuschauerraum, blase ins Sax und höre mir an, was aus den Boxen kommt. Dann sage ich dem Tontechniker, ob das für mich in Ordnung ist, zu scharf, zu laut oder zu pappig. Lasse gerne auch andere hören, von denen ich weiß, dass sie große Ohren haben. Gut, das betrifft die Live-Situation, aber bei Aufnahmen kontrolliere ich natürlich auch genau, was da aufgenommen wird.