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Welche Rolle spielt Optik für euch beim Sax? Und warum oder warum nicht?

Dieses Thema im Forum "Eigene Themen" wurde erstellt von Dreas, 21.Januar.2018.

  1. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Finde ich mega geil!
    Preislich leider völlig außerhalb des Budgets, das ich für ein Randhobby einplanen würde :)
     
  2. RomBl

    RomBl Ist fast schon zuhause hier

    Ich finds optisch voll daneben - bei einem geschenkten Inderbinen könnte ich aber drüber hinwegsehen ... :D
     
  3. giuseppe

    giuseppe Ist fast schon zuhause hier

    Bin ich froh, dass ich nicht so einen exquisiten Geschmack habe...

    BTW: Hat eigentlich irgendwer ein echt altes Sax, das so dunkelbraun ist wie diese „antiken“?
     
  4. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Nicht sehr alt, aber ziemlich grün und braun. Unlackiert und nie von außen geputzt. Sieht nach jedem Mal spielen ein wenig anders aus :)
     
  5. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Ein Prototyp, ein Werksrohling, der noch nie einen Tropfen Lack gesehen hatte.

    Nicht mal Wasser und Seife kam auf seine Haut.

    Messing purer geht nicht.

    Nach restlicher Fertigstellung ein optisches Träumchen :)

    Gr Wuffy
     

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  6. nosi65

    nosi65 Ist fast schon zuhause hier

    Sehr schick Wuffy.
    Die Interbinen find ich gelungen, auch vom Sound und der Ergonomie.

    Wobei mein Bari nicht wegen der Ergonomie sondern wegen des Sounds zu mir kam (Conn New Wonder) und vielleicht ein bisschen wegen seines aussehens.

    Aber wenn Sound und der Rest nicht passen würde ich es auch lassen.

    Grüße
    Matthias
     
  7. nosi65

    nosi65 Ist fast schon zuhause hier

    ... und die meisten "Vintage" sehen meist auch nicht wirklich gut aus, obwohl sie meist besser klingen aus aussehen. z.B. Selmer oder B&S.

    Wobei ich die unlackierten durchweg cool finde besonders die X-Old von Expression.

    Grüße Matthias
     
  8. henblower

    henblower Ist fast schon zuhause hier

    Disharmonie??? Ist doch ein schöner Kontrast. Bei meiner Bine sind einige Klappen matt, andere glänzend. Das macht es noch einmal interessanter. Allerdings habe ich keine Bine wegen der Optik, sondern wegen des Klangs.

    Inderbinen 1 Kopie.jpg
     
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  9. henblower

    henblower Ist fast schon zuhause hier

    Eine der seltenen Gelegenheiten, wo ich mal nicht deiner Meinung bin......(-: Vielleicht folge ich mal deiner Argumentationskette, rufe morgen Tommy an und versuche, ihm damit ein Sopran aus dem Kreuz zu leiern. Warum bin ich nicht früher drauf gekommen.....
     
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  10. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Nur fast:

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  11. last

    last Ist fast schon zuhause hier

    So ein Teil würde ich nicht einmal geschenkt haben wollen.... :confused:
    @Sandsax das hingegen dürftest Du mir gerne schenken! :D

    :)last
     
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  12. RomBl

    RomBl Ist fast schon zuhause hier

    Wie sich das Sax so auf dem Flokati räckelt - da sieht es schon wesentlich auffälliger aus als auf dem anderen Bild :cool::D
     
  13. grosskopf

    grosskopf Ist fast schon zuhause hier

    Optik spielt für mich keine Rolle....entscheidend ist, was vorne rauskommt ;-) Klar ist es schön, wenn das Ding auch noch klasse aussieht, aber wenn'S geil klingt und grandios zu spielen ist, würde ich sogar ein rosa Sax spielen! Ich erinnere mich noch, das Shadow von Keilwerth vom Aussehen her total klasse gefunden zu haben, als ich das Ding anspielte (mehr als zwei verschiedene dieser Hörner) war ich jedesmal total enttäsucht.
     
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  14. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Mir ist als Hobbyspieler, der sich auch an seinen Instrumenten selber erfreuen möchte, nicht egal wie sie aussehen.

    Da trenne ich bewusst zwischen „Werkzeug“, z. B. einem Hammer und einem Musikinstrument.
    Trotzdem bleibt das Kriterium Optik eindeutig nachgeordnet.

    Eigentlich gibt es nur drei gefühlte No-Go‘s (schreibt man das so?:rolleyes:) für mich, aber auch mit denen würde ich wahrscheinlich brechen, wenn wider Erwarten…

    das eine sind auf alt getrimmte Neuinstumente, die so richtig mies aussehen, wenn das Make-up zu blättern beginnt, ja schon, wenn der matte Lack Kratzer bekommt.
    Die bereits genannten Inderbinen zähle ich ausdrücklich nicht hierzu, denn sie sind nicht auf alt gemacht, sondern zeigen nur bewusst die Spuren ihres geradezu archaischen Herstellungsprozesses. Das finde ich gut.

    Was ich auch nicht mag sind maschinelle, bzw. Lasergravuren, wie sie inzwischen (ab den Jubilee-Modellen?) sogar bei Selmer hergestellt werden.
    Eine Gravur bleibt für mich ein handwerklich künstlerischer Akt; dann lieber drauf verzichten.

    Dann noch stümperhaft ausgeführte Nachlackierungen, bei denen der alte Lack vorher in Hufschmied-Marnier weggeschliffen, bzw. „ -poliert“ wurde und die neue Lackschlacke alles unter sich begräbt.
    Dann viel lieber „Regenbogenforelle“ :cool:

    Aber jeder Jeck tickt nun mal anders.
     
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  15. Dabird

    Dabird Ist fast schon zuhause hier

    An den Inderbinen befindet sich schnöde Yamaha 62 Mechanik, wurden da dann die Fingerauflagen getauscht?
     
  16. SaxPistol

    SaxPistol Ist fast schon zuhause hier

    Für mich stellt sich im Augenblick die Frage nach der Optik nicht, noch nicht einmal die nach einem neuen Sax.
    Im Moment spiele ich halt mein Wald-und-Wiesen-YAS280 und will erstmal darauf vernünftig klingen, wohl wissend, dass sich das größte Problem in 99% der Fälle VOR dem Mundstück befindet.
    Aber spinnen wir nun mal etwas weiter:
    Angenommen ich kann schon "richtig gut spielen" (was auch immer das heißen mag) und Geld würde keine Rolle spielen und ich wollte nun das letzte Quäntchen an Klang und Intonation noch mit einem besseren Instrument herauskitzeln, dann würden selbstverständlich erstmal die klanglichen und mechanischen Eigenschaften die Basis bilden.
    Und wenn ich DANN noch die Wahl hätte zwischen verschiedenen Optiken, würde ich sicherlich die in meinen Augen schönere Optik wählen, was mir dann vielleicht auch einige Scheinchen extra Wert wäre, aber die schönste Optik nutzt nichts, wenn die Tröte nix taugt (ist wie bei der Partnerwahl ;-) ).
    No goes sind halt so fies bunte Lackierungen, Mattschwarz und solche Geschichten.
     
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  17. giuseppe

    giuseppe Ist fast schon zuhause hier

    Das Horn von @Wuffy und das King von @Sandsax sind ja eine echte Augenweide. Gratulation zu diesen Schätzen. Und auch "Bachforellensaxe" schau ich sehr gerne an, hab selber auch eins.

    Die Antik-Farbe vom Inderbinen, Keilwerth und auch einigen Taiwananbietern sieht für mich aber anders aus, als rohes oder gealtertes Messing normalerweise aussieht. Die alten Conns, Selmers und Martins mit denen ich regelmäßig zu tun habe sehen nicht so aus, und auch eure Beispiele nicht. Es erinnert mich an die Schmuckstücke, bei denen Silber künstlich geschwärzt wird, was völlig anders aussieht als natürliche Oxidation (oder Sulf-dingsbums), weil es eben viel homogener ist. Sieht fast aus wie lackiert.

    Einige Hersteller bieten ein durchaus vergleichbares Finish als "Antik" oder "vintified" an, oder? Vielleicht habe ich das bisher auch falsch als "auf alt getrimmt" verstanden und muss es nochmal mit neuen Augen betrachten. Es würde mich jedenfalls nicht davon abhalten, so ein Horn zu spielen - aber schöner sind eindeutig andere für mich :).
     
  18. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Also bei mir war es so.

    Zum 50igsten bekam ich ein schwarzes Roy Benson Alto. Fand ich cool, da nicht langweilig in Gold.

    Nach zwei Jahren habe ich mir mein Sax "für's Leben" gekauft, ein Selmer Ref. 54 (welches ich zwei Jahre später wieder verkaufte, da ich zum Tenor wechselte.)

    Bei der Auswahl gefiel mir das Yanagisawa 9230 Silversonic von der Optik noch besser, aber das Selmer gewann auf Grund des Klangs, wobei mir der dunkle Goldton auch gut gefiel.

    Da stand ich noch etwas eher auf "bling, bling."

    Dann fand mich mein Conn, Bj. 1929, welches richtig abgerockt, gespielt aussieht, in Würde gealtert.

    Und ich finde es wunderschön, würde kein Neues mehr haben wollen (o. k. ein Keilwerth Shadow find ich schon noch sexy..).

    Grade auch bei Auftritten genieße ich es mit der alten Lady zu spielen, einem Horn mit Geschichte. Da fühl' ich mich ganz anders verbunden, als mit einem neuen "Bling, Bling".

    Die auf Vintage getrimmten mag ich gar nicht, entweder richtig Vintage oder eben neu (Ausnahme Inderbinen, da fertigungsbedingt).

    Ja, Optik spielt auch eine Rolle, Klang, Haptik, etc. sind mir aber zunächst wichtiger.

    CzG

    Dreas
     
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  19. Thomas

    Thomas Ist fast schon zuhause hier

    Letztes Jahr hat sich für eine Woche ein Yani-Sopran bei mir im Musikzimmer verirrt. Die heissen ja jetzt alle anders aber das war das mit dem Silber Korpus und der güldenen Mechanik und S-Bogen zum wechseln. Ich hab ja oben geschrieben, dass ich die Optik schon schön finde und gerne sowas anschaue, aber die glänzende Silberoptik hat mich schon etwas irritiert erstmal.
    Aber das Teil hat mir beim Spielen sowas von unheimlich gut gefallen.... wär genau mein INstrument gewesen. Hätte es vom Fleck weg genommen ..... und auf einmal war das Silber doch wunderschön anzuschauen :)
    Der Blick im Internet auf das Preistag eines entsprechenden Neuinstuments hat mich bestärkt: Nein, so ein hässliches Silberding kommt mir nicht ins Haus :)
    Also werd ich beim Sopran doch nach eine andere Farbe nehmen... rein optisch dachte ich an das hier ( hatte den LInk glaub schon mal gepostet :) : http://drrick.com/conn virtuoso deluxe/index.html
    LG
    Thomas
    PS: das INderbinen auf dem Teppich sieht schon klasse aus... noch schöner wären naturbelassene handgefertigte Klappen dazu .... :)
     
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  20. RomBl

    RomBl Ist fast schon zuhause hier

    Hmm, ich will @Sandsax nicht zu nahe treten, aber hübsch find ich das Silversonic nicht gerade. Vom Sound her ist es aber eines der (für mich) besten Tenor-Saxophone, die ich je in Händen hatte. Der Ton und die Ansprache sind einfach göttlich.

    Über Geschmack lässt sich aber, wie schon bekannt, unendlich lange streiten.
     
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