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Tablet vs. Notenständer - wer benutzt ein Tablet?

Dieses Thema im Forum "Tool / Zubehör" wurde erstellt von ReneSax, 6.Dezember.2015.

  1. reiko

    reiko Ist fast schon zuhause hier

    Danke für den Tipp @Bloozer . Ich habe fast alle meine Sheets mit Musescore gebaut. Da lohnt sich die App. Bisher mach ich alles mit dem Acrobat Reader.
    Gruß Reiner
     
  2. jabosax

    jabosax Ist fast schon zuhause hier

    Ich nutze das Surface 3 Pro. Das hat einen 12"-Monitor. Das ist für meine alten Augen okay. Ich habe immer alle Noten incl. Realooks für Eb, Bb und C dabei. Alles als PDF. Das klappt mittlerweile super und ich möchte es nicht mehr missen.
    Grüße Jabo
     
  3. SaxPistol

    SaxPistol Ist fast schon zuhause hier

    Hi Leute,
    das Thema wird ja schon 'ne Weile diskutiert und so wie ich das rauslese gibt es hier doch recht viele Leute, die vom Tablet spielen.

    Meine Frage dazu: Vertraut Ihr immer darauf, dass die Technik (also das Tablet) auch funktioniert, oder nehmt Ihr Euch als backup trotzdem noch die entsprechenden Papiernoten mit?
    Ich hätte ja immer irgendwie Paranoia, dass der Akku schlappmacht oder irgendwas anderes streikt.

    Zudem sehe ich den Vorteil beim Papier im besseren Gesamtüberblick über das Stück, da man auf einen Notenständer locker 3 A4-Blätter positionieren kann. Ein Tablet ist selten größer als A4.
     
  4. MrWoohoo

    MrWoohoo Ist fast schon zuhause hier

    Seit 2 Jahren verwende ich ein 9,7" Tablet. Es heißt cube talk 9x u65gt, falls es jemand googeln möchte. Mit der Android App FastScanner kann man die Noten bequem abfotografieren und lesbar als PDF speichern. Die Anzeige erfolgt ganz normal über den Adobe Reader. Ans Umblättern mit Wisch-Geste gewöhnt man sich schnell.
    Die Entscheidung war damals war ganz einfach: möchte ich mehrere Kilo unhandlichen Papierkram, wo man mehr mit dem Suchen der Stücke beschäftigt ist, als mit dem Üben oder möchte ich nur ein paar Gramm, die ich überall dabei habe. Akkulaufzeit ist kein Thema bei dem Teil; es hält mehrere Tage bis zu einer Woche. Und die Beipiel-mp3s sind auch gleich drauf ;-)
     
  5. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe mir vor einem halben Jahr ein "2 in 1"-Notebook gegönnt (läuft mit Windows 10).
    Das funktioniert sehr gut und bleibt zu Hause im Wohnbereich.

    Ist mir zu schade für Proben und vor allem Auftritte.

    Und Papier ist halt doch zuverlässiger als die Technik.
    Vorausgesetzt ich erwische den zur Formation passenden Notenkoffer!
    Ist mir bisher aber nur einmal passiert, zum Glück war nur Probe!

    Lg
    Mike
     
  6. saxhornet

    saxhornet Experte

    Backup in Notenform ist sinnvoll. Wer mal gesehen hat wie ein Tablet beim Auftritt runterstürzt und dann der Gig vorbei ist, weil es kein Backup als Noten gab, wird über ein Backup in Papierform nicht weiter nachdenken, sondern es einfach dabei haben.
     
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  7. Claus

    Claus Moderator

    Genau deshalb gefällt mir die Tablet-Lösung nicht. Hohes Gewicht, bescheidene Akkulaufzeiten, Gefahr der Runterfallens, schlechte Lesbarkeit bei Sonnenlicht etc.

    Von der Idee her ist ein Gerät wie das Sony DPT S1 eigentlich ideal. Wiegt mal gerade 350 gr, läuft wochenlang mit einer Akkuladung und wenn es hinfällt, passiert auch nichts Schlimmes. Und ich kann in die Noten malen wie auf einem Blatt Papier.

    Es müsste nur schneller reagieren, ein bisschen höher auflösen und ein Umblättern über einen Fußschalter oder Ähnliches zulassen. Dann wäre es perfekt.
     
  8. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    @Claus
    Genau deine Punkte erfüllt alle die Lösung mit einem iPad, Akkulaufzeit ist gut, Umschalten per Fußschalter
    Das Tablett dann noch in einen passenden Halter und alles ist gut.
    Was die Lesbarkeit angeht, hier beneiden mich meine Kollegen beim Auftritt immer. Gerade bei Auftritten in Festhallen & Co ist es meist so das man nichts sieht und das beleuchtete Tablett ein Segen ist
     
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  9. euroknacker

    euroknacker Ist fast schon zuhause hier

    Da kann ich Claus voll zustimmen, auch wenn ich keinen Apfel benutze, sondern ein Samsung mit Androit drauf. ich kann mein Tablet zu jeder zeit ablesen, Akkulaufzeit ist auch kein Thema der macht locker 5Std, wenn das nicht reicht dann kann man immer noch zwischendurch ne Powerbank zum laden dran hängen.

    Gruß Jürgen
     
  10. kokisax

    kokisax Ist fast schon zuhause hier

  11. jabosax

    jabosax Ist fast schon zuhause hier

    Also der Akku läuft beim Surface ca. 10 Std...
    Der Ständer ist sehr robust, da mache ich mir weniger Sorgen.
    Helles Licht? Bei Papier ist häufiger die Dunkelheit das Problem, da ist das Tablet klar vorne.
    Beim 12"er kann man noch gut zwei Seiten nebeneinander lesen. Ansonsten muss man schon bei jedem Stück wissen, wann man am optimalsten weiter scrollt. Aber ist das mit dem Umblättern nicht auch so?
    Der Teufel ist ein Eichhörnchen... Ja deshalb immer unbedingt ein Backup. Aber ich habe auch immer 2 Mundstücke und mehrere Blätter und ... dabei.
    Grüße Jabo
     
  12. saxhornet

    saxhornet Experte

    Es ist egal wie stabil einem der Ständer erscheint. Wenn da mal Jemand gegenstösst kippt er genauso um wie jeder andere auch. Nur gehen dabei Papiernoten nicht zu bruch. Licht ist auch kein Problem wenn man eine Pultleucht nimmt. Von der Notengrösse etc. ist Papier noch klar im Vorteil. Da muss schon noch einiges an Entwicklung passieren, damit es gigtauglich ist auch für den etwas härteren on the road Gig oder den Auftritt, wo der Abstand zu tanzendem Publikum geringer als einem lieb ist. Leider scheint kein Tablethersteller das wirklich als ernstzunehmenden Markt zu sehen.
     
  13. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht kriegt man ja noch eines im Abverkauf:
    http://goodereader.com/blog/electronic-readers/sony-confirms-the-dpt-s1-is-discontinued
    War wohl einfach zu teuer...

    Es sei denn, es ist ein massives Pult oder einen Tisch... ja, hat man nicht immer.

    Aber fallen durcheinander. Und auch ein Tablet geht nicht zu bruch, wenn es in einer Schutzhülle ist.

    ja, wenn... dann ist sie entweder batteriebetrieben, oder Du bist darauf angewiesen, dass Du Strom kriegst. Und wenn das Pult umfällt, ist sie vielleicht auch kaputt...

    Der Vorteil mehrerer Blätter am Ständer ist gegeben. Naja, bis der Wind kommt. Dafür sehe ich das vergleichsweise einfache und sichere Umblättern am Tablet (Wischbewegung) auch als Vorteil, ganz abgesehen von Anwendungen, die in einem gegebenen Tempo selbst mitgehen (wenn man das Tempo bestimmen kann)

    Ja, es geht alles noch besser... Ist aber unwahrscheinlich, dass ein Tablet-Hersteller, dem es um Masse geht, auf die Idee kommt, "jetzt könnte ich mich einmal auf die Musiker konzentrieren". Aber es wird auch so besser werden: zur Allltagstauglichkeit gehört z.B. auch Robustheit, Gewicht, Bedienbarkeit, Laufzeit - alles Kriterien, die wir auch haben.
     
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  14. vmaxmgn

    vmaxmgn Ist fast schon zuhause hier

    Ich verstehe die ganze Linsenspalterei nicht. Das alles kann ein iPad Pro oder ein Surface auch und sogar noch besser, mit Mehrwert... Wieso passiert dem Sony nichts wenn es runterfällt oder es einen technischen Defekt gibt? Eine Powerbank für iPad , falls die 8 - 10 Stunden bei voller Displayhelligkeit nicht ausreichen. Stifteingabe beim iPad in Echtzeit zum Noten "malen"... evtl. eine Ultra Überlebenshülle ( ca. 40 Euro wasserdicht und stoßfest ) Auch wird die nächste Generation von A4 Geräten nicht ohne Strom laufen. 2. Kann man als Angsthase für die Anfangszeit ein fürs Repertoire passendes Notenbackup mitnehmen. Noten können auch in die " entleerte Spucke " der Posaunisten oder Trompeter fallen oder während des Umblätterns vom Ständer rutschen. Auch kann man sie zu Hause vergessen oder ein Stück fehlt, weil man es nicht umgeheftet hat. Auch blättern die Notenapps automatisch um, je nach Gusto per Zeit, Takt oder voreingestellten Parametern. Für Sonneneinstrahlung gibt es Folien, welche ich noch nie gebraucht habe. Ich möchte meine Ipadlösung nicht mehr missen. Alles immer dabei inklusive Playalone und sogar Saxophonliteratur in PDF Form falls mal Zeit zu überbrücken ist. Bei mir ist alles digitalisiert, so das ich sogar falls gebraucht über die Dropbox nie gebrauchte Sachen nachladen könnte, während der Probe oder des Auftritts. Das ist schon alles klagen auf sehr hohem Niveau.
     
  15. Claus

    Claus Moderator

    Probier es mal aus, dann weißt Du es. Es geht mir nicht darum, irgendwem seine Tablet-Lösung madig zu machen.
    Ich finde es nur schade, dass es keine vernünftige Lösung auf der Basis der (für diesen Zweck) besten Display-Technik gibt.
    Die Geräte auf e-Ink-Basis sind fast wie ein Blatt Papier, aber die derzeit auf dem Markt zu findenden Modelle haben die von mir beschriebenen Nachteile. Trotzdem wage ich mal eine Prognose: in spätestens 5 Jahren wird es dafür die perfekte Lösung geben.
     
  16. Mini

    Mini Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,

    12 Zoll Tablets habe ich mit unlängst angesehen. Die hatten leider alle 16:9 Format, dadurch ist eine DIN A4-Siete hochkant kaum größer als auf meinem jetzt benutzten 10 Zoll Tablet.
    Der Trend geht wohl zum x:1 Format: 5 m Bildschirmdiagonale, 1 Pixel hoch, große Zahl, wenig Fläche.

    Gruß
    Mini
     
  17. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Das iPad hat 4:3, zumindestens mein iPad Pro 12,9.

    Cheers
     
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  18. kokisax

    kokisax Ist fast schon zuhause hier

    Ergänzend zu meinem Beitrag Nr.90 :
    Ich hoffe auf dieses :

    [​IMG]
     
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  19. jabosax

    jabosax Ist fast schon zuhause hier

    Übrigens sollte man darauf achten, dass das Tablet beim Proben/Auftritt offline ist. Ist schon blöd, wenn es dann z. B. ein nahezu ellenlanges WINDOWS Update o. ä. fährt. Ist mir einmal bei der Probe passiert...
     
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  20. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Da sollte man dann vor allem drauf achten, dass gleich gar nicht Windoof drauf ist...