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Venova

Dieses Thema im Forum "Sonstige Instrumente" wurde erstellt von Wanze, 8.April.2017.

  1. gaga

    gaga Ist fast schon zuhause hier

    Meine Enkelin hat mit 6 Jahren mit einem krummen Borgani angefangen, spielt mit (gutem) Halsgurt, nachdem für den Rucksackgurt zu viel Geduld gebraucht wurde. Bei 20 Minuten Unterricht und auch nicht längeren Übephasen zu Hause und bei ihrer eher kräftigen Statur scheinen Haltung und Gewicht kein Problem zu sein. Und das Saxophon "knüpft and die Griffweise der Blockflöte an" - wie eigentlich jedes Saxophon...
     
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  2. philipp_b

    philipp_b Ist fast schon zuhause hier

    Trötiger Klang? Da würde ich dringend empfehlen, einen handgeschiedeten Daumenhaken nachzurüsten.....
     
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  3. saxology

    saxology Ist fast schon zuhause hier

    Ist doch aus Plaste - also wenn schon, dann handpolymerisiert.:hammer:
     
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  4. hiroaki

    hiroaki Kann einfach nicht wegbleiben

    Hi all,

    ich finde das Yamaha Venova sehr interessant. Hat schon wer Erfahrung damit?

    Grüße
    Robert
     
  5. saxology

    saxology Ist fast schon zuhause hier

  6. hiroaki

    hiroaki Kann einfach nicht wegbleiben

    oh, das hab ich nicht gefunden. Danke für den Hinweis.
     
  7. Seb

    Seb Schaut nur mal vorbei

    Erhalte es morgen von Thomann und werde berichten. Meine Erwartung ist nicht hoch, sehe es eher als lustiges Spielzeug...
     
  8. Seb

    Seb Schaut nur mal vorbei

    Hallo zusammen

    Heute ist das Venova bei mir eingetroffen. Die Erwartung war, wie schon geschrieben, begrenzt, wurde aber trotzdem noch "unter"troffen.

    Man erhält einen Karton mit einem kleinen Booklet mit Grifftabelle sowie ein Kunststoffköfferchen mit dem Instrument selbst. Hochwertig und stabil verpackt, da gibt es nichts zu meckern.

    Das Instrument in strahlendem Weiss mit schwarzen Klappen macht auch durchaus einen wertigen Eindruck, beim genauen Hinsehen gibt es einen Grat hier und da, nichts Aufsehenerregendes. Und es ist etwas kleiner als erwartet, ungefähr wie eine Altflöte. Sehr leicht, interessantes Aussehen. Mundstück und Kunststoffblättchen sind montiert umd durch eine Kapsel geschützt. Ist glaube ich ein 4C, aber ohne Bezeichnung. Die schwarzen Klappen sind gut angeordnet, auch für längere Finger, und sie sind leichtgängig.

    Hardwareseitig also alles in Ordnung und auf Yamaha-Niveau.

    Wie klingt es nun ?

    Mit einem Wort: Enttäuschend !!

    Der Ton ist trötig, ohne Volumen, sehr empfindlich und anfällig gegen kleinste Schwankungen im Luftstrom. Am Besten geht es noch, wenn man Vollgas gibt, aber jede Versuche, leiser / feiner zu spielen, ist grausam. Da ich fast ausschliesslich Sopran spiele, schmeichle ich mir, mit zickigen Instrumenten einigermassen klar zu kommen - hier geht es nicht. Kommentar meiner Partnerin: "Das klingt ja Sch....".

    Auch der Wechsel zu einem anderen Mundstück (Selmer S80) und Blättchen brachte keine nennenswerte Veränderung.

    Als Spassinstrument, um (wie in der Werbung) ein wenig rumzutröten, mag es angehen. Als Einsteigerinstrument, z.B. für Kinder, oder als Übergangsinstrument zu einem echten Sax würde ich es aber nicht empfehlen, dafür klingt es einfach zu schlecht - sogar schon in der ersten Oktave, von der zweiten ganz zu schweigen. Und auch als Reisesax zum Üben würde zumindest ich es nicht nehmen wollen, weil mir damit das Üben keinen Spass machen wird.

    Deshalb: Versuch abgehakt und zurück an den Absender.

    Schade, mir hätte in Unkaputtbar-Instrument für unterwegs gefallen. Aber so geht es leider nicht....
     
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  9. Claus

    Claus Moderator

    Ich habe die beiden Threads zu dem Thema zusammengefasst.
     
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  10. hiroaki

    hiroaki Kann einfach nicht wegbleiben

    ja, so hab ich das befürchtet.

    Trotzdem hab ich es mir jetzt erstmal bestellt.
    Ich bin beruflich sehr viel unterwegs und als Anfänger brauche ich etwas (nicht unbedingt ein Instrument) mit dem ich den Ansatz üben kann.
    Bei 5 Tagen Pause pro Woche ist leider alles weg.
    Der Klang ist mir egal, aber ein richtiges Sopran wär mir (und meinem Finanzminister) zu teuer.

    Wenn es denn da ist werde ich einen Anfänger Erfahrungsbericht einstellen.
     
  11. MrWoohoo

    MrWoohoo Ist fast schon zuhause hier

    Ein Mundstück und ein paar unterschiedliche Blätter leisten denselben Dienst ;-)
     
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  12. Gerrit

    Gerrit Experte

    Ich möchte ja niemanden zu nahe treten, aber: welchen Sinn ergibt es, den Ansatz zu üben wenn einem der Klang "egal" ist? Klang und Ansatz gehören immer untrennbar zusammen!
     
    mato gefällt das.
  13. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

    ... zumindest mit zunehmender Praxis auf jeden Fall.
    Es kommt wohl auch auf den eigenen Anspruch an ...
     
  14. Gerrit

    Gerrit Experte

    Sicher, gewiß! Aber gerade, wenn man überwiegend auf dem Sopran unterwegs ist, sollte man die Ansprüche nicht zu weit herunter schrauben...!
     
  15. Gerrit

    Gerrit Experte

    Mit S-Bogen, Mundstück und gutem Blatt kann man einiges anstellen...
     
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  16. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

    @Gerrit, Du hast vollkommen recht.
    Ich glaube aber @Seb spielt Sopran und hat das Venova zurückgeschickt und @hiroaki will es als "als Anfänger" einfach so nutzen für den Ansatz.
    "... als Anfänger brauche ich etwas (nicht unbedingt ein Instrument) mit dem ich den Ansatz üben kann."
    Wenn ich das richitig lese, dann will @hiroaki kein Sopran als Reiseinstrument kaufen, weil da auch der/die Finanzminister/in Veto einlegt.
     
  17. hiroaki

    hiroaki Kann einfach nicht wegbleiben

    Als Anfänger gehe ich vielleicht von falschen Voraussetzungen aus. Ich lerne aber gerne dazu.
    Jedoch fehlen mir noch Ideen. Wie kann man damit üben?
    Eben, hab vor ein paar Wochen ein billiges Tenor gekauft und lasse gerade ein Dolnet restaurieren. Da wird das Budget fürs Hobby schon eng.
     
  18. Gerrit

    Gerrit Experte

    Mundstück mit Blatt auf S-Bogen, dann z.B. Töne halten, Töne dynamisch halten (p bis fff, crescendo, decresendo), Töne halten mit Stimmgerät, Tonhöhe mittels Ansatz variieren, Töne anstoßen (Non Legato, Staccato, Marcato usw.)... da ist 'ne Menge möglich und auch sinnvoll, laß' Dich dazu mal umfassend von Deinem Lehrer beraten, wenn der gut ist, zeigt er Dir da einiges...
     
  19. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Einfach mal nach Mundstückübungen suchen.

    So halte ich mich (bzw. meinen Ansatz) gerade auch über Wasser, da die familiäre Situation kein Saxphonspielen zulässt. Man kann das auch nur mit dem Mundstück und wenn einem das zu sehr quietscht mit einem Silencer/Klasax machen.

    LG StefAlt
     
  20. MrWoohoo

    MrWoohoo Ist fast schon zuhause hier

    BTW: was zwar meinen Sax-Ansatz verschlimmbessert hat, aber super war für Stütze/Bauchmuskulaturkontrolle, waren Übungen mit Blechmundstücken (Flügelhorn, Trompete). Mit der verbesserten Stütze machen dann die Ansatzübungen mit dem Sax-Mundstück mehr Spaß ;-)