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Thomann Altsaxophon

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Danielsax, 26.Mai.2017.

  1. Danielsax

    Danielsax Schaut nur mal vorbei

    Hallo mein Name ist Daniel und ich bin in Sachen Saxophon noch ein ziemlicher Anfänger.
    Ich möchte mir gerne ein Saxophon zulegen. Es sollte erst mal ein Einsteigermodell sein. Ich bin bei meiner Recherche hier auf ein Modell von Thomann gestoßen. Hat jemand Erfahrungen mit Thomann Saxophonen?
    Über Tipps und Empfehlungen würde ich mich freuen.

    Euer Daniel
     
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  2. zappalein

    zappalein Ist fast schon zuhause hier

  3. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Daniel,

    herzlich Willkommen.

    Womit du startest im am Anfang eigentlich egal, Hauptsache man fängt an.
    Aber welches Thomann Sax meinst du denn? Wenn ich den Link anklicke so sehe ich diverse Saxe, incl. Yamaha YAS-480.

    Zum Thema günstige Saxe von Thomann wirst Du hier diverse Beiträge finden, manche finden die Teile gut andere auch nicht.
    Ich würde dir raten am Anfang ein Leihsax zu nehmen und dann mit etwas Erfahrung und Hilfe des Lehrers bzw. eines anderen Spielers auf die Suche zu gehen.
    Ebenso ist ein Sax ein Instrument mit nicht gerade geringem Servicebedarf und nicht jeder Sax-Doc ist von den günstigen Teilen begeistert.

    LG
    Jürgen
     
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  4. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

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  5. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Daniel,

    Du bist also noch "ziemlicher Anfänger". Das liest sich so als hättest Du bereits angefangen. Mit Lehrer? Auf welchem Instrument? Wenn mit Lehrer - kann Dir der bei der Auswahl helfen?

    Zu den Thomann Saxophonen - da gibt's ja auch unterschiedliche - sind die Meinungen geteilt. Für das Geld sind sie scheinbar ganz OK. Die Thomann Bariton Saxe bekommen da das meiste Lob ab. Mir fällt jetzt spontan keiner ein, der so ein Instrument gekauft hat und nach 5 Jahren gemeldet hat, dass er oder sie immer noch begeistert drauf spielt, weil es das Instrument seines Lebens ist. Falls also nach einigen Jahren eine Neuanschaffung fällig ist, muss man sich fragen wohin mit dem vorhandenen Instrument. Am Gebrauchtmarkt erzielen diese Saxe keine vernünftigen Beträge. Man müsste das Instrument also mehr oder weniger als "Lehrgeld" abschreiben. Das hat andererseits auch den Vorteil, dass man gebraucht sogar noch günstiger an so ein Instrument kommen kann, wenn tiefe Ebbe in der Kasse ist ;)

    Ein hochwertiges Sax eines namhaften Herstellers ist bezüglich Langlebigkeit, Werterhalt und in vielen Fällen auch in spieltechnischer Richtung die bessere Empfehlung. Aber solange das Instrument dicht ist, anständig anspricht und halbwegs sauber intoniert ist es tatsächlich egal womit Du anfängst. Hauptsache Du fängst an und übst regelmäßig. Auch bei günstigen "Schülerinstrumenten" liegen die Probleme zu 99+% nicht am Instrument sondern am Spieler.

    "Schülerinstrument" ist ja auch so ein Begriff, den gibt's eigentlich gar nicht. Das ist ein Marketing Begriff. Gemeint sind Instrumente die gerade mal ausreichen um sie einem unerfahrenen Anfänger zu verkaufen, der den Unterschied noch nicht erkennt. Anfänger nehmen die gerne, weil sie deutlich billiger sind als "die guten" und man erstens sowieso kein Geld hat und zweitens noch nicht weiß, ob man da überhaupt nachhaltig Freude dran hat.

    Gerade letzteres ist aber eher gefährlich, denn an einem guten "Profi Instrument" hat man auch als Anfänger meist mehr Spielfreude und mehr Motivation dran zu bleiben. So besteht immer die Gefahr, dass die Feststellung "Sax ist doch nichts für mich" zu einem nicht unwesentlichen Teil einem unpassenden "Einsteigerinstrument" geschuldet ist. Solltest Du also nach einiger Zeit Üben auch auf die Idee kommen, es wieder bleiben zu lassen, versuch es erst mit einem anderen Instrument. Letztendlich sind Saxophone wie Schuhe. Es gibt viele verschiedene und es muss passen, damit man sich wohl fühlt.

    Ich bin zwar auch grundsätzlich der Meinung, dass der Einstieg mit einem Top Instrument langfristig nicht nur spieltechnisch vorteilhafter, sondern auch im Gesamt Budget rentabler ist, aber die Einstiegs Hürde ist natürlich auch viel höher. Selbst wenn das im Ernstfall den besseren Wiederverkaufswert hat, ist doch eine Menge Geld für längere Zeit gebunden.

    Die besten Ratschläge zum Sax Kauf wären: Leihinstrument, mit einem Profi an der Seite durch die Modelle testen. Ein überholtes und gut eingestelltes namhaftes Gebraucht Sax vom Instrumentenbauer kann ein günstiges "Anfängersax" leicht ausstechen.

    Was weniger oft erfolgreich ist: Blindkauf ungespielt über's Internet. Weder bei "Einsteiger Instrumenten" vom Versandhandel noch beim "Dachbodenfund" aus der Auktionsplattform. Es gibt Ausnahmen, aber da muss man schon sehr genau wissen was man kauft und ob man da am Ende noch viel Zeit und Geld rein stecken muss. Nicht jeder kann um 100€ ein verbeultes Tenor kaufen und in wochenlanger Arbeit selbst wieder aufpolieren - Spengler Arbeiten und neu polstern inklusive.
     
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  6. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

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  7. edosaxt

    edosaxt Ist fast schon zuhause hier

    Das Problem ist, dass du hier in einem Saxophonforum bist.
    Hier tummeln sich Menschen, die sich sehr intensiv mit Saxophonen auseinandergesetzt haben, Qualitätsunterschiede bemerken, schon 1000 mal durchdiskutiert und letztendlich ein Forumsagreement geschlossen haben.

    Es gibt auch andere Meinungen und durchaus zufriedene Thomann Kunden, diese sind aber eher in anderen Foren unterwegs., z.B. Blasmusikforen

    Meine ganz persönliche Meinung: schnapp dir deinen Lehrer oder einen erfahrenen Saxer und such ein gebrauchtes Sax in der Kategorie des Thomannneupreises. Du wirst einiges finden: Amati, einfache Yamaha, Jupiter, oder gebrauchte Taiwanesen: Expression, P. Mauriat und solche Sachen.....

    Ich mag nun mal keine Chinaböller, ist aber eine persönliche Meinungsäußerung und nicht mehr.
     
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  8. ppue

    ppue Experte

    Zuletzt bearbeitet: 26.Mai.2017
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  9. saxology

    saxology Ist fast schon zuhause hier

    Glaube ich nicht. Da will sich jemand mit dem Thomann Affiliate-Programm eine goldene Nase verdienen.
     
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  10. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Das Impressum
     
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  11. Rick

    Rick Experte

    Wie hast Du das geschafft? Von meinem Browser erhielt ich bei allen Versuchen nur ein "Kein Zugriff möglich".

    Und selbst wenn es "nur" zum Affiliate-Programm gehört fällt doch auf, dass ausschließlich Thomann-Angebote beworben werden und dass die beiden (bei Thomann erhältlichen) Yamaha-Modelle wie ein Feigenblatt wirken. Tests sind das sowieso nicht, sondern nur Werbesprüche aus dem Katalog.
    Außerdem hat das YAS-480 laut Beschreibung Thomann-Polster - deutlicher kann man den Zusammenhang nicht machen!

    Und solche Sätze liebe ich ja besonders: "Das Thomann MKIV fällt durch seinen besonderen Klang auf. Der hohe Kupferanteil des Korpus sorgt für einen warmen gedeckten Sound, im Vergleich zu anderen Legierungen."
    Man möchte es ja gerne glauben, stimmt aber von vorne bis hinten nicht, habe ich höchstpersönlich umfangreich getestet: es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem Material und einem spezifischen Klangverhalten.

    Dieser Satz toppt aber mit seiner Inhaltslosigkeit alles andere: "Das Altsaxophon YAS 480 besitzt eine Klangvielfalt sowie einen satten und runden Sound." :banghead:

    Was sollen solche Websites, deren Absichten so leicht zu durchschauen sind?
     
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  12. Wenke

    Wenke Ist fast schon zuhause hier

    Also für meinen Geschmack tauchen da auch viel zu viele Saxophone von Thomann auf, egal in welcher Bauart man guckt und die "großen" wie Selmer & Co. gar nicht... schon merkwürdig o_O

    Ob die Instrumente nun gut sind oder nicht, kann ich nicht beurteilen... Aber meine Erfahrung zeigt auf jeden Fall, dass wenn man billig kauft nicht lange glücklich ist. Je nach eigenem Anspruch natürlich. Dann lieber direkt in ein Yamaha oder Jupiter investieren (auch wenn die mich auch nicht glücklich machen würden :D) aber mit denen hat man sicherlich länger Spaß.
     
  13. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Aus dem Impressum:

    "Nikolai Epp
    MSB Marketing"

    Vielleicht ist er der/die Marketingberater/Agentur vonThomann...

    CzG

    Dreas
     
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  14. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Jepp. Da fehlte einfach nur der Doppelpunkt in der URL:
    ;)
     
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  15. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Rick, das ist halt Werbung ;-)
    Mit so dümmlichen Aussagen wird man doch ständig konfrontiert, ob im Radio, TV oder sonstwo.
     
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  16. Rick

    Rick Experte

    Ja okay, aber glaubt das überhaupt noch jemand?

    Wenn es mir mal nicht gelingt, rechtzeitig umzuschalten oder auf dem HD-Recorder, mit dem ich TV schaue, vorzuspulen, dann staune ich immer wieder über die Naivität, mit der man Kunden anlocken will. Für wie doof halten die eigentlich die Verbraucher?

    Ich habe meinen Sohn, als er noch im Kindergarten war, bereits gegen Werbung "geimpft", u. a. mit den Worten: "Wenn dafür so aufwendig geworben werden muss, dann kann es ja nichts taugen. Außerdem erhöhen die Werbeausgaben im Endeffekt den Verkaufspreis." ;)

    Tatsächlich haben wir dann meistens um die Artikel mit der größten Werbung einen Bogen gemacht. :p


    Gut Sax,
    Rick
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.Mai.2017
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  17. Wenke

    Wenke Ist fast schon zuhause hier

    Naja zumindest der Threadersteller scheint daran zu glauben :)
     
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  18. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Und damit seit ihr dann Zielgruppe von Marken/Produkten, die bewußt nicht plakativ werben, um euch als Kunde zu gewinnn.

    Merke: Man kann nicht nicht kommunizieren. Gilt auch für Markenkommunikation.

    CzG

    Dreas
     
  19. last

    last Ist fast schon zuhause hier

    "Wer auf Jazz und Funk Musik steht, ist hier richtig. Aber ein warmer Sound lässt das Modell zu. Leichte Ansprache und abgestimmte Intonation sind hier gegeben."

    ...ist doch nett von dem Sound...


    :cool2:
     
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  20. Rick

    Rick Experte

    Mag sein. Wir schauen halt kritisch hin und hinterfragen Werbesprüche. Das hat sich mein Sohn bis heute bewahrt, auch in seinem Beruf als Banker, wenn es um die Bewertung von Firmen und Finanzprodukten geht.
    Für seriöse Anbieter, die fair und transparent agieren, bin ich gerne die Zielgruppe. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.Mai.2017
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