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SX90R: wer hat diesen s-bogen schon mal gespielt ???

Dieses Thema im Forum "Tenor Special" wurde erstellt von b_nic, 27.Februar.2017.

  1. b_nic

    b_nic Ist fast schon zuhause hier

    1) ja das hast Du recht, aber üben tu ich ja zusätzlich.......

    2) mir haben sie auch gesagt, dass mir das Otto Link von Kay Sieblod zu offen ist ..... ich finde es super und bald wird es mir passen .......

    3) mich interessiert der Bogen halt, weil Albie Donnelly ihn spielt, obwohl ein Kollege (Kirk Whalum .... spielt das SX90R Vingatge ) ihn mit Keilwerth entwickelt hat ....



     
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  2. hanjo

    hanjo Ist fast schon zuhause hier

    es ist ein Unterschied, ob ich etwas brauche oder etwas will. Wenn ich etwas will, egal wie wichtig oder unwichtig das ist, dann bekomme ich das! Vorausgesetzt es belastet meinen Geldbeutel in einem Maße, das ich mit gutem Gewissen verantworten kann. Dafür habe ich mein Leben lang hart gearbeitet. - Schnurzpiepegal was andere dazu sagen.

    Meine Meinung, jeder darf eine andere haben.

    Gruß
    Hanjo
     
    Dreas und Bernd gefällt das.
  3. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Sorry...ich wurde kürzlich unterbrochen und vergaß die Hintergrundinformationen zum abfotografierten S-Bogen aus Post 15.

    Es handelt sich also auch um einen Keilwerth, der von meinem 1965er Toneking Spezial.

    Noch gar nicht lange her, da fiel mir nach Jahrzehnten erst auf, das der Bogen in Teilbereichen gar nicht richtig rund war, sondern leicht oval.

    Das muss damals noch die Folge eines Sturzes gewesen sein, wo das Sax mit dem Ständer umkippte und direkt auf die Spitze des Metall-Mundstücks knallte....der Bogen also gestaucht wurde und deshalb nicht mehr homogen rund war.

    Den Macken an der Mundstücks-Spitze vom Berg Larsen konnte ich nacharbeiten (Tiprail etwas geöffnet), die leichte Verformung des Bogens hatte ich optisch aber damals gar nicht bemerkt.

    Allerdings wurde mir jetzt im Nachinein klar, dass dies die Ursache war, dass meine Intonation in den hohen Palmkeys nicht mehr so einfach zu beherrschen war.

    Nach positivem experimentieren mit anderen Bögen, war schnell klar, dass der faule Hund beim S-Bogen lag, der anscheinend durch die gestörte Geometrie in den Höhen nicht mehr sauber intonierte.

    Klaro...einen originalen Ersatzbogen hätte man problemlos kaufen können...Kollege Huuuup hatte mir sogar seinen Original-Bogen recht preisgünstig angeboten.

    Aber ich wollte erst mal selbst das Problem lösen.

    Alles im Detail zu beschreiben, gehört hier nicht her.....alles am Bogen wurde abgelötet, mit Kugelwerkzeug die optimale Rundung wieder hergestellt...und zur Stabilisierung dann eben auch zum Schluss eine Strebe aus einem Messing-Rundstab eingepasst und eingelötet.

    Fazit:

    Durch die Versteifung und das mehr an Material habe ich wirklich den Eindruck, das Keili spricht nun doch noch etwas besser und klingt etwas kerniger/zentrierter.....kann natürlich auch daher kommen, weil die Bogen-Geometrie und die Intonation nun wieder stimmt..Interessant wäre da mal der direkte Vergleich mit einem Originalbogen ohne Aussteifungs-Strebe.

    Gr Wuffy
     

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