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Welche Mikros benutzt ihr?

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von andreas-vogt, 14.Dezember.2008.

  1. chino

    chino Ist fast schon zuhause hier

    @Peter:

    du nimmst aber hoffentlich das Signal unkomprimiert auf und wendest die Effekte dann nachtraeglich an? Nur so haettest du auf jeden Fall die bestmoegliche Flexibilitaet.

    Mit digital geht alles was auch mit analog geht. Aber tatsaechlich sind grad die Plugins sehr in Mode die (minderwertiges) analoges Verhalten nachahmen (Bandsaettigung, Nichtlinearitaet, Bassueberhoehung, Tiefpasscharakter etc.).

    Gruss Chino
     
  2. TenSax

    TenSax Ist fast schon zuhause hier

    Auch in unserer Big Band nutzten wir die Sennheiser MD 441 für den Saxophonsatz. Mittlerweile jedoch spielt der Posaunensatz mit den Sennheiser und die Saxophone nutzen die SM 58.

    Zu Hause habe ich mal das MD 441 an mein Laptop angeschlossen um mich mal aufzunehmen, jedoch war das Ergebnis sehr sehr bescheiden. Wahrscheinlich lags an mir und nicht zuletzt am Laptop....grrrmmm!

    Grüße
    Ten.
     
  3. Sascha

    Sascha Ist fast schon zuhause hier

    Hi,

    ich muss diesen alten Thread mal wieder aufwärmen, da ich auf der Suche nach einem guten Mikro bin und hier jetzt öfters das ElectroVoice RE20 gelesen habe: Warum hat das eigentlich so viele seitliche Gitteröffnungen? Sind die nur für den Druckausgleich, oder ist die Membran wirklich so riesig?

    Und: wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich es für eigentlich alle Zwecke benutzen, z.b. mit der Bigband, mit der leisen Jazzcombo, oder auch mit ner lauten Rockband?

    Viele Grüße,

    Sascha
     
  4. wolfgang

    wolfgang Ist fast schon zuhause hier

    Hi,
    Die Schallführung ist einer der wichtigsten Faktoren beim Mikrophonbau. Identische Kapseln können in unterschiedlichen Gehäusen sehe unterschiedlich klingen. Dann haben die Schlitze auch einen wesentlichen Einfluß auf die Richtwirkung: Wenn man die zuklebt oder zuhält (wie das Rocksänger oft machen), dann wird aus einer Nierencharakteristik schnell eine Kugel.
    Das RE 20 ist eigentlich als Sprechermikro für den Rundfunk konstruiert worden und ist daher auf einen warmen, sonoren Klang (die dunklen schmeichelnden Nachtradio-Stimmen) optimiert. Das verträgt sich mit dem Sax wunderbar, zumal das Mikro auch den Schalldruck aus dem Horn klaglos verarbeitet. Ergebnis: Ein satter Saxophonklang mit viel Bauch.
    Weil's mir aber dann doch für meinen Bedarf etwas teuer war, verwende ich als Alternative das Rode-Procaster, das für einen ähnlichen sound ausgelegt ist. Jetzt muß nur noch der Aufnahmeraum amtlich klingen ...
    Gruß
    Wolfgang
     
  5. KrischanDo

    KrischanDo Ist fast schon zuhause hier

    Moin,

    Clip-On am Alt: K&K Sound Systems CXM 5 W
    Hat sich bei einigen Auftritten auf Freiluft-Bühnen bewährt.

    Um mir selbst zu zeigen, dass ich noch üben muss:
    Zoom H 2.

    Grüße
    Christian
     
  6. rupi

    rupi Schaut öfter mal vorbei

    ..ein gutes Verhältniss zum Mischer bringt mehr als das beste Mikro...ich habe es Live erst 2x erlebt daß der Mischer sich wirklich ernsthaft um den Saxsound bemüht hat...will heißen es war 2x der gleiche und er kam sogar am Sax vorbei um den Sound ohne Mik zu hören. Dann kam er wieder und hat mir/uns ein MD441 hingestellt...
    Es ist fast egal was für ein Mik wenn der Soundcheck sich nur auf deas Festlegen des Eingangspegels beschränkt.

    Gruß
    Rüdiger
     
  7. Rene

    Rene Ist fast schon zuhause hier

    Live an Alt, Tenor und Sopran DPA 4099 Trompetenversion.
     
  8. Sascha

    Sascha Ist fast schon zuhause hier

    Vielen Dank, Wolfgang! Ich finds immer wieder toll, was mehrere Leute hier an Hintergrundwissen haben und auch einbringen! Super!

    Jetzt muss ich nur noch ein schönes gebrauchtes finden, denn neu ist es mir auch zu teuer :-(

    Viele Grüße,
    Sascha
     
  9. Delta

    Delta Ist fast schon zuhause hier

    Für Homerecording nehme ich Neumann TLM 103 oder Beyerdynamic Bändchen-Mikrofon.
     
  10. peterwespi

    peterwespi Ist fast schon zuhause hier

    Funktioniert aber nur, wenn der Tonmensch auch wirklich kompetent ist und sich nicht nur kompetent gibt. Das von dir beschriebene Prozedere hab ich in über 20 Jahren nur einmal angetroffen. Die meisten Tonmenschen haben keine Ahnung von Blasinstrumenten und können nicht mal eine Trompete von einem elektrischen Eierkocher unterscheiden. Means: sie wissen auch überhaupt nicht, wie es tönen soll und kommen deinen Sound auch nicht anhören. Und wenn sie es tun würden, wäre es reine Farce. Da nützt das beste Verhältnis zu einem Tonmenschen nichts.

    ABER...
    ...mit einem guten Mik, das du kennst wie es sich mit üblichen PAs verhält, kannst du die Regie übernehmen. Ich spielte lange mit dem EV RE 27ND, stellte es auf das Stativ und besprach dann kurz mit dem Tonmenschen das Equalizing. Die waren meistens gottenfroh, denn ihnen wurde die Verantwortung über etwas, das sie nicht kennen, abgenommen ("Wenn der Typ an der goldenen Klarinette scheisse tönt, ist dies sein Problem...")
     
  11. Sascha

    Sascha Ist fast schon zuhause hier

    Super Tipp!
    Aber sagst du ihm dann auch, welche Effekte du drauf willst bzw. welche gerade nicht? Weil da machen die Meisten, finde ich, noch mehr falsch (z.b. wenn jazzsaxophonisten auf einmal so einen richtig poppig-kitschigen Hall haben...). Aber da kommts halt auch aufs Lied an... und man kann schlecht die ganze Setlist mit ihm durchgehen, oder? Oder hast du eine generelle Einstellung, mit der alles gespielt wird, und von der der Mischer dann zwischendrin die Finger lassen soll?
     
  12. Nummer_13

    Nummer_13 Ist fast schon zuhause hier

    Ich benutze das Electro Voice Raven. Habe ich mir gekauft, weils mir vom Aussehen her gefällt. Bild habe ich in meine Galerie gestellt.
    Ist ganz brauchbar, das Teil.
    Als Effectgerät habe ich mir den Behringer Virtualizer zugelegt. Der ist aber noch in der Testphase.
     
  13. 8ometer

    8ometer Nicht zu schüchtern zum Reden

    Hey,

    gibts zum SM57 von Shure in Verbindung mit nem Barisax schon irgendwelche Erfahrungen?
    Hab mitbekommen dass ein Clipmikro beim Bariton eher problematisch ist da es halt hauptsächlich die Töne aus dem Schalltrichter abnimmt.
    Was ist die beste Art das Bariton bei Liveauftritten abzunehmen?
     
  14. Mozart

    Mozart Ist fast schon zuhause hier

    ist nur leider gesperrt...

    Cheers Mo
     
  15. KrischanDo

    KrischanDo Ist fast schon zuhause hier

    :-D :-D :-D
    You made my day!
    :-D

    Christian
     
  16. Nummer_13

    Nummer_13 Ist fast schon zuhause hier


    jetzt müsste es gehen!
     
  17. saxlover

    saxlover Ist fast schon zuhause hier

    ALso ich habe viele Mics getestet für homerecording und habe auch in diversen Foren, die sich mit Recording von Instrumenten befassen rumgesucht.

    Richtig gute Mikrofone kosten so um die 500 bis1000 Euro.

    Zitat eines Studiobetreibers auf meine Tipp-Bitte:

    "Ich benutze Mikrofone in der 1000 Euro und mehr Klasse.( bevorzuge EARTHWORKS Mikrofone für Bläser.)"

    Das will ich nicht ausgeben, vor allem, weil das ganze Eqiupment ja qualitativ zueinander etwas gleichwertig sein müßte. Was nützt ein hi-end Micro und Aufnahmen auf einem kleinen 100 Euro Tascam...

    Ich habe mir daher ein EV Blue Cardinal (Kondensator) gekauft für Homrecording. Das ist mir von mehreren Studiobetreibern für kleines Geld empfohlen worden für Saxophon und Bläserabnahme. Optisch zwar nicht mein Ding aber nach meinen eigenen Testreihen der beste Klang meiner Meinung nach. Ca. 100 Euro.

    Dazu habe ich einen Studio Project Röhrenvorverstärker wegen Phantom und damit kann man die Stimmung des Mics noch etwas anpassen. Damit mache ich Originalaufnahmen. In den Preamp stöpsele ich noch ein ggf. kleines Boss Hallgerät rein, um bei Bedarf das Signal noch etas aufzupeppen. Das kann man dann entweder auch mit aufnehmen (Problem: Nachberabeitung) oder nur live in den Lautsprecher einspeisen.
     
  18. pth

    pth Ist fast schon zuhause hier

    Die WDR Big Band benutzt RE20(wenn es etwas lauter wird) und TLM170. Sie benutzen keine 103er weil diese zu empfindlich sind.

    Ich benutze ein TLM193, im Moment gerade sehr preiswert weil die Produktion ausläuft. Das 193er hat die gleiche Kapsel wie das 170er und verkraftet höhere Schalldrücke als das 103er.
    Neumann Sound pur für relativ kleines Geld.
     
  19. soprillo

    soprillo Schaut nur mal vorbei

    Frage: Ich spiel in einer Rockband und mich nervt's, dass ich mich auch bei nem Solo nicht frei bewegen kann...
    --> auf Dauer möchte ich mir ein Klemm-Mikro holen. Dabei hab ich aber das bekannte Schüler-Problem :D --> möglichst preiswert sollte es sein ;-)

    In dem Thread wurden (wenn ichs richtig gesehen hab) schon 2 Klemmikro's genannt:
    1. DPA 4099 (gepostet von Rene)
    2. K&K Sound CXM5 (gepostet von KrischanDo)
    ...
    (edit: wobei das DPA 4099 für meine Verhältnisse schon wieder teuer ist... ;-) )

    meine Frage wär jetzt erstmal, was ihr von den beiden Mikro's haltet (gab ja leider keine Antwortet auf die posts) und ob ihr noch weitere Empfehlungen hättet.

    lG
    Soprillo
     
  20. Reggaelicious

    Reggaelicious Kann einfach nicht wegbleiben

    Hi,

    für unsere Band suchen wir auch noch zwei Mikros, eins für eine Posaune und eins für ein Tenorsaxophon.

    Preislich müssten die allerdings so um 100 Euro liegen.

    Wir haben z.Zt ein Beyerdynamics Opus 62 und damit klingt unser Altsaxophon leider nicht wirklich schön.
    Sehr quäkig und metallisch.

    Was ist denn der Nachteil an nem Shure SM57? Das läge optimal in unserer Preisklasse. Scheint ja hier so ein bisschen verpönt zu sein!?
    Gibt es da vielleicht bessere Alternativen, die um 100 Euro liegen?

    Viele Grüße