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Was war der Auslöser für euch ein Instrument zu lernen? Und warum Sax?

Dieses Thema im Forum "Eigene Themen" wurde erstellt von Dreas, 11.Oktober.2017.

  1. annette2412

    annette2412 Moderatorin

    Ich habe mir vor 4 Jahren im Urlaub auf dem Liegestuhl ganz spontan überlegt, ein Hobby zuzulegen.
    Da Töpfern, Seidenmalerie und Sport nicht mein Ding sind, hab ich mich entschlossen ein Musikinstrument und Noten zu lernen.
    Und Saxophon hat mir schon immer gut gefallen.
    Das ich das wirklich so ernsthaft durchziehe, hätte ich selbst nicht gedacht!:rolleyes:

    Heute war das mit eine der besten Entscheidungen in meinem Leben! :pint:

    Liebe Grüße
    Annette
     
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  2. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    In den 60ern tobten in den Samstagabend-Familienshows ja noch richtig groß Kapellen rum. Unter anderem ------- Max Greger.
    Ich weiß nicht mehr ob es YaketiSax war, dass mir klar machte: Das willst Du!!

    Gelernt habe ich als Teener dann aber erst einmal "Keyboard"
    1) Dieses Transponieren hat mich total abgeschreckt
    2) ging mit Kopfhörer
    3) Saxlehrer???? Sax an einem Musikschule?????

    Hab's dann in einer Deutschrock-Fomation auch zu einer kleinen "Burg" gebracht ,mit L-100, irgendeinem E-Piano, Roland D-70 später Korg M1(das hab ich noch :) ) und als Special nen analogen Korg MS20 (Hab' ich auch noch ). Ok. Emmerson oder Wakeman hatten da anderes aufgefahren :)

    Anfang 20 war dann eine Klarinette angesagt (die war preiswerter als nen SAX :)

    Und mit Mitte/Ende 40 hieß es dann: Jetzt aber!! Musikschule gesucht, mit Empfehlung des Lehrers Alto gekauft.

    So fing das an :)

    Cheerio
    tmb
     
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  3. 47tmb

    47tmb Ist fast schon zuhause hier

    Nachtrag:
    Ganz vergessen: Nen "Crumar Performer" hatte ich ja auch noch aufgebaut. Waren die zu der Zeit besten Strings, die für passables Geld zu haben waren :)
     
  4. Nemesis

    Nemesis Ist fast schon zuhause hier

    Gibts nicht ein Klon von Dir?
    Dann müßt ich nicht immer kochen......................:wacky:
     
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  5. Nemesis

    Nemesis Ist fast schon zuhause hier

    Ein Seelenverwandter!!! :kiss:
     
  6. kindofblue

    kindofblue Ist fast schon zuhause hier

    Coltrane, my favorite things.

    Kindofthatsit
     
  7. hoschi

    hoschi Ist fast schon zuhause hier

    wir hatten auch immer ein klavier im haus, meine großeltern schon...oma war eine echt tolle pianistin...
    mein bruder und ich ...nicht...ich glaube, nein, bestimmt es waren die klavierlehrerinnen:D die uns davon abhielten...

    saxophon spielen war immer einer meiner jugendträume, nachdem ich vor fast 4 jahren mit malboro aufhören sollte/musste und gemacht habe,
    kam mir die idee, den alten wunsch/traum anzugehen...stieß hier auf die tolle truppe und hab spaß dran...gehe 1x die woche zum top lehrer, der vermitteln kann und ebenso motivieren...

    btw, @Dreas parship(pen) uns so, da sind kochen und saxen wunderbare merkmale...
     
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  8. Sax-o-K

    Sax-o-K Schaut nur mal vorbei

    Die Frage eignet sich gut zum Vorstellen, was ich trotz sieben Monate langem Mitlesen noch nicht gemacht habe... Also:
    Musik gab's bei uns zuhause schon immer: aus dem Radio, im Auto aus Papas Mund (er konnte göttlich pfeifen!) und aus Papas diakonische Akkordeon. Er spielte alles was er hörte nach, ohne je eine Note gekonnt zu haben.
    In jugendlichem Leichtsinn erwähnte ich so mit 13, 14 Jahren, dass ich mir vorstellen könne, irgendwann einmal Gitarre zu lernen. Prompt bekam ich zur nächsten Gelegenheit eine geschenkt, incl. Selbstlernmaterial. Eine Musikschule war bei uns auf dem Lande weit weg. Aber erst im folgenden Schuljahr nahm die Motivation Fahrt auf, denn es kam ein neuer junger Musiklehrer an die Schule. Meine Freundin und ich trauten uns, ihn nach Unterricht zu fragen und er sagte sogar ja! (Alle Mädels flogen total auf ihn... und wir durften BEI IHM Gitarre lernen! Und zwar anhand von Neil Young Songs.
    Mit dem Schulwechsel dann stand auch Gitarrenlehrerwechsel an. Jetzt also klassische Gitarre an der Kreismusikschule, weil ich nun in der Kreisstadt zur Schule ging. Endlich richtig Noten lernen! Und klassische Gitarrentechniken.
    Mit den Jahren bekam ich hier und da kleinere Instrumente in die Hand, Blockflöte, Mundharmonika und so, von denen ich "das System knacken" wollte. Rausgefunden, wieder weg gelegt.
    Zwischenzeitlich habe ich immer in irgendwelchen Chören gesungen. Mit der Geburt meiner Tochter wurde es erstmal stiller. Mit der Zeit aber holte ich die Gitarre wieder öfter raus, und Freunde nahmen uns mit zum Segeln und Musizieren. Das mache ich jetzt schon seit Jahren immer im Sommer. Dadurch kam ich zur Ukulele (jemand hatte eine mit auf dem Schiff). Und auf gleiche Art und Weise zum Chalumeau.
    Mit meiner Tochter zusammen lernte ich etwas Klavier.
    Im letzten Jahr hatte ich das Glück, im Rahmen einer Fortbildung hier in Berlin auf 10 Instrumenten 20 Lieder zu lernen. Ich mochte besonders Bass, Schlagzeug uuuuund: Saxophon! Momentan ist da der Fokus, es macht Riesenspaß und ich vertiefe das ganze jetzt. Deshalb bin ich auch hier :).

    Hab hier schon ganz viel gelesen und gelernt. Danke dafür!
     
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  9. abraxasbabu

    abraxasbabu Ist fast schon zuhause hier

    Ich bin metzger Koch Industriekaufmann und in der Altenpflege. Hab auf zimlich hohem Nivou gekocht. In vielen Hotels und im Vorstandskasino einer großen Bank in Frankfurt. Koche aber nur noch schnell und gesund zu Hause. Und bin seit über 30 jahren vergeben. Aber wer suchet findet auch kochende Saxophonisten.
     
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  10. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    geistliche Musik? ;) SCNR

    komisch, da wirds normalerweise nicht stiller, nur unmusikalischer...

    Ja, so gehts vielen hier...
     
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  11. saxer66

    saxer66 Ist fast schon zuhause hier

    ein Interrail Trip nach Portugal. An der Algarve ertönte in den Strandbars ständig Bossa Nova und Stan Getz! Den Sound hab ich immer noch im Ohr :)
     
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  12. ReneSax

    ReneSax Ist fast schon zuhause hier

    Tolle Frage!

    Für mich gab es zwei Interessen: Der "Zappelphilipp" in mir, noch aus den Kindertagen, verlange nach einem Schlagzeug. Aber: Zu laut, zu groß... hmmm, naja...
    Der "Techniker" in mir war der Gegenspieler: Er verlangte nach dem Saxophon.

    Kurz und gut: Es gab nie ein anderes Instrument nach dem ich richtig verlangte als ein Schlagzeug und dem Saxophon. Beim Saxophon bin ich gelandet, geblieben und das mich bis heute begeistert. Warum das so ist? Keine Ahnung, man muss auf seine inneren Eingebung hören und vertrauen. Und ich habe gut daran getan das ich vertraut habe...

    Viele Grüße

    René
     
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  13. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Moin!

    Wir wohnten in einem Mietshaus mit vier parteien. Als ich 8 war, zog in unser Haus ein Opernsänger, der auch Klavierunterricht gab. Meine Eltern fragten mich, ob ich Lust hätte, Klavierunterreicht zu bekommen und ich sagte ja. Und so hatte ich bis 15 Klavierunterricht. Bis heute weiß ich eigentlich nicht genau, warum ich zugesagt habe. :)

    Zum Sax kam ich erst mit 26. Zu deisem Zeitpunkt hatte ich bereits ein Digitalpiano in meiner Studentenbude. Es gab da mehrere Gründe: Klang gefiel mir irgendwie, ich hatte Praktikum mit einem gemacht, der Sax spielte und mir davon erzählte, Bruder einer guten Bekannten fing mit Sax an, ich wollte mein Wissen um Medlodien und Melodiegestaltung verbessern, also wollte ich es auch mal probieren. Ich erwarb ein Tenorsax. ich wollte damals ein neues Instrument lernen, die anderen Mitstreiter waren Stromgitarre und Posaune. Sax hat gewonnen.

    Nach drei Jahren verkaufte ich es, spielte aber weiter meine Tasten.

    2002, nach zehn Jahren Saxpause, träumte ich dreimal Saxophon zu spielen. Ich hatte immer mal zwischendurch, wenn sich Gelegenheit ergab, mal ein Sax angetestet, aber es war nie so das Gefühl, ich hätte es vermisst. Ja, ein Sax, was solls!? Aber, ich träumte von einem Baritonsax. Bin nach nach Mächenchengladbach, hab ein Bariton probiert und bei ersten Nablsen .... wow, da war das, was ich beim Tenorsax immer vermisst habe. Habe es direkt mitgenommen - auch als Belohnung für das Aufhören mit dem Rauchen - und drei Tage später eine Probestunde bei einem Saxlehrer genommen.

    Tja, seit dem spiele ich es, wenn auch viel zu selten übe. *schäm* Inzwischen wurde die Kollektion noch durch ein Sopransax und eine Kotraaltklarinette erweitert. Und Tasten spiele ich immer noch, aber auch zu selten. *nochmalschäm*

    Rückblickend also teilweise einfach Zufälle, das erste Instruement mit echter innerer Überzeugung war mein Bari. Ich frage mich immer, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn der neue nachbar keine Klavierstunden, sondern Makramee angeboten hätte ...

    Grüße
    Roland
     
  14. gaga

    gaga Ist fast schon zuhause hier

    Zum 10. Geb. bekam ich eine bunte Pappröhre, die Clarina hieß und spielte sofort alle W'nachtlieder, die innerhalb der Oktave lagen, die ich da parat hatte. Mein großer Bruder spielte Banjo in der Schuljazzband und sein Freund Hansi spielte Klarinette. Mir war klar: wenn die Abi machen, muss ich bereitstehen. Ich fegte Straßen, trug Zeitungen aus und führte Köter spazieren, bis ichls 12jähriger die 80 Mark für Hansis olle C-Klarinette zusammen hatte. Es gab Mister Acker Bilk und Monty Sunshine und ich übte allein und konsequent die ersten beiden Zimmermannschulen durch. Wenn meine Mutter genervt war, stellte ich mich oben an die Treppe und spielte Petite Fleur für sie. Zur Konfirmation bekam ich eine neue Bb-Klarinette und soviel Geld, dass ich mir ein Sopransax (Keilwerth New King) bestellte. Jetzt war ich nicht mehr zu halten. Die Schuljazzband schlief zwar ein (Beatles und Stones waren angesagt, Chris Barber war nun völlig out), aber ich infizierte nach und nach Freunde mit dem Jazzvirus und es gab bald und nacheinander Banjo, Kornett, Posaune, Schlagzeug, Bass und ich machte eigentlich nichts anderes mehr.

    Als 16järhiger erfuhr ich den nächsten Schub, als mein Freund Ede mit "Jazz at MasseyHall" ankam. Ich kaufte meine erste Schallplatte von Charlie Parker und ich brauchte nun ein anderes Saxophon. Andere Freunde hörten "Cream" mit Jimy Hendriks, ein anderer wollte nur noch "Free" spielen. Es war ein wilde Zeit. Dann gingen wir auseinander und aus der Gegend fort und alles war nach kurzer Zeit wie fortgeblasen....

    Ich brauchte ca. 40 Jahre, bis ich vor einigen Jahren dort wieder anknüpfte und seitdem ähnlich besessen weitermache.
     
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  15. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Was ist Makramee für ein Instrument? :D

    Wobei sich dies nicht schlecht anhören würde: "Ich spiele ein Makramee Tenor", mit starker Betonung auf die zwei "e". :D

    Ja ja, ich bin ja schon wieder weg ...

    :duck:
    Mike
     
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  16. grosskopf

    grosskopf Ist fast schon zuhause hier

    Da ich grade mal schriftstellerisch biographische Anwandlugen habe, wird mien Post heute "etwas" länger ;-)
    Anders als viele Musikerkollegen, kann ich jetzt nicht damit protzen, schon in Kindheitstagen mit Hendrix und Grateful Dead oder James Brown und Miles Davis gefüttert worden zu sein, was meiner musikalischen Laufbahn den entscheidenden Kick gegeben hätte. Nein, meine erste Lieblingband, bzw -musikerin war Suzie Quatro! Meine Eltern besaßen eine Platte „Best of '77“ und die Frau sah einfach nur absolut cool aus in ihren Lederklamotten und dem in die Höhe gestreckten Bass! Doch dann kam Dschingis Khan und ließ meine Liebe zu Suzie erkalten.... Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich damals erst fünf war!

    Im Kampf um das Territorium auf dem elterlichen Plattenteller, bzw. Kassettenrekorder (ich erkläre den Jüngeren später wovon ich spreche) verlor Dschingis Khan kläglich gegen die Spider Murphy Gang, die aber kurze Zeit später von Falco nach Hause geschickt wurden. Herr Hölzel hielt sich recht lange, bis ich den Hardrock (dann auf dem eigenen Plattenspieler) für mich entdeckte und leider auch dessen Outfit übernahm ...Gott-sei-Dank gibt’s da kaum Photomaterial. Die drei Photos, die ich kenne, liegen im Familiensafe...und die bleiben da auch! Es sei denn einer von Euch bietet viel viel Geld, dass diese hier veröffentlicht werden.

    Ich hatte mich zu dieser Zeit (ich muss da so 12 oder 13 gewesen sein) auch noch als Keyboarder versucht und eine erste „Band“ mit dem famosen Namen „High Voltage“ gegründet. Die Band bestand aus meinem Kumpel, der E-Gitarre spielte und meiner Wenigkeit am Keyboard mit Mutters Bügelbrett als Keyboardständer! So traten wir z.B. beim Sommerfest des örtlichen Tennisclubs auf und gaben aktuelle Hits und Oldies. Um das Taschengeld aufzubessern war der Job absolut genial und endlich zahlte sich das Üben dieser Czerny-Etuden aus!

    Zur Mitte der achtziger Jahre, hatte ich meine klassische Klavierlehre beendet und mich der Klarinette „gewidmet“. Eigentlich wollte ich ja Saxophon spielen, aber ich durfte erstmal Klarinette lernen, da es in der örtlichen Musikschule kein Saxophon zum Ausleihen gab. Und es ist ja O-Ton Musikschulmitarbeiter „viel besser, wenn man erstmal Klarinette spielt!“. Na dann los, dachte ich mir und stürzte mich in die Untiefen der klassischen Klarinettenkunst bis, ja bis der Dirigent des Orchesters, in dem ich damals (1989) spielte, mich auf der Straße traf und meinte: „Du ich brauche für's Faschingskonzert in drei Monaten unbedingt ein Saxophon im Orchester. Frag' mal deine Eltern, ob sie Dir den Unterricht bezahlen, Instrument kannste ausleihen.“ Wie, wo, was? Ich hasse Fasching! Aber wenn ich so zu einem Saxophon komme, spiel' ich doch -fast- alles! Da meine Eltern nie etwas dagegen hatten, wenn's um Musik ging, musste ich keine Überzeugungsarbeit leisten, die Kosten für den Unterricht und Leihgebühr für das Instrument zu übernehmen.

    Eine Woche später hielt ich dann mein erstes Tenorsaxophon in Händen: nun wusste ich auch, warum das Saxophon manchmal „Kanne“ genannt wird. Genau das war's nämlich! Ein ungeheur schwer zu spielendes Instrument, die Klappen so schwergängig, dass mein Saxophonlehrer mir in einer der ersten Saxophonstunden sein silbernes Selmer in die Hand drückte...wow, das war ein Gefühl, dieses Instrument klang selbst bei mir gut...bildete ich mir zumindest ein.

    1990:

    Musikschule Tettnang (Baden-Wuerttemberg), erste Saxophonstunde, erste Frage meines Saxophonlehrers Bernd Flemming:„Weißt Du denn, warum das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten zählt?“, meine famose Antwort:“Vielleicht war's früher mal aus Holz?“ Ja ganz genau und in einem schwedischen Möbelhaus gibt’s die Dinger demnächst aus Pressspanholz zum Selbstbau inklusive Imbusschlüssel!
    Oh Schande, was muss der Mann von mir gedacht habe: ich stehe vor ihm mit langen Haaren, Röhrenjeans, Nietengürtel und Cowboystiefel und hatte bisher mehr Guns'N Roses als Dexter Gordon gehört. Böse Zungen werden jetzt behaupten, ich dachte damals, dass Dexter der Schwager von Flash sei ;-)
    Nun ja, Bernd hat mich als seinen Schüler behalten und aus meinen Boxen erklangen immer öfter die wunderbaren Saxophontöne Dexter Gordon's, denn die Stimme von Axl Rose.
    Auch outfittechnisch wurde ich nun seriös: die Haare wurden geordnet zum Pferdeschwanz, die Cowboystiefel wichen italienischen Lederschuhen (gut die gab's bei Reno, wahrscheinlich waren sie eher made in Taiwan.) Auch hiervon, liebe Leser, gibt’s wenig Photomaterial!

    Ab jetzt gab es nichts anderes mehr im Leben, als das Saxophon! Zu meinem Leidwesen musste ich noch in die Schule, aber so ein bisschen Allgemeinbildung hat ja auch noch keinem Musiker geschadet. Aber was hätte ich in der Unterrichtszeit so alles üben, spielen und hören können! O-Ton Physikleherer zu meiner Mutter:“Der träumt den ganzen Unterricht durch. Was will er denn mal werden?“, meine Mutter: “Musiker.“, Physiklehrer: “Ah, sehr gut.“ Ihr müsst wissen, mein Physiklehrer leitete auch die Schul-Big-Band, brachte also ein gewisses Verständnis für meine eher suboptimale Begeisterung für schiefe Ebenen und Newton'sche Gesetze auf.

    So....jetzt wiss'ter Bescheid!
    Schönes Wochenende!
     
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  17. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Tja...ich weiss das nicht so genau. Mein erstes Sax hatte ich ca. Anfang 20, oder auch etwas früher, wo ich in SL/H auf dem Land in einer WG gewohnt habe. Spielte schon etwas Gitarre, auch etwas Querflöte, aber irgendwas muss mich ja bewegt haben, ein Tenorsax damals zu kaufen. Kann eigentlich nur die damals steigende Symphatie für Jazz gewesen sein. Coltrane war damals schon ne Ansage. Aber so richtig weiter gekommen bin ich da auf dem Land nicht. Traktoren, Autos + vor allem Motorräder und Mädels waren viel wichtiger. Sax eher nicht :(
    Klar...ich hatte dann auch schöne alte Motorräder, aber habe die Musik nie kpl. vergessen. Nach Umzug nach Berlin habe ich mir wieder ein Sax gekauft ( weiss gar nicht mehr, was für eins und warum) und habe hier und da so ein bisschen rumgetrötet. Irgendwann hat es an meiner Tür geklopft ( handy/sms/Netz/Foren gabs damals nicht) und wurde direkt gefragt, ob ich nicht Lust hätte, in einer Band......usw. Das hat mir dann jahrelang echt Spass gemacht ( war alles um die Ecke und kostenlos) und wir hatten mit der Partyband ( war nicht gross anspruchsvoll) viele Gigs auf Strassenfesten, Solipartys und sonstwo. Absolutes highlight für mich ganz persönlich war ein Auftritt im alten Quartier Latin, wo ich in jungen Jahren bei Berlin Besuchen Jazzgrössen bewundert habe. Dass ich mal auf dieser geilen Bühne mit der E Gitarre und Sax stehen würde, war ziemlich intensiv......obwohl wir nur Mist gebaut haben :) war ein solikonzert mit zig anderen, wir waren da eher ganz nebenbei.
    Mit der Band ging es dann bis nach Ghana, was für mich ne tolle und nachhaltige Erfahrung war, aber in Ghana hat sich die Partyband dann doch getrennt.....
    Ich bin dann etwas später voll ins Berufsleben reingeschliddert ( was ich heute eher als bedauernswert ansehe) habe relativ viel Geld verdient und das Musik machen fast kpl. 25 Jahre stillgelegt.
    Ich will jetzt nicht ausufern.....der langsame Weg über die Gitarre, E Gitarre , Bands, Querflöte......und immer spukte mein damals geliebtes Tenorsax im Kopf rum, aber habe es immer wieder verworfen.
    Gelegentliche Versuche bei Händlern scheiterten kläglich und ich dachte...okay, es geht nicht mehr. Aus welchen Gründen auch immer habe ich mir trotzdem über ebay ganz gewagt ein Yamaha YTS 62 purple logo für gut 2000 € gekauft und fühle mich damit von Anfang an ziemlich zuhause. Ich hatte früher schon mal so ein 62 iger.....importiert aus Afrika, völlig runtergekommen, aber einen derart rotzigen sound, für den mich damals viele beneideten. (lag am Sax, nicht an mir) Aber die Intonation bei dem Horn war echt ne Katastrophe.
    Ich habe mir dann irgendwann ein Selmer SA II geleistet und das war ein gutes Instrument, mit dem ich auch in Ghana war. Ich habe es dann leider irgendwann verkauft.
    Ja..und jetzt, fast 30 Jahre später habe ich wieder ein Sax, was mir richtig richtig gut gefällt und ich übe viel und freue mich sehr darüber. Bin wirklich froh, dass ich musikalisch noch die Kurve bekommen habe und Spass am Musik machen habe. Gut? Schlecht? Schxxxegal. Spass soll es machen und das ist bei mir definitiv der Fall.puuuhh, jetzt habe ich aber viel geschrieben.

    Jetzt mache ich es noch mal kpl.: :smile2:
    Ghana live 1988 ( bisschen zu laaaang)

    Gitarre 2015

    Flöte 2016

    Sax 2017

    Hoffe, ich habe nicht zu viel gequasselt :) Sax ist jedenfalls wirklich ne Offenbarung mit alten Erinnerungen für mich
     
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  18. Freeman3

    Freeman3 Schaut nur mal vorbei

    Ich habe mit 5 angefangen klavier zu spielen. Es war Interssant, aber nur ein zeitverterib. Allerdings als meine Papa ein VHS von der Pink Panther 2 Jahren kaufte, war ich hin und weg vom Saxofon. Zum Glueck wusste meine Mama was es fuer ein Instrumant war, und Ich bekamm ein Sax zum 3. Klasse. Dass war uebrigens auch mein erste Transcription. Ich habe am ersten Tag mir den VHS im spieler reingeschoben, und habe mir den ersten Ton raus gehoert, und mit ach und krach den ganzen Mittag vor dem Fernseher verbracht um den Melodie raus zu hoeren. Da Ich vom Klavier spielen schon Noten lesen konnte habe ich mir muehe gegeben es auf zuschreiben. Lol. Seit dem spiele ich.
    Den VHS habe Ich uebrigens verschrottet, da Ich stunden lang hin und zurueck spielete. Lol
     
  19. jazzwoman

    jazzwoman Ist fast schon zuhause hier

    Warum Saxophon? Ich machte ein Praktikum, das ich von der Schule her machen musste, bei dem bekannten Musikhaus Robert in Lübeck. Die Saxophone taten es mir an. Nach dem Abitur verdiente ich genug Geld und erfüllte mir den Traum, endlich Saxophon zu spielen. Ich war wie besessen. Bis heute.
    Hier erzähle ich noch ein bisschen mehr darüber:
    http://www.saxophoneworkout.de/uebermich.html
     
  20. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Stimmt, das Pink-Panther-Thema hat auch meine Kindheit geprägt...