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Theorie trifft Praxis....WS mit Saxhornet in Wegberg...wer hat Interesse?

Dieses Thema im Forum "Workshops / Meetings / Konzerte" wurde erstellt von Dreas, 31.Januar.2018.

  1. saxhornet

    saxhornet Experte

    Es geht ja gerade darum mal einen Einstieg in die Materie zu bekommen und wie sie das Improvisieren beeinflussen kann. Ziel ist es nicht alle komplexesten Tiefen auszuloten sondern erst mal einen Fuss in die Tür zu bekommen, damit man sich nicht fürchten muss, wenn man mal in der Big Band ein Solo spielen soll oder wenn man mal einen neuen Standard lernt. Viele meiner Schüler fühlten sich nach dem Thema nicht mehr unwohl auch selber mal was zu komponieren.
    Vieles wird oft viel komplexer dargestellt als es sein muss und so, daß es gerade am Anfang nicht wirklich hilfreich ist.
    Ich versuche immer auf alle möglichst gut einzugehen bei den Workshops und es für alle verständlich zu gestalten.
     
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  2. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Ich würde auch grundsätzlich gerne kommen, weil das ein Thema ist, das bei mir auch ansteht. Aber ich müsste versuchen, den Mai um ein, zwei Wochenenden zu verlängern. Da ist alles dicht. Den Herbst könnte ich mir besser vorstellen.
     
  3. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Wenn der Mai/Juni für viele ein Hinderungsgrund ist, können wir natürlich auch einen Termin im Herbst suchen.

    Die nächsten Tage werde ich eine Terminauswahl-Tabelle mit zwei Alternativterminen für Frühjahr und Herbst erstellen, in der dann jeder seine Präferenzen eintragen kann.

    Der Termin, der dann min. 7/8 Interessenten hat wird‘s dann......:D

    CzG

    Dreas
     
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  4. RomBl

    RomBl Ist fast schon zuhause hier

    Solche Fragen ergeben sich meist aus einem Stück heraus.

    Aber wo Du fragst und ich gerade an der harmonischen Analyse von "Wave" sitze habe ich doch eine Frage:
    Wave ist in E-Dur und in Takt 2 ist Cdim7, also so ein GT-HT-Gedönse zu spielen. Die Funktion dieses Akkordes ist mir nicht ganz klar - warum ist hier Cdim7 und wie der Bezug zu Emaj7 und der nachfolgenden II-V-I in Amaj7, der Subdominante von E?
     
  5. zwar

    zwar Ist fast schon zuhause hier

    Cdim7=H7b9 ohne den Grundton H. Ein Ersatz für die gewöhnliche Dominante.
     
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  6. saxhornet

    saxhornet Experte

    Ok, etwas zu fortgeschritten für den Kurs das Teil. Trotzdem eigentlich einfach. Zwar hat es schon gesagt. Es ist als H7b9 gedacht und dient als Doppeldominante der V (E7) nach Amaj7 und ist aber gleichzeitig die V7 der Ausgangstonart. Damit im Bass nicht zweimal der gleiche Ton kommt, wurde der Basston verändert (statt dem Grundton wurde die b9 des Akkords in den Bass gesetzt) und klingt durch die chromatische Fortschreitung von C zu H interessanter als zweimal das H. Spieltechnisch kann man da mit der GT HT ran aber der Akkord mit ein paar Zusatztönen würde auch reichen, dann muss man sich auch wegen der GT HT Skala (wenn man sie noch nicht richtig ausgecheckt hat) nicht verrückt machen. Mann kann aber auch schauen was melodisch passiert wenn man an der Stelle dann eher H7b9 denkt und die Improvisation um die Akkkordtöne rum strickt. Das ganze Thema Verminderte Akkorde ist ja spannend und wird auch Teil des Kurses sein, denn die sind gar nicht so schwer, wenn man mal versteht wie sie gerne genutzt werden.

    LG Saxhornet
     
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  7. RomBl

    RomBl Ist fast schon zuhause hier

    Danke Dir für die ausführliche Erklärung, Florian.

    GT HT ist noch keine Kernkompetenz von mir, die muss Ich jeweils im Kopf zusammenbauen - wobei es ja nur 3 verschiedene gibt und keine 12.
    Die b9b13-Scales habe ich mir gerade in die Finger geschaufelt, da sollte ich mit H7b9 klarkommen.
     
  8. saxhornet

    saxhornet Experte

    Oft reicht es einfach den Akkord und 1-2 Töne dazu nehmen um da ordentlich zu spielen. Ich würde mich da nicht wegen Skalen verrückt machen. Keep it simple.
     
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  9. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Ich mach das so, dass ich zunächst alle Akkorde der Grundonart kennzeichen....da komme ich mit der entsprechenden Skala rüber....

    Die Grundtonartfremden Akkorde kennzeichne ich und schreib mir die abweichenden Töne in den Takt, die ich dann bei der Impro an den Stellen nutze.

    Nicht elegant, aber ein gangbarer Weg?

    CzG

    Dreas

    P. S. Wenn die Tonart über mehrere Takte wechselt, komm ich dann aber auch klar.
     
  10. saxhornet

    saxhornet Experte

    Kann man machen aber es ist sinnvoll die zusammenhänge zu verstehen.
     
  11. gaga

    gaga Ist fast schon zuhause hier

    So bin ich vorgegangen: erst nur die (immerhin nur 3) Akkordarpeggios gut lernen und so viel wie möglich verwenden, auch wenn das nach kurzer Zeit etwas stereotyp klingt.

    Wenn man im nächsten Schritt zu jedem Akkordton den unteren chromatischen Nachbarn hinzunimmt, hat man nicht nur eine elegante Figur a la Getz gelernt, sondern auch gleich die ganze HT-GT-Skala.

    Zu H7(b9) wäre dies das Pattern: C-H-C--D#-D-D#--F#-F-F#--A-G#-A und dies die Skala: H-C-D-D#-F-F#-G#-A
     
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  12. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Das ist schon klar....versuche ich auch....tue ich soweit ich es kann....

    Daher freu‘ ich mich auf den WS, um da auch wieder einiges zu vertiefen....

    CzG

    Dreas
     
  13. saxhornet

    saxhornet Experte

    Es sind eigentlich 4 bzw. 5 Dreiklänge, die notwendig sind. Aber natürlich nur 3 aus dem Dursystem. Wenn wir ganz genau sind fehlen bei Hinzunahme von unterem chromatic approach (chromatische Annäherung) noch die 6. Und die b9 für die komplette HT GT Tonleiter. Für mich macht auch chr. Approach nicht automatisch eine Improvisation a la Getz. Gut klingen tut es trotzdem.
     
  14. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Wie gut, dass ich nur noch Bahnhof und Bratkartoffel verstehe. Subdominante? Steht die zur Domina wie der Subunternehmer zum Unternehmer? :bahn::sensatio:
     
  15. saxhornet

    saxhornet Experte

    Die sachen von rombl und gaga sind schon weit weg von dem worum es gehen wird. Nach dem kurs ist der begriff subdominante kein problem mehr. Es ist nur eine bezeichnung und du hast schon eine richtige vorstellung vom Begriff in Bezug auf den Subunternehmer. Subdominante bedeutet unter der Dominanten. Akkorde wie sie uns in Akkordverbindungen oft begegnen bekommen hinsichtlich ihrer Funktion in einer Akkordverbindung Bezeichnungen damit wir sie in Bezug auf ihre Funktion, ihren Spannungsgehalt und ihre Wirkungsweise auch sprachlich bezeichnen und unterscheiden können. Tonika, Subdominante und Dominante sind lediglich Bezeichnungen für bestimmte Funktionen, die Akkorde haben können. Wenn du noch nie verstanden hast was eine Subdominante ist und warum das hilfreich fürs Improvisieren sein kann, wird der Kurs das ändern und Licht ins Dunkel bei dem Thema bringen.
    LG Florian
     
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  16. Fbuckert

    Fbuckert Ist fast schon zuhause hier

    Wenn ich das vor dem Kurs nicht wissen muss aber hinter (evtl.) verstehe, bin da genau richtig :)
     
  17. saxhornet

    saxhornet Experte

    Genau darum soll es ja gehen. Um eine Einführung in das Thema und man muss es vorher weder wissen noch verstanden haben. Bis jetzt hat Jeder danach immer die Basics verstanden.
     
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  18. ppue

    ppue Experte

    Subdominante (die vierte Stufe) heißt sie, weil sie eine Quinte unter der Tonika (der ersten Stufe) liegt. So wird die Dominante (die 5. Stufe) auch Oberdominante genannt, weil sie eine Quinte über der Tonika liegt.

    Z.B.:

    (Ober-)Dominannte: G-Dur-Dreiklang
    Tonika: C-Dur-Dreiklang
    Subdominantre: F-Dur -Dreiklang
     
    Zuletzt bearbeitet: 4.Februar.2018
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  19. Nilu

    Nilu Ist fast schon zuhause hier

    Ahhh so......
    Und ich dachte immer Subdominate heißt sie, weil sie unter (Sub) der Dominate liegt und zwar um einen 1 GT
     
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  20. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Prüfer zum Boogiepianisten bei der Aufnahmeprüfung: "Wie heißt die Subdominante von F?"
    Pianist, verständnislos und mit großen Augen: "Wieso, F ist doch die Subdominante!... "

    Ja, alt. Aber passend, bevor die Diskussion losgeht.
     
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