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Welche Notationssoftware?

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von WoodwindBlues, 11.Februar.2016.

  1. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Sag ich doch, die "Einsteiger Dinger" können alle irgendwas nicht was man früher oder später gerne hätte...
     
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  2. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Da bleibe ich doch lieber bei MuseScore :)
     
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  3. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Geht mit MuseScore ebenfalls: Im Menü "Noten/Transponieren"

    LG Helmut
     
  4. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Weiss ich doch, normalerweise ändert man aber einfach die Tonart, oder, bei Saxophonen auch häufig, das Instrument in der Partituransicht. Und ich bin sicher Helmut das Du das auch weisst :)
     
  5. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Sorry Rüdiger, jetzt verstehe ich nur noch Bahnhof. Bei MuseScore ändere ich die Tonart mit "Transponieren".
     
  6. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Sieht dann so aus, nur als Beispiel, einmal aufgeschrieben (in C-Dur) dann von C nach F und von C nach D transponiert

    recorderI = \transpose c f {
    \relative c'' {
    \global
    \include "alto1.ily"

    }
    }



    altoSaxII = \transpose c d {
    \relative c'' {
    \global
    \transposition es
    \include "alto2.ily"

    }
    }
     
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  7. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Sorry, evtl verwechsle ich das als Multi-Programm-User jetzt mit Finale...
     
  8. philipp_b

    philipp_b Ist fast schon zuhause hier

    Ich stimme gegen Finale.
    Ich nutze seit über zehn Jahren Finale, weil es das erste Notensatzprogramm war, dem ich begegnet bin, bin aber gerade dabei, es abzuschaffen, weil es einfach nur nervt.
    Natürlich kann das Programm alles (also wirklich alles), aber um herauszufinden, wie man eine AABA Form in der 2014er Version eingibt, habe ich einen ganzen Sonntag nachmittag verbracht. Die Logik dahinter ist einfach schwer nachzuvollziehen.
    Neulich habe ich Kollegen Noten schicken wollen und bei Pdf Export ist dann nur eine von drei Seiten rausgekommen. Man sitzt dann davor und hat keine Ahnung warum, irgendwann geht es, immer noch ohne Ahnung warum, aber in der Zeit wären frei handgeschriebene Exemplare locker möglich gewesen.
    Da wird es sicher einen Grund für gegeben haben, aber den herauszufinden geht von der Zeit für die Musik ab, und das kann bei Finale sehr viel Zeit sein.

    Mit Musescore hab ich versuchsweise ein Leadsheet produziert. Das hat geklappt, da es ein umfangreiches Forum gibt. Viel einfacher als Finale ist es, glaube ich, nicht, kostet aber eine ganze Menge € weniger.

    Notion fand ich vielversprechend, da sich die Bedienung mir als Nicht-Informatiker sehr schnell erschlossen hat. Dafür gibt es leider das Handbuch nur in Englisch. Das ist zum Lesen kein Problem, aber zum Suchen nicht optimal.

    viel Spaß beim Suchen
    Philipp
     
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  9. deraltemann

    deraltemann Ist fast schon zuhause hier

    musiscore 2.2 das is wirklich schnell und einfach . Ganz ungewöhnlicher Tipp : RTFM
     
  10. vmaxmgn

    vmaxmgn Ist fast schon zuhause hier

     
  11. warship

    warship Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ich habe win und mac, Hab fast alle Progs getestet.
    Für die schnelle eingabe per Tastatur gibt es nichts beseres als Capella.
    Die Eingabe mit der Tastatur ist genial gelöst.
    Die Hotkeys sind in der Standardeinstellung sehr gut eingestellt und leicht nachvollziehbar.
    Viele Hotkeys funktionieren genauso wie unter windows.
    Strg A - alles markieren (C - kopieren ) (V - einfügen)
    Noten- oder Pausenlänge 1 (ganze) 2 (halbe) 4 8 6 usw. + Leertaste
    Eine Oktave höher = Rechte Shift / eine tiefer = linke Shifttaste usw. usw.
    Ich schreibe mit 10 Fingern blind und im Nullkommanix ist ein ganzes Blatt eingegeben.

    Falls es eine Möglichkeit gibt Win. Programme unter Mac auszufüren (z. B. Virtulamachine),
    wäre das auf jeden Fall einen Versuch wert.
    Vor dem Kauf würde ich, auf jeden Fall die Demoversion runterladen und ausgiebig testen.
     
  12. Claus

    Claus Moderator

    Man muss sich schon die Mühe machen zu definieren, welche Anforderungen ein Programm erfüllen soll. Insofern finde ich es nicht richtig, "Einsteigerversionen" pauschal abzulehnen. Finale Notepad z.B. Ist die kostenlose "Basis"-Variante. Daneben gibt es aber noch drei weitere Programmversionen. Wer sucht, findet schnell Versionsvergleiche ( z.B. http://www.klemm-music.de/makemusic/finale/vergleich.php), bei denen man in aller Ruhe schauen kann, wo die Unterschiede liegen. Bei Sibelius ist es ähnlich.

    Aber wenn z.B. Das kostenlose Musescore alle Anforderungen erfüllt und auch die Benutzerführung akzeptabel erscheint, dann muss man nicht unbedingt Geld ausgeben.

    Vorteile haben die "Platzhirschprogramme" m.E. dadurch, dass ihr Dateiformat relativ verbreitet ist und man sich besser mit anderen austauschen bzw. auf vorhandene Bibliotheken zugreifen kann. Deshalb würde ich zumindest bei den anderen Kandidaten schauen, ob sie vernünftige Import/Exportfunktionen haben und mindestens mit MusikXML umgehen können.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.Februar.2016
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  13. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Claus,
    vielleicht hast Du ja recht, ich habe aber viele dieser Einsteigerversionen ausprobiert, ordentlich Zeit in die Einarbeitung investiert um dann irgendwann festzustellen das selbst ich als keineswegs professioneller Notenschreiber etwas vermisse. Um es zu wiederholen all das hatte ich schon festgestellt, ist denn das soo fortgeschritten?

    - Keine Eingabe per Tastatur möglich (die Eingabe über die Maus ist unendlich umständlich und langsam)
    - Keine Auftakte möglich (Der Workaround mit Pausen am im 1. Takt ist häßlich, hat man nur eine, die eigene, Stimme für sich herausgeschrieben, zwecks besserer Lesbarkeit, stimmen dann die Taktzahlen nicht mehr im Vergleich zu den anderen Stimmen)
    - Kein Wechsel von Tonart oder Taktart mitten im Stück (das kommt häufiger vor als man denkt)
    - Es ist zwar möglich mehrere Stimmen aufzuschreiben, aber man kann dann keine Einzelstimme drucken

    All das habe ich schon selbst erfahren, es gibt bestimmt noch mehr.

    In anderen Worten, sobald man das hat kauft man evtl. entnervt doch die große Version, und dabei gibt es das alles doch sehr preisgünstig an anderer Stelle. MuseScore unterstützte im Übrigen Music-XML von beginn an...
     
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  14. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Um mal konstruktiv zu sein, was erwarte ich von einem Notationsprogramm, meine Aufzählung ist sicher nicht vollständig, evtl. kann ja der eine oder andere Ergänzen:

    - Eingabe per Tastatur
    - Auftakte
    - Halte-, Binde-, Phrasierungsbögen
    - Wiederholungen, Volten
    - einfache Eingabe von Artikualtionszeichen (Stakkato, Tenuto, Markato, Akzent)
    - einfache Eingabe von Dynamik-Zeichen
    - Transponieren (des ganzen Systems = Tonartwechsel) und eines Abschnitts
    - Tonartwechsel auch im Stück, beliebig viele
    - Taktartwechsel auch im Stück, beliebig viele
    - Einfache Kopier- und Einfügemöglichkeit (auf Neudeutsch Copy-Paste)
    - Einfache Korrekturmöglichkeit (!)
    - Midi-Ausgabe, extrem hilfreich um Fehler zu entdecken

    Verzichten kann man für einfache Ansprüche m.E. am ehesten auf Mehrstimmigkeit, aber da gibt es bestmmt andere Meinungen.

    Habe ich was vergessen?

    Grüße,

    Rüdiger
     
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  15. Claus

    Claus Moderator

    Kann ich alles unterstreichen. Auch wenn es in erster Linie um den Notensatz geht, lege ich persönlich auch Wert auf eine vernünftige Wiedergabe. Heißt auf gut deutsch, dass die Angaben zur Dynamik oder Artikulation auch wahrnehmbar umgesetzt sein sollen und dass eine (möglichst beeinflussbare) Swing-Phrasierung möglich ist.
     
  16. Wanze

    Wanze Ist fast schon zuhause hier

    - Eingabe per Tastatur - kann Musescore
    - Auftakte - kann Musescore
    - Halte-, Binde-, Phrasierungsbögen- kann Musescore
    - Wiederholungen, Volten - kann Musescore
    - einfache Eingabe von Artikualtionszeichen (Stakkato, Tenuto, Markato, Akzent) - kann Musescore
    - einfache Eingabe von Dynamik-Zeichen - kann Musescore
    - Transponieren (des ganzen Systems = Tonartwechsel) und eines Abschnitts - kann Musescore
    - Tonartwechsel auch im Stück, beliebig viele - kann Musescore
    - Taktartwechsel auch im Stück, beliebig viele - kann Musescore
    - Einfache Kopier- und Einfügemöglichkeit (auf Neudeutsch Copy-Paste) - kann Musescore
    - Einfache Korrekturmöglichkeit (!) - kann Musescore
    - Midi-Ausgabe, extrem hilfreich um Fehler zu entdecken - kann Musescore

    Mehrstimmigkeit - würde ich nie drauf verzichten, aber das kann Musescore auch.
    Habe ich was vergessen?

    Grüße,
    Da gäbe es natürlich auch noch die Möglichkeit die Nutzer hier im Forum zu fragen... Ich kenne auch einen, der hat die Noten in Musescore mühsam mit der Maus eingegeben - bis wir ihm erklärt haben, dass das schnell und einfach mit der Tastatur geht :oops::rolleyes:

    Grüße,

    Wanze
     
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  17. Roland

    Roland Ist fast schon zuhause hier

    Ist ja auch gemein, im Handbuch die Tastenbefehle unter 'Tastenbefehle' und die Noteneingabe unter 'Noteneingabe' zu verstecken.
    https://musescore.org/de/handbuch/tastenbefehle
    https://musescore.org/de/handbuch/noteneingabe

    Im Ernst: Immer, wenn ich viele Sachen eingeben muss, ist Maus viel zu umständlich. Von daher ist Tasteneingabe eine conditio sine qua non und mithin für mich auch das KO-Argument gegen ein Tablet: da kann ich mit Bildschirmtastatur nicht zügig arbeiten.

    Grüße
    Roland
     
  18. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Hm,
    wenn ich das Handbuch unter dem Link Noteneingabe lese, finde ich an allen Stellen erklärt wie das mit der Tastatur geht...
     
  19. SchlauerDet

    SchlauerDet Ist fast schon zuhause hier

    Moin liebe Gemeinde,

    wer des Englischen einigermassen mächtig ist, dem sei das folgende Buch empfohlen ("Mastering MuseScore" von Marc Sabatella):
    http://www.amazon.de/gp/product/150...=1508621683&linkCode=as2&tag=httpsmusescor-21
    Bringt mehr und bessere Beschreibungen, als das kostenlose Handbuch.

    Aber nicht bei A bestellen, sondern bei "Neu", da gibt es das für etwa 35 €uronen inklusive Versand aus Her Majesty's Kingdom.

    Grüße vom kalten Litoral
    Det:)
     
  20. Rubax

    Rubax Ist fast schon zuhause hier

    Beides ist für Haltebögen, d.h. die angebundene Note hat die gleiche Tonhöhe wie die vorherige Note. Für Bindebögen (= die angebundenen Noten haben verschiedene Tonhöhen) den Bogen aus der Palette "Linien" benutzen.